Schwarzes Gold und alte Missgunst

Buch von Jan Zweyer

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Schwarzes Gold und alte Missgunst

Anno 1622: Im ganzen Reich flammt Krieg auf und die Städte an der Ruhr werden immer wieder von marodierenden Truppen überrollt. Darunter leiden nicht zuletzt Händler wie die Hattinger Familie von Linden. Als Jürgen von Linden hört, dass es auf einem Acker Steinkohlevorkommen gibt, geht er das Wagnis ein und pachtet den Grund – nicht ahnend, dass er sich damit in ein intrigantes Spiel verstrickt. Cordt von der Recke beschließt derweil, die Mitgift zu sparen und seine Tochter in ein Damenstift zu schicken, unterschätzt allerdings Ursulas Freiheitsdrang. Sie nutzt die erste Gelegenheit zur Flucht – ein gefährliches Unterfangen … Einmal mehr erweckt Jan Zweyer auf mitreißende Weise die Vergangenheit zum Leben!
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Serieninfos zu Schwarzes Gold und alte Missgunst

Schwarzes Gold und alte Missgunst ist der 5. Band der Haus der grauen Mönche / von Linden-Saga Reihe. Diese umfasst 6 Teile und startete im Jahr 2015. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Bewertungen

Schwarzes Gold und alte Missgunst wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,5 Sternen.

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Meinungen

  • Komplexe Familienerzählung im Dreißigjährigen Krieg

    K.-G. Beck-Ewe

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Schwarzes Gold und alte Missgunst

    Eigenzitat aus amazon.de:
    1622. Die deutschen Länder und weite Teile Europas sind ob der Reformation im Krieg, in dem die Mitglieder der katholischen Liga versuchen, die Ausbreitung der neuen christlichen Bewegungen zurückzudrängen. Die Stadt Hattingen sieht sich immer wieder durch Streitkräfte und Landsknechtverbände der verschiedenen Parteien und deutschen Teilstaaten besetzt und die Besetzer erzwingen nicht nur kostenloses Quartier und fast kostenlose Verpflegung, sondern gehen oft auch auf Raubzug bei den Bauern der Umgebung und den Handwerkern um ihre Taschen zu füllen. Und das kostet so manchen Bauern und seine Familie Leben oder Gesundheit.
    Jürgen von Linden, das aktuelle Oberhaupt der Familie von Linden hat auch so seine Probleme damit, während es nebenher auch in der Familie einige Probleme gibt, denn sein Schwager macht sich im Suff ständig unbeliebt in der Stadt und als er sogar den Bürgermeister angreift, kann er dessen Ausweisung nicht mehr verhindern – und will das eigentlich auch gar nicht. Etwa zur gleichen Zeit wird er in das Feldlager der aktuellen Besatzer gerufen und bekommt dort ein „Angebot, das er nicht ausschlagen kann“, nämlich Güter der Besatzer mit seinen Fuhrwerken zu transportieren, die die besten in der Umgebung sind.
    Dies macht ihn zu einem weiteren der Kriegsgewinnler in Hattingen – und wohl auch zum offensichtlichsten, weswegen er sich aus einigen Teilen der Bevölkerung immer wieder neuen Anfeindungen ausgesetzt sieht. Und er muss auch überlegen, wie es mit seinem Betrieb weitergehen soll, wenn die Spanier mal die Stadt verlassen. So beginnt er sich nach neuen Betätigungsfeldern umzusehen und entdeckt schließlich den Kohlebergbau für sich, in dem es schon zu einigem Hauen und Stechen gekommen ist. Schnell arbeitet er sich in die Materie und das Beziehungsgeflecht um diesen neuen Wirtschaftszweig ein.
    Sein Schwager und seine Schwester befinden sich in dieser Zeit auf dem Weg nach Genua, in der Hoffnung, dort ein neues Leben anfangen zu können. Ihre Reise zeigt, die Schwierigkeiten, die damit verbunden gewesen sind, zu Beginn des 17. Jahrhunderts durch Europa zu reisen und gleichzeitig auch, welche Chancen sich dabei für die Reisenden ergeben konnten.
    Ursula von Recke, deren Vater sie erst aus dem Haus in einen Stift gepackt hat, um die Mitgift zu sparen, und die dann später von dort flüchtet, macht als alleinstehende Frau einen ganz anderen Weg durch die kriegverzehrte Landschaft und zeigt so noch einmal eine andere Perspektive auf das Leben in dieser Zeit.
    Überzeugende Charaktere in einer Zeit, die nicht weniger komplex und kompliziert gewesen zu sein scheint, als es die unsere heute ist und die sich in dieser Zeit durchsetzen müssen um irgendwie voran zu kommen. Bisher in meinen Augen der beste von-Linden-Roman, den man auch gut alleinstehend lesen kann – obwohl die Kenntnis der Vorgeschichte auch Spaß macht.
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Ausgaben von Schwarzes Gold und alte Missgunst

Taschenbuch

Seitenzahl: 416

E-Book

Seitenzahl: 416

Besitzer des Buches 4

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