Lautlose Schreie

Buch von Leo Born

  • Kurzmeinung

    wurm200
    Auch der zweite Band mit Ermittlerin Mara Billinsky konnte auf jeder Seite überzeugen.
  • Kurzmeinung

    claudi-1963
    Ein neuer Fall für Mara Billinsky noch grausamer und unberechenbarer. Absolut lesenwert!!!

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Lautlose Schreie

In Frankfurt wurden auf einem Feld die vergrabenen Leichen von sieben Jugendlichen aufgefunden. Die Narben an ihren Körpern deuten auf ein Martyrium kurz vor dem Tod hin. Kommissarin Mara Billinsky will sich mit voller Kraft in die Ermittlungen stürzen. Doch mit ihrer Sturheit und ihren unkonventionellen Methoden verstört sie ihren Chef wie auch den neuen Staatsanwalt - und wird von dem Fall abgezogen. Als sie trotzdem weiterermittelt, kommt sie einem Verbrechen auf die Spur, das ihr das Blut stocken lässt. 'Ein Thriller der Extra-Klasse' (Bambarenlover, Lesejury) 'Durch seine atemberaubenden, realistischen und detaillierten Beschreibungen beschert Leo Born den Lesern regelmäßig Gänsehaut' (Pandora 2711, Lesejury) 'Achtung: Suchtgefahr!' ('Tweed, Lesejury)
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Serieninfos zu Lautlose Schreie

Lautlose Schreie ist der 2. Band der Kommissarin Mara Billinsky Reihe. Sie umfasst 9 Teile und startete im Jahr 2017. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Über Leo Born

Der Schriftsteller Leo Born wurde mit seiner Thrillerserie um die Frankfurter Kommissarin Mara Billinsky bekannt. Der deutsche Autor wurde 1969 im Schwarzwald geboren und wuchs in Blumberg in Baden-Württemberg auf. Mehr zu Leo Born

Bewertungen

Lautlose Schreie wurde insgesamt 6 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,8 Sternen.

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Meinungen

  • Auch der zweite Band mit Ermittlerin Mara Billinsky konnte auf jeder Seite überzeugen.

    wurm200

  • Ein neuer Fall für Mara Billinsky noch grausamer und unberechenbarer. Absolut lesenwert!!!

    claudi-1963

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Lautlose Schreie

    Leo Born
    Lautlose Schreie
    Bastei Lübbe
    Autor: Leo Born ist das Pseudonym eines deutschen Krimi- und Thriller-Autors, der bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht hat. Der Autor lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main. Dort ermittelt auch – auf recht unkonventionelle Weise - seine Kommissarin Mara Billinsky. (Quelle: Luebbe)
    Mara bekommt es bei Ihrem neusten Fall mit zwei Kinderleichen zu tun. Am Tatort angekommen, muss Mara jedoch feststellen, dass es nicht bei den zwei Leichen bleiben wird, denn es finden sich noch mehr Kinderleichen. Plötzlich wird Mara jedoch von diesem Fall abgezogen und bekommt einen neuen Mordfall zugewiesen, den sie nur widerwillig annimmt. Trotz neuem Fall bleibt Mara trotzdem noch an den Kindermorden dran und steckt nachher tiefer drin, als ihr lieb ist.
    Der Thriller “Lautlose Schreie” ist in vier Teile mit insgesamt 68 Kapiteln aufgeteilt. Eine wirkliche Überschrift bekommen dabei nur die Teile selbst, bei den Kapiteln weißt allein die Ziffer auf das jeweilige Kapitel hin. Die gewählten Titel für die jeweiligen Teile, sind kurz und treffend formuliert. In fast jedem Kapitel wechselt dabei die Sicht auf die Handlung, sodass der/die Leser/-in, die Handlung immer wieder aus einer anderen Sicht verfolgt. Alle Handlungsstränge werden aber am Ende logisch und sinnvoll zusammengeführt.
    Zu Beginn des Buches findet man sich in einer Situation von der man keinerlei Informationen hat, schon hier baut der Autor eine Menge Spannung und Motivation zum Lesen auf. Dann geht alles auch recht schnell und der/die Leser/-in bekommt mit, worum es in diesem Buch geht. Das gewählte Thema, das ich hier keinesfalls spoilern möchte, hat es definitiv in sich und sorgt sicherlich für einige Momente, in denen man nur mit dem Kopfschütteln kann. Leider kann ich hier auch schon einen kleinen Negativpunkt anführen, der aber keinesfalls den Lesespaß raubt. Man bekommt recht schnell im Buch heraus, worum es eigentlich geht und das noch bevor es im Buch selbst aufgeklärt wird (zumindest war dies bei mir der Fall). Bei manchen Büchern würde das zum Abfall der Spannung führen, jedoch ist das bei “Lautlose Schreie” nicht der Fall. Leo Born schafft es trotzdem, die Spannung und Motivation so hochzuhalten, dass man bis zur letzten Seite weiterlesen möchte.
    Der Autor bedient sich dabei einer breiten Palette Mitteln, wie zum Beispiel Informationen die angesprochen aber nicht direkt aufgelöst werden (im Laufe des Buches werden aber dann alle Informationen aufgelöst).
    Die Charaktere passen gut in die Handlung und werden mit reichlich Informationen gefüllt. Dabei möchte ich positiv anmerken, dass bereits bekannte Charaktere (Mara, Klimmt, usw.), mit zusätzlich zu Band 1 erhaltenen Informationen ergänzt werden. Das Bild dieser Charaktere wird also noch genauer. Aus diesem Grund, würde ich empfehlen Band 1 (Blinde Rache) ebenfalls zu lesen, auch wenn sich “Lautlose Schreie” auch unabhängig lesen und verstehen lässt. Hin und wieder gibt es auch kleine Rückblicke auf Band 1, diese sind aber recht dünn und reichen keinesfalls aus, um den ersten Band zu ersetzen.
    Einige der Charaktere haben einen ausländischen Hintergrund und reden deshalb in englischer Sprache. Dies trägt ebenfalls zur Authentizität beim Lesen bei. Alle die nicht sonderlich gut englisch verstehen und nun “Angst” haben sie könnten diese Stellen nicht verstehen, kann ich an dieser Stelle beruhigen, denn auch ohne englisch lässt sich alles gut verstehen.
    Das Ende des Buches könnte dann allerdings nicht jedem Gefallen aber es passt zum Buch und lässt noch viel Platz für ein weiteres Buch dieser Reihe.
    Cover: Das Cover von “Lautlose Schreie” ist im Gegensatz zum Vorgänger Band “Blinde Rache” in Schwarz gehalten, weshalb es auf den ersten Blick etwas düster wirkt. Man kann die Abbildung einer Krähe erkennen, wie sie ja auch bereits auf dem Vorgänger Band zu finden war. Diese Krähe passt perfekt zur Protagonistin des Buches, da sie den Spitznamen “Krähe” bekommen hat. Unter der Krähe steht der Titel des Buches, welcher sich gut vom Hintergrund abhebt.
    Insgesamt gefällt mir das Cover wirklich gut. Es passt zu dem bereits erschienen Band der Reihe aber auch zu dem Inhalt des Buches selbst.
    Fazit: Mit “Lautlose Schreie” führt Autor Leo Born die Geschichte um Mara weiter. Viele bekannte Charaktere tauchen wieder auf und werden mit neuen Informationen versorgt, die dem/der Leser/-in ein genaueres Bild erlauben. Ebenfalls trägt dazu der sehr detailreiche Schreibstil des Autoren bei, welcher für ein tolles Lesevergnügen über fast 500 Seiten sorgt. Von mir kann es für diesen Thriller nur eine Bewertung geben und das ist 5/5 Sterne
    Klappentext: In Frankfurt wurden auf einem Feld die vergrabenen Leichen von sieben Jugendlichen aufgefunden. Die Narben an ihren Körpern deuten auf ein Martyrium kurz vor dem Tod hin. Kommissarin Mara Billinsky will sich mit voller Kraft in die Ermittlungen stürzen. Doch mit ihrer Sturheit und ihren unkonventionellen Methoden verstört sie ihren Chef wie auch den neuen Staatsanwalt – und wird von dem Fall abgezogen. Als sie trotzdem weiterermittelt, kommt sie einem Verbrechen auf die Spur, das ihr das Blut stocken lässt. (Quelle: Luebbe)
    Autor: Leo Born
    Titel: Lautlose Schreie
    Verlag: Bastei Lübbe
    Genre: Thriller
    Seiten: 461
    Preis: Taschenbuch:11,00 // eBook:7,99
    Erstveröffentlichung: 2019
    ISBN: 978-3404178681
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  • Rezension zu Lautlose Schreie

    "Willst du den Charakter eines Menschen kennenlernen, so gib ihm Macht." (Abraham Lincoln)
    Nach ihrem ersten Erfolg in Frankfurt arbeitet Mara Billinsky weiterhin bei der Kripo, allerdings muss sie noch immer abwertende Blicke einstecken. Dann jedoch erschüttert ein grausamer Leichenfund das ganze Revier. Den auf einem Feld in der Nähe Frankfurts werden die vergrabenen Leichen von sieben Kindern und Jugendlichen aufgefunden. Narben an ihren Körper deuten daraufhin das sie schreckliches mitgemacht haben mussten. Als Mara die Ermittlungen einleiten möchte, wird sie erneut von Klimmt und dem neuen Staatsanwalt ausgebremst. Mara soll sich hingegen mit Jan Rosen um den Tod eines Hotelgastes kümmern, noch ahnen sie nicht das dieser ebenfalls mit dem Tod der Kinder zu tun haben könnte. Dann jedoch kommt sie Machenschaften näher, die selbst für Mara unfassbar sind. Sie kommen einem Verbrechen auf die Spur, welches im Grunde eine Nummer zu groß für sie ist. Als Mara und Rosen erste Spuren überprüfen begeben sie sich dabei in große Gefahr.
    Meine Meinung:
    Ein dunkles Cover und eine Krähe mit ausgebreiteten Flügeln zierte das zweite Buch von Leo Borns Ermittlerin Mara Billinsky. Daher passte es sehr gut zum Vorgängerband besonders, da die Krähe Maras Beiname ist. Der Schreibstil war wie schon im letzten Band locker, flüssig, unterhaltsam in mehrere Kapitel eingeteilt und mit einem hohen Spannungsbogen. Wieder gab es verschiedene Handlungsstränge die zu einer unfassbaren Story zusammengeführt wurden. Denn diesmal ging es um eine europaweite Organisation die ihre Macht und Einflüsse bis nach Russland spielen ließ. Dadurch wurde dieser Fall für ihren Chef HK Klimmt, das Team und Mara eine wahre Herausforderung. Entsetzt und gleichzeitig bewundert hatten mich, diese Verbrecher und ihre großen Einflüsse, die hier dargestellt wurden. Ich könnte mir gut vorstellen, das dies auch im realen Leben so geschehen könnte. Zudem ging es um Maras Vergangenheit um den Tod ihrer Mutter, bei dem der neue Staatsanwalt Christian von Lingert eine besondere Rolle einnahm. Gefreut hatte es mich, das Mara in ihrem Team und schlussendlich auch bei ihrem Chef mehr Anerkennung bekam. Endlich sah er über Maras Tattoos, Piercings und ihre dunkle Kleidung hinweg und erkannte, dass er mit ihr eine sehr gute Ermittlerin bekommen hatte. Dagegen waren die Risse bei Mara und ihrem Vater Erich Billinsky noch immer groß und ein vernünftiges Gespräch der beiden ist nach wie vor schwierig. Auch ein Wiedersehen mit Rafael, den Mara und Hanno noch immer unterstützen gab es in diesem Teil, selbst er ist insgeheim in den Fall involviert. Darüber hinaus konnte mich Frankfurt als Lokalkolorit erneut überzeugen, man bekam einen Eindruck von den dunkelsten Ecken dieser Stadt. Wieder einmal konnten mich die Charaktere hundertprozentig überzeugen. Allen voran Mara mit ihrer toughen, dynamischen und ehrgeizigen Art kam sie einem zwar manchmal etwas kühl und abweisend vor, doch im Grunde hat sie im inneren ein weiches Herz. Ferner war weiter ihr Kollege Jan Rosen auch Spatz genannt an Maras Seite, der sich langsam zu einem guten Polizisten mausert. So denke ich, dass die beiden in Zukunft ein ideales Team werden könnten. Deshalb freue ich mich auf weitere Folge und gebe diesem Buch eine Leseempfehlung für alle Thriller Liebhaber und 5 von 5 Sterne.
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  • Rezension zu Lautlose Schreie

    Spannend und nichts für schwache Nerven
    Mara Billinsky arbeitet immer noch auf dem Revier in Frankfurt, dabei würde ihr Chef sie doch zu gern loswerden. Doch dann werden Kinderleichen in der Nähe der Stadt gefunden. Nicht nur für Mara ein Schock. Sie will sich in die Arbeit stürzen, als ihr Chef sie von diesem Fall wieder abzieht. Die junge Kommissarin versteht ihn nicht. Sie macht, was sie schon immer getan hat, sie geht ihren eigenen Weg. Dadurch kommt sie schnell einer Verbrecherbande auf die Spur, der ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt.
    „Lautlose Schreie“ ist der zweite Fall für Mara Billinsky in Frankfurt, den ihre Leser miterleben dürfen. Durch ihren etwas eigenwilligen Ermittlungsstil und ihr zudem auffälliges Erscheinungsbild ist sie schon eine kleine Sensation in der Stadt und bei der Polizei. Aber sie ist durch durch eine Ermittlerin, die nicht aufgibt. Genau diese Stärke ist es, die sie jetzt braucht, denn auch Mara macht Fehler.
    Dieser Fall geht aber nicht nur der jungen Polizistin unter die Haut, auch der Leser wird stark gefordert. Ich hatte doch etwas mit der Tat an sich zu kämpfen. Das Thema ist dabei aber hochaktuell und gerade die Vorstellung, dass es solche skrupellosen Menschen geben wird, macht einem zusätzlich Angst.
    Leo Born hat es geschickt verstanden, diese Verbrechen in einen hochspannenden Thriller zu verpacken. Man wird mit den Geschehnissen so konfrontiert, dass man nicht anders kann, als weiter zu lesen. Der Fall selber ist zu spannend, und der Erzählstil dabei so mitreisend, dass man das Buch eben nicht aus der Hand legen kann.
    Zudem hat der Autor einige lose Fäden in die Geschichte verpackt, die einen neugierig darauf machen, was wohl im dritten Band auf die Krähe zukommen wird.
    Ich möchte sogar sagen, dass mir „Lautlose Schreie“ noch etwas besser gefallen hat, wie der Vorgänger „Blinde Rache“. Jetzt bin ich natürlich gespannt, ob der Autor das Tempo halten kann oder vielleicht sogar noch besser wird.
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Ausgaben von Lautlose Schreie

Taschenbuch

Seitenzahl: 464

E-Book

Seitenzahl: 465

Besitzer des Buches 15

  • Mitglied seit 26. Juli 2022
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