Zeitenwende

Buch von Carmen Korn

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Zeitenwende

Vom Deutschen Herbst bis zur Jahrtausendwende – der fulminante Abschluss der Jahrhundert-Trilogie Als Henny Unger im Frühling 1970 ihren Geburtstag feiert, wird sie so alt wie das Jahrhundert. Käthe, Lina und Ida sind an ihrer Seite – wie seit Jahrzehnten schon. Ihre Kinder und Enkel erweitern den Kreis: Hennys Enkelin Katja ist Fotoreporterin und eng mit Idas glamouröser Tochter Florentine befreundet, einem Fotomodell. Auch die engagierte Journalistin Ruth, Adoptivtochter von Käthe und Rudi, gehört dazu — trotz ihrer Sympathie für die RAF. Als im November 1989 die Berliner Mauer fällt, gerät das Land in einen Taumel, dessen Auswirkungen bis nach Uhlenhorst reichen. Eindrucksvoll gelesen von der Autorin. (1 mp3-CD, Laufzeit: ca. 10h 6) Gekürzte Lesung mit Carmen Korn 1 MP3-CD, ca. 10h 6min
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Serieninfos zu Zeitenwende

Zeitenwende ist der 3. Band der Jahrhundert Trilogie Reihe. Diese umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2016. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2018.

Bewertungen

Zeitenwende wurde insgesamt 22 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Meinungen

  • der erste Band gefiel mir am besten

    Celia

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Zeitenwende

    Henny und ihre drei Freundinnen, die sie fast ihr ganzes Leben hindurch begleitet haben, sind inzwischen im Herbst des Lebens angelangt, zu Beginn des Buches feiert Henny ihren 70. Geburtstag. Noch sind alle vier bei guter Gesundheit, es gibt jedoch schon die ersten Sorgen um Partner oder liebe Freunde, die mit Krankheiten und anderen Alterserscheinungen zu kämpfen haben, und im Laufe des Buches gibt es leider auch einige traurige Abschiede zu beweinen.
    Die nächste Generation spielt naturgemäß diesmal eine noch wichtigere Rolle, es gibt Hochzeiten und Geburten zu feiern, berufliche Erfolge zu bejubeln, Enkelkinder wachsen heran, und die größten politischen und gesellschaftlichen Themen der 70er und 80er Jahre ziehen nicht spurlos an den Protagonisten vorbei. Eine junge Frau gerät in den Dunstkreis der RAF, ein homosexuelles Paar fürchtet die plötzlich aufkommende Bedrohung durch die damals noch rätselhafte AIDS-Epidemie, eine Liebesbeziehung zwischen Ost und West scheint angesichts des undurchdringlichen Eisernen Vorhangs aussichtslos.
    Wie schon in den ersten beiden Bänden der Trilogie fügen sich Zeitgeschichte und das persönliche Erleben der Figuren ziemlich nahtlos ineinander, auch wenn es manchmal schon ein wenig konstruiert erscheint, dass so ziemlich alles historisch Relevante mindestens eine Person unmittelbar betrifft und dadurch, dass inzwischen drei bis vier Generationen aus verschiedenen Familien im Spiel sind, kommt man den einzelnen Protagonisten nicht mehr ganz so nahe wie zu Beginn. Von einigen hätte ich gerne noch viel mehr erfahren.
    Das ist aber bei so ziemlich allen Büchern ähnlicher Machart ein Thema und hat mich nicht übermäßig gestört, weil Carmen Korn auch diesmal wieder sprachlich schlicht, aber inhaltlich spannend die Geschichte Deutschlands mit den Schicksalen liebgewonnener Charaktere verknüpft und die Reihe zu einem guten Abschluss bringt.
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  • Rezension zu Zeitenwende

    Inhalt / Klappentext
    Henny Unger feiert einen runden Geburtstag, siebzig Jahre ist sie geworden. So alt wie das Jahrhundert. Beim Gartenfest an ihrer Seite: die Freundinnen Käthe, Lina und Ida – wie seit Jahrzehnten schon. Doch längst hat sich der Kreis der Gratulanten erweitert. Aus den vier Freundinnen sind Mütter und Großmütter geworden. Hennys Enkelin Katja träumt davon, als Fotoreporterin um die Welt zu reisen, Idas Tochter Florentine kehrt mit einer Überraschung nach Hamburg zurück. Und auch Ruth, die Adoptivtochter von Käthe, ist fester Teil des Freundschaftsbunds. Denn zu Hennys großer Freude führt die nächste Generation die Tradition fort: Sie teilen Glück und Leid miteinander, die kleinen und die großen Momente.
    Über die Autorin
    Carmen Korn wurde 1952 in Düsseldorf als Tochter des Komponisten Heinz Korn geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitete sie als Redakteurin u.a. für den «Stern». Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.
    Mein persönliches Fazit
    Mit großer Spannung habe ich den dritten Teil von Carmen Korns Geschichte um die vier Freundinnen Henny, Käthe, Lina und Ida erwartet. Aber das Warten hat sich definitiv gelohnt und ich bin mit einem wunderbaren Buch mehr als belohnt worden!
    Carmen Korn packt die Lebensgeschichte "ihrer" Familie im letzten Band ihrer Trilogie in nicht wenig turbulente Jahre Deutschlands. Der deutsche Herbst ist ein Thema, ebenso wie der Mauerfall und die DDR. Und wieder sind es die vielen kleinen Details, die ihre Geschichte für mich so greifbar machen. Die mich zum schmunzeln bringen, ein Lächeln ins Gesicht zaubern, Tränen fließen lassen. Da ist zum Beispiel Käthe, eine absolute Nicht-Köchin, die sich immerhin zutraut das Kartoffelpüree von Pfanni zuzubereiten. Was musste ich über diesen kleinen, an sich doch recht nebensächlichen Satz, doch lachen. Oder Käthe und Henny beim gemeinsamen Shopping, als sie feststellen, wie sehr sich die Mode in all den Jahren verändert hat. Wunderbare Momente, die die Autorin ihren Figuren da in den Mund gelegt hat.
    Mir hat sehr gefallen, dass die Autorin jede der Damen anders hat altern lassen. Das nicht jede der Freundinnen eine super rüstige alte Dame wird, die es auch mit knapp 100 Jahren noch mit der Welt aufnehmen kann und will. Das Schicksal jeder der einzelnen Frauen ist so individuell wie ihr gelebtes Leben und Carmen Korn hat diese Momente aus meiner Sicht mit besonders viel Fingerspitzengefühl herausgearbeitet.
    Der Titel des Buches passt sehr gut, denn durch die ganzen Seiten zieht merklich "ein anderer Wind". Es sind andere Zeiten angebrochen, die für jede Familie anders verläuft. Der Umgang mit dem Thema RAF hat mir gut gefallen, denn er schildert auch eine verzweifelte Sicht der Eltern, die versuchen wollen zu verstehen, warum ihr Kind diesen Weg gewählt hat.
    Das Thema Aids wird in den 80er Jahren sehr präsent und auch hier hat die Autorin dieses sensible Thema mit einem tollen Kniff in ihre Geschichte eingebaut. Die Zeiten werden liberaler, so das am Ende selbst Klaus und Alex ihr persönliches Happy End feiern können. Diesem sympathischen Paar hätte ich die "Ehe für alle" so sehr gegönnt. Auch wenn sie rein fiktiv bleiben - ich hätte wohl auf dem heimischen Sofa eine Runde Konfetti vor Freude geworfen bei ihrer Hochzeit!
    Aber nicht alles ist eitel Sonnenschein und wie im realen Leben heißt es auch in der Trilogie Abschied nehmen von geliebten Figuren. Ich habe jeden einzelnen Tod mit einem lauten "Nein, nein, nein!" und Tränen begleitet. Mich hat jedes Schicksal tief bewegt und nach der letzten Seite habe ich das Buch sehr befriedigt zugeklappt. Es war wieder einmal eine wunderbare Reise durch Hamburg und ich kann mich dem Nachwort der Autorin anschließen: ich habe mich auch schon dabei ertappt, Personen zu sehen und zu denken: "Das ist eine richtige Käthe!"
    Carmen Korns "Zeitenwende" bekommt von mir also
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Ausgaben von Zeitenwende

Hardcover

Seitenzahl: 560

Taschenbuch

Seitenzahl: 560

E-Book

Seitenzahl: 546

Besitzer des Buches 53

Update: