Zu Staub

Buch von Jane Harper

  • Kurzmeinung

    Sinas
    Sehr atmosphärisch, ruhiger aber spannender Roman.
  • Kurzmeinung

    Isabella1978
    Bin leider nicht reingekommen, die Geschichte war wie die australische Einöde.
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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Zu Staub

Zwei Brüder treffen sich am Zaun, der ihre Farmen voneinander trennt. Tief im Outback sind sie einander die einzigen Nachbarn. Ihre Häuser liegen vier Stunden Autofahrt voneinander entfernt. Cam, der dritte Bruder, der die Familienranch verwaltete, liegt tot zu ihren Füßen. Er ist allein in der Hitze gestorben. Die beiden Männer bringen ihren Bruder heim auf die Ranch. Aber in der tiefen Trauer wächst das Misstrauen. Was, wenn Cam keines natürlichen Todes gestorben ist? Was, wenn Isolation und Einsamkeit hier im Nirgendwo die Menschen verändern – zum Bösen?
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Über Jane Harper

Jane Harper wurde 1980 in Manchester geboren und zog im Alter von acht Jahren mit ihrer Familie in die Vorstadt von Melbourne. Als Jugendliche zog ihre Familie zurück nach Großbritannien, wo Harper an der Universität von Kent Englisch und Geschichte studierte. Mehr zu Jane Harper

Bewertungen

Zu Staub wurde insgesamt 10 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.

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Meinungen

  • Sehr atmosphärisch, ruhiger aber spannender Roman.

    Sinas

  • Bin leider nicht reingekommen, die Geschichte war wie die australische Einöde.

    Isabella1978

  • Alles klingt sehr zeitgemäß und authentisch, so dass man sich während des Lesens richtig fallen lassen kann.

    Chattys Buecherblog

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Zu Staub

    Kurz vor Weihnachten, in der Gluthitze des Outbacks von Queensland: die Brüder Nathan und Bub stehen fassungslos neben der Leiche ihres Bruders Cameron, der am „Stockman‘s Grave“, einem alten Grabmal mitten im Nirgendwo, offenbar elend verdurstet ist. Kaum zu glauben, dass dem erfahrenen Farmer, der im Outback aufgewachsen ist und um die Gefahren weiß, so etwas passieren konnte. Warum hatte er nichts zu trinken bei sich, und warum hat er sich so weit von seinem Auto entfernt, dass er den Weg zurück nicht mehr geschafft hat?
    Die ganze Familie ist aufgewühlt, untereinander schwelt das Misstrauen, alte Konflikte und andere Gespenster aus der Vergangenheit drängen an die Oberfläche, und die Frage, ob man die restlichen Familienmitglieder jemals wirklich gekannt hat, lässt sich nur schwer ignorieren.
    Die für Europäer beinahe unvorstellbare Weite und das unwirtliche Klima des Outbacks bilden eine faszinierende Kulisse für diesen Krimi der leiseren Töne. Zwar leb(t)en die drei Brüder auf benachbarten Farmen, doch zwischen ihnen liegen mehrere Stunden einsame Fahrzeit durch die menschenleere Gegend, was auch heißt, dass Rettungskräfte oder Polizei stundenlang brauchen, bis sie vor Ort ankommen. Für Cameron Bright war es jedoch sowieso zu spät, als seine Leiche entdeckt wurde.
    Was genau sich am Stockman‘s Grave zugetragen hat und was dazu geführt hat, gibt den Leser*innen genauso Rätsel auf wie den Protagonisten. Jane Harper lockt geschickt immer wieder auf falsche Fährten und fängt die Dynamik innerhalb der Familie großartig ein, die so weit entfernt von der nächsten Siedlung mehr oder weniger auf sich selbst gestellt ist, was die Reibungen zwischen einzelnen Mitgliedern noch verstärkt.
    Für Fans von viel Action mit Blut und Gedärmen ist dieser Psychokrimi wahrscheinlich weniger geeignet, aber mir hat gerade diese ruhige Erzählweise, die ihre Spannung eher aus dem Zwischenmenschlichen und Psychologischen bezieht, sehr gut gefallen, und der ungewöhnliche Schauplatz tat noch sein Übriges dazu.
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  • Rezension zu Zu Staub

    Inhaltsangabe lt. Klappentext:
    Zwei Brüder treffen sich am Zaun, der ihre Farmen voneinander trennt. Tief im Outback sind sie einander die einzigen Nachbarn. Ihre Häuser liegen vier Stunden Autofahrt voneinander entfernt. Cam, der dritte Bruder, der die Familienranch verwaltete, liegt tot zu ihren Füßen. Er ist allein in der Hitze gestorben. Die beiden Männer bringen ihren Bruder heim auf die Ranch. Aber in der tiefen Trauer wächst das Misstrauen. Was, wenn Cam keines natürlichen Todes gestorben ist? Was, wenn Isolation und Einsamkeit hier im Nirgendwo die Menschen verändern - zum Bösen?
    Eine tolle Story mit sehr interessanter Kulisse
    Handlungsort dieses Buch ist das Outback Australiens. Unendliche Weiten, die sich bis zum Horizont erstrecken sind, Dürre und Weitläufigkeit, zeichnen die Landschaft aus. Inmitten dieser kargen, weitläufigen Landschaft sind Farmen und in einer Entfernung ein Dorf. Und genau in diese Szene entführt die Autorin JANE HARPER ihre Leser. Man spürt die Einöde, die Hitze, den Staub schon beim Lesen. Man spürt aber auch die Gemeinschaft und den Zusammenhalt. Was also, wenn jemand einen Fehler begeht? Dann hat man plötzlich die gesamte Gemeinschaft gegen sich. Auch dieses zeigt die Autorin sehr deutlich auf. Ich würde dieses Buch zwar nicht unbedingt in die Sparte Thriller einordnen, aber dennoch hat dieser Roman einige Spannungsmomente, die die Story so richtig in Fahrt bringen. Alles klingt sehr zeitgemäß und authentisch, so dass man sich während des Lesens richtig fallen lassen kann.
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  • Rezension zu Zu Staub

    Der Prolog ist einfach überwältigend. Die Weite, Einsamkeit, Dürre und Trostlosigkeit trifft den Leser und schafft sofort Atmosphäre.
    Cameron, der mittlere Bruder der Bright Brüder wird kurz vor Weihnachten, nach der Vermisstenmeldung, von einem Piloten tot in der Wüste aufgefunden. An der Landmarke stockman's grave. Die Umstände sind zunächst allen Beteiligten unklar. Während sie auf den Polizisten und den Mediziner warten müssen, suchen die beiden Brüder nach seinem Wagen und finden ihn 8 Kilometer entfernt intakt mit Wasser und Nahrungsmitteln für eine Woche. Es ist ein Rätsel. Zunächst übernimmt ein ganz junger Polizist die Aufnahme, da Sergeant McKenna bei einem anderen Fall nicht wegkann. Die unglaubliche Größe Australiens wird fühlbar. Für Arbeiten sind die Farmer stunden- und tagelang unterwegs.
    Nach den Ereignissen kehren alle auf der Farm der Großmutter ein. Auf der elterlichen Farm findet die trauernde Familie so zusammen. Der Tote lässt seine Frau Ilse und zwei junge Töchter zurück. Auf Nachfragen stellt sich heraus, dass er in den letzten Wochen nicht er selbst war. Oft erlebte die Familie Cameron übernächtigt, unaufmerksam und reizbar. Doch keiner weiß den Grund. Im Raum steht ein möglicher Selbstmord. Allerdings erscheint die Methode allen doch reichlich bizarr. Die Gruppe der Charaktere wird von zwei Backpackern, die im Haus helfen, ergänzt. Es wird klar, dass es in Nathans Vergangenheit dunkle Geheimnisse gibt, die ihn unbeliebt gemacht haben. Die Andeutungen lassen den Leser mit rätseln.
    Es kommt nicht wirklich zu Ermittlungen. Die Geschichte bleibt hauptsächlich durch Nathans Fragen in Bewegung. Die Autorin nimmt sich Zeit, die Protagonisten zu beleuchten. Nathan kann einem ans Herz wachsen. Die vergangenen Ereignisse klären sich nach und nach auf, bis der Anruf von Glenn alle aufwühlt und noch mehr Geheimnisse der Vergangenheit auftauchen. Das Ende kann überraschen und lässt einen nachdenklich, aber auch hoffnungsvoll zurück.
    Bei diesem Roman handelt es sich weniger um einen mitreißenden Thriller, sondern um ein sehr spannendes Familiendrama. Ich habe hierfür schon die Bezeichnung Outback Noir gelesen. Die Autorin bringt dem Leser die Härte und die Einsamkeit dieses Lebens sehr gut nahe. Das geht unter die Haut. Diese Geschichte macht neugierig. So habe ich einiges zu Australien recherchiert und gelernt, das mir im Gedächtnis bleiben wird. Bislang das beste Buch der Autorin.
    Für mich ein ganz großer Australien Roman!
    5 von 5 Punkten
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Ausgaben von Zu Staub

Taschenbuch

Seitenzahl: 416

E-Book

Seitenzahl: 404

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 384

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