Die verborgenen Stimmen der Bücher

Buch von Bridget Collins

  • Kurzmeinung

    mondy
    So großes Potential ... aber ab dem zweiten Drittel geht es rapide bergab. War gar nicht meins.
  • Kurzmeinung

    Enigmae
    Herzzerreißend, mitreißend und atmosphärisch, perfekt zum Abtauchen in der kalten Jahreszeit
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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die verborgenen Stimmen der Bücher

Jeder braucht eine Geschichte – auch wenn es gefährlich ist. Obwohl in seiner Welt Bücher geächtet sind, wird der junge Emmett bei einer Buchbinderin in die Lehre gegeben. Hier lernt er die Macht von Geschichten kennen – und begreift, dass er eine besondere Gabe besitzt: Er kann wie seine Lehrmeisterin Menschen ihre dunklen Erinnerungen nehmen. Doch was ist mit seiner eigenen Geschichte? Emmett muss erkennen, dass er selbst in ein Geheimnis eingebunden ist – in eine Geschichte voller Liebe und Leid. „Bridget Collins nimmt einen mit in eine phantastische Welt: Es geht um Erinnerungen, um die Kraft der Liebe und um das, was Menschen ausmacht.“ EMOTION
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Bewertungen

Die verborgenen Stimmen der Bücher wurde insgesamt 26 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,7 Sternen.

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Meinungen

  • So großes Potential ... aber ab dem zweiten Drittel geht es rapide bergab. War gar nicht meins.

    mondy

  • Herzzerreißend, mitreißend und atmosphärisch, perfekt zum Abtauchen in der kalten Jahreszeit

    Enigmae

  • Der Anfang ist klasse, der Rest Durchschnitt. Frank Stierens sehr gemächlicher Vortrag ist gewöhnungsbedürftig.

    Heuschneider

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die verborgenen Stimmen der Bücher

    Ich muss sagen, dass ich selten Fantasy lesen, aber dieses Buch hat mich gleich angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn einiges doch anders war als ich erwartet hatte. Aber dazu möchte ich nicht zu viel verraten.
    Emmett Farmer soll einmal den Hof seiner Eltern übernehmen, doch eine schwere Krankheit lässt das nicht zu, denn danach ist er nicht mehr stark genug. Dann erreicht die Familie ein Brief. Emmett soll bei der Buchbinderin Seredith in die Lehre gehen. Man lässt ihm keine Wahl und schon am nächsten Tag bringt ihn sein Vater weg. Seredith ist als Hexe verschrien, doch Emmett ist gleich von ihr beeindruckt. Er lernt viel, aber in das verschlossene Gewölbe mit den kostbaren Büchern lässt sie ihn nicht. Viele seiner Fragen bleiben unbeantwortet mit dem Hinweis: Jetzt nicht… Es kommen Menschen heimlich zu der alten Frau und wollen ihre Hilfe, doch Emmett versteht nicht, was da vor sich geht. Doch dann stirbt Seredith und erst da begreift Emmett, was Seredith für die Menschen getan hat und was das für ihn bedeutet.
    Das Buch ist nicht ganz einfach zu lesen, obwohl der Schreibstil einfach wundervoll und fesselnd ist. Am Anfang hatte ich genau wie Emmett nur Fragen. Vieles wurde nur angedeutet. Doch dann zeigt sich immer mehr, worum es geht.
    Emmett hat schon früh erfahren müssen, dass Bücher etwas Schlimmes sind, denn als er mit einem Buch vom Jahrmarkt kam, hat er die Angst der Eltern bemerkt. Dann soll ausgerechnet er eine Lehre als Buchbinder machen. Er versteht es nicht und weder seine Eltern, noch Seredith beantworten seine Fragen. Aber Emmett begreift mit der Zeit, was es mit diesem Geheimnis auf sich hat. Er sieht, wie Menschen auftauchen und nach einer Weile verändert wieder gehen. Seredith ist davon überzeugt, dass Emmett das Zug für einen guten Buchbinder hat, doch sie wartet lange, zu lange, denn sie stirbt bevor sie ihm das Wichtigste vermittelt hat. Die Figuren sind alle sehr gut und besonders gezeichnet.
    Es ist schon eine bemerkenswerte Idee, die die Autorin hier ins Spiel bringt. Man kann seine Erinnerungen und Gefühle abgeben und die Buchbinder machen daraus ein Buch, das gut verwahrt sein will, damit es den Menschen Leid und Schmerz erspart. Doch nicht jeder Buchbinder handelt so verantwortungsvoll wie Seredith. Je mehr man im weiteren Verlauf über Emmett und seine verlorenen Erinnerungen erfährt, umso klarer wird der Zusammenhang.
    Mich hat dieses außergewöhnliche Buch wirklich begeistert und ich kann es nur empfehlen.
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  • Rezension zu Die verborgenen Stimmen der Bücher

    Der junge Emmett Farmer soll einmal den elterlichen Bauernhof übernehmen, doch nach einer schweren Erkrankung ist er noch nicht wieder in der Lage, die Arbeit dort wieder aufzunehmen. Da erreicht ihn ein Brief mit der Nachricht, dass er bei der bekannten Buchbinderin Seredith, die in den Sümpfen lebt, in die Lehre gehen soll, obwohl Bücher seit einiger Zeit aus dem Leben der Menschen verbannt wurde. Mit dem Einverständnis seiner Eltern macht sich Emmett auf den Weg zu Seredith, wo er ihr mit einfachen Arbeiten zur Hand geht. Dabei erfährt er, dass er unter dem Buchbinderfieber gelitten hat und lernt nebenbei das Veredeln von Büchern. Doch Emmet ist misstrauisch, denn nirgendwo sieht er Bücher. Langsam dämmert ihm, dass es sich um ein Geheimnis handeln muss, dass Seredith umgibt. Warum tauchen Menschen bei Seredith auf, die völlig verändert wieder verschwinden. Welche Gabe besitzt sie und warum ist ausgerechnet Emmett als ihr Lehrling auserkoren?
    Bridget Collins hat mit ihrem Roman „Die verborgenen Stimmen der Bücher“ einen sehr unterhaltsamen, spannenden und fantastisch angehauchten Debütroman vorgelegt, der durch einen wunderschön bildhaften, fesselnden und atmosphärischen Schreibstil besticht und den Leser in eine völlig fremde faszinierende vergangene Welt im alten England entführt, in der Bücher verpönt waren und das Leben der Menschen durch Magie verändert werden konnte. Die Autorin versteht es hervorragend, eine düstere und bedrohliche Welt vor dem inneren Auge des Lesers zu erschaffen, indem sie sich innerhalb der Geschichte einiger ernster Themen bedient, die von Missbrauch, Suizit, Alkoholmissbrauch und sogar Inzest handeln. Doch Collins zeichnet auch ein schönes und berührendes Bild, das dann wieder entschädigt. Die Handlung ist in drei Abschnitte unterteilt, wobei einer die Gegenwart von Emmett behandelt, ein zweiter seine verlorenen Erinnerungen preisgibt. Der dritte lässt den Leser in Lucians Kopf hineinsehen und die Zusammenhänge langsam erkennen, die vorher noch wie offene Fäden herumhingen. Der Spannungsbogen ist während der gesamten Handlung gleichmäßig hoch, so dass der Leser das Buch kaum aus der Hand legen kann.
    Die Charaktere sind sehr liebevoll mit Leben versehen worden und setzen sich sofort ins Leserherz, so dass Mitfiebern und Miträtseln leicht fällt. Emmett ist ein toller Protagonist. Macht er zuerst den Eindruck einer simplen Seele, wird man schnell eines Besseren belehrt, denn er ist nicht nur liebenswert, sondern neugierig auf die Dinge, die ihm begegnen und stellt nach und nach die richtigen Zusammenhänge fest. Lucian Darnay ist ein Adelsspross, der sehr unter seinem Vater zu leiden hat. Er wirkt nach außen selbstbewusst, selbstgerecht und gefährlich, aber insgeheim ist er eine geschundene Seele. Seredith ist eine geheimnisvolle Frau, die über Gaben verfügt, die den Menschen nicht nur helfen, sondern sie auch in eine Abhängigkeit treiben, die nicht absehbar ist. Ebenso faszinieren weitere Protagonisten wie Alta oder Emmetts Schwestern und geben der Geschichte zusätzliche Impulse.
    „Die verborgenen Stimmen der Bücher“ ist ein sehr gelungenes Debüt, das den Leser in eine fantastische Welt katapultiert und berührend und eindrucksvoll unterhält. Für alle, die sich gern in Fantasiewelten bewegen oder aber dieses Genre mal ausprobieren wollen. Verdiente Leseempfehlung!
    Unterhaltsam für
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  • Rezension zu Die verborgenen Stimmen der Bücher

    Klappentext:
    Emmett Farmer arbeitet auf dem Hof seiner Eltern, als ein Brief ihn erreicht. Er soll bei einer Buchbinderin in die Lehre gehen. Seine Eltern, die wie alle anderen Menschen Bücher aus ihrer Welt verbannt haben, lassen ihn ziehen – auch weil sie glauben, dass er nach einer schweren Krankheit die Arbeit auf dem Hof nicht leisten kann. Die Begegnung mit der alten Buchbinderin beeindruckt den Jungen, dabei lässt Seredith ihn nicht in das Gewölbe mit den kostbaren Büchern. Menschen von nah und fern suchen sie heimlich auf. Emmett kommt ein dunkler Verdacht: Liegt ihre Gabe darin, den Menschen ihre Seele zu nehmen? Nach dem plötzlichen Tod der Buchbinderin erkennt der Junge, welch Wohltäterin sie war – und in welche Gefahr er selbst geraten ist.
    Autorin:
    Bridget Collins hat an der London Academy of Music and Dramatic Art studiert. Sie hat bisher mehrere Romane geschrieben sowie zwei Stücke, die beim Edinburgh Festival uraufgeführt wurden. »Die verborgenen Stimmen der Bücher« wurde in mehrere Länder verkauft.
    Allgemeines:
    Erscheinungsdatum: 15. Februar 2019
    Seitenanzahl: 467
    Verlag: Rütten & Loening
    Originaltitel: The Binding
    Eigene Meinung:
    Was für ein schön aufgemachtes Buch! Auch der Klappentext hat mich angesprochen, leider ist dieser auch wieder nur eine Mogelpackung. Denn das, was angespriesen wird, ist im Grunde nur der erste Teil des Buches. Doch dieser ist auch wirklich gut gelungen muss man sagen! Emmett hat ein Fieber, was sich keiner wirklich erklären kann. Seine Familie ist schon länger der Meinung, dass er den Hof verlassen soll und als die Buchbinderin Seredith ihn als Lehrling anfordert, ist für alle klar, dass er gehen muss. Emmett, von Selbstzweifeln geplagt, findet jedoch heraus, dass Seredith keine gewöhnliche Buchbinderin ist, wie auch in einer Welt, in der Bücher fast verboten sind!
    Die ganze Atmosphäre hat mir gut gefallen, die leicht märchenhaft angehauchten Geheimnisse um Seredith haben ihren ganz eigenen Charme. Der Anfang des Buches hat mich wirklich verzaubert. Doch ab dem zweiten Teil ging es dann leider rapide bergab. Ohne zuviel spoilern zu wollen, muss ich darauf hinweisen, dass sich im Verlauf der Geschichte eine gleichgeschlechtliche Beziehung entwickelt. Das an sich hätte mich noch nicht mal gestört, aber wer mich kennt, weiß, dass ich Schnulzen in jeglicher Form eher abgeneigt bin und fast der komplette zweite Teil berichtet von der Tändelei und Liebelei der Darsteller. Das war mir tatsächlich dann einfach nur noch zu öde. Auch diese zauberhaften Elemente sind von jetzt auf gleich verschwunden, es herrscht ein Ton des Unterdrückens, denn diese Liebe darf nicht sein und die Atmosphäre wird eher düster. Im dritten und letzten Teil wird dann nochmal aus der Sicht des Liebhabers erzählt und den habe ich nur noch überflogen. Den Strang des Geheimnisses wird zwar durch die Geschichte gezogen, aber der zweiten Hälfte konnte mich das Buch aber leider so gar nicht mehr packen.
    Fazit: Ein traumhafter Beginn, der leider rapide nachlässt und sich in Beziehungselementen einer gleichgeschlechtlichen Beziehung verliert. Schnulze… und leider für mich daneben
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Ausgaben von Die verborgenen Stimmen der Bücher

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 467

E-Book

Seitenzahl: 459

Taschenbuch

Seitenzahl: 467

Hörbuch

Laufzeit: 00:14:51h

Die verborgenen Stimmen der Bücher in anderen Sprachen

  • Deutsch: Die verborgenen Stimmen der Bücher (Details)
  • Englisch: The Binding (Details)

Besitzer des Buches 56

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