Stella Maris: Die Stimme des Herzens

Buch von K. K. Summer

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Stella Maris: Die Stimme des Herzens

»Wenn du deine Stimme verlierst, bleiben nur deine Taten, um für die zu kämpfen, die du liebst.« Das Leben der zwanzigjährigen Serena wird auf den Kopf gestellt, als ihre Mutter ihr eröffnet, sie müsse einen fremden Mann heiraten. Geschockt lässt sie ihr Elternhaus zurück, um am Meer Zuflucht zu finden. Als eine wunderschöne Frau aus den Fluten steigt und ihr einen Handel vorschlägt, zögert sie nicht und willigt ein. Ihr Wunsch nach Freiheit wird erfüllt und kurze Zeit später erwacht Serena im Körper einer Meerjungfrau unter dem Meeresspiegel. Während der jüngste Prinz des Unterwasserreiches sie in seine Welt entführt, muss sie feststellen, dass Aramis ihre Gefühle mehr durcheinander bringt, als sie vermutet hat. Der Machtkampf, der in diesem Reich seit Langem zwischen Meermenschen und Sirenen herrscht, fordert allerdings bald Opfer und Serena gerät zwischen die Fronten. Fortan muss sie nicht nur um ihre Liebe kämpfen, sondern auch um ihr Leben. Und das einzig durch Taten, denn Serenas Herzenswunsch hatte einen hohen Preis: ihre Stimme.
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Bewertungen

Stella Maris: Die Stimme des Herzens wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,8 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Stella Maris: Die Stimme des Herzens

    Stella Maris (Die Stimme des Herzens) - K. K. Summer
    Tagträumer Verlag
    300 Seiten
    Fantasy
    Einzelband
    15. Juli 2019
    Inhalt:
    „Wenn du deine Stimme verlierst, bleiben nur deine Taten, um für die zu kämpfen, die du liebst.“
    Das Leben der zwanzigjährigen Serena wird auf den Kopf gestellt, als ihre Mutter ihr eröffnet, sie müsse einen fremden Mann heiraten.
    Geschockt lässt sie ihr Elternhaus zurück, um am Meer Zuflucht zu finden.
    Als eine wunderschöne Frau aus den Fluten steigt und ihr einen Handel vorschlägt, zögert sie nicht und willigt ein.
    Ihr Wunsch nach Freiheit wird erfüllt und kurze Zeit später erwacht Serena im Körper einer Meerjungfrau unter dem Meeresspiegel.
    Während der jüngste Prinz des Unterwasserreiches sie in seine Welt entführt, muss sie feststellen, dass Aramis ihre Gefühle mehr durcheinander bringt, als sie vermutet hat. Der Machtkampf, der in diesem Reich seit Langem zwischen Meermenschen und Sirenen herrscht, fordert allerdings bald Opfer und Serena gerät zwischen die Fronten. Fortan muss sie nicht nur um ihre Liebe kämpfen, sondern auch um ihr Leben.
    Und das einzig durch Taten, denn Serenas Herzenswunsch hatte einen hohen Preis: ihre Stimme.
    Meinung:
    Ein Vorabfazit vorweg: Dieses Buch ist zuckersüß.
    Aber zuckersüß bedeutet nicht automatisch perfekt.
    Zuckersüß heißt für mich, dass es gut zu lesen war - eine schnelle, leichte Geschichte - zum Zwischendurch weginhalieren.
    Und auch mein erstes Buch der Frau Autorin.
    Ich kann auf jeden Fall sagen, sie hat Potenzial.
    Serena ist 20 Jahre jung und hat nur einen Wunsch - frei sein und Abenteuer erleben. Am besten am oder auf dem Meer, das sie so sehr liebt.
    Leider ist sie in einer Gesellschaft herangewachsen, in der es sich nicht ziemt mit 20 noch unverheiratet zu sein und ihre Mutter setzt alles daran diesen Umständen entgegenzuwirken. Völlig verzweifelt flieht Serena an ihren liebsten Ort, nur um fortan unter dem Fluch einer Sirene zu „leiden“.
    Doch es ist nicht alles schlecht, denn sie erfährt unter Wasser nicht nur großartige Geschichten, sie sammelt auch Erfahrungen, die ihr an Land verwehrt geblieben wären und lernt ein breites Spektrum an Gefühlen kennen.
    Die Story wird abwechselnd aus Serenas und Aramis Sicht erzählt und alleine die Ich Perspektive hat schon einiges ausgemacht.
    Anfänglich hatte ich so meine Schwierigkeiten mit der Protagonistin und ihrem Elternhaus, weil ich das ganze Verhalten irgendwie aufgesetzt und künstlich fand. Nicht Serena selbst, sondern die gesamte Aufmachung an Land wirkte nicht ausreichen authentisch auf mich. Doch im Laufe der Handlung besserte sich das, vor allem, wenn Prinz Aramis seine Sicht der Dinge schilderte.
    Ihm habe ich jede einzelne Regung abgekauft.
    Bei Serena waren sie teilweise ein wenig widersprüchlich.
    Das „vornehme Tochter“ Gehabe passte nicht recht in die bunte, leuchtende Welt von Stella Maris hinein.
    Doch irgendwann mit dem Fortschreiten der Geschichte verflog das Gefühl auch wieder.
    Ich war schon immer Fan von Meerjungfrauen, Sirenen und all den unentdeckten Unterwasserwelten. Und um Stella Maris, die Stadt im Meer, ranken sich zahlreiche Legenden. Serena macht sich also auf, diese Stadt zu erkunden, auch wenn das nie ihr Plan gewesen ist. Gemeinsam mit Aramis erlebt sie unter Wasser einige Abenteuer, lernt die Gebräuche der Meermenschen kennen und stößt bald auf den Ursprung ihres Fluchs, hinter dem so viel mehr steckt.
    Ich kann mir nicht helfen, doch rückblickend betrachtet wirkte das ganze Geschehen auf mich etwas oberflächlich.
    Mit dem Entwickeln der Gefühle und der Beziehung zwischen Aramis und Serena hat die Autorin sich Zeit gelassen, es lief in einem, für mich, angemessenem Tempo ab, doch der Rest kam mir leicht übersetzt vor.
    Die gemeinsame Vergangenheit der Meermenschen und Sirenen wird zwar plausibel dargelegt, doch der Punkt in der Geschichte kam einfach viel zu schnell.
    Und auch als das Geheimnis der königlichen Familie gelüftet wird, kam ich nicht umhin, zu denken, dass es sich wie ein Lückenfüller anfühlt.
    So ein richtiges Spannungsgefühl kam ebenfalls nicht auf, denn dadurch, dass die Charaktere, vor allem Aramis, offen mit ihren Emotionen umgingen, war jegliche Mühe um Lügen, List und Tücke fast vergebens. Nichtsdestotrotz fand ich die erschaffene Atmosphäre echt magisch, mummelig und einfach schön - der Film in meinem Kopf tat sein übriges (auch wenn er sich manchmal mit Arielle, die Meerjungfrau überschnitten hat).
    Die offenen Fragen wurden ebenfalls fast alle geklärt. Bis auf eine.
    Aber es würde zu sehr spoilern die hier zu stellen.
    Fazit:
    Wenn ihr das Meer und Meerjungfrauen, sowie Meereswesen im Allgemeinen mögt, dann ist Stella Maris möglicherweise was für euch.
    Es ist für mich eine Art Märchen, das mit Liebe, Flüchen und einem kleinen Abenteuer aufwarten kann, aber nicht mit einer großen Verbundenheit zu den Protagonisten. Prinz Aramis ist der edle Ritter in glänzender Rüstung und Serena die stumme Prinzessin.
    Zwei Herzen, die unter der blauen Decke zueinander finden und denen ein paar Stolpersteine in den Weg gelegt werden.
    Eine schnelle Geschichte für Zwischendurch, die von mir nicht viel Konzentration verlangte.
    Bewertung:
    ⭐️⭐️⭐️💫(3,5/5) ⬆️
    (4 Sterne auf den gängigen Plattformen)
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Ausgaben von Stella Maris: Die Stimme des Herzens

Taschenbuch

Seitenzahl: 300

E-Book

Seitenzahl: 218

Besitzer des Buches 4

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