Die Stunde der Inseltöchter
Buch von Sarah Morgan
Titel: Die Stunde der Inseltöchter
Sarah Morgan (Autor)
Verlag: Harpercollins
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 432
ISBN: 9783959674478
Termin: Juni 2020
Aktion
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Kurzmeinung
Yvonne80 Ernster, als man es von dieser Autorin gewohnt ist. -
Kurzmeinung
Schüsselchen Nett zu lesen, ab der Mitte etwas spannender, aber der typische Humor der Autorin bleibt auf der Strecke Humor
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Die Stunde der Inseltöchter
Vier Frauen. Drei Generationen. Eine Insel der Offenbarungen. Lauren liebt ihre Bilderbuchfamilie, ihr organisiertes Leben und ihr Haus in Notting Hill. Nur manchmal, wenn sie über die makellosen Wände streicht, fühlt es sich an wie ein Kartenhaus, das jeden Moment in sich zusammenfallen könnte. Dann denkt sie an die ungeheuerliche Lüge, die sie und ihre Tochter für immer entzweien würde. Und an ihre Familie auf der malerischen Insel Martha’s Vineyard, der sie den Rücken gekehrt hat. Lauren wahrt den schönen Schein. Doch als eine Tragödie sie für einen Sommer zurück auf ihre Heimatinsel führt, treten schicksalhafte Wahrheiten ans Tageslicht – und Lauren muss herausfinden, was Familie und Liebe wirklich bedeuten … »Gefühlvoll, mitreißend und hoffnungsvoll. Wenn Sie eine Schwester haben, müssen Sie dieses Buch lesen!« SPIEGEL-Bestsellerautorin Susan Mallery
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Über Sarah Morgan
Die britische Autorin Sarah Morgan wurde 1948 geboren. Sie wollte schon in frühester Kindheit Schriftstellerin werden und schrieb bereits damals kleine Geschichten. Mehr zu Sarah Morgan
Bewertungen
Die Stunde der Inseltöchter wurde insgesamt 15 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.
Meinungen
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Ernster, als man es von dieser Autorin gewohnt ist. -
Nett zu lesen, ab der Mitte etwas spannender, aber der typische Humor der Autorin bleibt auf der Strecke Humor
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Die Stunde der Inseltöchter
- HotSummer
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22. August 2020 um 20:56
So richtig warm geworden bin ich mit dem Buch nicht. Vor allem der Anfang des Buches hat es mir sehr schwer getan. Lange habe ich überlegt, woran das gelegen haben mag und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es auf mich zu negativ wirkte. Unsere 3 Frauen Jenna, Lauren und Nancy sowie ihre Leben wurden uns vorgestellt. An sich ist hier nichts schlimm oder problemtatisch, allerdings läuft es bei allen 3 Frauen nicht rund, was verschiedene Gründe hat. Mir fehlte hier etwas positives! Ich glaube, die Unzufriedenheit aller 3 hat mich etwas nach unten gezogen und das Lesen erschwert. Nachdem dann etwas für die Geschichte sehr wichtiges geschehen ist, nahm die Handlung Fahrt auf und wurde auch für mich spannender. Allerdings war es bis zum Ende für mich nicht das Buch, welches man unbedingt gelesen haben muss. Ich habe bisher von der Autorin schon andere Bücher gelesen und dieses sticht durch seine Andersartigkeit hervor. Das ist nicht schlecht, man muss aber mögen, vor allem wenn man anderes von der Autorin gewohnt ist.Weiterlesen
Das Ende war mir zu schnell, zu schnell wurde verziehen was wenige Seiten zuvor noch gesagt wurde. Viel mehr wurde es nicht mehr angesprochen. Auch Laurens immerwährende Sicherheit Scott wird irgendwann weiterziehen war für mich etwas übertrieben. Immerhin lebt der Mann schon sehr lange dort, wo er jetzt lebt.
Der Schreibstil war an sich aber sehr gut. Das Cover gefällt mir auch sehr gut, denn der darauf abgebildetet Strand ist vom Prinzip her nicht unwichtig in der Geschichte.
Leider konnte mich Sarah Morgan mit diesem Buch nicht komplett begeistern wie sonst. Vielleicht warten meine Erwartungen zu hoch oder zu anders. -
Rezension zu Die Stunde der Inseltöchter
- dreamworx
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2. März 2019 um 12:40
Die 35-jährige Lauren führt mit Ehemann Ed und Tochter Mack ein recht komfortables Leben im Londoner Stadtteil Notting Hill. Da Eds 40. Geburtstag vor der Tür steht, plant Laura eine riesige Überraschungsparty für ihn. Doch dann erscheint Ed nicht zu seiner eigenen Party, was sowohl Laurens und auch Macks Welt völlig aus der Bahn wirft und ihr Leben komplett durcheinander wirbelt. Die bestehenden Probleme zwischen Mutter und Tochter treten nun noch deutlicher zutage und schnell wird klar, dass es mit etwas aus Laurens Vergangenheit zu tun hat. Lauren verlässt mit Mack London und kehrt zu ihrer Mutter Nancy, die als Künstlerin in Martha’s Vineyard vor der Küste von Cape Cod lebt, zurück. Jenna, Laurens jüngere Schwester, lebt dort ebenfalls und die beiden sind seit jeher eng verbunden und teilen so manches Geheimnis. Ihr beider Verhältnis zu Nancy ist dagegen gespalten und von Distanz geprägt. Als die drei Frauen nun wieder aufeinander treffen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis so manches ans Tageslicht kommt und ihre Beziehung untereinander so richtig durcheinander wirbelt…Weiterlesen
Sarah Morgan hat mit ihrem Buch „Die Stunde der Inseltöchter“ einmal mehr unter Beweis gestellt, wie gut sie ihren Protagonisten Leben einhauchen und mit den Gefühlen des Lesers spielen kann. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und berührend, schnell taucht der Leser zwischen die Seiten und darf sich auf wechselnde Erzählperspektiven freuen, die ihm ermöglichen, die wichtigsten Charaktere samt ihren Gedanken, Gefühlen und Geheimnissen sehr gut kennenzulernen. Die Autorin versteht es sehr gut, mit den Emotionen ihrer Leser zu spielen, so erfährt dieser auch in diesem Roman eine Achterbahn der Gefühle, denn die Protagonisten müssen so einige Hürden und Tiefen in ihrem Leben überwinden, um endlich wieder Licht am Ende des Tunnels sehen zu können. Die Perspektivwechsel erlauben nicht nur das Eintauchen in den jeweiligen Charakter, sondern auch einen nach und nach wiedergespiegelten Blick auf Ereignisse in der Vergangenheit, die alle von ihnen geprägt haben. Neben der gefühlvollen Handlung bestechen auch die wunderbaren Beschreibungen der Örtlichkeiten. Wer schon einmal in Martha’s Vineyard war, wird sich sofort wie zuhause fühlen, so bildhaft und farbenfroh erscheint die Landschaft vor dem inneren Auge.
Die Autorin versteht es wunderbar, ihre Charaktere lebensnah und glaubwürdig darzustellen. Mit ihren individuellen Ecken und Kanten wirken sie überzeugend und authentisch, der Leser fühlt sich ihnen schnell verbunden und kann ihre Sorgen, Nöte, Hoffnungen und Träume gut nachvollziehen und mit ihnen fiebern. Lauren ist eine Frau, die jahrelang ein schmerzliches Geheimnis mit sich herumgeschleppt hat und immer damit rechnen musste, dass es zum Vorschein kommt. Sie hat sich zu einer Meisterin der Verdrängung entwickelt und sich dabei selbst etwas vorgemacht. Nancy war ihre Karriere immer wichtiger als ihre Rolle als Mutter, weshalb das Verhältnis zu ihren Kindern nicht gerade von besonderer Enge geprägt ist. Auch sie hat ihre Geheimnisse, die lieber niemand hervorholen sollte. Jenna ist eine freundliche und offene Frau mit einem großen Wunsch, der sich bisher nicht erfüllt hat. Mack ist ein pubertierender Teenager, immer auf Krawall gebürstet, wodurch auch das Verhältnis zu ihrer Mutter Lauren sehr leidet. Auch die weiteren Protagonisten wie Greg oder Scott geben der Handlung zusätzliche Impulse und machen sie rundum gelungen.
„Die Stunde der Inseltöchter“ ist ein Buch voller Emotionen, alter gut gehüteter Geheimnisse und schwierigen zwischenmenschlichen Beziehungen, wobei auch die Liebe nicht zu kurz kommt. Ein echter Pageturner, der den Leser von der ersten Seite an mitnimmt und tolle Lesestunden beschert. Absolute Leseempfehlung!
Sehr schöne
Rezensionen zum Hörbuch
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Rezension zu Die Stunde der Inseltöchter
- Yvonne80
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12. Januar 2020 um 12:08
Dieses Buch ist sehr viel ernster, als wir es sonst von Sarah Morgan gewohnt sind. Es hat mir aber auch wirklich gut gefallen.Weiterlesen
Die Schwestern Lauren und Jenna haben beide ihre Geschichte und damit ihr Päckchen zu tragen. Gewundert hat mich, dass der Klappentext nur auf Lauren eingeht, denn auch Jennas Geschichte kommt nicht zu kurz.
Jenna steckt in einer ganz persönlichen Lebenskrise, die ich sogar teilweise nachvollziehen konnte. Allerdings fing sie nach einiger Zeit an, mir mit ihrem Babywunsch gewaltig auf die Nerven zu gehen. Und sie ging nicht nur mir auf die Nerven, sondern auch ihrem Ehemann Greg. Ihre Geschichte ist eher ein Nebenstrang, wird aber auch ausreichend ausführlich erzählt, dass man sich in Jenna hinein versetzen kann. Dennoch hatte ich mir ihr so meine Probleme. Sie ist sehr selbstmitleidig und kennt anscheinend wirklich nur noch dieses eine Thema.
Lauren hat mir deutlich besser gefallen, denn sie packt als erste der Frauen ihr Leben wirklich an. Nach einem wirklich schweren Schicksalsschlag ist es Lauren vergönnt, ihre deutlich ältere Jugendliebe Scott wiederzutreffen. Dabei hat mir gefallen, dass die beiden nicht sofort übereinander her fallen und alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, sondern sie sich langsam aneinander annähern. Viel ist vorgefallen, seit sich die beiden getrennt haben. Diese Jahre lassen sich nicht einfach wegwischen. Nicht ganz einfach macht es ihr die 16jährige Tochter Mack nicht wirklich einfach. Aber auch Mack macht eine tolle Entwicklung durch, an der Scott nicht ganz unschuldig ist.
Ganz besonders gefallen hat mir, wie sich die Beziehung zwischen den beiden Töchtern und ihrer Mutter Nancy weiterentwickelt. Sehr erwachsen schaffen die Drei es, nicht nur eine Basis zu finden, auf der sie miteinander leben können, sondern ihre Beziehung zu einer wirklich schönen Beziehung auszubauen. Dabei wird einmal mehr deutlich, dass es wichtig ist, belastende Themen anzusprechen. Viele Missverständnisse hätten von vorn herein vermieden werden können, wenn offen miteinander geredet worden wäre. Andererseits kann ich auch gut verstehen, dass Nancy ihre Töchter vor der Geschichte mit ihrem Vater bewahren wollte. Nur darf man dabei nicht außer Acht lassen, dass Kinder viel mehr mitbekommen, als man denkt.
Sarah Morgan hat als Perspektive alle drei Frauen gewählt und so bekommen wir gute Einblicke in das Seelenleben und die Gedanken aller Frauen. Mir hat das gut gefallen, denn man war an allen Protagonistinnen nah dran. Der Schreibstil ist wie von der Autorin gewohnt locker und eingängig, wobei diese Geschichte einige Längen aufweist, die nicht hätten sein müssen. hätte sie an der einen oder anderen Stelle etwas gestrafft wäre die Geschichte noch spannender geworden.
Anne Fink hat das Hörbuch für mich “okay” gesprochen. Teilweise hätte sie gerne etwas mehr Elan an den Tag legen dürfen. Die Betonungen waren manchmal nicht so ganz an der richtigen Stelle. Man hört sich in ihre Art zu lesen aber nach einiger Zeit ein und es war jetzt nicht total schlecht. Ich habe auch schon deutlich schlechtere Hörbuchsprecher gehört.
Von mir gibt es für dieses Buch, dass völlig vom sonstigen Stil von Sarah Morgan abweicht 4 Sterne. Sie beweist, dass sie auch andere Geschichten, als seichte Unterhaltung schreiben kann. Wobei mir persönlich die seichte Unterhaltung aber etwas besser gefällt, da diese Bücher keine Längen aufgewiesen haben. -
Rezension zu Die Stunde der Inseltöchter
- Wintersonne
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11. Januar 2020 um 20:50
InhaltWeiterlesen
Durch den unerwarteten Tod ihres Ehemannes gerät die wohlorganisierte Welt der 35-jährigen Lauren von einem Tag auf den anderen völlig aus den Fugen. Mit ihrer 16-jährigen Tochter Mack kehrt sie von London nach Martha's Vineyard zurück. Hier verbrachte Lauren einst eine unbeschwerte Kindheit mit ihrer jüngeren Schwester Jenna, und auch Mutter Nancy bewohnt noch immer das alte Haus der Familie. Hier findet Lauren freundliche Aufnahme und tatkräftige Unterstützung, als sie sich mit einer eigenen Geschäftsidee selbständig zu machen versucht.
Doch bald holen Lauren die Schatten der Vergangenheit ein, denen sich auch andere Familienmitglieder stellen müssen.
Meine Meinung
Sarah Morgan konnte mich mit ihrer Geschichte zwar nicht ganz von Anfang an überzeugen, aber im weiteren Verlauf bin ich der Handlung doch recht gerne gefolgt. Grund dafür sind weniger die für Lauren und Mack durchaus dramatischen Ereignisse, als vielmehr die interessante Entwicklung der Protagonisten.
Sowohl Nancy, die ihre Karriere als Malerin immer über die Beziehung zu ihren Töchtern gestellt hatte, als auch Lauren, die noch viel aus der Vergangenheit aufzuarbeiten hat, sind sympathische und glaubwürdige Figuren. Die 16-jährige Mack leidet unter den Veränderungen besonders, hat sie im Teenageralter doch genügend damit zu tun, ihren eigenen Weg zu finden. Ihren Reifeprozess von der aufmüpfigen zur liebenswerten Jugendlichen hat die Autorin doch recht realistisch beschrieben. Am wenigsten hat mir Jenna gefallen, deren unerfüllter Kinderwunsch wohl etwas übertrieben dargestellt wird. Scott, Laurens alte Liebe und die einzige männliche Hauptfigur, bedient zwar einige Klischees - vom armen unverstandenen Pflegekind und überforderten Jüngling bis zum verantwortungsbewussten und gereiften Mann - passt aber trotzdem gut ins Gesamtbild.
Unausgesprochenes, Verdrängtes, aber auch die Botschaft, dass ein Neubeginn in jedem Lebensalter gelingen kann, Verständnis und Liebe, ein starker Familienzusammenhalt und die Bereitschaft zu vergeben sind die Hauptthemen des Buches. Die Autorin verwebt alle diese Zutaten zu einer netten Geschichte, die von einem Wechselbad der Gefühle lebt, sich manchmal aber auch allzu sehr in bedeutungslosen Details verliert.
Die Stimme der Sprecherin Anne Fink empfand ich zwar als angenehm, die Art der Betonung war für mich jedoch sehr gewöhnungsbedürftig. Ihre seltsam abgehackte und emotionslose Vortragsweise hat mich vor allem am Anfang enorm gestört. Im Laufe der Handlung wandelt sich diese dann in eine wiederum beinahe übertrieben wirkende Intonation, sodass ich mich mit dieser Stimme bis zum Schluss nicht anfreunden konnte.
Inhaltlich und sprachlich hat die Autorin mit ihrem Roman zwar keine Meisterleistung vorgelegt, aber eine durchaus unterhaltsame Geschichte erzählt, die ich mir (trotz der Sprecherin) gerne angehört habe.
Ausgaben von Die Stunde der Inseltöchter
Besitzer des Buches 19
Update: 18. Januar 2026 um 20:15





