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Thomas Schädler - Bücher & Infos

Genre(s)
Roman/Erzählung
  • * 20.07.1959 (62)
  • Zürich, Schweiz

Über Thomas Schädler

Thomas Schädler wurde 1959 in Zürich geboren. Nach einer Ausbildung zum Lehrer, arbeitete er mehrere Jahre mit Migrantenkindern, bevor er die Schweiz Richtung Südostasien verließ. Unterbrochen von zwei Masterstudien in England und den USA, leitete er danach über 30 Jahre lang verschiedenste Bildungsinstitute in Europa, Asien und der Karibik. Seit 2019 lebt und arbeitet er freiberuflich in Berlin und Südfrankreich.

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Beantwortete Fragen

  1. Wer bist Du?

    Thomas Schädler 26.01.2022

    Frei nach Samuel Beckett: Ich versuche, ich scheitere, ich fange mich, ich versuche besser, ich scheitere besser. Ich bin langsam; arbeite beharrlich lange Listen mit Unerledigtem und großen Träumen ab, bin ein ewig Beobachtender und ständig Lernender. Jede Begegnung und Erfahrung, groß oder klein, lässt mich wachsen. Ich kann meinen Mund nicht halten, wenn mit Widersprüchen, Oberflächlichkeit und alternativen Fakten konfrontiert. Ich bin ein Vagabund auf der Suche nach meinem Ich, um festzustellen, dass ich es immer mit mir trug, verwurzelt in den Bergen, Seen, Wäldern und harmlosen Städten meiner unaufgeregten Heimat.
  2. Wie gestaltete sich Dein Weg zum Buch?

    Thomas Schädler 26.01.2022

    Ein mühsamer Anfang mit dem Zusammenfügen von kurzen Geschichten, Erinnerungen aus der Kindheit, Szenen aus der Arbeitswelt und von vergangenen und aktuellen Liebesbeziehungen. Ich wollte sowohl Alltägliches als auch Tiefgründiges berichten, um den Protagonisten als facettenreichen Mann greifbarer zu machen. Kleine und grosse, wichtige und unbedeutende Begebenheiten verdichteten sich immer mehr zu einem Kaleidoskop des Lebens. Was fehlte, war der rote Faden, die Story Line, bis mir bewusstwurde, dass ich sie gerade selbst durchlebe. Eine lebensbedrohliche Krankheit gab dem Schreiben plötzlichen einen Rahmen und Vorwärtsdrang. Und dann ging alles sehr schnell.
  3. Worum geht es?

    Thomas Schädler 26.01.2022

    Ambühl ist kaum 50 Jahre alt und steht mitten im Leben, als er mit Prostatakrebs diagnostiziert wird. Der heimtückische Anschlag auf sein Leben reisst ihm den Boden unter den Füssen weg und stellt sein kompliziertes Beziehungsgeflecht gründlich auf den Kopf. Die intensiven medizinischen Behandlungen, die tief in die Integrität von Körper und Psyche eingreifen, verändern sein Selbstbild und seine gesamte Existenz dramatisch. Das Wegbrechen der Eckpfeiler seiner Identifikation als Mann, wirft ihn aus der Bahn und beeinflusst immer deutlicher und häufiger sein Verhalten und das Verhältnis zu seinem Umfeld. Ambühl ist zunehmend verunsichert im Umgang mit sich selbst und den anderen Menschen in seinem Leben. Er fühlt sich fremd im eigenen Körper, eckt an bei der Arbeit und empfindet sich selbst als störend im Kreis der Freunde und Familie. Er merkt, dass er immer tiefer in eine Welt abrutscht, die er weder verstehen noch kontrollieren kann. In seiner Not verschafft er sich Abstand und sucht Unterstützung in einer psychiatrischen Klinik. Zeit allein und therapeutische Begleitung helfen ihm nicht wirklich weiter. Erst eine tiefgreifende, sinnliche Begegnung in der Klinik einer Transgender Frau, öffnet Ambühl eine neue Welt und ermöglicht ihm eine subtil veränderte Sicht auf seine Situation, seine Vergangenheit und Zukunft. Zögerlich lässt er sich auf diese Beziehung ein und schliesst langsam Frieden mit dem Verlust seiner physischen und psychischen Männlichkeit.
  4. Warum meinst Du braucht die Welt Dein Buch?

    Thomas Schädler 26.01.2022

    Die Welt braucht mein Buch nicht. Aber ich brauche die Welt als Resonanzraum, um zu hören, ob ich verstanden werde, und um zu wissen, ob mein Roman eine Relevanz für die Menschen hat, die sich die Zeit nehmen, sich damit zu beschäftigen. Wenn es mir gelingt, die Leser zum Nachdenken, zum Lachen, zum Hinterfragen und zum Widersprechen zu verführen, bin ich zufrieden. Meine Frau sagt, es stecke auch ein großes Stück Eitelkeit dahinter. Warum auch nicht?
  5. Warum der Titel "Halbtote Schmetterlinge"?

    Thomas Schädler 26.01.2022

    Die Antwort verbirgt sich im Buch und hat sich erst nach Fertigstellung des Manuskripts ergeben. Der Arbeitstitel lautete "Ambühl – Ein Bericht", was zwar Bezug nimmt auf den Protagonisten, aber weder Bilder noch Emotionen auslöst.