Alles endet hier

Buch von Dave Zeltserman

Cover zum Buch Alles endet hier

Titel: Alles endet hier

4 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Verlag: PULP MASTER

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 288

ISBN: 9783927734982

Termin: Neuerscheinung Februar 2026

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Alles endet hier

Dan Selby und seine Frau Rachel müssen hilflos mitansehen wie sich ihre finanzielle Situation weiter zuspitzt. Sie haben ihre gutbezahlten Jobs aufgeben und ihre gesamten Ersparnisse in ein kleines vielversprechendes Software-Start-up investiert, das Dan mit seinem Freund Warren Costas gegründet hatte. Doch Costas ist nach Meinungsverschiedenheiten inzwischen auf einem anderen Trip und will die gemeinsame Firma zerstören. Als einer von Dans Freunden betrunken einen Russen erwähnt, der weiß, wie man Probleme wie Warren löst, öffnet Dan eine Tür, die man besser nicht öffnen sollte …. Ein weiterer düsterer Crime-Thriller aus dem Hause Zeltserman über den langen Prozess der Selbsterkenntnis, in den Zwängen einer kalten Gesellschaft,in der man zum Erfolg verdammt ist.
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Bewertungen

Alles endet hier wurde bisher einmal bewertet.

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Meinungen

  • - bekömmlicher Pulp-Crime-Thriller für zwischendurch -

    LACK OF LIES

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Alles endet hier

    • 21. Februar 2026 um 09:38
    Dave Zeltserman - Alles endet hier
    (Pulp Master)
    - bekömmlicher Pulp-Crime-Thriller für zwischendurch -
    Boston, Massachusetts, in den 2010er Jahren. Softwareentwickler Dan und seine Frau Rachel Selby sind am Ende. Sie haben ihre Jobs gekündigt und ein Start-up gegründet. Ihre gesamten Ersparnisse sind in das Unternehmen geflossen, doch ihr Geschäftspartner Warren Costas fühlt sich von ihnen hintergangen. Er will sie vernichten, überhäuft die Selbys mit infamen Nicklichkeiten und löscht die strategisch wichtige Firmen-Website. Das dreht den Selbys erstmal den Geldhahn zu. Bei einem Essen mit seinem guten Freund Marat Baranovsky, schlägt dieser Dan vor, das Problem durch auf "russische Art" zu lösen. Dan will davon nichts wissen. Doch als er zu Costas Haus fährt und anschließend in Polizeigewahrsam genommen wird, wendet sich allmählich das Blatt. Gleichzeitig geraten die Selbys immer tiefer in eine Spirale aus Anklagen, Geldnot, Selbstaufgabe und psychologischer Fragmentierung. Da scheint das Angebot Baranovskys gar nicht mehr so abwegig und ohnehin der letzte Strohhalm, an den sich Dan noch klammern kann. Als sich Dan Selby auf die tödliche Seite der Illegalität begibt, wird die vermeintliche Lösung allmählich zum Problem. Nach und nach entgleitet ihm sein komplettes Leben, samt allem was ihm lieb ist.
    1959 in Boston, Massachusetts geboren, lässt sich der US-amerikanische Krimi- und Horrorautor Dave Zeltserman gerne von wahren Begebenheiten und mafiösen Strukturen inspirieren. Der ehemalige Softwareentwickler, der heute mit seiner Frau Judy in Warren, Rhode Island lebt, hat seinen 2018 im Original unter dem Titel "Murder Club" erschienenen Crime-Thriller im Präsens und in der Ich-Perspektive verfasst. Das unterstreicht die Eindringlichkeit, sowie die tiefe Misere in der die Selbys stecken. Auf 288 Seiten geht Zeltserman darauf ein, was passieren kann, wenn man in die Enge getrieben wird und keinen Ausweg mehr sieht. Dan fühlt sich betäubt, leer und ausgelaugt. Anfängliche Nervosität avanciert zu tiefgreifenden Angstzuständen. Er gelangt zu Selbsterkenntnissen, die er in diesem speziellen Licht sicherlich nie gesehen hätte. Als das Schicksal, das er selbst heraufbeschworen hat, über kurz oder lang seine Konsequenzen fordert und Ermittler Bill Digger ihm schon recht früh auf den Zahn fühlt, treibt ihn die Mater seines schlechten Gewissens schier in den Wahnsinn. Dan Selby findet keinen Ausweg aus diesem Dilemma aus Moral, Ethik und perfiden Repressalien. Er verstrickt sich immer tiefer in ein Geflecht aus Lügen, Intrigen, Täuschung, Erpressung und Mord. Am Rande der Verzweiflung ist Dan bereit, Dinge tun, die er selbst nie von sich erwartet hat.
    "Alles endet hier" ist ein durchschnittlich brutaler Noir, der sich unter anderem mit dem gesellschaftlichen Problem des Leistungsprinzips und seiner niederträchtigen Auswirkungen beschäftigt. In einfacher, klarer Sprache gehalten, fehlt mir allerdings ein wenig das emphatisch nachgezeichnete Gefühlschaos und die einnehmende Tiefe des verkopften, aber actionreichen Romans. Alles geht etwas hoppla-die-hopp. Auch sollte man als Leser gewillt sein, über kleinere Ungereimtheiten oder Übertreibungen hinwegsehen zu können. "Alles endet hier" ist eher Pulp als Psychogramm und leichte, aber bekömmliche Krimi/Thriller-Kost für zwischendurch.
    (Janko)
    https://smallcrimes-novel.blogspot.com https://davezeltserman.substack.com https://www.facebook.com/dave.zeltserman https://www.instagram.com/davezeltserman/
    Brutalität/Gewalt: 54/100
    Spannung: 74/100
    Action: 70/100
    Unterhaltung: 79/100
    Anspruch: 30/100
    Atmosphäre: 60/100
    Emotion: 57/100
    Humor: 03/100
    Sex/Obszönität: 21/100
    LACK OF LIES - Wertung: 78/100
    LACK OF LIES - Altersempfehlung: ab 16 Jahren (aufgrund der infamen, unmoralischen Thematik)
    Dave Zeltserman - Alles endet hier
    Pulp Master
    Crime-Thriller
    Buchreihe: Pulp Master, Band 48
    ISBN: 978-3-927734-98-2
    288 Seiten
    Taschenbuch
    Originaltitel: Murder Club (2018)
    Erscheinungstermin: 09.02.2026
    EUR 16,00 Euro [DE] inkl. MwSt.
    "Alles endet hier" bei Pulp Master: https://www.pulpmaster.de/wp/dave-zeltse…les-endet-hier/
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Ausgaben von Alles endet hier

Taschenbuch

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Seitenzahl: 288

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Seitenzahl: 280

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Update: 19. Mai 2026 um 15:55