Das Labyrinth vergisst nicht

Buch von Rainer Wekwerth

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Zusammenfassung

Serieninfos zu Das Labyrinth vergisst nicht

Das Labyrinth vergisst nicht ist der 4. Band der Das Labyrinth Reihe. Sie umfasst 4 Teile und startete im Jahr 2013. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2019.

Über Rainer Wekwerth

Der Kinder- und Jugendbuchautor Rainer Wekwerth wurde 1959 in Esslingen am Neckar geboren. Seine schriftstellerische Laufbahn begann er mit dem Schreiben von Kurzgeschichten und Novellen, bis er 1996 seinen ersten Roman veröffentlichte: "Emilys wundersame Reise ins Land der Träume" wurde in die Empfehlungsliste des Westdeutschen Rundfunks und der Zeitschrift Eselsohr aufgenommen. Mehr zu Rainer Wekwerth

Bewertungen

Das Labyrinth vergisst nicht wurde insgesamt 10 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Das Labyrinth vergisst nicht

    Nachdem mir die eigentliche Trilogie um das Labyrinth gut gefallen hatte, war ich gespannt darauf, was sich Rainer Wekwerth für diesen vierten Band ausgedacht hat. Und zunächst beginnt das Buch auch ein bisschen wie ein nach Hause kommen. Die bekannten Figuren tauchen wieder auf und müssen erneut mit dem Labyrinth zurecht kommen. Dabei bedient sich der Autor zunächst mal dem Stilmittel des Gedächtnisverlust. Das ist zwar nicht sehr originell, gemessen an den Geschehnissen der vorangegangen Trilogie ist es aber durchaus plausibel.
    Die neue Welt, in der die Jugendlichen zurechtkommen müssen, erschien mir vielversprechend und ich war gespannt darauf, was der Autor mit seinen Figuren vor hatte. Doch dann entwickelte sich alles vollkommen anders, als bisher gekannt. Im Gegensatz zur Trilogie wechselt die Handlung nicht ständig zwischen den Jugendlichen hin und her, sondern verbleibt fast ausschließlich bei dem Trio León, Mischa und Tian. Zunächst war das noch ganz interessant, begann sich dann aber langsam etwas zäh dahinzuziehen. Wenigstens hatte Tian hier mehr Gelegenheit aufzutreten, als in den vorangegangen Büchern. Als die drei Jungs endlich mit zwei der Mädchen zusammentreffen, scheint endlich etwas Schwung in die Handlung zu kommen. Doch auch die verpufft relativ schnell.
    Eine weitere Änderung ist, dass es hier nicht mehr um einen Wettstreit geht Tore zu erreichen. Vielmehr beschreibt das Buch eine durchgehende Handlung in einer einzigen Welt. Auch dadurch lässt das Buch ein wenig Abwechslung, wie man sie bisher von der Geschichte gewohnt war, vermissen. Dazu kommt, dass mir León mit fortschreitender Dauer immer mehr auf die Nerven ging. Er ist ein dermaßen sturer Charakter, der erst, wenn der Schaden angerichtet ist, merkt, dass er was gutzumachen hat. Da haben mir die anderen Charaktere durch die Bank besser gefallen.
    Geschrieben ist das Buch gewohnt gut. Die Story ist flüssig zu lesen und bietet durchaus den ein oder anderen Aha-Effekt. Ich will das Buch hier nicht schlecht schreiben, da es durchaus auch seine Stärken hat. Aber Rainer Wekwerth hat in seiner Danksagung am Ende des Buchs selbst geschrieben, dass er eigentlich keinen vierten Band schreiben wollte, da für ihn die Geschichte nach dem dritten Band zu ende war. Er hat sich aber wohl von seinen Lesern überreden lassen. Meiner Meinung nach hätte er es wirklich bei dem ursprünglich geplanten Ende belassen sollen.
    Fazit: Ein durchaus gutes Buch, welches aber nach der eigentlichen Trilogie überflüssig ist und die Story lediglich ein wenig streckt. Das Ende war bereits nach dem Schluss von Band 3 vorhersehbar.
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  • Rezension zu Das Labyrinth vergisst nicht

    Dieser Abschluss war spannend, aber auch ein wenig oberflächlich
    Klappentext
    „Der langersehnte Abschluss der Bestseller-Reihe von Rainer Wekwerth.
    Mary ist ins Labyrinth zurückgekehrt, um ihre Freunde zu retten. Tief unter der Erde, in einem gigantischen Gefängnis, kämpfen die sieben Jugendlichen erneut ums Überleben, doch sie erinnern sich weder aneinander noch an das, was mit ihnen geschehen ist. Und dieses Mal ist nicht nur die Zeit ihr erbitterter Gegner. Ein übermächtiger Feind agiert nun unsichtbar hinter den Kulissen und will nicht weniger als ihren Tod.
    Während Mary noch gegen das Vergessen ankämpft und um die Liebe ihres Lebens ringt, muss sie sich gemeinsam mit den anderen den Gefahren stellen, die das Labyrinth für sie bereithält.“
    Gestaltung
    Ich bin begeistert davon, dass das Cover und die Gestaltung des Abschlussbandes zu den restlichen Bänden passt! So sieht die Reihe im Regal schön einheitlich aus und harmoniert miteinander und das trotz Verlagswechsel. In den Löchern des grauen Musters sieht man nicht nur ein strahlendes Blau hervorleuchten, sondern auch verschiedene Schattenumrisse von Figuren. So schaut man genau hin und versucht auf dem Cover mehr Details zu entdecken.
    Meine Meinung
    Es ist gefühlt wirklich ewig her, dass ich die Trilogie bzw. die ersten drei Bände gelesen hatte, aber ich habe mich sehr gefreut, dass es eine Fortsetzung von Rainer Wekwerths Labyrinth-Reihe gibt. Ich musste mich jedoch erstmal wieder in der Geschichte einfinden, meine grauen Zellen anwerfen und mich wieder zurecht finden. Gut fand ich diesbezüglich, dass ich am Anfang als Leser gemeinsam mit den Protagonisten wieder in die Handlung eintauchen konnte und auf diese Weise nach und nach meine Erinnerung wieder kam.
    Auch der Schreibstil vom Autor Rainer Wekwerth gefiel mir in diesem Band wieder richtig gut. Ich liebe es, wie er es schafft, die Geschichte so rasant und temporeich wirken zu lassen. Ich bin geradezu durch die Seiten geflogen und hatte gleichzeitig das Gefühl, als würden in meinem Kopf die Bilder des Settings wie bei einem Kinofilm ablaufen. Zudem ist es immer wieder erstaunlich wie gut es Herrn Wekwerth gelingt, die Atmosphäre der Geschichte einzufangen.
    Schon als ich zum ersten Mal davon hörte, dass es einen weiteren Band (einen Abschlussband) zur Labyrinth-Reihe geben sollte, hatte ich die Erwartung, dass einige Fragen beantwortet werden würden und vieles genauer beleuchtet werden würde. Ich glaube, dass ich genau wegen dieser Erwartung beim Lesen sensibel auf offener gehaltene Szenen reagiert habe. Ich habe nämlich ein wenig den Eindruck gehabt, dass Erklärungen und nähere Beschreibungen ein wenig außen vor blieben. Mir gefiel es, dass die Handlung auf diese Weise sehr schnelllebig und auf den Punkt gebracht wurde, aber ich hätte manchmal doch gerne noch mehr Informationen über die Geschehnisse bekommen.
    Die Figuren sind nach wie vor sehr verschieden und es war toll, sie alle wiederzusehen. Zudem gab es hinsichtlich ihrer Entwicklung einige Überraschungen und Zusammenschlüsse, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Mir persönlich gefallen Mary und Leon am besten. Mary, weil sie mich ein wenig an mich selber erinnert und ich mich so sehr gut mit ihr identifizieren kann. Leon, weil er ein sehr interessanter Charakter ist. Auch fand ich es toll, dass die beiden mehr im Fokus standen und wie sie zueinander stehen.
    Fazit
    Alles in allem bin ich zufrieden damit, dass „Das Labyrinth vergisst nicht“ die Reihe zu einem runden Ende bringt, das nicht nur Mary und Leon in den Mittelpunkt rückt, sondern auch dafür sorgt, dass ich die Reihe nun zufrieden abschließen kann. Etwas schade fand ich, dass ich beim Lesen ein wenig das Gefühl hatte, als würde manches nur angerissen. Dafür war die Handlung aber temporeich und spannend, was mir wiederum gut gefallen hat.
    Knappe 4 von 5 Sternen!
    Reihen-Infos
    1. Das Labyrinth erwacht
    2. Das Labyrinth jagt dich
    3. Das Labyrinth ist ohne Gnade
    4. Das Labyrinth vergisst nicht
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Das Labyrinth vergisst nicht

    Mary ist freiwillig ins Labyrinth zurückgekehrt, um ihre Freunde zu retten. Sie ahnte jedoch nicht, dass sie in einem unterirdischen Gefängnis landen würde. Dort trifft sie nach und nach auf ihre Freunde – jedoch können sie sich nicht aneinander erinnern. Es gibt lediglich das Gefühl, dass sie etwas miteinander verbinden könnte. Auch hier müssen sie wieder ums Überleben kämpfen – denn die Wärter, einige Mitgefangene und ein übermächtiger Feind sind ihnen nicht wohlgesonnen. Ob es eine kluge Entscheidung von Mary war, sich den Gefahren wieder auszusetzen?
    Es ist sieben Jahre her, dass ich den finalen Band der Labyrinth-Trilogie gelesen habe. Danach sollte eigentlich mit der Reihe Schluss sein, aber scheinbar hat Rainer Wekwerth so viele Emails von Fans bekommen, die sich eine Fortsetzung gewünscht haben, so dass er diesen nachgekommen ist und in 2019 einen -nun aber wirklich- finalen vierten Band geschrieben hat. Dieser wurde zunächst von ihm selbst verlegt, erschien dann als Hörbuch beim Rubikon Verlag und ist mittlerweile mit den Vorgängern in einer neuen Taschenbuchausgabe nebst neuen Covern beim Arena Verlag zu erwerben.
    Der Einstieg in die Geschichte fiel mit tatsächlich etwas schwerer. Wie gesagt ist der letzte Kontakt mit dem Labyrinth über sieben Jahre her und ich hatte immer das Gefühl, mir würde etwas fehlen – was aber wahrscheinlich einfach daran lag, dass sich die Teenager wieder wie Fremde verhielten und in ein neues Szenario geschmissen wurden. Die totale Begeisterung, die die ersten drei Bände bei mit ausgelöst hatten, habe ich leider nicht verspüren können. Trotzdem fand ich den Roman gut und war gespannt, welches Ende sich Wekwerth überlegt hatte. Bis zum Finale warten wieder jede Menge Gefahren auf die Protagonisten, leicht macht der Autor es seinen Figuren jedenfalls nie ;)
    Gesprochen wird das Buch übrigens von Mark Bremer, der mir erneut sehr gut gefallen hat. Ich höre ihm einfach gerne zu und freue mich, dass das Cover vom Hörbuch so schön zu meinen drei Romanen passt.
    Fazit: Eine schöne Hörbuchproduktion, die mich spannend unterhalten hat, auch wenn das alte „Labyrinth“-Gefühl nicht ganz wieder gekommen ist.
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Ausgaben von Das Labyrinth vergisst nicht

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 300

E-Book

Seitenzahl: 223

Besitzer des Buches 12

Update:

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