Das Weingut. In stürmischen Zeiten

Buch von Marie Lacrosse

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Das Weingut. In stürmischen Zeiten

Weißenburg im Elsass im Jahr 1870: Die junge Waise Irene kommt als Dienstmädchen in das Herrenhaus des reichen Weinhändlers Wilhelm Gerban. Dessen Sohn Franz glaubt an die Ideale der französischen Revolution, wofür sein Vater wenig Verständnis hat. Als Irene auf Franz trifft, verlieben die beiden sich leidenschaftlich ineinander. Doch nicht nur Standesschranken und familiäre Intrigen stehen ihrer Beziehung im Wege. Auch am europäischen Horizont ziehen dunkle Wolken auf: Ein furchtbarer Krieg bricht aus. Gegen alle Widerstände kämpfen die beiden jungen Leute um ihr Glück. Bis das Schicksal unbarmherzig zuschlägt ...
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Serieninfos zu Das Weingut. In stürmischen Zeiten

Das Weingut. In stürmischen Zeiten ist der 1. Band der Das Weingut Reihe. Sie umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2018. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2019.

Über Marie Lacrosse

Hinter dem Pseudonym Marie Lacrosse verbirgt sich die deutsche Autorin Marita Sprang. Sie wurde 1959 im Hunsrück geboren und wuchs in Trier auf. Als Tochter zweier Geschichtslehrer waren historische Romane bereits seit ihrer Kindheit ihre große Leidenschaft. Mehr zu Marie Lacrosse

Bewertungen

Das Weingut. In stürmischen Zeiten wurde insgesamt 17 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Das Weingut. In stürmischen Zeiten

    1866 Weißenburg/Elsass. Die 15-jährige Irene Weber lebt schon jahrelang in einem Waisenhaus in Speyer, als ihr die Chance geboten wird, als Dienstmädchen eine Anstellung im Haus des Weinhändlers Wilhelm Gerban anzunehmen, der dort zusammen mit seiner Frau Pauline und seinen Kindern Mathilde und Franz lebt. Franz ist auf einem bayerischen Internat, doch muss er diese verlassen, da er ein Freund der französischen Revolution ist und dies dort nicht geduldet wird. Als sich Irene und Franz begegnen, verlieben sich die beiden Hals über Kopf ineinander. Aber das Glück steht nicht auf ihrer Seite, denn sie haben nicht nur gegen Standesdünkel zu kämpfen, sondern auch familiäre Machtspielchen und Intrigen machen ihnen das Leben schwer. Als der Deutsch-Französische Krieg ausbricht, werden die beiden getrennt und sowohl Irene als auch Franz müssen sich allein durchschlagen…
    Marie Lacrosse alias Marita Spang hat mit ihrem Buch „Das Weingut-In stürmischen Zeiten“ den ersten Teil ihrer wundervollen großen Familiensaga vor historischer Kulisse vorgelegt. Der Schreibstil ist herrlich flüssig, packend und bildgewaltig, der Leser wird schon mit dem Prolog in die Geschichte hineingesogen. Durch wechselnde Perspektiven lässt die Autorin den Leser mal an der Seite von Irene mal an der von Franz stehen und deren Erfahrungen und Gefühle kennenlernen. Ebenso wird dadurch die Spannung der Handlung immer weiter in die Höhe geschraubt und der Leser fragt sich immer wieder, was ihn als nächstes erwarten wird. Der historische Hintergrund wurde von der Autorin akribisch recherchiert und mit der Geschichte verwoben. Sie versteht es auf eindrucksvolle Weise, Realität mit Fiktion zu verbinden und daraus eine spannende Handlung zu stricken. Sehr bildhaft und detailliert hat der Leser die Schlachtfeldszenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870-1871 vor Augen ebenso wie die Behandlungen im Lazarett oder die Arbeit der Sanitäter auf dem Kriegsboden. Hautnah erlebt man die Verzweiflung und den Hunger der Bevölkerung mit, aber auch die Stellung der Frau zur damaligen Zeit und die gesellschaftlichen Unterschiede werden hier wunderbar skizziert. Auch die farbenfrohen Landschaftsbeschreibungen müssen erwähnt werden, die Bilder vor dem inneren Auge des Lesers während der Lektüre hervorrufen. Mit geschickten Wendungen lässt die Autorin den Leser wie bei einem Puzzle Stück für Stück Geheimnisse der Geschichte entdecken, um dann im nächsten Absatz mit der nächsten Überraschung aufzuwarten. Die liebevolle Ausgestaltung des Buches mit Nachwort, Personenverzeichnis, Landkarte und Glossar muss ebenfalls erwähnt werden, denn sie bereichern das Lesevergnügen ungemein und geben zusätzliche Hintergrundinformationen.
    Die Charaktere sind sehr facettenreich und liebevoll ausgearbeitet worden, ihnen allen wurde Leben eingehaucht. Durch ihre individuellen Ecke und Kanten wirken sie durchweg authentisch und sehr realitätsnah. Der Leser kann seine Sympathien gerecht verteilen, mit den Protagonisten leiden, hoffen und bangen. So wird er selbst zu einem Teil der Handlung. Irene hat bereits als junges Mädchen einige Schicksalsschläge erfahren müssen, doch sie ist daran gewachsen und besitzt eine innere Stärke, die einem Respekt abverlangt. Irene ist fleißig und freundlich, was ihr die Herzen so mancher Mitmenschen öffnet. Franz ist ein aufrichtiger junger Mann, der oftmals etwas zurückhaltend wirkt. Er setzt sich für die Schwachen ein und kämpft für eine gerechtere Welt, was ihn oftmals bei seinem Vater in Ungnade bringt. Gleichzeitig kümmert er sich geradezu rührend um Verletzte und Bedürftige, während der Krieg um ihn herum tobt. Wilhelm Gerban ist ein Mann, der die Macht liebt und diese auch in jeder Form ausübt. Franz‘ Schwester Mathilda ist eine intrigante Person, die ihren Mund nicht halten kann und jedes Gespräch belauscht. Damit richtet sie so manches Unheil an. Pauline Gerban ist Wilhelms Ehefrau, die zuerst nur eine untergeordnete Rolle spielt, sich dann aber immer mehr zu einer so kraftvollen Erscheinung mausert, dass sie anderen gefährlich wird. Auch Minna und Marianne tragen mit ihrem Erscheinen einen großen Anteil an der spannenden Handlung.
    Mit „Das Weingut-In stürmischen Zeiten“ ist Marie Lacrosse alias Marita Spang ein wunderbarer Auftakt ihrer Familiensaga gelungen, der den Leser neben akribisch recherchierten historischen Fakten mit Spannung, Liebe, Intrigen und Machtspielchen wundervoll zu unterhalten weiß. Ein Gesellschaftsroman der Extraklasse, der schon jetzt zum Besten gehört, was 2018 als Lesejahr zu bieten hatte. Absolute Leseempfehlung!!!
    Tolle
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Das Weingut. In stürmischen Zeiten

    Die Autorin (Amazon)
    Marie Lacrosse hat in Psychologie promoviert und arbeitete viele Jahre hauptberuflich als selbstständige Beraterin überwiegend in der freien Wirtschaft. Ihre Autorentätigkeit begann sie unter ihrem wahren Namen Marita Spang und schrieb erfolgreich historische Romane. Heute konzentriert sie sich fast ausschließlich aufs Schreiben. Ihre Trilogie „Das Weingut“ wurde zu einem großen SPIEGEL-Bestseller. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in einem beschaulichen Weinort.
    Mehr über die Autorin und ihre Bücher erfahren Sie auf http://www.marielacrosse.de.
    Produktinformation (Amazon)
    ASIN : B07C3QPFDM
    Herausgeber : Goldmann Verlag; Erstmals im TB Edition (23. Juli 2018)
    Sprache : Deutsch
    Dateigröße : 3710 KB
    Seitenzahl der Print-Ausgabe : 550 Seiten
    Sehr guter Auftakt
    1870 im Elsass. Irene ist eine Waise und wird als Dienstmädchen beim reichen Weinhändler Wilhelm Gerban aufgenommen. Sohn Franz glaubt an die Französische Revolution, doch sein Vater hat dafür kein Verständnis. Franz und Irene verlieben sich doch die Standesunterschiede und die familiären Intrigen stehen ihnen im Wege. Dann ziehen dunkle Wolken am europäischen Horizont auf, der deutsch-französische Krieg bricht aus. Die jungen Leute kämpfen um ihr Glück doch dann schlägt das Schicksal unbarmherzig zu…
    Meine Meinung
    Ein Buch unter diesem Namen habe ich von dieser Autorin noch nicht gelesen. Aber ich kenne sie unter ihrem richtigen Namen, und diese von mir gelesenen Bücher haben mir gefallen, so dass ich gewisse Erwartungen an dieses Buch hatte. Diese wurden auch erfüllt, nein eigentlich sogar noch übertroffen. Durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil der Autorin ließ sich das Buch auch sehr leicht und flüssig lesen. Keine Unklarheiten im Text störten den Lesefluss. Dieser Krieg ist mir durchaus ein Begriff und er muss mörderisch gewesen sein. Wobei ich sagen muss, dass dies wohl jeder Krieg ist. Die Autorin hat am Ende des Buches im Nachwort noch geschrieben, dass sie die Kriegshandlungen nicht komplett dargestellt hat, denn sie wollte dies den Lesern nicht zumuten. Das kann ich verstehen, auch nachvollziehen. Und ich bin froh darüber. Ich war in der Geschichte, die im Prolog mit Irenes Geburt beginnt, schnell drinnen. Auch konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Irene, die im Waisenhaus aufgewachsen und natürlich, wie damals üblich, dort nicht sonderlich gut behandelt worden war. Dass sie sich freute, als sie endlich in einen Dienst gehen konnte, freue ich mich mit ihr. Doch das Buch geht für Irene nicht sehr gut aus, aber es gibt ja noch ein zweites und drittes Buch, auf die ich mich schon sehr freue. Franz war mir sehr sympathisch. Mathilde, seine Schwester, hätte ich zeitweise, ach eigentlich immer, erwürgen können. Dieses hochnäsige, intrigante Geschöpf war mit zutiefst zuwider. Aber jetzt nicht mehr davon. Wie es im Buch zuging, und wie es ausging, dass soll der geneigte Leser bitte selbst lesen. Es war auf jeden Fall von Anfang an spannend und blieb es bis zum Ende und darüber hinaus. Denn wie gesagt, gibt es noch Fortsetzungen Es hat mich gefesselt und ich bin tief in die Geschichte eingetaucht. Auch hat es mich super unterhalten. Daher von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.
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  • Rezension zu Das Weingut. In stürmischen Zeiten

    Herausgeber: Marie Lacrosse
    Titel: Das Weingut - In Stürmischen Zeiten
    Verlag: Der Hörverlag
    Format: Hörbuch
    Spieldauer: 18 Stunden und 17 Minuten
    Sprecher: Katrin Fröhlich
    Preis: 29,95 € [D]
    Klappentext:
    Eine mächtige Familie, eine verbotene Liebe, eine bewegte Zeit
    Weißenburg im Elsass, im Jahr 1870: Die junge Waise Irene kommt als Dienstmädchen in das Herrenhaus des reichen Weinhändlers Wilhelm Gerban. Dessen Sohn Franz glaubt an die Ideale der französischen Revolution, wofür sein Vater wenig Verständnis hat. Als Irene auf Franz trifft, verlieben die beiden sich leidenschaftlich ineinander. Doch nicht nur Standesschranken und familiäre Intrigen stehen ihrer Beziehung im Wege. Auch am europäischen Horizont ziehen dunkle Wolken auf: ein furchtbarer Krieg bricht aus. Gegen alle Widerstände kämpfen die beiden jungen Leute um ihr Glück. Bis das Schicksal unbarmherzig zuschlägt...
    Meine Meinung:
    Ich brauchte sehr lange für dieses Hörbuch. Einerseits aufgrund der langen Spieldauer, andererseits weil die Geschichte schon wirklich harter Tobak ist.
    Die Geschichte wird wechselnd aus den verschiedenen Perspektiven der Hauptfiguren erzählt. Katrin Fröhlich gelingt es sehr gut, dabei die Stimme so zu betonen, wie es für die jeweilige Figur angemessen klingt, sodass den Rezipienten kein Verständnisproblem durch die auftretenden Perspektivwechsel entsteht. Die Geschichte besteht hauptsächlich aus der Liebe zwischen Irene und Franz. Allerdings auch mit deren Leben und dem vorherrschenden Krieg. Wer also nicht gut mit Kriegsszenen umgehen kann, sollte dieses Buch nicht hören.
    Im Großen und Ganzen hat die Autorin aber sehr gut recherchiert und bindet ihr Wissen gelungen in die Erzählung ein.
    Wer sich die Zeit nimmt, um zuzuhören - denn dieses Buch ist nichts für nebenbei - bekommt schriftstellerisch etwas Großartiges geboten. Nicht nur das Zeitgeschehen wird sehr gut abgebildet, auch die Figuren wirken authentisch. Ich mag sie irgendwie alle auf ihre Art. Von dem harmlosen Mädchen, bis hin zu dem hinterhältigen Biest und dem bösen Vater sind alle Figuren vorhanden. Von mir bekommt das Hörbuch also . Den halben Stern Abzug bekommt es für die Menge an Kriegsszenen, die meiner Meinung nach teilweise hätten eingespart werden können, also ein sehr subjektiver Kritikpunkt. Abgesehen davon bin ich sehr gespannt auf den nächsten Teil.
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Ausgaben von Das Weingut. In stürmischen Zeiten

Taschenbuch

Seitenzahl: 688

Hörbuch

Laufzeit: 00:18:17h

E-Book

Seitenzahl: 550

Besitzer des Buches 29

Update: