Wir sehen uns beim Happy End

Buch von Charlotte Lucas

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Wir sehen uns beim Happy End

Eine Geschichte ist immer nur so gut wie ihr Ende. Davon ist Ella überzeugt. Es gibt schon genug Unglück auf der Welt, wer braucht da noch Geschichten mit schrecklichem Ausgang? Und so schreibt sie sie kurzerhand um und gibt ihnen ein schöneres, nein, das richtige Ende. Doch was ist, wenn das wahre Leben da nicht mitspielt? So wie bei Oscar, der vergessen hat, was Glück ist. Deshalb beschließt Ella, ihm ein Happy End zu schenken. Aber geht das überhaupt? Und was tut man, wenn der andere das gar nicht will? Ein zauberhafter Roman über das Stolpern, Fallen und Wiederaufstehen - und die Frage, ob immer alles gut ausgehen muss
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Bewertungen

Wir sehen uns beim Happy End wurde insgesamt 14 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Wir sehen uns beim Happy End

    Ein Wiedersehen mit Happy End
    In ihrem neuen Roman Wir sehen uns beim Happy End erzählt die Autorin Charlotte Lucas die Geschichte von Ella Kaltenbach und Oscar de Witt. Ella Kaltenbach ist glücklich, sie und ihr Verlobter Philip möchten demnächst heiraten. Doch es kommt anders als geplant, denn durch einen puren Zufall erfährt Ella, dass Philip eine Affäre mit einer gewissen C. hat. Mit einem Schlag sind all ihre Träume wie Seifenblasen zerplatzt. Es kommt zum Streit und sie verlässt fluchtartig ihr gemeinsames Haus. Dabei stößt sie mit Oscar de Witt zusammen. Als sie noch seine Jacke und Schuhe entdeckt, aber nicht ihn, fährt sie zu ihm nach Hause. Was sie dort vorfindet verschlägt ihr die Sprache. Ein Haus, dass voller Müll ist und auch sonst einen verwahrlosten Eindruck hinterlässt. Als sie Oscars Haus wieder verlassen möchte, stößt sie erneut mit Oscar zusammen. Der Sturz hat seine Folgen, denn er hat sein Gedächtnis verloren. Ella beschließt sich um ihn zu kümmern und eine turbulente und emotionale Zeit beginnt. Diese Geschichte hat mich komplett in ihren Bann gezogen und das lag nicht nur an dem bildhaften und schönen Erzählstil. Charlotte Lucas schreibt Roman über das Leben und all ihren Facetten. In der Handlung geht es nicht nur um Untreue oder Verletztbarkeit, sondern auch um Vaterliebe, Freundschaft, Vertrauen und Hilfsbereitschaft. Wer steht zu einem, wenn das Leben nicht mehr so läuft wie gehabt? Welchen Stellenwert haben Freundschaften? Kann man sich auf wahre Freunde verlassen? Das sind die Fragen, mit denen sich das Buch auseinandersetzt. Die Charaktere haben ihre Rolle sehr gut gespielt und sind dabei authentisch geblieben. Obwohl mich Ella zeitweise extrem genervt hat und ihr Verhalten war auch nicht immer von logischer Natur. Manchmal war sie auch sehr naiv, denn immer nur an das Gute und Schöne im Leben zu glauben, ist nicht der beste Weg durchs Leben zu laufen.
    Für mich war dieser Roman eine sehr emotionale Geschichte, die mich auch sehr nachdenklich gestimmt hat.
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  • Rezension zu Wir sehen uns beim Happy End

    Emilia "Ella" Faust ist eine Frau, die felsenfest an Happy Ends glaubt und der Überzeugung ist, dass jede Geschichte positiv enden sollte. Sie selbst glaubt, ihr persönliches Glück mit Philip gefunden zu haben, ihrem Verlobten, mit dem sie seit sechs Jahren liiert ist - doch sie muss feststellen, dass das Glück zerbrechlicher sein kann, als ihr lieb ist. Und dann trifft sie auf Oscar, der sein Gedächtnis verloren hat, aber zutiefst unglücklich zu sein scheint, weshalb sie ihm unbedingt zu seinem Happy End verhelfen will.
    Ella ist eine interessante Protagonistin. Die Vorstellung, dass eine Geschichte negativ oder traurig enden könnte, ist für sie nicht akzeptabel und sie will alles tun, was sie kann, um an diesem Bild festzuhalten. Ihre Einstellung konnte ich gut verstehen, da ich selbst lieber Bücher lese, die glücklich enden, und ich lese auch gerne Erzählungen, die sich alternative Enden ausdenken. Ellas Haltung ist dagegen ziemlich extrem, was Gründe hat, die der Leser erst später besser verstehen und nachvollziehen kann, und sie kam mir teilweise naiv vor. Es ist treffend, sie als eine Träumerin zu bezeichnen, die in einer anderen Welt zu leben scheint, und zugegebenermaßen hatte ich auch ein paar Probleme damit, wie sie Oscar zu einem Happy End verhelfen wollte, egal, ob er das will oder nicht. Ihr Vorgehen war nicht immer toll oder richtig, aber letztlich hatte das Konsequenzen und deshalb hat es mich nicht sehr gestört. Davon abgesehen war Ella mir sympathisch und ich habe mit ihr mitgefiebert, ob sie das bekommen würde, was sie sich wünschte.
    Oscar mochte ich ebenfalls gerne. Durch seinen Gedächtnisverlust ist er lange etwas geheimnisvoll und undurchschaubar, doch sympathisch war er mir durchgehend und ich fand, dass seine Charakterentwicklung toll dargestellt wurde. Wie geht man damit um, wenn man sich an nichts erinnern kann? Wie stellt man sich seinen Dämonen, wenn man wieder von ihnen erfährt? Ist alles eine neue Chance? Die Umsetzung dieser Gedanken war gelungen und die Autorin kann damit durchaus zum Nachdenken anregen, ebenso mit der Botschaft, die im Ende ihres Buches steckt. Zwar hätte ich gerne noch mehr erfahren, allerdings ist es in vielerlei Hinsicht erst ein Anfang für die Charaktere, sodass es gut funktioniert hat.
    Schön fand ich noch, dass man die Figuren aus "Dein perfektes Jahr" wieder gesehen und etwas mehr über ihre Zukunft erfahren hat. Sie haben perfekt in "Wir sehen uns beim Happy End" gepasst.
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    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über Netgalley zur Verfügung gestellt hat.
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  • Rezension zu Wir sehen uns beim Happy End

    Eine schöne Geschichte mit tollen Ideen und Figuren
    Klappentext
    „Stell dir vor, Romeo und Julia erleben wunderbare Flitterwochen, die kleine Meerjungfrau bekommt ihren Prinzen und Hannibal Lecter wird zum kinderfreundlichen Veganer - Wie könnte die Welt aussehen, wenn jede Geschichte das Recht auf ein glückliches Ende hätte? Und was würdest du tun, wenn dir das Leben die Verantwortung für einen anderen Menschen gibt? Schenkst du ihm ein Happy End? Selbst wenn du nicht weißt, ob er das will? Ein zauberhafter Roman über das Schicksal, unerwartete Begegnungen - und die Frage, ob erst ein Happy End das Leben lebenswert macht.“
    Gestaltung
    An dem Cover mag ich vor allem die verschiedenfarbige Typografie, die mit nur wenigen Motiven und Elementen verziert wurde. Die zierliche Umrahmung und die verschiedenen Motive wie ein Heißluftballon, Sterne oder eine Meerjungfrau passen gut zum etwas naiven Leben der Protagonistin, die Happy Ends über alles liebt. Die Farbgebung gefällt mir insgesamt auch sehr gut, da die unterschiedlichen Farbtöne gut zueinander passen und für dem hellblauen Hintergrund gut zur Geltung kommen.
    Meine Meinung
    „Wir sehen uns beim Happy End“ war mein erstes Buch von Charlotte Lucas, obwohl ich schon von ihrem anderen Werk gehört habe. Mich hat an diesem Buch vor allem die Thematik der Happy Ends gereizt, wobei ich vor allem durch den ansprechenden Titel auf das Buch aufmerksam wurde. Den Schreibstil der Autorin empfand ich als sehr angenehm, da die Autorin eine Leichtigkeit und Lockerheit in ihrer Wortwahl zum Vorschein gebracht hat, die es mir einfach machte, mich auf den Inhalt zu fokussieren.
    Besonders gefiel mir die Idee zwischen normalen Textpassagen und Blogbeiträgen zu wechseln, denn Protagonistin Ella schreibt einen Blog auf dem sie über Happy Ends berichtet. Dies lockert die Geschichte auf und gewährt gute Einblicke in die Vorliebe der Protagonistin für Happy Ends. Diese Vorliebe mag ich zudem richtig gerne, da sie mich zum Lächeln bringt und da ich es gut verstehen kann. Auch mochte ich den Schreibstil der Blogbeiträge, da sie auch so locker verfasst waren, sich aber dennoch von den Erzählpassagen abgehoben haben und mich gut unterhalten haben. Ich musste beim Lesen der Beiträge nämlich sehr oft breit grinsen. Außerdem gefiel mir die Idee eines solchen Blogs richtig gut!
    Ich muss aber auch sagen, dass ich die Gedanken von Ella anfangs etwas zu ausführlich fand, denn hier ging mir die Geschichte zu langsam voran und ich musste mich etwas - ich möchte nicht sagen durchquälen, aber doch bemühen, um weiter zu kommen. Es fühlte sich manchmal so an, als würde ich zu lange an einer Stelle lesen. Zudem empfand ich Ella anfangs als etwas naiv und brauchte meine Zeit, bis ich mit ihr klar kam, wobei ich bis zum Buchende mit manchen Entscheidungen von Ella nicht einverstanden war.
    In Ellas Leben gibt es dann noch zwei Männer: Philipp und Oscar. Diese beiden konnten unterschiedlicher nicht sein. Meine Sympathien für Philipp waren dabei von Beginn an im Negativbereich, während Oscar mir sehr unter die Haut ging und mir immer mehr ans Herz wuchs. Er trägt ein schweres Schicksal mit sich herum und sorgt auch für einige spannende Rätsel und Geschehnisse im Handlungsverlauf. Auch gefiel es mir gut, wie er und Ella sich einander annähern und sich eine zarte Beziehung zwischen beiden entwickelt.
    Das Ende hat mich etwas zwiegespalten, denn einerseits empfand ich es als etwas vorhersehbar und klischeehaft, andererseits passte es gut zur Geschichte. Es gab zum Schluss noch einige spannende Enthüllungen rund um Ella und zudem wurde der Leser auch kurzzeitig nochmals zum Bangen um ein Happy End angeregt, wodurch es nochmals sehr spannend wurde. So war bis zum Ende eigentlich nicht klar, wie sich Ellas Liebesleben entwickeln würde und wie ihr Happy End aussehen wird bzw. ob sie überhaupt eines erhalten wird. Als es dann schließlich soweit war, schwebte mir jedoch auch eine andere Lösung im Kopf, in der Ella sich meiner Meinung nach noch mehr weiter entwickelt hätte und die mir vielleicht sogar noch ein wenig besser gefallen hätte.
    Fazit
    „Wir sehen uns beim Happy End“ ist eine schöne Liebesgeschichte mit einigen Höhen und Tiefen im Leben der Protagonistin. Mir gefiel vor allem die Idee ihres Blogs über Happy Ends, welcher wundervoll in die Geschichte eingearbeitet wurde. Auch ging mir Oscar mit seiner Geschichte sehr unter die Haut und seine Beziehung zu Ella empfand ich als sehr authentisch. Das Ende des Buches hat mich ein wenig zwiegespalten, da ich es als vorhersehbar und zu typisch empfunden habe.
    4 von 5 Sternen!
    Reihen-Infos
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Wir sehen uns beim Happy End

    Ella liebt Happy Ends. Sie hasst Geschichten, die ein schlechtes Ende nehmen. Damit sie solche Romane oder Filme verarbeiten kann, schreibt sie die Enden um. Diese Texte stellt sie auf ihrem Blog „Better Endings“ online und hat mittlerweile eine recht große, aktive Fangemeinschaft. Privat steuert sie auch einem Happy Ending entgegen - die Hochzeit mit ihrem Verlobten. Als die Beziehung jedoch einen großen Knacks erleidet, steht Ella von dem Nichts, und findet in Oscar ein neues, zeitfressendes Projekt. Dieser scheint sein Leben nicht mehr im Griff zu haben und Ella will versuchen ihm im realen Leben ein Happy End zu bescheren.
    Charlotte Lucas ist das Pseudonym von Wiebke Lorenz. Von der deutschen Autorin habe ich bereits Thriller, Frauenromane (von Anne Hertz) und auch den ersten Charlotte Lucas-Roman gelesen, welchen ich geliebt habe. Daher hatte ich mich wahnsinnig auf eine weitere Geschichte gefreut. Leider konnten mich weder die Geschichte noch die Protagonistin überzeugen. Ella ist wahnsinnig naiv. Das bin ich von Lorenz sonstigen (Frauen-) Romanen nicht gewohnt und Christiane Marx, die Sprecherin, verstärkte meinen Eindruck noch durch ihre Stimmfarbe, die Ella noch naiver und unsicher erschienen ließ.
    Die Idee um die Happy Ends fand ich toll und wahnsinnig interessant. Die Umsetzung ist leider nur bedingt gelungen. Teilweise wirkt die Geschichte langatmig, die Blogbeiträge fand ich fürs Hörbuch unangenehm und die Handlung ist in großen Teilen vorhersehbar. Letzteres finde ich bei Frauenunterhaltung nicht ganz so schlimm, wenn der Rest passt, aber das war hier leider nicht der Fall.
    Der Schreibstil ist flüssig und ja, ich wollte wissen, ob der Roman entsprechend meiner Vorahnung endet, aber ich war lange nicht so gefesselt wie bei "Dein perfektes Jahr" und ich konnte dieses Mal nicht verzaubert werden.
    Fazit: Nach "Dein perfektes Jahr" war dieser Roman leider eher enttäuschend für mich. Die schöne Grundidee hatte mehr Potenzial, vor allem die extrem naive Protagonistin war nicht mein Fall. Man kann sich die Geschichte anhören, aber sie wird leider nicht so lange in Erinnerung bleiben, wie der erste Roman von Charlotte Lucas.
    Audio: 6 CDs - ca. 456 Minuten
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Ausgaben von Wir sehen uns beim Happy End

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 560

Taschenbuch

Seitenzahl: 560

E-Book

Seitenzahl: 561

Hörbuch

Laufzeit: 00:07:30h

Besitzer des Buches 31

Update: