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Sylvia Koppermann - Bücher in Reihenfolge

Genre(s)
Historisch
  • Harz, Deutschland

Über Sylvia Koppermann

Sylvia Koppermann, Baujahr 1971, Mutter einer wundervoll-chaotischen Großfamilie, kam über Anekdoten, die sie über die Erlebnisse mit ihren Lieben aufschrieb, zuerst zu einer kleinen Kolumne in einem online-Magazin und wurde dann dort auch einige Jahre Autorin für Sachartikel. 2019 beschloss sie sich freiberuflich selbstständig als Autorin zu machen und schreibt nun ausschließlich ihre eigenen Projekte. Als kleines Retro entstanden so die vier Bände der Anekdotensammlungen "Moppelchens Chaosbande", denen in Zukunft (2021/22) noch ein Koch- und Backbuch folgen soll. Ihr Schwerpunkt liegt allerdings bei historischen Romanen. Als selbst begeisterte Leserin historischer Romane, möchte sie in ihren Büchern auch ihre eigenen Ansprüche an gute real-geschichtliche Recherche, verbunden mit einer mitreißenden Story verbinden und hat dies in ihrem Debut-Roman "Der Nornen Knoten" recht gut umsetzen können, wie zahlreiche Rückmeldungen von Lesern bestätigen.

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Inhaltsverzeichnis

Neue Bücher von Sylvia Koppermann in chronologischer Reihenfolge

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Sylvia Koppermann Bücher in alphabetischer Reihenfolge

Bücherserien von Sylvia Koppermann in der richtigen Reihenfolge

Rezensionen zu den Büchern von Sylvia Koppermann

  1. Das Leben zur Zeit der Nordmänner Ylvi wird unter keinem guten…

    Rezension von nirak zu "Der Nornen Knoten"
    Das Leben zur Zeit der Nordmänner Ylvi wird unter keinem guten Stern geboren. Sie verliert bei der Geburt ihre Mutter und auch ihr Vater wird nicht mehr lange am Leben sein. Er schafft es gerade noch, Ylvi und ihren Halbbruder einem Freund anzuvertrauen, denn er weiß, seine eigene Familie wird sie nicht am Leben lassen. Aufwachsen wird das Mädchen nun bei einem Honigmacher und seiner Familie. Eigentlich ist es ein Glücksfall, denn das ältere Ehepaar liebt das Mädchen vom ersten Tag an und auch…

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Beantwortete Fragen

  1. Wer schreibt hier?

    Sylvia Koppermann 15.05.2021

    Mein Name ist Sylvia Koppermann, ich wurde 1971 im schönen Oberharz geboren, bin mittlerweile Mutter und Großmutter einer wundervoll chaotischen Großfamilie und habe, nach vielen Jahren, meine Leidenschaft für das Schreiben zum Beruf gemacht. Dieser Weg war lang und brauchte Mut, aber heute bin ich auch stolz, dass ich wagte, einen Traum zu verwirklichen und nach der Chance zum für mich wunderschönsten Beruf zu greifen
  2. Woher stammt Deine Begeisterung für vergangene Zeiten?

    Sylvia Koppermann 15.05.2021

    Ich habe mich schon immer sehr für Geschichte allgemein interessiert, aber erst in zunehmendem Alter auf das frühe und Hoch- Mittelalter konkretisiert. Zudem interessiert mich vor allem die nordeuropäische Geschichte in der Zeit vor der Christianisierung. Ich bewundere die feinen, gesellschaftlichen Strukturen und eine vergleichsweise hohe Toleranz und Akzeptanz, sowie die enge Verbundenheit mit der Natur, die als Teil der Schöpfung betrachtet und entsprechend auch geehrt wurde.
  3. Wohin entführt uns Dein Buch?

    Sylvia Koppermann 15.05.2021

    Mein Roman "Der Nornen Knoten" entführt in die Gebiete des heutigen Schweden, im 10. Jahrhundert, kurz vor der zunehmenden, religiösen Wandlung, in der das Christentum immer mehr angenommen wurde. Mein Ziel war dabei, die sogenannten Wikinger von ihrer gesellschaftlich sehr bemerkenswerten Seite zu zeigen, da sich leider bis heute noch oft das Vorurteil hält, sie wären hauptsächlich plündernde Seefahrer gewesen. Da ich wusste, ich wollte in meinem Roman meinem kleinen Sohn, der das Down-Syndrom hatte ein Denkmal setzen, war für mich auch sehr schnell klar, dass Menschen, die anders als der Durchschnitt waren, höchstwahrscheinlich in dieser Epoche und Region eine weit höher Chance gehabt hätte, überleben zu dürfen und einen Platz in der Gesellschaft einzunehmen.
  4. Gibst Du uns ein paar Einblicke in Deine Recherche?

    Sylvia Koppermann 15.05.2021

    Ja, sehr gern! Als ich konkret diesen Roman zu planen begann und wusste, in welchem Zeitabschnitt ich ihn spielen lassen wollte, begann eine sehr verzweigte und intensive Recherche von etwa 2 Jahren, die noch einmal viel tiefer in mein vorhandenes Allgemeinwissen eintauchte. So galt es die wenigen, fundierteren Überlieferung um König Erik Segersäll und Styrbjörn Starke auch in anderen Sprachen genauer unter die Lupe zu nehmen. Das war insofern notwendig, da die meisten als gesichert anzusehenden Nachweise erst mit der Christianisierung und durch Mönche stattfanden, die oft zeitlich verzögert und nicht immer sehr objektiv die vorherigen Gegebenheiten übernahmen. Vieles konnte ich entsprechend auch nur aus einem Gegeneinanderhalten von unterschiedlichen Quellen und einer von mir empfundenen Logik für meinen Roman festlegen. Etwas einfacher gestaltete sich das Erschaffen der Bilder vom Alltagsleben, da es sehr aufschlussreiche Grabfunde gibt, die unglaublich detailreiche Einblicke in den einfachen Alltag der Menschen im Frühmittelalter erlauben. Ganz besonderes Glück hatte ich, als ich über ein Imkerforum, in dem ich mich registrierte, um die Mitglieder zu bitten, mir beim Verständnis der frühen Bienenhaltung zu helfen, auf eine Dame traf, die beruflich altfranzösische Texte übersetzt und dies nutzte, um so auch mehr über früher Imkerei und Zeidler in Erfahrung zu bringen. Ihr Wissenschatz war enorm und sie teilte dieses Wissen sehr gern, wovon ich für das Buch profitierte.
  5. Wird es noch weitere historische Romane aus Deiner Feder geben?

    Sylvia Koppermann 15.05.2021

    Ich hoffe doch sehr! Geplant ist bereits länger ein weiterer historischer Roman, der, ähnlich "Der Nornen Knoten", im frühen Mittelalter, in Skandinavien spielt. Hierzu gibt es auch bereits umfangreiche Recherchen und ich freue mich auf dieses Projekt schon ganz besonders. Allerdings habe ich es aktuell etwas aufgeschoben, um ein anderes Werk in die Hand zu nehmen. Die Idee dazu entstand in Verbindung mit meiner privaten Ahnenforschung, bei der ich auf einen sehr schicksalhaften Weg meiner eigenen Vorfahren stieß, die im 18. Jahrhundert von der Pfalz nach Amerika auswandern wollten und durch eine unglückliche Verkettung an Umständen, die dem Seekrieg zwischen England und Spanien geschuldet waren, sozusagen am Niederrhein strandeten und notgedrungen blieben, weil sie keine Option mehr sahen, die Pläne zur Auswanderung noch umzusetzen. Diesem Umstand jedoch ist auch meine Existenz zu verdanken. Wären sie damals nach Amerika gegangen, hätte sich der Verlauf der persönlichen Geschichte vieler Menschen verändert, bzw. deren spätere Geburt nicht ermöglicht. Mit dem Bewusstsein, was meine eigenen Ahnen auf sich nehmen mussten und dass ich, meine Kinder und Enkel, einzig den schwierigen Umständen und existenziellen Kämpfen unserer Vorfahren entspringen konnten, möchte ich fast ehrfürchtig ihre Geschichte erzählen und bereite dazu gerade die umfangreichen Recherchen vor.