Der Knochengarten

Buch von Val McDermid

  • Kurzmeinung

    nordlicht
    Carol Jordan und Tony Hill haben mich wie immer gut unterhalten.
  • Kurzmeinung

    Libby
    gewohnte McDermid Qualität, tolle Weiterentwicklung der Charaktere

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Der Knochengarten

Auf dem Gelände eines ehemaligen katholischen Waisenhauses für Mädchen wird ein grausiger Fund gemacht: Bauarbeiten fördern insgesamt vierzig Skelette zutage, die offenbar über Jahrzehnte unter dem Rasen und dem Nutzgarten vergraben wurden – zu einer Zeit, als Nonnen dort ungestört ihr unerbittliches Regime ausüben konnten. Handelt es sich bei den Toten um Mädchen aus dem Waisenhaus? Das Major Incident Team aus Yorkshire würde zu gern auf die Erfahrung und untrüglichen Instinkte von Carol Jordan und Tony Hill zurückgreifen, doch Carol hat gekündigt, und Tony verbüßt eine vierjährige Haftstrafe …
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Serieninfos zu Der Knochengarten

Der Knochengarten ist der 11. Band der Tony Hill und Carol Jordan Reihe. Sie umfasst 12 Teile und startete im Jahr 1995. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2019.

Über Val McDermid

Die preisgekrönte schottische Schriftstellerin Val McDermid erlangte 1987 ihren ersten Erfolg mit dem Kriminalroman "Die Reportage". Darin trat zum ersten Mal die Journalistin Lindsay Gordon als Hauptfigur auf. Mehr zu Val McDermid

Bewertungen

Der Knochengarten wurde insgesamt 14 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,5 Sternen.

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Meinungen

  • Carol Jordan und Tony Hill haben mich wie immer gut unterhalten.

    nordlicht

  • gewohnte McDermid Qualität, tolle Weiterentwicklung der Charaktere

    Libby

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der Knochengarten

    2 Sterne
    Lahm
    "Der Knochengarten" ist der elfte Band der Reihe um Carol Jordan und Tony Hill. Ich kann ihn nur Leuten empfehlen, die die anderen Bücher bereits kennen und wissen wollen, wie es mit Carol, Tony und den anderen Mitgliedern des ReMIT weitergeht. Man kann es zwar ohne Kenntnis der Vorgänger lesen, so wie ich, aber das ist unnötig.
    Vielversprechend fängt es an mit einer Teambuildingmaßnahme für das neu zusammengestellte ReMIT. Man erfährt etwas über die Teammitglieder sowie Carol und Tony, die beide nicht mehr für die Polizei arbeiten. Und das ist und bleibt der Fokus durch das gesamte Buch. Wie geht es den Leuten, die früher dem ReMIT angehörten?
    Der Fall um die vierzig Kinderskelette auf dem Klostergelände ist ein Nebenschauplatz, der kaum Aufmerksamkeit bekommt. Stattdessen gibt es drei weitere Kriminalfälle, die teilweise (etwas) mehr Aufmerksamkeit bekommen. Deshalb und weil alle Fälle lahm und unausgereift sind, ist der "Thriller" langweilig. Vor allem, wenn Val McDermid schon die Auflösung gleich zu Beginn verrät. Von "Englands unangefochtener Queen of Crime", wie die Autorin auf dem Klappentext beschrieben wird, ist weit und breit nichts zu sehen oder zu lesen. Als Thriller würde ich diese Geschichte nicht bezeichnen, selbst als Krimi lässt sie zu wünschen übrig, denn es geht nur sehr langsam voran und Spannung ist nur an einer Stelle kurz vorhanden.
    Aber alle Fälle treten in den Hintergrund, wenn es um Carol, Tony, Paula und Stacey geht. Die Autorin taucht in viele - zu viele - verschiedene Perspektiven ein, die oft wechseln. Ständig wird man nach einem kurzen Kapitel wieder aus der Sichtweise in eine andere geworfen. Am ansprechendsten sind Tonys Schilderungen aus dem Gefängnis. Wie geht es ihm als ehemaligen Profiler unter Verbrechern? Seine Gedanken sind interessant und man erfährt zu Beginn eines jeden Kapitels durch kurze Zitate aus seinem Buch, das er hinter Gittern schreibt, viel über seine Arbeit der Täteranalyse.
    Immerhin sind die Figuren schlagfertig und haben Tiefe, eine Persönlichkeit und entwickeln sich weiter. Der Schreibstil ist durch die Schilderungen der jeweiligen Situationen und Personen angenehm zu lesen.
    Fazit:
    Hierbei handelt es sich weder um einen gelungenen Thriller noch Krimi. Es geht einzig um die früheren Mitglieder der Eliteeinheit des ReMIT, die vier langweiligen Kriminalfälle sind nur da, um das Buch (sinnlos) zu füllen.
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  • Rezension zu Der Knochengarten

    Bauarbeiter sollen das Gelände des ehemaligen Mädchenheims in Bradesden räumen. Dabei machen sie einen grausigen Fund. Es werden vierzig Skelette gefunden, die dort schon Jahrzehnte liegen. Handelt es sich dabei um Mädchen aus dem Waisenhaus, das von Nonnen mit unerbittlicher Härte geführt wurde? Die Polizei würde gerne Carol Jordan und den Profiler Tony Hill hinzuziehen, doch Hill sitzt im Gefängnis und Carol wurde nahegelegt selbst zu kündigen, bevor man sie feuert.
    Dies ist bereits der elfte Band der Reihe, aber ich hatte bisher nur „Rachgier“ gelesen. Es ist sicherlich schöner, wenn man alle Bücher gelesen hat, da man die Hintergründe der Protagonisten dann besser kennt, aber man kann dieses Buch durchaus auch alleine lesen. Dieser Fall ist auch spannend, aber es geht viel um die persönlichen Umstände der Protagonisten. Der Schreibstil von Val McDermid lässt sich gut und flüssig lesen. Interessant finde ich, dass jedes Kapitel mit einem Auszug aus Hills Buch „Aus Verbrechen lesen“ beginnt.
    Die Charaktere sind gut und Authentisch beschrieben. Hill will die Zeit im Gefängnis sinnvoll nutzen und auch Jordan geht neue Wege. Sie ist jetzt schon eine Weile trocken und will endlich etwas gegen ihre posttraumatische Belastungsstörung unternehmen. Obwohl beide mit diesem Fall nichts zu tun haben, geht die Sache aber auch nicht an ihnen vorbei. Die Remit-Einheit, die Jordan eigentlich leiten sollte, besteht aus alten Mitgliedern und wurde durch neue verstärkt. Detective Inspector Paula McIntyre ist auch eine taffe Frau und eine gute Polizistin. Dafür ist DCI Ian Rutherford, der neue Leiter der Truppe, kein besonders sympathischer Typ.
    Der Fall hat das Interesse der Öffentlichkeit und ist schwierig. Die Ermittler stoßen bei den Nonnen auf eine Mauer des Schweigens. Auch der Gärtner Jerome Martinu, der noch auf dem Gelände lebt, scheint etwas zu verbergen.
    Dennoch bringen die Ermittlungen einige Geheimnisse ans Tageslicht. Aber auch die Psychologie des Mörders ist interessant.
    Am Ende wird nicht nur der Fall der gefundenen Skelette geklärt, sondern es klärt sich auch noch einiges mehr.
    Schade, dass Carol und Tony dieses Mal zwar präsent, aber nicht für diesen Fall zuständig waren. Auch wenn dieses Buch für mich eher ein Krimi als ein Thriller war, hat es mir doch gut gefallen.
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  • Rezension zu Der Knochengarten

    Als echter Fan der Thriller-Reihe rund um den Profiler Tony Hill und die (ehemalige) Polizistin Carol Jordan, musste ich den neuesten Band von einer meiner Lieblingsautorinnen, Val McDermid, natürlich lesen. "Der Knochengarten" knüpft relativ nahtlos an das dramatische Ende des Vorgängerbandes an und zeigt den nun inhaftierten Profiler einmal von einer ganz anderen Seite und in einer gänzlich anderen Situation. Auch Carol ermittelt nicht wie sonst, nachdem sie ihren Job als Polizistin eigentlich aufgegeben hat und ihr Leben wieder auf die Reihe zu kriegen versucht...
    Konkret ermittelt das alte Team der beiden in einem Fall mit vergrabenen Knochen, die auf dem Grundstück nahe eines alten Klosters gefunden werden und auf die ehemaligen Bewohner (Nonnen und Waisen) hindeuten.
    Gekonnt nimmt die Autorin den Leser mit auf eine spannende Ermittlung, die ein abwechslungsreiches Leseerlebnis beschert. Neue und interessante Charaktere gesellen sich zu den gut bekannten und auch die gewohnt gute und detaillierte Beschreibung der Polizeiarbeit macht Spaß.
    Daumen hoch für einen spannenden und gut beschriebenen Thriller, der Lust auf einen zwölften Band macht!
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Ausgaben von Der Knochengarten

Taschenbuch

Seitenzahl: 464

E-Book

Seitenzahl: 466

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 416

Der Knochengarten in anderen Sprachen

  • Deutsch: Der Knochengarten (Details)
  • Englisch: How the Dead Speak (Details)

Besitzer des Buches 24

Update:

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