Totenland

Buch von Michael Jensen

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Totenland

Von Opfern und Tätern. Ende April 1945. Der Krieg geht zu Ende. Nachdem er schwer verwundet wurde, ist Jens Druwe aus Berlin nach Schleswig-Holstein abkommandiert worden. Hier soll er als Polizist für Ordnung sorgen. Als ein hoher Funktionär der NSDAP ermordet wird, wollen seine Vorgesetzten sogleich den ersten Verdächtigen, einen entflohenen Häftling, aburteilen. Doch Druwe stellt sich gegen die Profiteure des untergehenden Regimes. Ihm zur Seite steht allein die Schwester des Verdächtigen, die wie er voller Mut und Hoffnung den Kampf gegen einen übermächtigen Gegner aufnimmt ... Ein Mordfall vor einer ungewöhnlichen historischen Kulisse - und ein Ermittler, der dem Grauen des Krieges eines entgegenhält: die Liebe zur Wahrheit.
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Serieninfos zu Totenland

Totenland ist der 1. Band der Inspektor Jens Druwe Reihe. Sie umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2019. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2021.

Bewertungen

Totenland wurde insgesamt 7 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Totenland

    Ende April 1945: Kurz vor Ende des Krieges wird Jens Druwe, der im Krieg schwer verletzt wurde und daher nicht mehr kriegstauglich ist, als Polizist nach Schleswig-Holstein abkommandiert. Dann wird ein NSDAP-Funktionär ermordet und seine Vorgesetzten haben schnell einen Täter zur Hand. Ob Schuldig oder nicht, das interessiert sie nicht. Doch Druwe glaubt nicht an die Schuld des verdächtigten Ludwig Steinfeld. Er will den wahren Täter finden und zur Rechenschaft ziehen. Unterstützt wird er bei den Ermittlungen von der Schwester Seinfelds.
    Es ist ein interessanter und spannender Krimi, der in einer furchtbaren Zeit spielt.
    Obwohl die Alliierten immer näher rücken und das Kriegsende vorauszusehen ist, haben die Nazis alles noch in der Hand. Sie bestimmen immer noch und sie entscheiden, wer als Täter in Frage kommt. Der aus dem Konzentrationslagers Fuhlsbüttel entflohene Häftling ist für sie der perfekte Schuldige.
    Druwe bekommt es mit überzeugten Nazis zu tun, mit Menschen, die ihr Fähnchen nach dem Wind drehen und auch solchen, die anderen helfen in schrecklichen Zeiten. Er ist ein desillusionierter Mensch, der schon einiges hinter sich hat. Jens Druwe ist nie in die Partei eingetreten und es belastet ihn, dass er sich nicht energisch gegen das Regime gestellt hat. Daher war er einigen schon länger ein Dorn im Auge und nun stößt er mit seiner Meinung auf Widerstände. Doch dem ehemaligen Kriminalbeamten ist die Wahrheitsfindung immer noch wichtig.
    Es ist eine sehr authentisch beschriebene Geschichte, bei der der Kriminalfall neben dem Zeitgeschehen fast schon eine Nebenrolle spielt.
    Ein lesenswerter und spannender Krimi, der einen nicht so schnell loslässt.
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  • Rezension zu Totenland

    Aus dem Klappentext
    Ende April 1945. Der Krieg geht zu Ende. Nachdem er schwer verwundet wurde, ist Jens Druwe aus Berlin nach Schleswig-Holstein abkommandiert worden. Hier soll er als Polizist für Ordnung sorgen. Als ein hoher Funktionär der NSDAP ermordet wird, wollen seine Vorgesetzten sogleich den ersten Verdächtigen, einen entflohenen Häftling, aburteilen. Doch Druwe stellt sich gegen die Profiteure des untergehenden Regimes. Ihm zur Seite steht allein die Schwester des Verdächtigen, die wie er voller Mut und Hoffnung den Kampf gegen einen übermächtigen Gegner aufnimmt.
    .... wie steht es im Buch: Druwe, durch dich habe ich gelernt, dass die Welt nicht nur Schwarz, oder Weiß ist. Durch dich habe ich ein großes Grau kennenlernen dürfen...
    Wie wahr ist diese Aussage von Ludwig Steinfeld, dem Roten Ludwig, der 12 Jahre nur wegen seiner politischen Gesinnung im KZ saß...
    Wie wichtig ist sie gerade in der heutigen Zeit , in der die Braune Soße wieder hochkocht.
    Wie wichtig ist es, dass man nicht vergessen darf.
    Jens Druwe zeigt dem Leser, wie nahe Täter- und Opferschaft beieinander liegen.
    Dem Autor ist ein Buch gelungen, dass spannend und zerstörend zu gleich ist.
    Es regt zum Nach-und Umdenken an.
    Die Recherchen für Buch sind ausgesprochen gut und der Autor erklärt im Abspann, was Fiktion ist und was geschichtlich belegt.
    Ein Kriminalfall, gepaart mit Zeitgeschichte und sehr authentischen Hauptprotagonisten, machen es zu einem Werk, welches
    Ich möchte es all denen ans Herz legen, die ein Buch mit Tiefgang suchen und bewerte es mir 5 Sternen.
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  • Rezension zu Totenland

    Inhalt: April 1945. In den letzten Tagen des 2. Weltkriegs wird auf einem norddeutschen Acker die Leiche eines ranghohen Parteimitgliedes gefunden. Der ehemalige Kriminalpolizist Jens Druwe, der nun der Ordnungspolizei angehört, beginnt mit seinen Ermittlungen und stößt schon bald auf undurchsichtige Machenschaften ranghoher Offiziere… .
    Meine Meinung: Dem Autor gelingt es ausgezeichnet die düstere Stimmung der letzten Kriegstage einzufangen. Während die meisten Deutschen die baldige Niederlage mit den allen Konsequenzen kommen sehen, gibt es dennoch Einige, die immer noch an den Endsieg glauben.
    In dieser chaotischen Atmosphäre ermittelt Jens Druwe und stößt auf viele menschliche und politische Widerstände.
    Nicht allein die Aufklärung des Mordfalls steht im Mittelpunkt des Buches, genauso wichtig ist die Darstellung des sich in Auflösung befindenden Reiches inklusive der politischen Strukturen.
    Bis auf ein paar kleinere Längen fand ich das Buch durchweg spannend und gut zu lesen. Die handelnden Personen sowie die polizeilichen Ermittlungen sind alle glaubwürdig gelungen und nachvollziehbar.
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Ausgaben von Totenland

E-Book

Seitenzahl: 384

Taschenbuch

Seitenzahl: 400

Besitzer des Buches 16

Update: