Marta schläft

Buch von Romy Hausmann

  • Kurzmeinung

    -the-black-one-
    Etwas wirr, gerade beim zuhören, aber dennoch spannend.
  • Kurzmeinung

    Emili
    Ich war enttäuscht. "Liebes Kind" hat mir sehr gut gefallen. Dieser Roman leider gar nicht. Zu verworren

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Marta schläft

Es ist Jahre her, dass man Nadja für ein grausames Verbrechen verurteilt hat. Nach ihrer Haftentlassung wünscht sie sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben zu führen. Doch dann geschieht ein Mord. Und der soll ungeschehen gemacht werden. Ein abgelegenes Haus wird zum Schauplatz eines bizarren Spiels ‒ denn Nadjas Vergangenheit macht sie zum perfekten Opfer. Und zur perfekten Mörderin ... Ein tief unter die Haut gehender Psychothriller über Schuld, Vergeltung und die Frage, ob ein Täter je wieder frei sein kann. »Romy Hausmann reüssiert auch mit ihrem zweiten Roman. Zweiter Treffer nach dem Thriller-Debüt: Mit ihrem Roman ‚Marta schläft‘ erobert Romy Hausmann aus dem Stand Platz 4 der SPIEGEL-Paperback-Belletristik. Lisa Starke, buchreport: SPIEGEL-Bestseller-Barometer, 29.4.2020  
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Bewertungen

Marta schläft wurde insgesamt 34 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,4 Sternen.

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Meinungen

  • Etwas wirr, gerade beim zuhören, aber dennoch spannend.

    -the-black-one-

  • Ich war enttäuscht. "Liebes Kind" hat mir sehr gut gefallen. Dieser Roman leider gar nicht. Zu verworren

    Emili

  • verwirrender Beginn, langsamer Spannungsaufbau, viel Hin und Her

    Marie

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Marta schläft

    Durchhalten lohnt sich
    Der Einstieg in das Buch ist nicht leicht. Es gibt viele verschiedene Erzählstränge, zudem noch zu verschiedenen Zeitpunkten. Auch ist zu Beginn nicht sofort klar, um wen es in einer Perspektive geht. Das kann ganz schön frustrierend sein. Ich bin ohne Erwartungen an das Buch herangegangen, weil ich im Vorfeld von anderen Lesern erfahren habe, dass es verwirrend sein kann und bin gut damit gefahren. Nach ca. der Hälfte erfährt der Leser mehr und es wird richtig spannend.
    Vor allem packte mich Nadjas Erzählstrang. In der gegenwärtigen Handlung steigerte sich die Spannung im Laufe des Buches. Allerdings konnte ich zwei Figuren überhaupt nicht leiden. Wie man auf solche Gedanken kommt, so etwas plant und durchzieht, ist mir unverständlich. Interessant ist auch die Vergangenheitsperspektive von Nadja, in der man sehr viel über ihre Kindheit erfährt und die so vieles klarer erscheinen lässt.
    Am Ende fügt sich fast alles zusammen und ich bin zufrieden damit. Vieles, was zu Beginn unverständlich war, wird am Schluss klar und Zusammenhänge werden ersichtlich. Im Nachhinein betrachtet eine dramatische und genial aufgebaute Geschichte. Nur eine Perspektive ist für mich unnötig. Was sie dem Leser vermitteln soll, weiß ich nicht. Sehr schade, da sie eine Zeit lang doch sehr viel Raum eingenommen hat und ziemlich geheimnisvoll ist.
    Fazit:
    "Marta schläft" ist mein erstes Buch von Romy Hausmann und mir hat es gut gefallen. Es ist eine solide, schockierende Geschichte mit viel Spannung. Allerdings muss man zu Beginn viel Geduld haben, bis sich die Perspektiven zu einem schlüssigen Bild zusammenfügen. Ich vergebe vier Sterne.
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  • Rezension zu Marta schläft

    Wir spielen Gericht Marta schläft, Thriller von Romy Hausmann, EBook 331 Seiten, erschienen im dtv-Verlag
    Ein tief unter die Haut gehender Psychothriller über Schuld, Vergeltung und die Frage, ob ein Täter je wieder frei sein kann.
    Die 15jährige Nadja wird für ein grausames Verbrechen verurteilt. Nach ihrer Haftentlassung wünscht sie sich nichts sehnlicher, als wieder ein normales Leben zu führen. Eines Tages geschieht ein Mord. Und die wahre Begebenheit soll vertuscht werden. Ein abgelegenes Haus im Spreewald wird zum Schauplatz eines bizarren Spiels. Macht Nadjas Vergangenheit sie zum perfekten Opfer einer infamen Intrige?
    Das Buch gliedert sich in mehrere Erzählstränge und Zeitebenen, ein Teil, der mit dem Namen Nadja überschrieben ist und die Geschehnisse, doch leider ziemlich undurchsichtig und verworren, erzählt. Es ist die Geschichte Nadjas teils in der Gegenwart, aber auch in Rückblicken in die Vergangenheit. Ein weiterer Strang gekennzeichnet mit Zahlen, sind Ausschnitte aus Briefen, die niemals abgeschickt wurden, wobei anfänglich nicht klar ist an wen sie gerichtet und von wem sie geschrieben sind. Dann noch der Teil der mit Monat und Jahreszahl überschrieben ist und die eigentliche Mordgeschichte erzählt. Dazwischen noch der Mordfall an der jungen Nelly, der endgültig zur Verwirrung beigetragen hat.
    Dies ist das zweite Buch der Thrillerautorin Romy Hausmann, ihr Debütroman „Liebes Kind“ hat mir sehr gut gefallen, was beim ersten Buch, die besondere Spannung ausgemacht hat, fand ich in vorliegendem Buch des Guten zu viel, etwas mehr Ordnung hätte ich mir gewünscht. Ich hab mich gerade durch die verschiedenen Erzählstränge und diversen Zeitebenen unheimlich schwer getan ins Buch hineinzufinden, da war ich schlichtweg überfordert. Erst in der Hälfte des Buches haben sich die einzelnen Teile, langsam zu einem durchschaubaren Ganzen zusammengefügt und ich konnte, das Werk erst richtig genießen. Von da ab konnte sich auch ein Spannungsbogen aufbauen der bis zum Ende anhielt. Wie schon in ihrem Debütroman hat mich die Autorin mit überraschenden Wendungen und am Schluss mit einem fulminanten Ende überrascht. Immer wieder wenn ich dachte, ja so könnte die Story enden, haben sich die Fakten geändert und der Schluss lag wieder offen. Ich war des Öfteren drauf und dran, den Reader aus der Hand zu legen und das Buch abzubrechen, bin aber letztendlich froh, dass ich durchgehalten habe. Bei der Lektüre muss man sich unheimlich konzentrieren, nebenher hat mich sogar Musik abgelenkt. Die Story an sich ist interessant und auch raffiniert inszeniert, doch hier wäre etwas mehr Klarheit von Anfang an von Vorteil gewesen. Die unnötigen Erzählstränge und Zeitebenen hätte ich nicht gebraucht, einige Rückblicke oder auch zwei Erzählstränge hätten genügt, ständig hatte ich das Gefühl einige Seiten ausgelassen zu haben.
    Die Figuren waren durchweg gut charakterisiert. Gerade Nadja war mir sympathisch, gerade sie hat im Buch eine enorme Entwicklung durchgemacht, das hat mir gut gefallen. Auch der Charakter Gero van Hoven war trotz seiner intriganten Art, äußerst interessant angelegt. Seine Gattin Laura jedoch war mir von Anfang an suspekt, ein typisches Luxusfrauchen dazu oberflächlich und charakterschwach.
    Gerne würde ich ein weiteres Buch der Autorin lesen und hoffe, dass sie sich das nächste Mal auf einen übersichtlicheren Erzählstil festlegt. Geeignet ist dieser Thriller für Leser, die Geschichten mit mehreren Erzähl- und Zeitebenen und Plot-Twists schätzen. Von mir gutgemeinte 3 Sterne.
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  • Rezension zu Marta schläft

    Kurzbeschreibung (Quelle: Verlagsseite)
    »Hab dich. Und jetzt spielen wir. Wir spielen: Gericht.«
    Es ist Jahre her, dass man Nadja für ein grausames Verbrechen verurteilt hat. Nach ihrer Haftentlassung wünscht sie sich nichts sehnlicher, als ein normales Leben zu führen. Doch dann geschieht ein Mord. Und der soll ungeschehen gemacht werden. Ein abgelegenes Haus wird zum Schauplatz eines bizarren Spiels ‒ denn Nadjas Vergangenheit macht sie zum perfekten Opfer. Und zur perfekten Mörderin ... Ein tief unter die Haut gehender Psychothriller über Schuld, Vergeltung und die Frage, ob ein Täter je wieder frei sein kann.
    Autorin (Quelle: Verlagsseite)
    Romy Hausmann, Jahrgang 1981, hat sich mit ihrem Thrillerdebüt ‚Liebes Kind‘ (Februar 2019) sogleich an die Spitze der deutschen Spannungsliteratur geschrieben: ‚Liebes Kind‘ landete auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste, Übersetzungen erscheinen in 15 Ländern. 2019 erhielt sie den Crime Cologne Award 2019, die Filmrechte wurden hochkarätig verkauft. ‚Marta schläft‘ ist ihr zweiter Thriller. Romy Hausmann wohnt mit ihrer Familie in einem abgeschiedenen Waldhaus in der Nähe von Stuttgart. Weitere Informationen unter http://www.romy-hausmann.de
    Allgemeines
    Erschienen am 24.04. 2020 bei der dtv Verlagsgesellschaft als TB mit 400 Seiten
    Gliederung: Nicht nummerierte Kapitel mit Namen- oder Zeitangaben als Überschrift – Epilog – Danksagung
    Teils Erzählung in der dritten Person aus wechselnden Perspektiven, außerdem Ich-Erzählung von Nadja, sowie in Briefform gehaltene Ich-Erzählung
    Handlungsorte und -zeit: Zabrew (Polen), Berlin, Spreewald, 2019, mit Rückblenden auf die Jahre 1999, 2014 bis 2017
    Inhalt
    Die ursprünglich aus Polen stammende Anwaltsgehilfin Nadja Kulka hatte eine schwere Kindheit; im Alter von fünfzehn Jahren wurde sie für einen Mord, den man ihr nicht einwandfrei nachweisen konnte, für sieben Jahre inhaftiert. Durch ihr Schicksal geprägt, scheint sie die Idealbesetzung für die Rolle des Sündenbocks zu sein, als in ihrem Umfeld ein weiterer Mord geschieht.
    Nadjas Chef Gero van Hoven vertritt einen Klienten, der sich in einer ähnlichen Situation befindet wie Nadja als junges Mädchen. Paul Heger wird beschuldigt, seine Geliebte Nelly Schütt ermordet zu haben, da diese zur Gefahr für seine Ehe wurde. Er bestreitet die Tat und wird in einem Indizienprozess verurteilt.
    Beurteilung
    Der Anfang des Romans ist äußerst verwirrend und von einem ständigen Wechsel der Perspektiven und Zeitebenen geprägt. Teilweise erzählt Nadja über ihre gegenwärtigen Erlebnisse, in anderen Kapiteln erlebt der Leser quasi als Augenzeuge die Affäre zwischen Paul Heger und Nelly Schütt mit und weitere Kapitel stellen Auszüge aus (nicht abgesandten) Briefen dar, bei denen es zunächst nicht ersichtlich ist, wer sie verfasst hat und an wen sie gerichtet sind. Dementsprechend erfordert es eine Menge Konzentration, in diesem Roman den roten Faden zu finden und zu verfolgen. Die Autorin ist sehr geschickt darin, dem Leser fast unmerklich und sehr allmählich zu weiteren Erkenntnissen zu verhelfen, bis sie schließlich alle Handlungsstränge zusammenführt und aus unverständlichen Puzzleteilchen ein komplettes Bild gestaltet.
    Der Handlungsstrang um Nadja und ihre derzeitige Problematik ist ziemlich unglaubwürdig, aber auch atemberaubend wendungsreich und spannend erzählt. Dabei wird dieser Romanfigur eine sehr gründlich ausgearbeitete Charakterisierung zuteil, die es ermöglicht, sich in Nadja einzufühlen und ihr Empathie entgegenzubringen.
    Neben dem Themenkomplex „Schuld und Vergeltung“ widmet sich der Roman auch den Themen „Familienzusammenhalt und Liebe“, bzw. der Frage, wie weit ein Mensch für geliebte Angehörige zu gehen bereit ist.
    Fazit
    Ein wendungsreicher, spannender und sehr anschaulich geschriebener Krimi, der fesselnde Unterhaltung bietet; man sollte sich vom sehr undurchschaubaren Einstieg nicht entmutigen lassen.
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Marta schläft

    Nadja versucht ein normales Leben zu führen, nicht gerade einfach als verurteilte Mörderin. Als erneut ein Mord geschieht, wird sie schnell in das Geschehen involviert. Aber was ist Nadja? Ein Opfer? Erneut eine Täterin? Bleibt eine Mörderin immer eine Mörderin? Kann man seiner alten Schuld überhaupt jemals entkommen?
    „Marta schläft“ fängt zunächst verwirrend an, da es doch einige unterschiedliche Zeitebenen und verschiedene Handlungsstränge gibt. Diese musste ich erst einmal sortiert bekommen. Das Ungewisse hat bei mir jedoch keine Spannung erzeugt. Leider hat der Klappentext meiner Meinung nach auch zu viel verraten, wodurch mir der „Thrill“ bei diesem Psychothriller leider nicht begegnet ist und mir war ziemlich schnell klar, was die grobe Auflösung des Romans ist. Es ging also mehr um das wie, aber große Überraschungseffekte blieben größtenteils aus.
    Das letzte Drittel war das Beste. Dort klärt sich tatsächlich alles logisch auf, aber bis dahin war es ein teilweise langatmiger Weg, was ich bei einem Thriller einfach enttäuschend finde.
    Der Roman wird von Matthias Koeberlin, Inka Löwendorf, und Anna Fischer gelesen. Diese Aufteilung auf drei verschiedene Stimmen fand ich sehr gelungen und allen mochte ich gerne zuhören.
    Fazit: Eine komplexe Geschichte, die anfangs leider verwirrend und gleichzeitig langatmig war. Der Thriller kommt daher nur schwer in Fahrt und mir hat die Spannung gefehlt.
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Ausgaben von Marta schläft

Taschenbuch

Seitenzahl: 400

E-Book

Seitenzahl: 401

Besitzer des Buches 60

Update: