Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen

Buch von Paolo Cognetti, Christiane Burkhardt

Cover zum Buch Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen

Titel: Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen

, (Übersetzer)

3,8 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen

76,7% Zufriedenheit

Verlag: Penguin Verlag

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 128

ISBN: 9783328107811

Termin: November 2021

Aktion

  • Kurzmeinung

    Lavendel
    Schmales Büchlein, das von einer inneren & äußeren Reise erzählt. Bleibt aber doch oberflächlich.
  • Kurzmeinung

    tom leo
    Unterwegs in den Tälern und auf den Päßen im Nordwesten Nepals. Reise ins eigene Innere...?!
  • Cover zum Buch Unten im Tal Cover zum Buch Das Glück des Wolfes Cover zum Buch Carnets de New York

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen

Auf der Suche nach Ruhe und Kraft: Eine Reise zum Himalaja Schon als Junge träumte Paolo Cognetti von den kargen Bergen Nepals, nun endlich macht er sich mit seinen zwei engsten Freunden auf den Weg. Ihre Reise führt sie an Herden von Blauschafen und an buddhistischen Klöstern vorbei – dabei erhebt sich der unbändige Gipfel des Kristallbergs vor ihnen. Doch Cognetti geht es eigentlich nicht um das Ankommen, es geht ihm allein um den Weg. Mit jedem Schritt, mit jedem Atemzug schärft sich die Wahrnehmung für das Hier und Jetzt, für das, was wirklich wichtig ist im Leben: Verbundenheit, Mitgefühl und Verantwortung.
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Bewertungen

Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen wurde insgesamt 6 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,8 Sternen.

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Meinungen

  • Schmales Büchlein, das von einer inneren & äußeren Reise erzählt. Bleibt aber doch oberflächlich.

    Lavendel

  • Unterwegs in den Tälern und auf den Päßen im Nordwesten Nepals. Reise ins eigene Innere...?!

    tom leo

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen

    • 20. April 2020 um 12:08
    Da ich von Paolo Cognetti "Fontane No 1" (Achtung gibt es auch unter dem Titel "Mein Jahr in den Bergen") und "Acht Berge" sehr gerne gelesen habe, gehört er zu den Autoren, bei denen ich mittlerweile fast schon direkt zugreifen muss, wenn ein neues Buch erscheint. So auch mit "Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen" geschehen.
    Cognetti hat mich als Leserin mit auf eine Reise genommen, die er Ende 2017 mit ein paar Freunden und sehr vielen Trägern in der Dolpo-Region (liegt auf einer Hochebene Nepals) unternommen hatte. Das fand ich schon alleine faszinierend genug, weil ich in meinem Leben wohl nie dorthin kommen werde und so die Gelegenheit hatte, wenigstens ein klein wenig von Land und Leuten kennen lernen zu dürfen. Zumal ich auch nicht über die notwendige körperliche Kondition verfügen würde um so eine Reise überhaupt durchhalten zu können. Cognetti selbst hat und hatte Schwierigkeiten mit Höhen ab 3000 Meter. Irgendwie ist es ihm gelungen einen Schritt nach den anderen zu machen und diesen Knackpunkt überwinden zu können.
    Es war herrlich für mich als Leserin durch seine Augen Land und Leute ein wenig kennenzulernen. Später stößt auch noch eine Hündin, die er Kanjiroba genannt hatte, zu der Reisegruppe. Mit Cognetti reisen bedeutet auch seine innere Reise mitmachen zu dürfen. Beeindruckend wie ihm das auf den wenigen Seiten tatsächlich gelingt. Ein Buch ist ihm dabei ein wichtiger Begleiter, nämlich "Auf der Spur des Schneeleoparden" von Peter Matthiesen. Dieses hatte ihn überhaupt zu dieser Reise inspiriert. Persönlich gefallen haben mir die kleinen Skizzen im Buch sehr gut, die Cognetti während seiner Reise gemacht hatte.
    Mein Fazit:
    Nicht nur eine äußerliche Reisebeschreibung, sondern auch eine innere Reise. Findet man ja doch eher seltener in der Literatur. Wobei man sich natürlich klar sein muss, dass es bei gerade mal 121 Seiten nicht so ausführlich sein kann. Mir hatte das schmale, aber feine Buch gut gefallen und ich habe ihm gerne 4,5 Sterne gegeben.
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  • Rezension zu Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen

    • 18. Juli 2019 um 16:34
    Originale : (Italienisch, 2018)
    INHALT :
    So bin ich denn wirklich in den Himalaya gefahren. Nicht um die Gipfel zu erklimmen wie ich als Kind erträumte, sondern um die Täler zu erforschen. Ich wollte schauen, ob irgendwo auf der Erde noch eine integre Bergwelt existiert, sie mit meinen Augen sehen bevor sie verschwindet. So ließ ich die verlassenen und urbanisierten Alpen hinter mir und landete in der entlegensten Ecke Nepals, einem kleinen Tibet, das im Schatten des großen, längst verschwundenen, überlebt. Ich brachte dreihundert km und achte Päße über 5000 Höhenmetern hinter mich, ohne jemals einen Gipfel zu ersteigen. Meine Begleiter waren ein Kultbuch, ein zugelaufener Hund, Freunde. Am Ende blieben mir die Freunde.
    (Quelle : Auszug aus der Einführung der französischen Ausgabe; Behelfsübersetzung von mir)
    Italienische Produktbeschreibung ( @mofre , @serjena ) :
    BEMERKUNGEN :
    Es handelt sich also um die Schilderung einer Reise, die der Autor mit einigen Freunden und einer wahren kleinen Karawane im Oktober 2017 in der Dolpo-Gegend im Nordwesten Nepals unternahm, einer Grenzgegend zum in China gelegenen Hauptteil Tibets. Doch in Dolpo ist im Gegensatz zu China noch viel Ursprüngliches leben geblieben. Cognetti ist in gewißer Hinsicht allergisch gegenüber den großen Höhen (Erbrechen, Schwindel, Ohnmachtsgefühle…) Es wird das erste Mal sein, dass er die 5000 Meter überschreitet, jedoch auf Höhenpäßen, niemals Gipfel erreichend. Seine Idee eher : noch integre Bergwelten entdecken vor ihrem Untergang kennenlernen.
    Nach einer Einführung begleiten wir den Autor durch vier Kapitel. Sie werden begleitet und illustriert durch kleine Bleistiftzeichnungen. Ein Führer, Begleitbuch ist « Auf der Spur des Schneeleoparden » von Peter Matthiessen, der im Jahre 1973 auf diesen Wegen wandelte. Dabei geht es um die nahezu mythisch-mystische Suche nach jenem stets unsichtbar bleibenden Bewohner in jenen Berghöhen, eben den Schneeleoparden. Symbol einer Suche...
    Bei aller Suche nach Authentizität bleibt die Sicherheit und die Begleitung eines ziemlichen Trupps von circa zwei Dutzend Menschen, eben sovielen Mauleseln und Material. So erscheint Cognetti letztlich (für dieses Umfeld) eben doch als privilegierter Europäer, der von den Auszeiten profitiert, und sich nicht allzu sehr um die praktischen Dinge zu kümmern braucht. Gewiße innere Spannung und Anfrage - gar schlechtes Gewissen ? - inwieweit man seine Gegenwart rechtfertigen kann und sich gleichzeitig sorgt um das Verschwinden einer Welt ?
    Aber über diesen Seiten (es ist ein dünnes Buch, gerade mal hundert Seiten im Italienischen) liegt ein besonderer Charme : die Beschreibung einer fernen, abgelegenen Welt ; die Begegnung mit seinen Gefährten und einigen Nepalesen ; die Gegenüberstellung, das Erleben der Natur, auch der Höhe an sich, die Herausforderung ist und den Menschen an die körperlichen Reserven und einen fast halb-halluzinatorischen Zustand bringt.
    Etwas dünn, meines Erachtens, aber sicherlich nicht « ohne ».
    Und Cognetti zeigt, dass wir mit ihm zu rechnen haben!? Siehe auch : https://www.buechertreff.de/search-result/…hlight=cognetti
    AUTOR :
    Paolo Cognetti wurde 1978 in Mailand geboren. Er liebt New York und die Berge, schreibt seit circa dem 18.Lebensjahr literarische Leitungsbücher, Erzählungen, Dokumentare und Romane. Er studierte Mathematik an der Uni und amerikanische Literatur als Autodidakt. 1999 verliess er die akademischen Studien und erarbeitete sich ein Diplom an der Schule für Kinematographie in Mailand. In der Folge arbeitete er an vielen Dokumentarfilmen sozialen, politischen und literarischen Charakters. Er verbringt regelmässig Zeiten der Einsamkeit in den Bergen.
    Er gewann 2003 mit der Erzählung Fare ordine den Premio Subway-Letteratura, 2009 den Premio Lo Straniero und kam mit dem Erzählband Sofia si veste sempre di nero 2013 auf die Shortlist des Premio Strega. Außerdem gewann er den Premio Fucini, den Premio Settembrini und war Finalist beim Premio Chiara. 2017 erhielt er für Le otto montagne (deutsch: Acht Berge) in Italien den Premio Strega und in Frankreich den Prix Médicis étranger (Les huit montagnes).
    (Quelle und mehr : https://it.wikipedia.org/wiki/Paolo_Cognetti + wiki.de)
    Forniture assortite: 110 pagine
    Editore: Einaudi; einaudi vario edizione (6 novembre 2018)
    Collana: Supercoralli
    Lingua: Italiano
    ISBN-10: 8806239279
    ISBN-13: 978-8806239275
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Ausgaben von Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen

Hardcover

Cover zum Buch Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen

Seitenzahl: 128

Taschenbuch

Cover zum Buch Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen

Seitenzahl: 128

E-Book

Cover zum Buch Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen

Seitenzahl: 129

Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen in anderen Sprachen

  • Deutsch: Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen (Details)
  • Französisch: Sans jamais atteindre le sommet: Voyage dans l'Himalaya (Details)
  • Italienisch: Senza mai arrivare in cima: Viaggio in Himalaya (Details)

Besitzer des Buches 6

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Update: 3. Juli 2024 um 22:19