Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Buch von Petra Hülsmann

  • Kurzmeinung

    Cordi
    Eine herzerfrischend humorvolle, aber gleichzeitig auch bewegende Story.
  • Kurzmeinung

    Smoke
    Wenn ein Liebesroman, dann einen von Petra Hülsmann

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind - die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn's einfach wär, würd's schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los.
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Serieninfos zu Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen ist der 5. Band der Hamburg Reihe. Sie umfasst 6 Teile und startete im Jahr 2014. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2019.

Über Petra Hülsmann

Die deutsche Schriftstellerin Petra Hülsmann wurde 1976 in Lohne (Oldenburg) geboren und verbrachte ihre Kindheit und Jugend in der niedersächsischen Kleinstadt. Mehr zu Petra Hülsmann

Bewertungen

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen wurde insgesamt 46 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,4 Sternen.

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Meinungen

  • Eine herzerfrischend humorvolle, aber gleichzeitig auch bewegende Story.

    Cordi

  • Wenn ein Liebesroman, dann einen von Petra Hülsmann

    Smoke

  • Das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen. Tolle Sprecherin und schöne Story.

    Sabella

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

    "Wenn's einfach wär, würd's jeder machen" hat mir, wie die anderen Bücher der Autorin, die ich bereits kenne, gut gefallen und ich es fand es sogar noch ein klein bisschen besser als seine Vorgänger. Das lag zum einen an der tollen Charakterentwicklung der Protagonistin und zum anderen daran, dass ich es interessant fand, wie sehr der Fokus auf den Schulalltag gelegt wurde.
    Annika war mir zu Beginn nicht wirklich sympathisch. Sie schien versnobt zu sein, war mit Vorurteilen belastet und hatte es sich in ihrem Leben recht bequem gemacht, weshalb es für sie ein großer Schock war, ihren Job an ihrer Traumschule aufgeben und stattdessen in einem Problembezirk unterrichten zu müssen. Tatsächlich ermöglicht diese neue Arbeit es dem Leser aber, ganz andere Seiten an Annika kennen zu lernen und zu sehen, dass sie neben ihren ausgeprägten Schwächen auch viele positive Eigenschaften hat, sodass sie mir doch schnell ans Herz gewachsen ist, selbst wenn sie oft noch ein wenig naiv wirkte. Ihre Weiterentwicklung im Laufe der Handlung hat mir ebenfalls gefallen und sie verlief meiner Meinung nach realistisch.
    Die Schüler selbst waren alle sehr unterschiedlich und obwohl einige der Darstellungen mir ein wenig klischeehaft vorkamen, fand ich doch, dass der Autorin eine gute Mischung aus humorvollen Überspitzungen und Ernsthaftigkeit gelungen ist. Themen wie Mobbing wurden angemessen sensibel behandelt und ich mochte, dass man nach und nach mehr über die einzelnen Jugendlichen erfahren hat und so besser verstehen konnte, was ihr Handeln antreibt. Die Interaktionen zwischen ihnen und ihrer Lehrerin haben mir gefallen und die Arbeit am Musical, das Annikas Ticket 'in die Freiheit' sein soll, wurde faszinierend geschildert. Es gibt sowohl lustige als auch berührende Szenen und leider auch Momente, in denen alles ausweglos zu sein scheint, doch das war glaubwürdiger als wenn alles perfekt funktioniert hätte.
    Die Liebesgeschichte an sich hat mir gut gefallen, aber ich war froh, dass sie sich ganz anders entwickelt hat, als ich erwartet hatte, da ich Annikas Gefühle am Anfang nicht unbedingt nachvollziehen konnte. Die spätere Entwicklung fand ich dagegen sehr schön und ich mochte, wie am Ende alles ausgegangen ist. Auch die Nebencharaktere waren eine Bereicherung für die Handlung und ich bin schon auf das nächste Buch der Autorin gespannt, da dort Nele - die Mitbewohnerin der Protagonistin - in den Mittelpunkt rücken soll.
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  • Rezension zu Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

    "Es spielt keine Rolle, was andere dir zutrauen. Wichtig ist nur, ob du dich selbst für fähig hältst." (Martina Wichor)
    Annika Paulsen (Annie) eine junge Geografie- und Musiklehrerin arbeitet in einer Traumschule im Hamburg Elbvorort. Da an einigen Schulen jedoch Lehrermangel herrscht, wird Annie jedoch unverhofft an die Astrid-Lindgren Schule nach Ellerbrook einem Problembezirk beordert. Auch nach einigen Tagen hat sie sich noch immer nicht eingelebt und ihre alte Schule fehlt Annie sehr. Deshalb kommt sie auf die Idee eine Musical-AG zu gründen, mit dessen Stück sie einen Preis gewinnen möchte. Dadurch erhoffte sie sich, dass man sie wieder an ihre alte Schule zurück haben möchte. Doch das ihre Schüler so talentlos und sie mit dem ganzen überfordert ist, hatte Annie nicht geahnt. Da kann nur noch einer helfen, ihre große Liebe Tristan, der inzwischen Regisseur am Theater ist. Doch von nun an ist das Chaos erst recht vorprogrammiert, den zwischen Theater und Liebe muss sie sich auch noch entscheiden für, wenn ihr Herz mehr schlägt, für Tristan, ihre Schüler oder gar Nachbar Sebastian?
    Meine Meinung:
    Das neue Buch der Autorin hat mich neugierig gemacht, da mir der letzte Roman von ihr schon gut gefallen hatte. Der Schreibstil war locker leicht, humorvoll und unterhaltsam. Wobei ich das Buch mit über 500 Seiten schon als recht umfangreich empfand. Man hätte da durchaus auch einiges straffen können, u. a. die vielen Tchibo und Toaster Debatten oder auch das mit der Gummipuppe William fand ich jetzt weniger wichtig für die Geschichte. Dass es aber bei dem Plot im Stil "Fack ju Göhte" nicht nur um humorvolle Szenen, sondern bei den Problemen der Schüler und Annie durchaus auch um etwas Ernsthafteres geht, fand ich dagegen sehr gut. Gefreut hat mich auch, das Knut der nette Taxifahrer wieder eine kleine Szene hatte und er erneut mit Rat und Tat zur Seite stand. Neben Humor und Liebe erwarten uns noch Themen wie Schulprobleme, Vorurteile, Mobbing, Selbstvertrauen, Ängste, Zweifel und Entscheidungen. Am besten hat mir jedoch gefallen, dass die Schüler der ALS durch das Musical-Projekt einen besseren Zusammenhalt bekommen haben. Von den Charakteren fand ich vor allem die Schüler der ALS total gut dargestellt, ob das Heaven-Tanita mit ihren Wünschen und Vorstellungen oder Maryam und Meikel mit ihren familiären Problemen waren. Mit Annie musste ich mich erst anfreunden, einige ihrer Handlungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen, ansonsten war sie recht sympathisch. Dagegen fand ich Sebastian einfach nur köstlich, gerade seine humorvolle Art, die in dieser Geschichte mehrmals vorkommt. Was Annie hingegen an Tristan fand, konnte ich gar nicht verstehen, der Typ war absolut kühl und arrogant für mich. "Wenn's einfach wär, würd's jeder machen" ist eine leichte Sommerlektüre mit viel Humor und Herz die von mir gute 4 von 5 Sterne bekommt.
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  • Rezension zu Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

    Meine Meinung:
    Vor zwei Jahren griff ich zu "Glück ist, wenn man trotzdem liebt" von derselben Autorin. Viel Gutes darüber habe ich gelesen, doch mich konnte der Roman nicht überzeugen, die Protagonistin Isabelle war mir eindeutig zu überspannt. Der amüsante Schreibstil der Autorin gefiel mir hingegen gut, so dass ich ihrem neuen Roman "Wenn's einfach wär, würd's jeder machen" eine Chance geben wollte, zudem fand ich das Thema "Lehrerin in einer Multikulti-Schule" in einem Roman verarbeitet, interessant.
    Der Roman beginnt dann auch gleich mit einem Tiefschlag für Annika: sie wird in solch eine Schule versetzt. Es ist ein ganz anderes Unterrichten für sie, der Unterricht verläuft sehr unruhig. Annika ist sich das nicht gewohnt und es scheint sie hatte bisher auch in ihrer Ausbildung Glück und immer nur problemlose Schüler gehabt. So schnell wie möglich will sie zurück in ihre geliebte "Bonzenschule". Sie merkt, dass ihr das nur gelingt wenn sie sich mehr einsetzt - etwas was sie bisher nie gemacht hat. Also gründet sie eine Musical-Gruppe. Mit Hilfe ihres ehemaligen Mitschülers (und heimlicher erster Liebe) Tristan, mittlerweile ein bekannter Regisseur, will sie einen Preis gewinnen. Sie stösst auf Widerstände an allen Fronten, sogar zuhause. Annika wohnt mit Nele zusammen, doch mit Kai und Sebastian aus der Nachbarwohnung fühlt es sich eher als eine erweiterte Wohngemeinschaft an. Annika eckt mit ihren Vorurteilen der neuen Schule gegenüber bei Sebastian an, denn er selbst ging dort zur Schule.
    Es scheint, dass ich mit den Protagonistinnen von Petra Hülsmann einfach nicht klar komme. Leider auch mit Annika aus diesem Roman. Annikas Spektrum reicht von arrogant bis naiv, sie ist mir nicht wirklich sympathisch. Sie entwickelt sich zwar, aber trotzdem kommen diese beiden Aspekte bis zuletzt zum Tragen. Annika merkt nicht, dass Sebastian mehr als nur ein Nachbar sein wird und Tristan ist ebenso oberflächlich wie Annika. Anfangs will er mal was sagen, sie lässt ihn nicht ausreden. Dabei wär interessant gewesen zu hören was er sagt.
    Viele Klischees werden erfüllt in der Geschichte: es wird gebechert wie wild. Kaum ist Feierabend, wird Alkohol getrunken. Die Sprache (und einige Namen) der Schüler sind übertrieben dargestellt. Dazu Annikas Tick zu korrigieren anstatt zuhören. Annikas Geburtstagsgeschenk fand ich angesichts ihres Berufes als unsensibel, damit läuft ein Lehrer sicher nicht durch die Stadt. Vieles war oberflächlich, auch die Geschichte um die Schüler Meikel oder Maryam. Da hätte man mehr draus machen können und der Roman hätte an Tiefe gewonnen.
    Ein kleines Highlight war Taxifahrer Knut, der wie schon in Hülsmann anderen Romanen gute Tipps verteilt und immer ein offenes Ohr hat.
    Fazit: Trotz naiver Protagonistin unterhaltsam, wenn man die Klischees überliest.
    3.5 Punkte.
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  • Rezension zu Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

    Annika Paulsen ist Lehrerin an einer Eliteschule in Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Die Versetzung an die Astrid - Lindgren - Schule in Ellerbrock, einem Problembezirks Hamburgs, ein Schock. Annika hat nur ein Ziel…und zwar will sie so schnell wie möglich wieder zurück an ihre alte Schule, in der die Kinder gerne und fleissig lernen. Ihre Idee, an der Problemschule eine Musical AG zu gründen, wird von den Schülern durchwegs gut aufgenommen. Insgeheim will Annika so bei ihrem alten Direktor Eindruck schinden, damit er sie zurückholt. Sie holt einen alten Schulfreund, der nun als Regisseur arbeitet, und ihren Nachbarn Sebastian, der das Bühnenbild bauen soll, mit ins Boot.
    Wird das Musical ein Erfolg? Und geht Annikas Plan auf?
    Annika ist mir sofort sympathisch…und zwar bereits im dritten Satz. Denn Annika liest auf ihrem Arbeitsweg in einem Buch! Figuren, die sich lesend durch die Geschichte bewegen sind mir meist sympathisch.... Sehr authentisch ist ausserdem die Figur Annika charakterisiert. Ich mochte vor allem die Mischung von Respektsperson / Lehrerin und gute Freundin und WG Partnerin Annika. Amüsant, dass ihr auch mal als Lehrerin ein Wort herausrutscht, das man als Lehrerin besser nicht sagen sollte. Annika hat ganz schön viele Vorurteile gegen die neue Schule, und merkt erst mal, dass die Kinder in diesem Problembezirk andere Sorgen haben als die Kids an der Eliteschule. Die Themen sozial Schwächere, Inklusion und Chancengleichheit werden angesprochen und hauchen der Geschichte Tiefgang ein. Mir hat sehr gefallen, dass auch solche Themen in einem ansonsten heiteren Buch Platz finden, und wie die Autorin sie eingesetzt hat. Sehr berührt hat mich, wie das Thema Mobbing eingeflochten wurde. Sehr authentisch wurde die Jugendzeit Annikas beschrieben, in dem Mobbing eine Rolle gespielt hatte.
    Ich bin ein Fan von Petra Hülsmann. Und auch in diesem Buch finde ich den humorvollen, lockeren und leichten Schreibstil wieder. Teilweise sind die Dialoge sehr witzig und ich musste laut lachen. Gerade Szenen, wie die Organisation rund um das Musical, könnten langatmig und trocken sein. Doch die Autorin hat mit der Figur Heaven - Tanita, einem Mädchen, das mitspielt, eine überaus komische Figur geschaffen und diese Szenen immer wieder aufgelockert. Hier habe ich manches mal doch sehr schmunzeln müssen. Denn Heaven- Tanita ist das Klischee einer " The Voice Kids" Kandidatin und nicht nur sehr naiv, sondern auch sehr empfänglich für Komplimente. Das Mädchen ist der Brüller und war meine Lieblingsfigur. Ebenfalls gut geschrieben wurde der Jugendslang und dadurch entstehen Passagen mit viel Situationskomik und Witz.
    Überhaupt sind die Figuren klasse gezeichnet, wenn auch klischeehaft. Vom Gangsta Rapper bis zum Flüchtlingskind findet man an den Musicalproben alles.
    Die Handlung empfand ich als sehr abwechslungsreich. Denn von Liebe, über die Arbeit mit den Kids bis zum Ausgang mit Freunden führt die Autorin Annika und uns Leser durch das Buch.
    Punkto Liebe ahnte ich ziemlich schnell, wohin es Annika ziehen wird. Sie war zu dem Zeitpunkt noch relativ ahnungslos. Und so habe ich mir manches mal gedacht: Mensch, Mädchen , mach die Augen auf.
    Der Weg zu der grossen Liebe wird dann auch wunderbar rund und einfühlsam beschrieben. Ja, auch Annika hat es dann begriffen!
    Mich hat dieses Buch sehr begeistert und die Mischung aus Humor und ernsten Themen fand ich sehr gelungen. Von mir eine Leseempfehlung!
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  • Rezension zu Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

    Klappentext:
    Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind - die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn's einfach wär, würd's schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los.
    Autorin:
    Petra Hülsmann, Jahrgang 1976, wuchs in einer niedersächsischen Kleinstadt auf. Nach einem erfolgreich abgebrochenen Studium der Germanistik und Kulturwissenschaft arbeitete sie in Anwaltskanzleien und reiste sechs Monate lang mit Mann und Rucksack durch Südostasien, bevor sie mit ihren Romanen ‘Hummeln im Herzen’, ‘Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen’ und 'Glück ist, wenn man trotzdem liebt' die Bestsellerlisten stürmte.
    Petra Hülsmann lebt in ihrer Lieblingsstadt Hamburg. Sie hat eine Vorliebe für Frozen Strawberry Margaritas und scharfes, vorzugsweise asiatisches, Essen.
    Allgemeines:
    Erscheinungsdatum: 25. Mai 2018
    Seitenanzahl: 576
    Verlag: Bastei Lübbe Taschenbuch
    Eigene Meinung:
    Dies ist mein erstes Buch von Petra Hülsmann gelesen. Ich lese eigentlich keine Liebesgeschichten, bin aber immer wieder aufgefordert worden, doch ein Buch von ihr zu lesen, da sie auch ernste Themen behandelt. Also war das neue Buch jetzt ein guter Zeitpunkt.
    Petra Hülsmann konnte mich tatsächlich sehr gut unterhalten. Zu Beginn ist es mir etwas schwer gefallen mich mit der Protagonistin zu identifizieren, aber das gab sich ganz schnell. Annika wird von ihrer ruhigen Eliteschule an eine Schule im sozialen Brennpunkt versetzt und muss sich dort mit den Schülern rumschlagen.
    Das beschreibt Hülsmann mit sehr viel Witz, aber auch mit Einblicken in die Gedanken von Annika, deren Lehrerschaft und den Schülern.
    So merkt Annika nach einer Weile, dass die Schüler nicht einfach dumm sind, sondern, dass sie von sich aus glauben, sie hätten keine Perspektive und keine Chance mehr, je was richtig zu machen. Das hat mich tief getroffen, auch wenn mir sowas klar war und es auch durchaus so ist. Umso schöner, dass Annika aus ihrer zuerst sehr eigennützigen Aktion der Musical-AG, ihre Kraft schöpft, zusammen mit den Schülern etwas eigenes zu kreieren und mit ihnen Spaß zu haben.
    Ich selber habe die Schüler sofort ins Herz geschlossen, auch wenn sich Hülsmann natürlich einiger Klischees bedient. Aber allein der Name Heaven-Tanita lies mich jedesmal schmunzeln.
    Mich störte allerdings doch diese Dreiecksbeziehung, was wohl aber auch an der Protagonistin gelegen haben könnte, die natürlich immer noch glaubt nach elf Jahren den gleich Mann zu lieben wie mit 16 und dann in dem Moment auch alles für den Nachbarn entflammt. Naja das Ganze war mir ein wenig zu aufgesetzt, daher gibts nicht die volle Punktzahl.
    Fazit: Mit viel Witz schafft es die Autorin ein Thema anzuschneiden, was eigentlich gar nicht so witzig ist. Denn es ist schon sehr traurig, wie wenig die Schüler an sich selber glauben.
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  • Rezension zu Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

    "Wenn's einfach wär, würd's jeder machen" von Petra Hülsmann, ein wirklich mitreisendes Buch. Die Autorin nimmt den Leser mit auf eine Reise in Hamburgs Brennpunkt-Schule, hier lässt sie uns an dem Kampf um die ruhige Karriere auf dem Elite-Gymnasium der Musik und Geografie Lehrerin Annika teilhaben. Der Kampf zurück auf die alte Stelle stellt auch gleich den Roten Faden dar, der sich durch das ganze Buch zieht. Immer wieder baut die Autorin durch einfache Alltagssituationen aber auch durch dramatische Szenen Spannung auf. Die Hauptprotagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein, doch genau diese Charakter unterschiede machen das Buch zu etwas Besonderem. Wer versteht schon immer die Jugend? Wer weiß immer genau was bei allen anderen abgeht, was sie bedrückt, oder gar wann sie in Gefahr sind? Genau mit diesen Fragen, aber auch mit der Frage, kann aus uns "Problem Schülern" überhaupt was werden, hat sich Petra Hülsmann mehrfach und ausgiebig beschäftigt. Für mich ist klar, solange man Hoffnung und Kampfgeist hat geht so gut wie alles. Die Autorin schafft es hier wirklich den Leser mit zu nehmen, schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl mitten drin zu sein in der Geschichte.
    Alles in allem kann ich nur Gutes über dieses Buch sagen. Es macht eine Menge Spaß die Protagonisten auf ihrem Weg durch ein turbulentes Jahr zu begleiten. Und am Ende ist eindeutig eine Garantie für feuchte Augen vorhanden. Spannend – Musikalisch – Kulinarisch – Emotional
    Zum Inhalt:
    Als die Lehrerin Annika von ihrem geliebten Werter-Gymnasium als Hilfskraft an eine Brennpunkt Schule versetzt wird, bricht für sie die Welt zusammen. Die Schüler sind nicht nur schwer zu motivieren, die Begeisterung können sie nur für YouTube und weniger für den Unterricht aufbringen. Krampfhaft überlegt Annika also wie sie zurückkommen kann. Damit das klappt gründet sie eine Musical-AG, eigentlich zum Scheitern verurteilt, doch sie will nicht aufgeben und gerät so nicht nur zu nah an ihre Schüler, auch zwischen Zwei Männer, welche einer aus der Vergangenheit und einer von heute versuchen ihr Herz zu erobern.
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Ausgaben von Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Taschenbuch

Seitenzahl: 576

E-Book

Seitenzahl: 577

Hörbuch

Laufzeit: 00:07:35h

Besitzer des Buches 85

Update:

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