The Electric State

Buch von Simon Stålenhag

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Bewertungen

The Electric State wurde insgesamt 5 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 5 Sternen.

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Meinungen

  • Ein apokalyptischer Road Trip mit atemberaubenden Bildern! Einfach nur: WOW!

    Kapo

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu The Electric State

    ... Ein illustrierter Roman
    Verlagstext
    Eine Reise bis ans Ende der Welt … und darüber hinaus – Simon Stålenhag verbindet in seinem illustrierten Roman eine gefühlvolle Erzählung mit visionärer Science-Fiction-Kunst.
    Nach einem Drohnenkrieg hat sich Amerika in einen postapokalyptischen Friedhof verwandelt: Wie fremdgesteuert streifen die Menschen durch ein zerfallendes Land. Und während die alte Welt stirbt, erhebt sich etwas Neues aus den Ruinen, das noch keinen Namen hat.
    Mitten durch das Chaos bahnt sich eine junge Frau mit ihrem Roboter einen Weg nach Westen. Sie will zu ihrem Bruder, der in einem kleinen Nest am Pazifischen Ozean hilflos an das Virtual-Reality-Netz angeschlossen ist, das sich wie eine Seuche ausgebreitet hat und die Menschen versklavt. Sie unternimmt eine einsame Reise durch die Überreste unserer Zivilisation.
    Der Autor
    Simon Stålenhag (geboren 1984) ist schwedischer Autor, Künstler und Musiker. Berühmt geworden ist er mit seinen hyperrealistischen Bildern, die oft eine retrofuturistische Variante der schwedischen Landschaft zeigen. Der »Guardian« zählte sein Buch »Tales from the Loop« (neben Kafkas »Der Prozess« und Atwoods »Der Report der Magd«) zu den zehn besten Dystopien.
    Inhalt
    Ein mit Drohnen geführter Krieg in den 90ern des vorigen Jahrhunderts hat Kalifornien verwüstet und Mengen schrottreifer Militärfahrzeuge hinterlassen. Da die Verkehrswege offenbar marode und durch Flüchtende verstopft sind, bewegen sich zwei Figuren auf Umwegen durch die Berge von der Mojave-Wüste Richtung Pazifik. Auch andere Bewohner sind im Aufbruch, so dass die Hauptfiguren rechtsfreie Gegenden zu durchqueren haben, in denen man nicht ahnen kann, was einen erwartet. Die beiden reisen durch Slums, an riesigen verrottenden Reklametafeln und -figuren vorbei, an Schrottfahrzeugen ohne Ende, aber auch an utopischen Wohnprojekten, in denen Menschen offensichtlich Schutz vor dem Unbekannten suchen.
    Anfangs sind nur eine größere und eine kleine rundköpfige Figur zu erkennen. Der Klappentext verrät leider schon zu viel der Geschichte; denn das Rätseln, wer die beiden Figuren sein mögen, fand ich zu Beginn äußerst spannend. Die erzählende Figur gibt schließlich ihr Alter preis und ihre Beziehung zu der roboterhaften kleinen Figur, die nicht spricht, nur deutet. Die Kindheit der Erzählerin war geprägt durch die Abhängigkeit der gesamten Bevölkerung von der virtuellen Welt, die ihre Neurohelme und Datenbrillen den Menschen vorspiegelten. Wenn Gegenwart und Fiktion verschwimmen, interessiert sich vermutlich kaum noch jemand dafür, wie Kinder aufwachsen. Schon damals waren Menschen nicht nur weggetreten in ihrer virtuellen Welt, sondern auch durch den Konsum von Chemikalien, die sie aus den Cockpits von Flugobjekten des Militärs kratzten. Fixpunkte im Leben der Erzählerfigur waren Pflegeeltern und der Großvater. Auf schwarzen Buchseiten kommt ein weiterer Erzähler mit seinen Kriegserlebnissen zu Wort.
    Neben dystopischer Gegenwart und Rückblick könnte das Logo der Datenbrillen von damals zusätzlich eine eigene Geschichte erzählen. Es prangt so hervorstechend auf Vorsatzpapier und Titelblatt des Buches, dass Stålenhags dystopischer Roman dadurch wie eine repräsentative Werbegabe des Unternehmens wirken kann.
    Fazit
    Stålenhags dritter Roman erzählt in Text und Bildern unterschiedliche Geschichten. Auf der Beziehungsebene wollte ich die jugendliche Erzählerfigur kennenlernen, auf der Bildebene habe ich gerätselt, welches Interesse der Hersteller der Datenbrillen gehabt haben kann, willenlose Menschen gemeinsam mit Androiden in einen Krieg zu schicken. So wie Gegenwart und Erinnerungen des Erzählenden ein- und ausgeblendet werden, fließen utopische Szenarien und fotorealistische Landschaftsbilder ineinander. Als Fotografin hat mich Stålenhags Lichtführung stark beeindruckt. Großartig.
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The Electric State in anderen Sprachen

  • Deutsch: The Electric State (Details)
  • Englisch: The Electric State (Details)

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