Nimand ist perfeckt: Schrott und Kaviar

Buch von Sam Feuerbach, Thariot

  • Kurzmeinung

    ViktoriaScarlett
    Der Krimi war vielleicht etwas eigenwillig, dennoch konnte mich die Geschichte packen und neugierig machen.

Zusammenfassung

Über Sam Feuerbach

Mit dem Pseudonym Sam Feuerbach wurde der deutsche Fantasyautor Boris Lüdtke bekannt. Er wurde 1962 in Hannover geboren und verfasste bereits mit 12 Jahren seine ersten Kurzgeschichten. Mehr zu Sam Feuerbach

Bewertungen

Nimand ist perfeckt: Schrott und Kaviar wurde bisher einmal bewertet.

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Meinungen

  • Der Krimi war vielleicht etwas eigenwillig, dennoch konnte mich die Geschichte packen und neugierig machen.

    ViktoriaScarlett

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Nimand ist perfeckt: Schrott und Kaviar

    Der Krimi war vielleicht etwas eigenwillig, dennoch konnte mich die Geschichte packen und neugierig machen. Warum er mir gefiel, erkläre ich dir unten im Text.
    […]
    Meine Meinung zum Cover:
    Das Cover zeigt die beiden Hauptprotagonisten Joe und Roman. Die Pistole, das Stoffnashorn und die Tarotkarte stehen für bestimmte Elemente aus dem Buch. Meiner Meinung nach ist das Cover ungewöhnlich für das Genre Krimi, dennoch passt es irgendwie. Die Gestaltung hat auf ihre Weise etwas für sich. Hätten mir die Autoren allerdings nicht erzählt, dass es sich um einen Krimi handelt, hätte ich nicht danach gegriffen.
    Meine Meinung zum Inhalt:
    Ich kam auf das Buch, weil ich auf der Leipziger Buchmesse mit den beiden Autoren eine Weile gesprochen habe. Dankeswerterweise überließen sie mir ein Rezensionsexemplar und so tauchte ich vor wenigen Tagen in die Geschichte ein.
    Die Schreibstile von Sam Feuerbach und Thariot harmonieren sehr gut miteinander. Leider kann ich mich nicht erinnern, wer was geschrieben hat. Jedenfalls las sich der Text überaus flüssig und ich konnte tief in die Leben der beiden Protagonisten Joe und Roman eintauchen. Schwarzer Humor war ein gewolltes Stilmittel für so manche Szene. Die Geschichte wurde abwechselnd aus deren Sicht erzählt. Beide haben schon einiges auf dem Kerbholz, wenn man das so sagen möchte.
    Nach und nach erfuhr ich Details über ihre Leben. Joe war eine enorm impulsive Frau, die leicht explodiert. Anders kann man das gar nicht bezeichnen, dennoch kann sie aber auch sehr liebevoll und fürsorglich sein. Wer ihre Liebe und Treue einmal hat, behält sie für immer, solange man sie nicht hintergeht. Roman war trotz seines gehobenen Hintergrundes halbwegs bodenständig. Dabei schreibe ich absichtlich halbwegs, weil er in einigen Dingen doch von oben herabblickte. Auch sein Verhalten war nicht immer okay. Nach ein bisschen Gewöhnungszeit waren mir beide sympathisch. Schmunzeln musste ich immer, wenn Oma Eni oder Alessio vorkamen. Über die anderen Protagonisten verrate ich dir aus Spoilergründen nichts.
    Schon von Anfang an schwang im Hintergrund der Skandal um die Cum-Ex Geschäfte mit. Das Ganze fand im Hintergrund subtil Erwähnung und schien die meiste Zeit keine größere Rolle zu spielen. Erst gegen Ende wurde klar, was das Ganze für eine Bedeutung hat. Vordergründig ging es um die Morde, die Roman aufklären wollte. Abgelenkt wurde er allerdings durch die Begegnung mit Joe. Wie das Schicksal so wollte, trafen sie aus unterschiedlichen Gründen immer wieder aufeinander. Es schien fast wie verhext, dass immer etwas geschah, dass sie entzweite und wieder zusammenbrachte. Bei Joe gab es eine Wendung, die meine Aufmerksamkeit fesselte und meine Neugier steigen ließ.
    Im Verlauf spielte dies eine immer größere Bedeutung. Am Anfang der Geschichte dachte ich wirklich, wo ich da nur gelandet war. Doch je weiter sie voranschritt und je mehr Ereignisse in Gang gesetzt wurden, desto mehr nahm sie mich für sich ein. Es gab einige aufregende Wendungen mit unerwartetem Inhalt. Gleichzeitig gab es Schmunzelmomente und Szenen zum Mitfiebern. Für ein bisschen Liebe war auch noch Platz. Gerade das letzte Drittel hatte es dermaßen in sich, dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen wollte. Ich war begeistert vom Storytelling und dem Inhalt.
    Vor allem das Mystery-Element hatte es mir angetan. Nach dem Ende hoffe ich sehr, dass die Geschichte irgendwann doch noch von den Autoren fortgesetzt wird. Denn in meinen Augen haben es die Geschichte und die Protagonisten absolut verdient. Außerdem möchte ich die offenen Fäden gerne aufgelöst haben. 😊
    Mein Fazit:
    Diesem Kriminalroman gebührt definitiv viel mehr Aufmerksamkeit. Ja, er mag eigenwillig sein und am Anfang fragte ich mich, wo ich da gelandet war. Dennoch hat die Geschichte großes Potenzial und weist starke Szenen auf. Joe war sehr explosiv und Roman hatte genauso seine Macken. Doch im Großen und Ganzen steckt viel Cooles in der Story. Obwohl das Privatleben der Beiden eine große Rolle spielte, langweilte ich mich nie. Vielmehr wuchs meine Neugier und Mitfiebern war im letzten Drittel stark möglich. Den Mystery Anteil fand ich besonders gut, weil sich die Geschichte damit um eine aufregende Facette erweitert hat. Durch das Buch goggelte ich den Skandal um die Cum-Ex Geschäfte. Beide Protagonisten konnten mich im Verlauf überzeugen. Ich hoffe, dass die Geschichte eines Tages fortgesetzt wird, die offenen Fäden sollten aufgelöst werden.
    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
    Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
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Ausgaben von Nimand ist perfeckt: Schrott und Kaviar

Taschenbuch

Seitenzahl: 400

E-Book

Seitenzahl: 402

Besitzer des Buches 3

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