Der Wal und das Ende der Welt

Buch von John Ironmonger, Maria Poets, Tobias Schnettler

  • Kurzmeinung

    Hirilvorgul
    Aktueller denn je und sehr gut gelesen. Eine der Geschichten, die man immer weiter verfolgen möchte.
  • Kurzmeinung

    Gaymax
    Manchmal muss man ein Buch zur richtigen Zeit schreiben und hier ist das Buch: Lesenswert

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Der Wal und das Ende der Welt

Der SPIEGEL-Bestseller in der FISCHER TaschenBibliothek. Das Buch der Stunde, ein wunderbarer Weihnachts-Roman, der Hoffnung macht. Ein kleines Dorf. Eine Epidemie und eine globale Krise. Und eine große Geschichte über die Menschlichkeit. »Abenteuerlich, beunruhigend, ergreifend.« Stern »Dieser Roman gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück.« Elle Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt. John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Welt, in der wir leben? Was brauchen wir, um uns aufgehoben zu fühlen? Und was würdest du tun, wenn alles auf dem Spiel steht?
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Bewertungen

Der Wal und das Ende der Welt wurde insgesamt 71 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Meinungen

  • Aktueller denn je und sehr gut gelesen. Eine der Geschichten, die man immer weiter verfolgen möchte.

    Hirilvorgul

  • Manchmal muss man ein Buch zur richtigen Zeit schreiben und hier ist das Buch: Lesenswert

    Gaymax

  • Lesens!Guter Stil, sehr sympathische Geschichte, unglaublich, dass dieses Buch vor der Corona-Epidemie geschrieben wurde

    Libby

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Der Wal und das Ende der Welt

    Dieser Roman hat sehr lange auf meiner Liste "Bald zu lesenden Büchern" gestanden. Endlich kam ich dazu und habe beschlossen, dass gerade jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist. Richtige Entscheidung
    Viel dazu zu sagen gibt es nicht mehr, es wurden wunderbare Rezensionen geschrieben, und mit den positiven teile ich die Meinung.
    Es ist zwar ein dystopischer Roman, doch eher philosophisch zu betrachten. Die Fragen, die er aufwirft, betreffen das Menschsein. Wie wirkt eine dermaßen globale Krise auf die Menschheit, ist es möglich, dass nicht alles in Anarchie ausbricht, in Krieg und Hungersnot endet? Dieses Buch zeigt, dass es möglich ist.
    Der Hauptcharakter des Romans, ein äußerst sympathischer Mensch, erlebt im Laufe der Geschichte eine persönliche Entwicklung und hat eine enorme Einwirkung auf das Leben eines ganzen Dorfes. Durch sein Handeln, wird positives Handeln anderer geweckt, und so entsteht eine Kette der Ereignisse, die den Menschen an das Gute glauben lässt.
    Liebenswerte Charaktere machen die Story um so interessanter. Dabei muss ich anmerken, dass es dem Autor gelingt, mit nur wenigen Worten einen Charakter so darzustellen, dass man sich ein inneres Bild davon machen kann, was übrigens vielen Autoren auf mehreren Seiten nicht gelingt.
    Es geht zwar um ein sehr glaubwürdiges Katastrophenszenario, doch in der Gesamtheit transportiert der Roman Liebe, Toleranz, Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Hoffnung.
    Eine Geschichte, die zu lesen sich wirklich lohnt.
    Von mir gibt es Sterne.
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  • Rezension zu Der Wal und das Ende der Welt

    Ich wusste überhaupt nicht, um was es in dem Buch geht und hab mich komplett unvoreingenommen auf die Geschichte eingelassen. Und ich war echt erstaunt, welche Parallelen sich hier zur heutigen Situation mit Corona finden, denn auch in diesem Buch spielt eine Grippe-Pandemie eine Rolle.
    Es springt aber auf keinen Zug auf, sondern ist im Original schon 2015 erschienen.
    Aber zum Anfang: In dem kleinen Fischerdorf St. Piran an der Küste Englands wird ein nackter Mann angespült. Welche Bewandtnis es mit ihm hat, wird nach und nach aufgeklärt, besonders schön ist aber hier schon, wie ihn die kleine Gemeinde sofort aufnimmt und sich um ihn kümmert.
    Während man nun die beschauliche Kulisse genießt, in der die Zeit in ihrer Gemächlichkeit und Geselligkeit der Dorfbewohner verstreicht, erfährt man in Rückblicken mehr über das Leben des Gestrandeten: Joe Haak. Sein Beruf aus der Finanzwelt und Banken hat hier einen hohen Einfluss, was mich sehr überrascht hat - vor allem die Zusammenhänge, die der Autor erstellt.
    Zusammenhänge, die Krisen hervorrufen können, die kaum absehbar, aber doch berechenbar sind. So scheint es.
    Allen bekannt unter dem Schmetterlingseffekt, der plötzlich überdimensionale Auswirkungen auf die ganze Welt haben kann und plötzlich ein Szenario schaffen, dass die Menschheit in den Abgrund stürzen könnte.
    Und die große Frage
    "Werden wir zusammenarbeiten oder werden wir uns bekämpfen?"
    Zitat Seite 149
    Aber auch die naheliegenden Fragen, was zu einem Zusammenbruch führen könnte, und da sind sehr aktuelle Antworten dabei, die gar nicht so weit hergeholt sind und die uns auch sicher einholen werden.
    Vor allem der Verbrauch vom Öl, von dem wir ja alle irgendwie abhängig sind auf verschiedenste Art und Weise - ein endlicher "Grundstoff", was vielen nicht bewusst ist oder unbewusst verdrängt wird.
    "Die Welt verbraucht pro Tag 80 Millionen Barrel Öl."
    Zitat Seite 167
    Eine Menge, die ich mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen kann .
    Auch die Fragen, wie sich unsere Gesellschaft in Bezug auf Wirtschaft weiterentwickeln könnte, stellen sich hier. Vier Szenarien, die entweder das Wachstum nach oben treiben, einen Rückgang entstehen lassen oder alles gleich bleibt - oder den Kollaps eintreten lässt. Das wird sich wohl alles erst in der Zukunft zeigen.
    Joe Haak jedenfalls hat eine Wandlung durchgemacht durch seine Erfahrungen und Erlebnisse, die er jetzt, in St. Piran, mit all seinem Mut und ja, seiner Sturheit, durchsetzt.
    Das Gute im Menschen, darauf legt John Ironmonger seine Geschichte aus. So oft wird man in den apokalyptischen Szenarien auf die Schrecken hingewiesen, die zerstörerische Angst, den Egoismus, der die Gesellschaft zerbrechen lässt ... hier jedoch, in diesem idyllischen Fleck, zeigt er, wie es auch anders kommen kann.
    Ein bisschen Liebe ist nebenher auch dabei und da hat mir besonders diese Aussage gefallen:
    "Menschen sind keine Puzzleteile. Wir treffen nicht plötzlich auf jemanden, der unser exaktes Gegenstück ist. Wir müssen unsere Persönlichkeiten und unsere Leben ein bisschen verbiegen, um Platz für den anderen zu machen. Und der muss dasselbe für uns tun. Das passiert nicht auf den ersten Blick."
    Zitat Seite 239
    Dabei geht es um die Verliebtheit, die einen natürlich auf einen Schlag treffen kann, aber mit Liebe an sich noch nicht viel zu tun hat. Denn diese braucht Zeit zum wachsen.
    Gegen Ende wird es etwas kitschig, findet aber dennoch einen sehr gelungenen Abschluss.
    Den Wal hab ich jetzt gar nicht erwähnt ... dabei spielt er natürlich auch eine Rolle und zwar eine sehr gewichtige, was das Gefühl der Zusammengehörigkeit betrifft, das Mitgefühl, die Gemeinschaft und dass man zusammen so vieles bewirken kann.
    Eine schöne, positiv stimmende Geschichte über Zeiten in Krisen und wie man sie mit Nächstenliebe und gutherzigen Werten überstehen kann.
    Am Ende finden sich noch einige Anmerkungen des Autors zu bestimmten Fakten, Quellen und Auslegungen des Romans.
    Mein Fazit: 4.5 Sterne
    Weltenwanderer
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  • Rezension zu Der Wal und das Ende der Welt

    Bin begeistert
    Joe Haak, ein junger Analyst aus London, wird eines Tages am Strand des kleinen Dorfes St. Piran vollkommen nackt angespült. Glücklicherweise befinden sich gerade mehrere Bewohner dieses Dorfes am Strand und bringen ihn in Sicherheit und zwar zu einem pensionierten Arzt, der ihn erstmal aufpäppelt. Schnell ist es rum, das ein Fremder am Strand aufgetaucht ist. Kaum das er sich erholt hat und noch einmal zum Strand geht um seine Sachen zu suchen, findet er einen gestrandeten Wal. Er trommelt so viel Bewohner zusammen wie möglich und es gelingt das unwahrscheinlichste. Sie retten den Wal und dieser schwimmt davon. So schnell wurde Joe zu einem Teil der Dorfgemeinschaft. Doch Joe hat ein Geheimnis. Der Arzt hatte ihn schon auf den Zahn gefühlt, denn ein Selbstmordversuch war bei der Auffindesituation nicht ganz ausgeschlossen. Joe hatte ein Programm entwickelt, das auf der Datenlage Prognosen entwickelte. Bei einem dieser Durchläufe machte seine Bank einen riesigen Verlust. In einer Kurzschlussreaktion setzte er sich in seinen Wagen und fuhr bis es nicht mehr weiter ging. Doch dieses Programm Cassie lässt ihn nicht mehr los und als er es noch mal laufen lässt trifft ihn fast der Schlag.
    Der Autor hat diesen Roman 2015 geschrieben, den ich jetzt im Jahre 2021 gelesen habe. Ich bin noch ganz überwältigt wenn ich bedenke, wie weit der Autor in die Zukunft gesehen hat. Eine Pandemie, die die ganze Welt überrollt und doch das Beste im Menscher zu tage bringt. Mit seinem Schreibstil hat mich der Autor dermaßen gefesselt das ich die Geschichte förmlich verschlungen habe.
    In zwei umeinander kreisende Erzählstränge wird die Geschichte von Joe und St. Piran und einer Pandemie erzählt, die den ganzen Erdball erfasst. Während des Lesens war im immer wieder erstaunt mit welcher Weitsicht der Autor seinen Roman verfasst. Wie verhalten sich die Menschen in einer Pandemie, die mörderisch ist? Auf unglaublich leichte Art und Weise erzählt er eine Geschichte, wie die Menschen ihre Beste Seite zeigen und so trotz großer Entbehrungen es doch noch Hoffnung und Liebe gibt.
    Auch wenn ich anfangs von den vielen Figuren förmlich überfordert war, hat sich das rasch gegeben. Und wirklich alle Figuren wie kurz ihr Auftreten auch war wachsen einen ans Herz. Selbst der oberste Boss von Joe, den ich anfangs so gar nicht leiden konnte, legt eine solche Entwicklung hin. Aber Joe und das Dorf spielen ja die eigentliche Hauptrolle in diesen dystopischen Roman, der von der Realität eingeholt wurde.
    Fazit: Ein wirklich packender und mitreisender dystopischer Roman, der von der Realität eingeholt wurde. Er bietet nicht nur eine wirklich spannende und fesselnde Geschichte, der Autor hat es bei mir geschafft, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich bin regelrecht begeistert von diesem Roman und kann es jeden nur wärmstens ans Herz legen. Unbedingt lesen!
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Der Wal und das Ende der Welt

    Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt.
    John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Zusammenhänge unserer globalisierten Welt? Was brauchen wir, um uns aufgehoben zu fühlen? Und wie können wir gut handeln, wenn alles auf dem Spiel steht? (Auszug aus dem Klappentext)
    Eines wird schnell klar: Dies ist kein Roman für Leute, die kurze, knappe und wenig ausführliche Geschichten mögen! Sie würden sich wahrscheinlich bei dieser doch sehr raumgreifenden Story langweilen.
    Wer jedoch einen langsamen und tiefschürfenden Erzählstil mag, Protagonisten und Geschehnisse, die einem zum greifen nahe beschrieben und geschildert werden, wird mit John Ironmongers Roman auf einer Wellenlänge liegen.
    Der Autor, der sich bei seinem Roman nach eigenen Angaben unter anderem durch die biblische Geschichte von "Jonas und dem Walfisch" hat inspirieren lassen, geht der Grundsatzfrage nach, wie Menschen reagieren, wenn sie in eine lebensbedrohliche Notsituation geraten. Treten ihre schlechtesten Wesensarten in den Vordergrund, versinken sie in Anarchie, oder behalten sie ihren Humanismus und unterstützen sich gegenseitig in der Kriese?
    Besondere Brisanz erhält das Buch durch die aktuellen Geschehnisse des Corona-Jahres 2020. Bei diversen Roman-Szenen fühlt man sich beim Zuhören - zumindest dezent - mit der eigenen Realität konfrontiert. Ich würde meinen, es eignet sich auch hervorragend als vorweihnachtliche Lektüre, denn der Geist der Weihnacht weht deutlich spürbar durch die Zeilen.
    Der Autor will Mut machen und Wege aus der Apokalypse zeigen, möchte den Zuhörer wieder an das Gute im Menschen glauben lassen. Zumindest ein bisschen.
    Ich finde die Idee großartig und die Umsetzung hat mir wirklich gut gefallen. Auch die Art und Weise wie Johann von Bülow mich über 12 Stunden hinweg durch die Geschichte geführt und meine Aufmerksamkeit dabei nie verloren hat. Alleine mir fehlt der Glaube daran, dass die Menschheit als solches in einer derart geschilderten Situation NICHT in wüster Anarchie versinken würde
    Das mag natürlich meinem ganz persönlichen Weltbild, meinen bis dato gemachten Erfahrungen geschuldet sein. Es tut ja auch nichts zur Sache, denn unterm Strich kann ich für dieses Buch definitiv eine Hörempfehlung aussprechen!
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  • Rezension zu Der Wal und das Ende der Welt

    Inhalt:
    Am Strand von St. Piran wird ein Mann angespült. Joe Haak ein Analyst aus London wird von den Bewohnern von St. Piran wieder aufgepäppelt. Daraufhin finder Joe zusammen mit dem Strandgutsammler Kenny einen gestrandeten Finnwal. Joe macht sich auf den Weg ins Dorf und mobilisiert die Einwohner um den Wal gemeinsam zu retten. Dieses Ereignis zeigt Joe den wunderbaren Gemeinschaftssinn dieses Dörfchens, sodass er beschließt in St. Piran zu bleiben. Nach und nach erfährt man die Vergangenheit von Joe. Zum einen erfährt man, dass Joe ein Programm entwickelt hat, das wohl den Weltuntergang vorhersagen kann und Joe erkennt die Zeichen, dass dieser wohl bald bevorsteht.
    Meine Meinung:
    Ich muss gestehen, das war mein erstes Hörbuch, bei dem ich das Buch vorher noch nicht gelesen hatte. Am Anfang und auch ab und zu auch zwischendurch hatte ich auch ein paar Probleme dabei zu bleiben. Das lag hauptsächlich daran, dass hier einfach viele Charaktere vorkommen und ich da erst einmal reinkommen musste. Doch dem Hörbuch lag ein Booklet bei, das die verschiedenen Personen und die Rolle aufgelistet hatte. Das hat ungemein geholfen und nach einiger Zeit konnte ich die Personen auch ziemlich gut unterscheiden. Das lag v. a. an der wunderbaren Vertonung und den unterschiedlichen Stimmen, die Johann von Bülow den Personen gegeben hat.
    Ich habe von Bülow gerne zugehört. Seine Stimme war sehr angenehm und er hat eine ganz besondere ruhige Stimmung geschaffen. Das hat meiner Meinung nach auch besonders gut zu der Geschichte gepasst. Anfangs dachte ich, da es um ein Weltuntergangszenario geht, gibt es hier mehr Action, Mord und Totschlag. Hier hat der Autor jedoch eine Geschichte geschaffen, in der es um Gemeinschaftssinn, Zusammenhalt und Menschlichkeit geht. Die Bewohner des Dorfes St. Piran sind fast alle sympathisch und die Personen sind wunderbar beschrieben. Der Hauptprotagonist Joe ist ein netter Kerl und ich habe ihn ziemlich schnell ins Herz geschlossen.
    Ich fand es war eine besondere Geschichte, die mich jedoch nicht komplett fesseln konnte. Vor allem die Rückblicke aus Joe's Vergangenheit konnten mich nicht alle immer mitreißen oder auch eine Szene im Glockenturm, da bin ich mit meinen Gedanken ab und zu etwas abgeschweift. Ich hätte hier wohl lieber vorher das Buch lesen sollen, da mir die Geschichte so vermutlich besser im Kopf geblieben wäre. Das Ende war ganz nett. Es kam meiner Ansicht nach aber etwas plötzlich und ich hätte mir erhofft, dass die Bewohner von St. Piran noch mehr Hindernisse zu überwinden gehabt hätten.
    Fazit:
    Eine besondere Geschichte über Menschlichkeit und Gemeinschaftssinn die wunderbar vertont wurde und zum Nachdenken anregt. Das Ende kam mir jedoch etwas zu plötzlich.
    Bewertung: 
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  • Rezension zu Der Wal und das Ende der Welt

    Joe und der Wal
    Der Wal und das Ende der Welt, Roman von John Ironmonger, Hörbuch 3 CD Gesamtlaufzeit 10 Std., erschienen im Argon Hörbuch-Verlag.
    Eines Tages wird in St. Piran an der Küste Cornwalls ein Wal gesichtet. Es ist der Tag an dem Joe Haak, nackt und halbtot aus dem Wasser gerettet wird. Die Bewohner des kleinen Küstendorfes kümmern sich rührend um ihn. Am nächsten Tag strandet der Wal und Joe Haak kann die Bevölkerung dazu motivieren, den Wal zu retten. Gemeinschaftlich können die liebenswerten und hilfreichen Bewohner unter Joes Anleitung, den Wal zurück ins Meer schaffen. Gemeinsam haben sie es geschafft. Können sie gemeinsam auch die Gefahr, die ihrem 300 Seelen- Dorf und der gesamten Zivilisation droht, überwinden?
    Normalerweise lese ich ein Buch lieber, als es als Hörbuch zu genießen. Doch dieses Exemplar hat mir sehr viel Freude gemacht. Die Geschichte gelesen von Johann von Bülow hat mich wunderbar unterhalten. John Ironmonger hat einen überzeugenden Schreibstil der starke Bilder erzeugt, jeder Dialog sitzt. Das Setting und auch die einzelnen Personen, die es in diesem Roman zur Genüge gibt, konnte ich mir hervorragend vorstellen. Dem Hörbuch ist ein kleines Booklet beigefügt, in dem die Personen mit ihrer Stellung im Buch aufgeführt sind. Das war am Anfang, bis ich mich an die Charaktere gewöhnt hatte sehr hilfreich. Johann von Bülow machte das Zuhören zu einem Genuss. Er interpretierte das Gesprochene feinfühlig und doch dynamisch, das war sehr angenehm und fesselnd. Obwohl es sich in der Geschichte um einen eher ruhigeren Weltuntergang handelt habe ich die 3 CD`s in kürzester Zeit hintereinander weggehört. Einfach weil es eine spannende Geschichte ist und die Menschen von St. Piran ungemein sympathisch, zuweilen auch skurril sind, sind sie mir schnell lieb geworden. Da die Geschichte sich um die Weihnachtszeit abspielt und auch diverse Weihnachtsbräuche und Weihnachtslieder zur Sprache kamen, würde ich das Werk als Weihnachtsbuch empfehlen.
    Einige Zitate sind mir in Erinnerung geblieben, die mir gut gefallen haben, z.B. : „Allein sein ist niemals gut, wenn du einmal allein sein musst, sei mit einem Freund allein.“ Oder auch: „Wenn genügend Menschen glauben eine Geschichte ist wahr, dann ist sie wahrscheinlich auch wahr.“ Die Erzählung hat mich an eine Fabel erinnert. Die Botschaft die ich dadurch gelernt habe - zusammen ist vieles möglich, man kann eine Katastrophe abwenden, wenn man fest zusammensteht.
    Die vielen Charaktere am Anfang haben mich etwas verwirrt, auch habe ich gemerkt, dass ich bei einem gehörten Buch, immer wieder abschweife, deshalb ist für mich die Printversion wohl die bessere Alternative. Insgesamt kann ich „Der Wal und das Ende der Welt“ nur empfehlen, die Hörbuchversion und sicher auch das Buch. Von mir dafür 4 Sterne.
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Ausgaben von Der Wal und das Ende der Welt

Hardcover

Seitenzahl: 544

Taschenbuch

Seitenzahl: 512

E-Book

Seitenzahl: 467

Der Wal und das Ende der Welt in anderen Sprachen

  • Deutsch: Der Wal und das Ende der Welt (Details)
  • Englisch: Not Forgetting the Whale (Details)

Besitzer des Buches 128

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