Die Gabe des Winters
Buch von Mara Erlbach
Titel: Die Gabe des Winters
Mara Erlbach (Autor)
Verlag: Blanvalet
Format: Broschiert
Seitenzahl: 416
ISBN: 9783734161933
Termin: September 2019
Aktion
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Kurzmeinung
frettchen81 Schönes Fantasybuch, Ende etwas zu Happy.
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Die Gabe des Winters
Kann die Kraft ihrer Liebe den Schnee zum Schmelzen bringen?
Im eisweißen Wald von Area liegt das Dorf Pago. Hier hoffen Nuria und ihre Familie auf das Ende des ewigen Winters, denn seit dem großen Schnee haben alle Menschen auf rätselhafte Weise ihre magischen Kräfte verloren. Geblieben ist der Hunger, sowie ein gefürchteter Herrscher, dessen Gemahlin verschwunden scheint, und jene Legende über eine rettende Magie - die Gabe des Winters. Wer es schafft, die finstere Burg von Lord Tarik zu betreten, soll diese Kraft erhalten. Alle Männer Pagos scheitern. So sieht sich Nuria gezwungen, das Unmögliche zu wagen. Heimlich bricht sie auf in den froststarren Wald, wo der mächtige Fürst unerwartet ihren Weg kreuzt. Auge in Auge stellt sie fest: Er ist gleichermaßen angsteinflößend wie auch verwirrend schön …
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Bewertungen
Die Gabe des Winters wurde insgesamt 9 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.
Meinungen
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Schönes Fantasybuch, Ende etwas zu Happy.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Die Gabe des Winters
- Fienchen95
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4. Mai 2020 um 14:03
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Kann die Kraft ihrer Liebe den Schnee zum Schmelzen bringen?
Im eisweißen Wald von Area liegt das Dorf Pago. Hier hoffen Nuria und ihre Familie auf das Ende des ewigen Winters, denn seit dem großen Schnee haben alle Menschen auf rätselhafte Weise ihre magischen Kräfte verloren. Geblieben ist der Hunger, sowie ein gefürchteter Herrscher, dessen Gemahlin verschwunden scheint, und jene Legende über eine rettende Magie - die Gabe des Winters. Wer es schafft, die finstere Burg von Lord Tarik zu betreten, soll diese Kraft erhalten. Alle Männer Pagos scheitern. So sieht sich Nuria gezwungen, das Unmögliche zu wagen. Heimlich bricht sie auf in den froststarren Wald, wo der mächtige Fürst unerwartet ihren Weg kreuzt. Auge in Auge stellt sie fest: Er ist gleichermaßen angsteinflößend wie auch verwirrend schön …
Inhalt:
Nuria kennt seit ihrer Kindheit nichts anderes mehr als Hunger, Kälte und das ewige Weiß des Schnees. Kaum mehr kann sie sich an die anderen Jahreszeiten oder ein reichhaltiges Mahl erinnern.
In ihrem Dorf Pago hat ein jeder seine Aufgabe und eine Frau leider nicht allzu viel zu sagen. Nicht einmal die Tochter des Dorfvogts.
Eine Frau bereitet das magere Essen zu, kümmert sich um die Kinder, Alten und ihren Ehemann und unterstützt die Gemeinschaft so gut sie kann. Sie trägt ein Kleid und treibt sich nicht in den Wäldern herum. Eine Frau tut all das, was Nuria nicht tun möchte. Sie ist viel lieber in den Wäldern und sucht nach dem wenigen Essbaren, was der Wald liefern kann. Denn Jagen ist strengstens verboten. Niemand außer dem Lord und seinen Männern darf Hand an das Wild anlegen. Kein Mann Pagos würde es jemals wagen gegen dieses Gesetz zu verstoßen. Und auch Nuria wäre nicht so töricht es zu versuchen.
Zumindest hatte sie dies immer so angenommen.
Doch als ihr blinder Vater, der Dorfvogt krank wird und all ihre Essensvorräte aufgebraucht sind, begibt sich Nuria in den Wald und nimmt Pfeil und Bogen mit.
Diese Entscheidung bedeutet das Ende ihres Lebens, wie sie es gekannt hatte. Denn Lord Tarik befindet sich zur selben Zeit in den Wäldern und sein Wort ist Gesetz. Er bestraft jeden, der sich dagegen stellt und Nuria sieht seiner verstorbenen Frau täuschend ähnlich....
Fazit:
Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Die ersten Seiten des Buches zeigen eine Rückblende, was damals passiert ist, als Nuria noch ein kleines Mädchen war und warum ihr Vater sein Augenlicht verloren hat. Lord Tarik wird dabei als das Monster dargestellt, für das Nuria ihn immer gehalten hat. Doch nachdem sie gezwungen ist in seiner Burg zu leben, lernt sie immer mehr an ihm kennen, das sie erstaunt und so langsam verändern sich ihre Gefühle, obwohl sie das überhaupt nicht möchte.
Ich fand Nurias Entwicklung zwar vorhersehbar, dennoch hat sie mir sehr gut gefallen. Insgesamt hat mich die ganze Geschichte sehr an die Schöne und das Biest erinnert. Denn ganz wie das Biest zeigt Lord Tarik anfangs wirklich nur alles Schlechte in ihm, doch nach und nach versucht auch er sich zu bemühen und sieht Nuria selbst und nicht nur seine verstorbene Frau Lady Miriam, der Nuria zwar verblüffend ähnlich sieht, die sich charakterlich doch sehr von ihr unterscheidet.
Das Ende war mir persönlich zwar ein wenig vorhersehbar und auch wer denn eigentlich wirklich der Böse in der Geschichte ist. Dennoch wurde das Ganze gut aufgeklärt. Für mich ist der größte Kritikpunkt das schnelle Ende. Es wird zwar alles logisch aufgeklärt, doch leider geschieht das innerhalb der letzten 15 Seiten. Da hätte ich mir persönlich 10 oder auch 20 Seiten mehr gewünscht.
Dennoch kann ich das Buch sehr empfehlen und vergebe 4 1/2 von 5 Sternen.
Ausgaben von Die Gabe des Winters
Besitzer des Buches 19
Update: 11. November 2025 um 08:23


