Die einzige Zeugin

Buch von Tove Alsterdal

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die einzige Zeugin

Beckomberga, Stockholm: Hier lag einst eine der größten psychiatrischen Anstalten Europas. Inzwischen ist auf dem Gelände eine exklusive Wohngegend entstanden. Hierhin zieht auch Svante Levander mit seiner neuen Liebe. Als er auf dem Heimweg hinterrücks ermordet wird, fällt der Verdacht auf seine Ex-Frau. Sie wird verhaftet. Aber ist sie schuldig? Nur eine Person könnte bezeugen, was wirklich vorgefallen ist: eine Frau, die in unmittelbarer Nähe saß und bettelte. Doch die ist spurlos verschwunden.
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Bewertungen

Die einzige Zeugin wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 2,5 Sternen.

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Meinungen

  • Völlig unrealistisch, FantasyKrimi vom Feinsten

    mapefue

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die einzige Zeugin

    Der Plot ist so realistisch wie eine Landung der Marsianer auf der Erde. Für einen
    Krimi kümmerliche Ermittlungsarbeit der schwedischen Polizei; klar -
    Ressourcen-, Personal- und Mittelknappheit; das habe ich doch bereits irgendwo gehört. Völlig irrelevante Auseinandersetzung mit gesellschaftlich brisanten
    Themen. Fantasy-Krimi vom Feinsten.
    Ich kann mir vorstellen, wie der Roman entstanden ist:
    Tove Alsterdal (Autorin): „Ulla, als ehemalige Insassin, entschuldige als Krankenschwester und Stationsleiterin in Beckomberga hast du eine Idee für meinen neuen Krimi?“
    Ulla Andersson: "Tove, ja das habe ich und was für eine, eine unglaubliche.
    Insassen wurden nach der Schließung vermisst und ich weiß wo sie in den letzten
    20 Jahren gehaust haben - in den unterirdischen Kellergewölben der Anstalt.
    Aber die sind alle plemplem." Tove. „Das macht nichts, ein irrer Mörder, das ist perfekt. Unsere schwedische Polizei ist auch nicht die hellste, das passt zusammen." Ulla: „Tove, du brauchst doch Stoff für 500 Seiten.“ Tove: „Weißt du
    Ulla, ich lass eine rumänische Bettlerin mitspielen, das ist der Aufhänger, um in der Bettlerszene in Stockholm zu investigieren. Das ist meine große Passion.
    Die Recherche im Stockholmer Untergrund dehne ich dann bis RO aus. Dort kenne ich mich aus, ich habe am Stand Badeurlaub gemacht. Eine Bettlerin als ‚einzige
    Zeugin‘, das ist der Titel meines neuen Romans. Ulla, bin ich genial?“ Ulla:
    „Ja Tove, das bist du (beißt sich dabei auf die Zunge). Rund um das Gelände von
    Beckomberga werden schicke Häuser gebaut, dort siedelst du deine
    Hauptprotagonisten an.“ Tove: „Danke Ulla für deinen Input, du bekommst eine
    Rolle im Krimi und ich werde dich in meiner Danksagung erwähnen.“
    Im Zentrum des Romans steht Eva, geschieden von Svante, mit Sohn Filip. Zum
    Zeitpunkt der Ermordung von Svante ist Eva am falschen Ort zur falschen Zeit.
    Sie wird - wird niedergeschlagen und alarmiert später die Polizei - von dieser völlig absurd des Mordes an Svante beschuldigt, verbringt ein paar Tagen im Arrest, um nach ihrer Entlassung die lange Suche zu beginnen nach der Zeugin, einer rumänischen Bettlerin, die ihr knapp vor der Ermordung Svantes ein Foto ihrer beiden Kinder gezeigt hat, dieses weggeschmissen und von Eva wieder gefunden wurde. Zufälle gibt’s. Eva forscht in der Stockholmer Unterwelt, spürt ihren
    Sohn Filip in Berlin auf - inzwischen vom Studenten zum autonomen Aktivist in der Hausbesetzerszene mutiert -, fährt mit ihm durch Tschechien, durch die
    Slowakei, nach Ungarn – zufällig besetzen dort Flüchtlinge den Budapester
    Bahnhof, nach RO, um endlich am Küstenort Eforie anzukommen. Hanebüchen die
    Kontaktaufnahme mir Dunya, der vermeintlichen Zeugin. Alle bekannten Klischees die Roma in RO betreffend werden breitgetreten.
    Wieder zurück in S hat Ulla ihren großen Auftritt. Sie hilft der Polizei bei der Suche nach dem irren Mörder im Untergrund von Beckomberga. Haarsträubend das Ermittlungsergebnis: Irrer als Mörder, echter Mörder mit Sturmhaube, aus dem darknet von Svante bestellter IRA Auftragskiller mit Sturmhaube wird
    „fallengelassen“. Der Irre und die Polizei, verwandte Seelen.
    Niklas, dem ehemaligen Nachbar von Svante&Eva, bleibt Jannike erhalten.
    Diese hat jedoch, wie es scheint, einen neuen Lover. Mit Jannike und Britt-Louise hat der potente Niklas Sex. Jannike hatte ihren Kimono leicht geöffnet; ob das gemäß dem Einwilligungsgesetz zur Zustimmung beim Sex, bei dem beide Partner ausdrücklich und klar erkennbar dem Geschlechtsverkehr zustimmen müssen ausreicht? Tove thematisiert stattdessen lieber die schwedische Bettlerszene und Kindesmissbrauch in der Familie. Entsetzlich schade.
    Die Schweden, w/m und viele Leser, w/m mögen ihre Tove dafür hoch loben, ich kann es nicht.
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Ausgaben von Die einzige Zeugin

Taschenbuch

Seitenzahl: 512

E-Book

Seitenzahl: 512

Besitzer des Buches 4

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