Weißer Tod

Buch von Robert Galbraith

  • Kurzmeinung

    zitronenfalter
    Der bisher beste Teil einer grandiosen Reihe.
  • Kurzmeinung

    Ayell
    Ich fand das Buch großartig und kann es nur empfehlen.

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Weißer Tod

Finsterer als die düstersten Ecken Londons ... Der vierte Fall aus der Feder von Robert Galbraith, dem Pseudonym von J.K. Rowling! Ein verstörter junger Mann bittet den privaten Ermittler Cormoran Strike um Hilfe bei der Aufklärung eines Verbrechens, das er – so glaubt er – als Kind mit angesehen hat. Strike ist beunruhigt: Billy hat offensichtlich psychische Probleme und kann sich nur an wenig im Detail erinnern, doch er wirkt aufrichtig. Bevor Strike ihn allerdings ausführlich befragen kann, ergreift der Mann panisch die Flucht. Um Billys Geschichte auf den Grund zu gehen, folgen Strike und Robin Ellacott – einst seine Assistentin, jetzt seine Geschäftspartnerin – einer verschlungenen Spur, die sie durch die zwielichtigen Ecken Londons, in die oberen Kreise des Parlaments und zu einem prachtvollen, doch düsteren Herrenhaus auf dem Land führt. Zugleich verläuft auch Strikes eigenes Leben alles andere als gradlinig: Er hat es als Ermittler zu Berühmtheit gebracht und kann sich nicht länger unauffällig hinter den Kulissen bewegen. Noch dazu ist das Verhältnis zu seiner früheren Assistentin schwieriger denn je – zwar ist Robin für ihn geschäftlich mittlerweile unersetzlich, ihre private Beziehung ist jedoch viel komplizierter … Die »Cormoran Strike«-Reihe: Band 1: Der Ruf des Kuckucks Band 2: Der Seidenspinner Band 3: Die Ernte des Bösen Band 4: Weißer Tod Alle Bände auch einzeln lesbar.
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Serieninfos zu Weißer Tod

Weißer Tod ist der 4. Band der Cormoran Strike Reihe. Sie umfasst 6 Teile und startete im Jahr 2013. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Über Robert Galbraith

Das Pseudonym Robert Galbraith war nur wenige Wochen alt, bevor bekannt wurde, dass sich dahinter die 1965 in Yate geborene Joanne K. Rowling verbarg. Sie wurde durch ihre Fantasy Bücher um den Zauberlehrling "Harry Potter" weltberühmt. Mehr zu Robert Galbraith

Bewertungen

Weißer Tod wurde insgesamt 36 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Meinungen

  • Der bisher beste Teil einer grandiosen Reihe.

    zitronenfalter

  • Ich fand das Buch großartig und kann es nur empfehlen.

    Ayell

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Weißer Tod

    Erst taucht ein verstörter junger Mann namens Billy bei Cormoran Strike auf und behauptet vor Jahren ein Verbrechen an einem Kind beobachtet zu haben, dann will Kulturminister Jasper Chiswell, dass Strike in einem Erpressungsfall ermittelt. Allerdings hält sich Chiswell sehr bedeckt, worum es genau geht. Der eine Fall spült Geld in die meist leeren Kassen der Detektei, aber die Sache des psychisch kranken Billy ist so rätselhaft, dass sie Strike nicht loslässt. Und so ermittelt er mit Robin Ellacott, die inzwischen seine Partnerin ist, ein beiden Fällen und ahnt nicht, dass es einen Zusammenhang gibt. Robins Ehe mit Matthew ist schwierig und sie ist erleichtert, dass ihre Recherchen so viel Zeit außer Haus einnehmen.
    Dieses Buch ist der vierte Fall für das außergewöhnliche Ermittlerduo Cormoran Strike und Robin Ellacott. Neben dem jeweiligen Kriminalfall ist es besonders interessant, die Entwicklung der Hauptcharaktere mitzuerleben.
    Der Veteran Strike mag es, Geheimnisse zu ergründen und hat inzwischen mit Hilfe von Robin einige spektakuläre Fälle gelöst, was ihm eine gewisse Berühmtheit verschafft hat, die aber auch hinderlich sein kann. In Liebesdingen läuft es nicht so besonders, denn immer wieder gerät er an Frauen, die Erwartungen haben, welche er nicht erfüllen kann und will. Robin war schon lange mit Matthew zusammen und sie hat ihn geheiratet, obschon zu erkennen war, dass das ein großer Fehler war. Matthew hält nichts von Robins Arbeit und er kontrolliert Robin und macht sie klein. Im Prinzip weiß Robin, dass ihre Ehe ein Fehler war. Sie fühl sich nur wohl, wenn sie ermitteln kann. Aber auch die anderen Charaktere sind eigenwillig und gut dargestellt.
    In diesem Fall führen die Ermittlungen ins Parlament, an zwielichtige Orte Londons und auf das Gut des Chiswells. Alle Personen mit denen Robin und Strike reden, halten etwas zurück oder lügen sogar. Aber Cormoran zieht seine Schlüsse und so kommen sie dem Täter immer näher – zu nahe, so dass es für Robin lebensgefährlich wird.
    Ich habe lange gedacht, dass ich auf der richtigen Spur bin, aber ich hätte wissen müssen, dass Cormoran immer eine überraschende Lösung präsentiert, weil er ein Detail entdeckt hat, das mir entgangen ist.
    Ein spannender und gut konstruierter Krimi mit einem interessanten Ermittlerteam.
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  • Rezension zu Weißer Tod

    Ich hab das Buch gerade beendet und bin was meine Eindrücke angeht ganz bei @Magdalena .
    Stimmt schon, dass es einige Längen gibt, gerade was die Beschreibungen diverser Örtlichkeiten angeht, die ich in dieser Genauigkeit nicht gebraucht hätte. Aber es hielt sich insgesamt in Grenzen, kurz bevor ich es tatsächlich als nervig empfunden hätte, war es immer schon vorbei .
    Den Erzählstil von Galbraith (Rowlings) finde ich unglaublich gut und angenehm, so dass ich auch die teilweise seitenlangen Gespräche/Dialoge/Verhöre genossen habe, was mir bei anderen Büchern schon mal ein gelangweiltes Augenrollen abnötigt.
    Absolut! Von diese Sache mit und zwischen Robin und Cormoran kann ich garnicht genug kriegen .
    Eher für Insider, deshalb sicherheitshalber gespoilert:
    An diesen Fronten gibt es jede Menge Stoff für den nächsten Teil, weiß jemand, wann er herauskommen wird?
    Ich hab durchaus den Eindruck, dass die gefühlsmäßige Annäherung kontinuierlich stärker wird bzw. beide auf dem Weg sind sich diese Gefühle auch einzugestehen.
    Aber deine Einschätzung trifft es sehr gut @Marie , dass die Geschichte nämlich gerade deshalb so prickelnd ist und bleibt, weil man eben nicht weiß wo es hingehen wird, obwohl man (jedenfalls ich) gleichzeitig gespannt dem Ende der "Schwebe" entgegenfiebert .
    Man merkt meinen Äußerungen an, dass mir der eigentliche Fall fast weniger wichtig ist als die Geschehnisse um die beiden Protagonisten .
    Aber auch die Ermittlungen und besonders das Umfeld, in dem sie erfolgen, hat mir diesmal noch besser gefallen als in den Vorgängern.
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  • Rezension zu Weißer Tod

    Ich habe das Buch vorgestern beendet und sehe es genauso. Auch wenn die beiden Detektive wieder in einem Schicki-Micki-Umfeld ermitteln, scheint mir dieser Band bodenständiger als die vorherigen.
    Dem Erzählstrang um die kriminellen Machenschaften einiger Figuren muss man mit Konzentration folgen; auch die Vielzahl der Personen erfordert aufmerksames Lesen, bis man sie unterscheiden und den verschiedenen Schauplätzen zuordnen kann.
    Wobei der Fall um den Schönheitschirurgen nur dramaturgische, aber keine inhaltliche Bedeutung hat.
    Dass Robins und Cormorans Privatleben neben dem Fall einen ebenso großen Raum einnimmt, weiß man schon. Wartet auch drauf. Vor allem, weil man sich nach "Die Ernte des Bösen" gefragt hat: Tut sies oder tut sies nicht (Matt heiraten).
    Die Beziehung zwischen Robin und ihrem Chef bleibt weiterhin in der Schwebe. Galbrith tut gut daran, sie dort zu lassen. Schon einige Krimireihen verloren den Schwung, als die beiden Protagonisten sich zu enger Zweisamkeit fanden (Markby und Michell, Kincaid und James).
    Dennoch hätte das Buch ohne Einbußen um gut 200 Seiten kürzer sein können. Detailverliebte Beschreibungen, wiederholt erzählte Einsichten und scheinbar endlos ausgedehnte Szenen plustern die Handlung unnötig auf.
    Trotzdem: Auch den nächsten Band gerne wieder.
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  • Rezension zu Weißer Tod

    Ein junger Mann, der sich Billy nennt, taucht in Cormoran Strikes Büro auf, sichtlich aufgeregt und offenbar geistig nicht ganz auf der Höhe, und stammelt etwas von einem ermordeten Kind und einem Pferd. Außer dem Namen Jimmy bekommt Strike nicht viel Brauchbares aus Billy heraus, bevor er Hals über Kopf wieder davonstürzt und abtaucht.
    Wenig später erreicht Strike der Anruf des bekannten Parlamentsabgeordneten Jasper Chiswell, der ihn umgehend zu sehen wünscht und ihn mit einer besonders heiklen Mission betrauen will: Ermittlungen im unmittelbaren Dunstkreis des altehrwürdigen Unterhauses, Strike soll illegale Machenschaften und Erpressungsversuche unter die Lupe nehmen, unter anderem im Umfeld der Sportministerin. Und das kurz vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in London.
    Dieser vierte Teil der Reihe ist für mich der bisher beste Band. Der Fall ist vielschichtig, komplex und äußerst spannend und führt Strike und Robin mal offiziell, mal undercover an so verschiedene Orte wie die ehrwürdigen Houses of Parliament, glamouröse Galas, Anarchistendemos und versiffte Studenten-WGs. Immer wieder herrlich, wie sich die beiden chamäleonartig an die unterschiedlichsten Milieus anpassen können - wobei zumindest Strike selbst sein zunehmender Bekanntheitsgrad öfter im Wege steht, als ihm lieb ist.
    Anders als im Vorgängerband arbeiten Strike und Robin, höchst erfreulich, diesmal wieder enger zusammen, auch wenn es durchaus immer wieder Reibung zwischen den beiden gibt. Gerade das gefiel mir aber gut. Selbst zwischen Dreamteams herrscht eben nicht immer eitel Sonnenschein. Gut gemacht ist auch die Darstellung von Strikes Behinderung, die ich angenehm realistisch empfand. Das Thema ist nicht beherrschend, aber stets präsent und Strike weder im Dauerselbstmitleidmodus noch ein Superheld, der den Verlust eines Beins mal eben so wegsteckt. Und die Balance zwischen Ermittlungen und Privatleben ist schön ausgewogen (und wir dürfen den blöden Matthew noch ein bisschen weiterhassen ).
    Am liebsten würde ich nach diesem mitreißenden Serienhighlight sofort den nächsten Band verschlingen!
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  • Rezension zu Weißer Tod

    Klappentext
    Ein verstörter junger Mann bittet den privaten Ermittler Cormoran Strike um Hilfe bei der Aufklärung eines Verbrechens, das er – so glaubt er – als Kind mit angesehen hat. Strike ist beunruhigt: Billy hat offensichtlich psychische Probleme und kann sich nur an wenig im Detail erinnern, doch er wirkt aufrichtig. Bevor Strike ihn allerdings ausführlich befragen kann, ergreift der Mann panisch die Flucht.
    Um Billys Geschichte auf den Grund zu gehen, folgen Strike und Robin Ellacott – einst seine Assistentin, jetzt seine Geschäftspartnerin – einer verschlungenen Spur, die sie durch die zwielichtigen Ecken Londons, in die oberen Kreise des Parlaments und zu einem prachtvollen, doch düsteren Herrenhaus auf dem Land führt.
    Zugleich verläuft auch Strikes eigenes Leben alles andere als gradlinig: Er hat es als Ermittler zu Berühmtheit gebracht und kann sich nicht länger unauffällig hinter den Kulissen bewegen. Noch dazu ist das Verhältnis zu seiner früheren Assistentin schwieriger denn je – zwar ist Robin für ihn geschäftlich mittlerweile unersetzlich, ihre private Beziehung ist jedoch viel komplizierter …
    Meine Meinung
    Drei Jahre hab ich auf die Fortsetzung gewartet und wie gefreut hab ich mich, es endlich in den Händen zu halten: ein super dicker Wälzer mit fast 900 Seiten und ich hab mich keinen Augenblick gelangweilt! Normalerweise mach ich mir während dem Lesen immer ein paar Notizen für die Rezension, aber hier konnte ich mir kaum was aufschreiben weil ich beim Lesen durchweg so gebannt war, dass ich gar keine Zeit dafür hatte
    Es ist manchmal schon gut, wenn Autoren sich Zeit und so eine Geschichte wachsen lassen, denn Rowling hat hier eine wirklich grandiose Fortsetzung geschrieben! Ich hatte ja ein bisschen Angst, ob ich mich noch an alles erinnere nach drei Jahren Wartezeit, aber ich war flugs wieder drin!
    Es beginnt mit der Hochzeit in dem Moment, als Band 3 aufgehört hat und man spürt einige Entwicklungen, die sich schon von langer Zeit angebahnt haben, aber natürlich wird man noch auf die Folter gespannt, denn die Entscheidungen sind nie so leicht, wie man das von außen denkt. Denn obwohl manche Situationen einem die Haare raufen lassen, sind die Charaktere alle sehr authentisch und echt. Das Vertraute loszulassen fällt wohl niemanden leicht und deshalb wirkt es auch glaubwürdig.
    Die schwierige Beziehung zwischen Robin und Strike findet jedenfalls einfach keinen festen Boden, da sie zu sehr in ihrer Vergangenheit verstrickt sind - aber der neue Fall fordert auch immer wieder ihre ganze Aufmerksamkeit, so dass sie persönliche Probleme gerne auf die Seite schieben.
    Die Ermittlungen ziehen dann auch sehr weite Kreise und es sind eine Menge Personen involviert. Der scheinbare Mord von vor vielen Jahren, den der mysteriöse Billy bei Strike andeutet, weckt dessen Interesse, und eine Erpressung in den höchsten Kreisen könnte der Detektei endlich aus den roten Zahlen verhelfen. Es gibt viel zu tun und das bringt auch eine Menge Abwechslung in die Handlung.
    Den ganzen Aufbau fand ich von Anfang an großartig. Man kann wunderbar miträtseln und die vielen Details, die immer wieder auftauchen, führen auf verschiedenste Spuren. Wie das alles zusammenhängt kann man lange nicht durchschauen, zumindest hatte ich immer wieder leichte Ahnungen, kam aber nie wirklich dahinter!
    Die Mischung aus den kleinen und teilweise auch ausführlichen Details, die die Geschichte lebendig gemacht haben, die persönlichen Probleme der Hauptprotagonisten und die spannenden Verstrickungen des Falles haben zu einem genialen Konzept zusammengefunden. Es konzentriert sich sehr auf die Ermittlungen, aber wenn man Krimis mag, hat man daran seine wahre Freude. Ich mochte es jedenfalls sehr, wie Strike und Robin jedem Hinweis akribisch gefolgt sind und schließlich jedes Rätsel aufdeckt haben. Dabei war alles logisch aufgebaut und hat keine Fragen offengelassen.
    Ich bin einfach nur begeistert und freu mich, wenn es mit der Reihe weitergeht!
    Mein Fazit: 5 Sterne
    Robert Galbraith ist das Pseudonym von Joanne K. Rowling
    Weltenwanderer
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Ausgaben von Weißer Tod

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 864

E-Book

Seitenzahl: 865

Taschenbuch

Seitenzahl: 864

Hörbuch

Laufzeit: 00:21:35h

Weißer Tod in anderen Sprachen

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