Die Toten von Helgoland

Buch von Carina Lund

  • Kurzmeinung

    claudi-1963
    Außergewöhnliches, humorvolles Ermittlerduo das mich mit seinem ersten Fall überzeugen konnte.
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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Toten von Helgoland

Seltsame Todesfälle erschüttern die Inselidylle von Helgoland Gerade erst hat Ex-Polizist Jonas van Dorn seine Privatdetektei eröffnet, da erhält er auch schon seinen ersten Fall. Seit vier Wochen wird auf Helgoland eine junge Frau vermisst. Und während die Polizei von Selbstmord ausgeht, ist der Vater der Vermissten anderer Meinung. Denn auf Helgoland und der Nebeninsel Düne geht Unerfreuliches vor sich. Neben der Vermissten gab es in dieser Saison schon zwei Todesfälle. Zwischen Bootstouren und Hummerbuden begibt sich Jonas van Dorn auf die Suche nach der Wahrheit. Schnell stellt er fest, die Insel wird von einer dunklen Vergangenheit überschattet und nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint!
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Bewertungen

Die Toten von Helgoland wurde insgesamt 4 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Meinungen

  • Außergewöhnliches, humorvolles Ermittlerduo das mich mit seinem ersten Fall überzeugen konnte.

    claudi-1963

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Toten von Helgoland

    Über Die Autorin (Amazon)
    Carina Lund wurde in Rheine/Nordrhein-Westfalen geboren. Aufgewachsen ist sie in einem kleinen Ort im südlichen Emsland in Niedersachsen, als jüngstes von sieben Kindern. Mit 23 Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für Genealogie sowie für die orts- und regionalgeschichtliche Forschung, von der sie im Übrigen bis heute nicht lassen kann. Fast zeitgleich regte sich auch eine andere Passion, nämlich die des Schreibens. Von 1995 - 1997 absolvierte sie ein Autorenstudium an der Fernuniversität Hamburg. 1998 schließlich erfolgte unter ihrem richtigen Namen ihre erste Buchveröffentlichung zu einem regionalhistorischen Thema. Bis 2012 folgten vier weitere Publikationen. Seit längerer Zeit wurde aber der Wunsch, fiktive Geschichten zu schreiben, immer größer. Diesen Wunsch verwirklichte sie sich 2009, als sie begann, Texte in einem Internetforum zu veröffentlichen. Bestärkt durch die positive Resonanz ihrer Leser, wagte sie sich an ihren ersten Roman, den sie von Juli bis November 2013 schrieb und im Februar 2014 unter dem Pseudonym Kate Dakota veröffentlichte. "Die Tiefe einer Seele" ist der erste Band der "Prescott-Reihe", in der verschiedene Personen der Washingtoner Familie Prescott thematisiert werden. Es folgten elf weitere Veröffentlichungen, zumeist Romantic Thriller, unter dem Namen Kate Dakota.
    Im Oktober 2019 schließlich erschien der erste Kriminalroman im Midnight by Ullstein-Verlag unter dem neuen Pseudonym Carina Lund. Das Buch mit dem Titel "Die Toten von Helgoland" behandelt den ersten Fall des Privatermittlers Jonas van Dorn. Weitere Bände sollen folgen.
    Besuchen Sie Carina Lund auf ihrer Website http://www.carina-lund.de oder auf Facebook unter:
    https://www.facebook.com/katedakota68
    Produktinformation (Amazon)
    Format: Kindle Ausgabe
    Dateigröße: 2228 KB
    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 344 Seiten
    Verlag: Midnight (25. Oktober 2019)
    Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
    Sprache: Deutsch
    ASIN: B07Y3M8MVN
    Ein fesselndes Buch
    Der Ex-Polizist Jonas van Dorn hat seine Privatdetektei gerade eröffnet, als er schon wegen eines Auftrags nach Helgoland reisen muss. Denn dort wird seit vier Wochen eine Touristin vermisst. Die Polizei geht von Selbstmord aus, aber der Vater der jungen Frau ist da ganz anderer Meinung. Auf Helgoland und der Nebeninsel Düne geht Unerfreuliches vor sich. Es gab außer der Vermissten bereits zwei Todesfälle. Jonas van Dorn sucht nach der Wahrheit und stellt schnell fest, dass die Insel von einer dunklen Vergangenheit überschattet wird. Nichts ist, wie es scheint!
    Meine Meinung
    Das Buch ließ sich durch den angenehmen Schreibstil leicht und flüssig lesen. Es gab keine Unklarheiten im Text. Da ich die Autorin kenne und schon mehrere Bücher von ihr gelesen habe, die sie unter einem anderen Pseudonym geschrieben hat, hatte ich auch gewisse Erwartungen, die sich jedoch voll und ganz erfüllten. Ich wurde also nicht enttäuscht. Es beginnt mit Jonas‘ neuem Büro, das ihm nicht so sonderlich gefällt, wird dann auch gleich spannend und Carina Lund hat es wirklich verstanden, diese Spannung zu halten bis zum Ende. Ich war schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Jonas , der wegen einer unschönen Geschichte seinen Abschied von der Polizei genommen hatte, und der nun als Privatdetektiv seine Brötchen verdienen wollte. Da er ein sehr guter Ermittler gewesen war, fiel ihm das auch nicht so schwer. Nur machte ihm die alte Geschichte immer wieder zu schaffen. Er nahm sich ein Zimmer und Inken, die Tochter der Nachbarin seines Vermieters, war ihm bei seinen Recherchen auch ein Hilfe. Aber das Ende war dann doch noch eine Überraschung, denn damit hatte ich jetzt doch nicht gerechnet. Oder höchstens ab einem bestimmten Punkt, und der war schon nahe am Ende. Dieses Buch hat mich gefesselt, mich in seinen Bann gezogen und auch sehr gut unterhalten. Von mir für dieses Buch eine Leseempfehlung und die volle Bewertungszahl.
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  • Rezension zu Die Toten von Helgoland

    Der 37-jährige Jonas van Dorn war früher mal Polizist, nun baut er sich gerade eine eigene Privatdetektei auf, bei der ihn sein Freund und Vermieter Elmar „Elliott“ Kramer tatkräftig unter die Arme greift. Als Jonas von einem verzweifelten Vater engagiert wird, seine seit 4 Wochen auf Helgoland vermisste Tochter, eine 31-jährige Journalistin namens Franziska Leschinsky, aufzuspüren, reist das frischgebackene Ermittlerduo auf die Nordseeinsel, um ihren Auftrag in Angriff zu nehmen. Während die örtliche Polizei bei Franziskas Verschwinden von Selbstmord ausgeht, sind Jonas und Elliott gar nicht davon überzeugt, denn schon bald erfahren sie, dass es bereits zwei unglückliche Todesfälle gegeben hat. So drehen sie auf der Insel jeden Stein um und fördern Dinge zutage, die sie langsam aber sicher auf die Spur des Täters bringen…
    Carina Lund hat mit „Die Toten von Helgoland“ einen ganz passablen Regionalkrimi vorgelegt, der den Leser mit einem flüssig-leichten Schreibstil auf eine Reise nach Helgoland einlädt, wo er sich dem charakterlich sehr unterschiedlichen Ermittlerduo an die Fersen heftet, um ihnen bei ihrer Spuren- und Tätersuche über die Schulter zu sehen. Die farbenfrohen Beschreibungen der Inselörtlichkeiten sowie deren Bewohner lassen den Leser sich schnell wohlfühlen und das Inselleben in sich aufsaugen. Die Autorin hat ihren Kriminalfall nicht nur mit einigem Humor, sondern auch mit dem nötigen Lokalkolorit gespickt, was der Geschichte eine gewisse Authentizität verleiht. Zudem lässt sie den Leser aufgrund gut angelegter Recherche historisches Hintergrundwissen zukommen, dass sie mit ihrer Handlung gut verknüpft hat. Geschickte Wendungen lassen den Leser lange im Dunkeln tappen, wohin die Reise wirklich geht und auch die Enttarnung des Täters birgt eine Überraschung. Miträtseln ist hier absolut gewollt und sorgt für den gewünschten Unterhaltungseffekt. Der Spannungslevel liegt aufgrund der gemächlichen Erzählweise im mittleren Feld und steigert sich auch nicht sehr.
    Die Charaktere sind sehr realistisch ausarbeitet. Mit ihren glaubhaften Ecken und Kanten wirken sie authentisch und wie aus dem Leben gegriffen, so dass der Leser ihnen ihre eigenen Sorgen und Probleme abnimmt und sich in sie hineinversetzen kann. Jonas van Dorn wirkt wie ein Eigenbrötler eher zurückhaltend und unnahbar, was auch in seiner Vergangenheit begründet sein mag, die er noch nicht verarbeitet und unter den Folgen zu leiden hat. Dagegen ist Elliott der humorvolle Künstler, der sich auch für die Detektivarbeit interessiert und schnell einen Draht zu den Inselbewohnern bekommt. Seine offene und direkte Art lässt andere schnell auftauen, dabei stärkt er Jonas den Rücken, verpasst ihm oftmals auch einen Tritt in den Hintern, damit dieser nicht in Lethargie verfällt. Auch die weiteren Protagonisten sind passend zur Handlung gewählt und machen die Geschichte durchweg unterhaltsam.
    Mit ihrem Krimidebüt „Die Toten von Helgoland“ hat die Autorin eine durchaus solide Geschichte abgeliefert, die zum Miträtseln einlädt. Verdiente Leseempfehlung für alle, die sich gern während der Lektüre als Ermittler betätigen wollen.
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  • Rezension zu Die Toten von Helgoland

    "Wie süß ist Rache, die vom Schicksal kommt, und die man selber nicht zu schüren braucht!" (Karl Gutzkow)
    Jonas van Dorn, der nach einem tragischen Fall seinen Polizeidienst quittiert hat, eröffnet zwei Jahre später eine Detektei. Trotzdem er noch immer mit seinem Trauma und Panikattacken zu kämpfen hat, möchte er wieder ermitteln, allerdings nicht mehr als Polizist. Ein aufgewühlter Vater ist sein erster Klient, dieser möchte, dass Jonas seine vermisste Tochter auf Helgoland findet. Denn die Polizei geht davon aus, dass sie Selbstmord begangen hat, da Franziska Leschinski schon früher unter Depressionen litt. Zusammen mit seinem Vermieter Elmar Kramer alias Elliott reist er auf die Insel Helgoland. Dort erfahren sie kurze Zeit später das es neben der Vermissten Franziska, vor kurzer Zeit zwei weitere Todesfälle gegeben hat. Zwischen Hummerbuden, unliebsamen Bootsfahrten und Inken einer sympathischen Touristenführerin geht Jonas mit Elliot zusammen auf die Suche nach der Wahrheit. Diese jedoch führt sie in die dunkle Vergangenheit der Nazizeit, ehe Jonas dem Täter und dem Tatmotiv immer näher kommt.
    Meine Meinung:
    Das Cover mit dem wunderschönen Blick auf den Strand und das Meer soll einen auf die Nordsee einstimmen. Da ich die Autorin unter einem anderen Namen von dramatischen Liebesromanen her kannte, war ich schon recht gespannt auf ihren ersten Kriminalfall. Der Schreibstil war wie gewohnt von ihr locker, humorvoll, interessant, unterhaltsam und dadurch hat mich diese Geschichte dann nicht mehr losgelassen. Selbst wenn es keine blutige Spannung gab, waren die Ermittlungen rund um die Todesfälle und der Hintergrund aus der Vergangenheit sehr interessant und informativ. Da die Autorin sich immer sehr dahinterklemmt viele Informationen zum Lokalkolorit einzuholen, war ich schon sehr gespannt, was ich über die Insel Helgoland erfahren werde. Dass die Insel am 18. April 1947 durch die Engländer beim sogenannten Big Bang fast vollständig zerstört wurde, hatte ich bis dahin nicht gewusst. Zum Glück wurden alle Bewohner schon zwei Jahre zuvor evakuiert, als da schon erste Bomben fielen. Danach wurde sie dann von den Engländern besetzt. Nur gut, dass die Insel selbst die Sprengung überstand und die Bewohner irgendwann zurückkehren durften. Dass ich in diesem Krimi vieles Interessantes aus der Nazizeit erfahren würde, hatte ich nicht erwartet. Mit Jonas von Dorn und seinem Vermieter, Maler und heimlicher Assistent Elliot hat die Autorin ein wirklich eigenwilliges Ermittlerduo geschaffen. Wie Elliot würde ich sie ebenfalls ein bisschen wie Kommissar Thiel und Professor Boerne bezeichnen. Der smarte, ehrgeizige, motivierte Jonas, der noch immer unter seinem Trauma leidet dazu der unkomplizierte, zuvorkommende, witzige Elliot der ein wenig Elton John ähnelt, waren mir sofort sympathisch. Besonders Elliot hat es mir angetan, der mit seiner humorvollen Art immer einen Spruch auf Lage hat, wie ich es bisher schon von andere Büchern der Autorin kannte. Kombiniert mit interessanten Ermittlungen und einer beeindruckenden Recherchearbeit, macht es diesen Krimi zu einem gelungenen Debüt. Schade nur das es aus der Freundschaft zwischen Inken und Jonas am Ende kompliziert wurde, ich hätte es Jonas gegönnt. Bravo ein Kriminalfall, der ganz unblutig daherkommt und mich trotzdem überzeugen konnte. Ich jedenfalls möchte unbedingt weiter Fälle der beiden lesen und freue mich schon auf den nächsten Krimi. Deshalb von mir eine Empfehlung an alle Fans von Regionalkrimis und 5 von 5 Sterne.
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Ausgaben von Die Toten von Helgoland

E-Book

Seitenzahl: 344

Taschenbuch

Seitenzahl: 384

Besitzer des Buches 3

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