Drauß' vom Walde: Bitterböse Weihnachten

Buch von Friederike Schmöe

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Drauß' vom Walde: Bitterböse Weihnachten

Zwei Paare verbringen Weihnachten in einem abgelegenen Haus im Frankenwald. Jeder hat seine Hoffnungen: Während Hella endlich mit Christian über ihre Bedürfnisse reden will, plant dieser bereits die Trennung. Viviane versucht, ihre Trauer über den erzwungenen Verkauf des Elternhauses zu verarbeiten, ihr Freund Torsten jedoch sieht darin nur eine für ihn nützliche Finanzspritze. Doch die Dinge sind nicht, wie sie scheinen, und auch die Erwartung eines jeden an Weihnachten erweist sich als trügerisch …
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Über Friederike Schmöe

Die deutsche Krimi-Autorin und Linguistin Friederike Schmöe wurde 1967 in Coburg geboren. Nach ihrem Studium der Germanistik und Romanistik in Bamberg, das sie 1993 mit dem Diplom abschloss, promovierte sie 1999 und schrieb 2003 ihre Habilitation im Fach Germanistische Sprachwissenschaft. Mehr zu Friederike Schmöe

Bewertungen

Drauß' vom Walde: Bitterböse Weihnachten wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Drauß' vom Walde: Bitterböse Weihnachten

    Hella und Christian sind seit vielen Jahren verheiratet und gelten als Traumpaar. Die Weihnachtsfeiertage wollen sie gemeinsam mit Christians jüngerem Bruder Torsten und dessen Freundin Viviane verbringen. Es will sich aber keine Festtagsstimmung einstellen, da jeder seine eigenen Probleme in die abgeschiedene Idylle mitbringt.
    Christian weiß längst, dass er seine Ehe mit Hella nicht mehr aufrechterhalten kann und will reinen Tisch machen. Torsten hingegen hat eine ganz besondere Weihnachtsüberraschung im Gepäck. Der Vater will seine Firma endlich an die Söhne übergeben, aber nur unter der Bedingung, dass beide verheiratet sind. Daraufhin hält Christian seinem Bruder vor, dass er Viviane nur als Mittel zum Zweck benutze, während Hella ihrer Freundin plötzlich vorwirft, dass sie es auf ihren Mann abgesehen habe.
    Als der Weihnachtsbaum während der heftigen Diskussionen in Brand gerät, bahnt sich eine Katastrophe an.
    Der Klappentext klingt ja recht verheißungsvoll, doch leider ist die Umsetzung komplett misslungen.
    Die Protagonisten sind charakterlich sehr schwach ausgearbeitet, wirr, beinahe surreal dargestellt und agieren wie Schauspieler in einem drittklassigen Theaterstück. Die Sympathie des Lesers mit ihren kleinlichen Ansichten und seltsamen Verhaltensweisen werden sie wohl kaum gewinnen können. Statt ihre (Pseudo-)Probleme endlich offenzulegen und darüber wie Erwachsene zu diskutieren, geraten sie sich ständig in die Haare, woraufhin immer einer der Protagonisten aus dem Haus rennen muss, um frische Luft zu schnappen.
    Auch Fenja, die Bewohnerin des Nachbarhauses, die eventuell mehr Schwung ins Geschehen hätte bringen können, vermag zum Gelingen der Geschichte nichts mehr beizutragen. Die Vor- und Rückblenden um den Heiligen Abend waren vom Aufbau her gut gemeint, haben aber leider nicht dazu beigetragen, die Spannung zu steigern.
    Schließlich wartet der Leser vergeblich auf ein starkes Finale, muss sich vielmehr mit einem nichtssagenden Schlussteil abspeisen lassen.
    Auch stilistisch hat mir der Roman überhaupt nicht gefallen. Die Sätze sind sehr einfach konstruiert, klingen oft abgehackt und enden im weiteren Handlungsverlauf hauptsächlich in gegenseitigen Beschimpfungen.
    Von einer raffiniert aufgebauten Geschichte mit einem überraschenden Ende ist der Roman Lichtjahre entfernt, weshalb es von mir nur gibt.
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Ausgaben von Drauß' vom Walde: Bitterböse Weihnachten

Taschenbuch

Seitenzahl: 216

E-Book

Seitenzahl: 216

Besitzer des Buches 3

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