Mein Bruder heißt Jessica
Buch von John Boyne, Adelheid Zöfel
Titel: Mein Bruder heißt Jessica
John Boyne (Autor) , Adelheid Zöfel (Übersetzer)
Verlag: FISCHER Sauerländer
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 256
ISBN: 9783733506407
Termin: Mai 2023
Aktion
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Kurzmeinung
PotatoPeelPie Stellenweise arg flapsige Dialoge. Grundsätzlich ein gutes Jugendbuch zur Thematik Transgender! -
Buchtipps zum Thema
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Mein Bruder heißt Jessica
Der neue aufwühlende Roman von Bestsellerautor John Boyne – emotional, empathisch und ehrlich Als Einzelgänger hat Sam Mühe, Freunde zu finden, und seine vielbeschäftigten Eltern geben ihm oft das Gefühl, unsichtbar zu sein. Zum Glück war sein älterer Bruder Jason immer für ihn da. Der ist nett, beliebt, supergut im Fußball, und die Mädchen stehen Schlange für ein Date. Doch eines Tages teilt Jason seiner Familie mit, dass er schon seit langem mit einem Geheimnis kämpft. Ein Geheimnis, das bald alle auseinanderzureißen droht. Seine Eltern wollen nichts davon wissen, und Sam versteht es einfach nicht. Denn was machst du, wenn dein Bruder dir sagt, er ist überhaupt nicht dein Bruder? Dass er denkt, er ist eigentlich … deine Schwester? Bruder, Eltern, Tante, Fußballtrainer, Freundin und Mitschüler – John Boyne beschreibt in diesem Roman die unterschiedlichsten Reaktionen auf eine eigentlich ganz natürliche Sache. Und am Ende siegen Liebe und Akzeptanz. »Eine Geschichte mit so viel Herz, dass die Seiten praktisch pulsieren. Ein Muss für alle Altersgruppen.« Irish Independent
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Bewertungen
Mein Bruder heißt Jessica wurde insgesamt 8 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,7 Sternen.
Meinungen
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Stellenweise arg flapsige Dialoge. Grundsätzlich ein gutes Jugendbuch zur Thematik Transgender!
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Ein zu empfehlendes Buch zum Thema Transgender. Nicht nur für jungen Leser. Bewegend und aufwühlend.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Mein Bruder heißt Jessica
- maiglöckchen
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21. Februar 2023 um 13:02
Nach langer Zeit mal wieder ein John Boyne gelesen, eigentlich ein Garant dafür das ich gute Lesestunden habe. Was hier auf der einen Seite tatsächlich wieder der Fall war, aber auf der anderen Seite mich doch teilweise sehr ratlos zurück lässt.Weiterlesen
Sich dem Thema "Transgender" in einem Jugendbuch anzunehmen sich sicher nicht ganz einfach und man möchte den virtuellen Hut vor Herrn J. Boyne ziehen, das er es gewagt hat. Nur ist für mich hier die Umsetzung so ein bisschen daneben gegangen.
Der Autor schafft es einfach nicht eine klare Linie zu fahren bei den Protagonisten Sam und seinen Eltern.
[…]
Genau das ist auch einer meiner Kritikpunkte. Immer wenn man denkt jetzt, jetzt denkt er wieder wie ein 14 jähriger Teenager fällt er zurück in seiner Gedankenwelt und das manchmal innerhalb einer Seite. Wo bei mir dann die Frage aufkommt: "Habe ich etwas verpasst, überlesen? Nein, du bist doch hier noch auf der gleichen Seite, wie vor 5 min!"
Das gleiche gilt aber auch für manche Äußerungen der Eltern, gerade im Kapitel merkt man doch das es den Eltern nahe geht und einige gute Gedanken zum Vorschein kommen. Im nächsten Absatz wird dies wieder völlig unsinnig zerstört. Wenn schon so manch Gedanke sich bei uns ein nistet, warum wird er dann nicht weiter verfolgt und letztendlich ein völlig verwässertes Ende geschaffen.
Herr John Boyne das konnten sie schon besser..... von mir -
Rezension zu Mein Bruder heißt Jessica
- Marie
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15. Februar 2021 um 14:34
Klappentext:Weiterlesen
Als Einzelgänger hat Sam Mühe, Freunde zu finden, und seine vielbeschäftigten Eltern geben ihm oft das Gefühl, unsichtbar zu sein. Zum Glück war sein älterer Bruder Jason immer für ihn da. Der ist nett, beliebt, supergut im Fußball, und die Mädchen stehen Schlange für ein Date. Doch eines Tages teilt Jason seiner Familie mit, dass er schon seit langem mit einem Geheimnis kämpft. Ein Geheimnis, das bald alle auseinanderzureißen droht. Seine Eltern wollen nichts davon wissen, und Sam versteht es einfach nicht. Denn was machst du, wenn dein Bruder dir sagt, er ist überhaupt nicht dein Bruder? Dass er denkt, er ist eigentlich … deine Schwester? - von der Fischer-Verlagsseite kopiert
Zum Autor:
John Boyne wurde 1971 in Dublin, Irland, geboren, wo er auch heute lebt. Er ist der Autor von neunzehn Romanen, darunter ›Der Junge im gestreiften Pyjama‹, der sich weltweit über zehn Millionen Mal verkaufte, zahlreiche internationale Buchpreise gewann und mit großem Erfolg verfilmt wurde. John Boynes Romane wurden in über fünfzig Sprachen übersetzt. - von der Fischer-Verlagsseite kopiert
Allgemeine Informationen:
Originaltitel: My Brother‘s Name is Jessica erstmals erschienen 2019 bei Puffin Books, London aus dem Englischen übersetzt von Adelheid Zöfel erzählt aus der Ich-Perspektive von Sam
250 Seiten, Danksagung und Nachwort des Autors
Meine Meinung:
Sam ist 13 / 14 Jahre alt. Durch seine Dyslexie fühlt er sich beeinträchtigt, aber sein vier Jahre älterer Bruder Jason nimmt sich seiner an. Zwischen den Brüder besteht eine innige Verbindung, weil im Mittelpunkt des Lebens der Eltern der Beruf der Mutter steht: Sie ist Politikerin und peilt das Amt der Premierministerin an.
Jasons Bekenntnis, er sei ein Mädchen im Körper eines Jungen, schockiert nicht nur die Eltern, und sie ordnen an, es müsse ein Familiengeheimnis bleiben. Zu groß ist die Angst vor Gerede, Gerüchten und Geringschätzung. Ein Therapeut wird eingeschaltet, der sich jedoch weigert, Jason zu „heilen“. Sam verzweifelt immer mehr, denn er will seinen großen Bruder ohne Wenn und Aber zurück. Vor allem, nachdem die ersten Mitschüler Lunte riechen und die Geschwister sticheln und quälen.
Eltern wie die von Sam und Jason / Jessica kennt der Boyne-Leser aus „Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket“: Verständnislos, weil hilflos gegenüber der Andersartigkeit ihres Sohnes. Hier noch überhöht durch die politischen Ambitionen.
Anders Sam: Er leidet unter dem Outing, an der Distanz seiner Eltern und seiner eigenen Ambivalenz, denn einerseits hängt sein Herz an dem Jason, den er kennt und als Bruder liebt, andererseits sucht er nach Mitteln, dessen Verzweiflung (und damit auch die eigene und die der Familie) zu lindern. Mit Sam als Erzähler lässt Boyne den Leser nahe an Jason heran, aber nicht in ihn hinein; man ahnt, wie Jason sich quält.
Ob Sams Alter gut getroffen ist, bezweifle ich. Stellenweise wirkt er wie ein unter 10-jähriger, dann wieder erwachsener als 14.
Boyne positioniert seine jugendlichen Leser, denn die Sympathien sind klar verteilt. Die Eltern kommen nicht gut weg, sie haben keine Zeit für ihre Kindern, nehmen sie nicht ernst, sogar der Gedanke an eine Elektroschocktherapie für Jason steht im Raum.
Der erwachsene Leser stellt Fragen an sich selbst. Wie würde es sich anfühlen, statt des Kindes, das man als Sohn liebt und erzieht, plötzlich eine Tochter zu haben. Ich glaube niemandem, der behauptet, damit kein Problem zu haben.
Wenn es auch gut ist, dass Boyne dieses Thema zum Inhalt eines Jugendromans macht, fragt man sich,
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Update: 31. Januar 2026 um 00:04





