© Helmut Henkensiefken

Iny Lorentz - Bücher in Reihenfolge

Genre(s)
Historischer Roman, Krimi/Thriller, Biografie

Über Iny Lorentz

Das Pseudonym Iny Lorentz wurde vom deutschen Ehepaar Elmar Wolrath und Iny Klocke erdacht. Die beiden lernten sich 1978 im Fantasy und Sciene Fiction-Fandom kennen und lieben. Die ersten, getrennten Schreibversuche fanden als Kurzgeschichten zu diesen Themen statt und erschienen in Fan-Magazinen. 2003 brachte das Team erstmals einen gemeinsamen historischen Roman auf den Markt. Viele weitere Bücher in diesem Genre sollten folgen. Nur ein Jahr nach ihrem Debüt feierte das Schriftstellerpaar mit dem Titel "Die Wanderhure" einen phänomenalen Erfolg, der für viele Monate die Bestsellerliste beherrschte. Die spätere Verfilmung festigte den Platz von Iny Lorentz als einer der erfolgreichsten Namen im Bereich der Historischen Romane. Neben dem prächtigen Mittelalter beschäftigen sich die Bücher des Ehepaars auch mit Epochen wie der großen Auswanderer-Welle des 19. Jahrhunderts.

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Inhaltsverzeichnis

Iny Lorentz Bücher in alphabetischer Reihenfolge

 

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Was ist das beste Buch von Iny Lorentz?

Das beste Buch von Iny Lorentz ist Die Wanderhure. Es wird mit durchschnittlich 4,1 von 5 Sternen bewertet. Das entspricht einer Zufriedenheit von 81,3 Prozent.

  1. Die Wanderhure (81,3% Zufriedenheit, Rezension)
  2. Das Vermächtnis der Wanderhure (80,3% Zufriedenheit, Rezension)
  3. Die Kastellanin (77,8% Zufriedenheit, Rezension)
  4. Dezembersturm (75,9% Zufriedenheit, Rezension)

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Themenlisten mit Iny Lorentz Büchern

Rezensionen zu den Büchern von Iny Lorentz

  1. Inhaltsangabe: Berlin, zum Ende des 19. Jahrhunderts: Victoria…

    Rezension von ElkeK zu "Glanz der Ferne"
    Inhaltsangabe: Berlin, zum Ende des 19. Jahrhunderts: Victoria von Gentzsch, die Nichte von Theo und Friederike von Hartung, hat es nicht leicht. Nach ihrer Geburt verstarb Gunda und Gustav, der seine Frau innig liebte, macht ihr seitdem den Tod zum Vorwurf. In seiner Trauer heiratete er Malwine, die Vicky und ihre zwei älteren Brüder jedoch mehr als Ballast empfindet als Freude. Theo von Hartung hat die Tuch-Fabrik inzwischen übernommen, doch raffgierige Obere im Staatsdienst melden…
  2. :study: Glänzt so richtig nur aus der Ferne Bewertung: Das…

    Rezension von LilReader zu "Glanz der Ferne"
    :study: Glänzt so richtig nur aus der Ferne Bewertung: Das Cover wurde hervorragend zu den anderen Bänden angepasst. Es wirkt weder billig noch langweilig auf mich. Es ist sehr schön als Historischer Roman gekennzeichnet und wirkt auf mich klassisch und elegant. Ich finde es echt immer klasse, dass bei den Büchern des Paares, Namensregister, wie auch Glossar und ein historisches Nachwort vorhanden ist. Natürlich ist es heftig, bei so vielen Figuren ... immer dieses Blättern. Aber…
  3. Spannender und gefühlvoller Abschluss der Berlin-Saga Im…

    Rezension von ann-marie zu "Glanz der Ferne"
    Spannender und gefühlvoller Abschluss der Berlin-Saga Im dritten und letzten Teil der Geschichte um eine in Familienbesitz befindliche Berliner Fabrikantenfamilie, die sich sehr erfolgreich im Stoffbereich etabliert hat. Geleitet wird die Firma von Theo, dessen verstorbene Schwester die Mutter der Hauptprotagonistin dieses Romans, Victoria (genannt Vicky) von Gentzsch ist. Ungeliebt vom Vater, der sie für den Tod seiner ersten Frau verantwortlich macht, dessen zweiter Ehefrau und den 4…
  4. Den Familien von Hartung und von Gentzsch stehen im Berlin des…

    Rezension von Gartenfee zu "Glanz der Ferne"
    Den Familien von Hartung und von Gentzsch stehen im Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts unruhige Zeiten bevor. Mittlerweile hat Theo von Hartung die Leitung der Tuchfabrik von seinem Vater übernommen, doch immer häufiger werden Aufträge storniert oder unter fadenscheinigen Begründungen die Preise gedrückt. Zur selben Zeit macht Vicky von Gentzsch, die Nichte von Theo und Rieke, die Bekanntschaft einer zauberhaften Dame, die sie in die mondänen Kreise der hochgeborenen Berliner Gesellschaft…

Beantwortete Fragen

  1. Sie schreiben Ihre Romane als Autorenteam. Hatten Sie beide eigentlich schon unabhängig voneinander den Wunsch zu schreiben, oder entstand die Idee dazu gemeinsam?

    Iny Lorentz 13.01.2010

    Iny Lorentz: Ich habe schon sehr früh den Wunsch gehabt, zu schreiben und wenigstens einmal ein Buch zu veröffentlichen, und auch vor mich hingeschrieben, wenn ich Zeit hatte. Irgendwann wurde ich so von Berufsausbildung, Abendgymnasium und (später abgebrochenem) Medizinstudium aufgefressen, dass ich gar nicht mehr ans Schreiben gedacht habe. Als ich nach einigen beruflichen Wirren dann in der EDV als Programmiererin meinen Platz gefunden habe, kam dieser Wunsch zurück und ich habe meine Bekannten mit einer kleinen, aber lauten Reiseschreibmaschine genervt, auf der ich meine ersten längeren Texte geschrieben habe – alles für die Schublade. Ich bin in einen Fantasy-Club eingetreten, der u.a. auch die Möglichkeit bot, gelegentlich in den umfangreichen Club-Magazinen veröffentlichen zu können. Dort habe ich Elmar kennengelernt und dort gab mit der Herausgeber einer Anthologie die Chance, eine Story bei Heyne veröffentlichen zu können. Die weiteren Storys konnten Elmar und ich bei Goldmann veröffentlichen und haben dabei sehr schnell gelernt, wie sinnvoll es ist, zusammenzuarbeiten. Elmar Lorentz: Meine ersten Schreibversuche begann ich in noch sehr jungen Jahren auf den leeren Seiten alter Schulhefte. Später hatte ich dann im SF- und Fantasy-Fandom die Gelegenheit, in Fan-Magazinen (Fanzins) zu veröffentlichen. In der Zeit lernte ich auch Iny kennen und es begann ein reger Austausch an Texten und Ideen. Als wir dann die Chance erhielten, Kurzgeschichten in Anthologien bei Goldmann, Bastei und anderen Verlagen zu veröffentlichen, war sehr schnell zu erkennen, dass Storys, an denen wir gemeinsam gearbeitet haben, den meisten Erfolg hatten. Wir haben daraufhin unsere Zusammenarbeit verstärkt und 1986 unser erstes gemeinsames Kinderbuch veröffentlicht. Als wir nach einer gewissen Durststrecke erneut einen Anlauf im Schreiben nahmen, haben wir es von Anfang an als Team getan.
  2. Zur Vorangehensweise zu Ihren Büchern: Was entsteht zuerst: die Idee, über ein bestimmtes historisches Ereignis zu schreiben, oder die Figur, um die es gehen soll?

    Iny Lorentz 13.01.2010

    Iny Lorentz & Elmar Lorentz: Das ist sehr unterschiedlich. Bei „Die Kastratin“ hatten wir zuerst die Hauptperson und die Idee, bei „Die Wanderhure“ entstand der Roman aus der Beschäftigung mit dem Konzil von Konstanz und seinen Auswirkungen. Zu sagen ist jedoch, dass keiner unserer Romane aus einer Idee allein entstanden ist. Ein Roman ist immer eine Kombination aus mehreren Ideen und den geschichtlichen und gesellschaftlichen Umständen, in denen diese angesiedelt sind.
  3. Wie kommen Sie dabei auf die Namen für Ihre Figuren? Haben Sie vielleicht bestimmte Kriterien, nach denen Sie Namen aussuchen?

    Iny Lorentz 13.01.2010

    Iny Lorentz & Elmar Lorentz: In erster Linie geht es darum, Namen zu finden, die auch in die Zeit und die Region passen, in der die Personen agieren. Dazu soll der Name der Hauptpersonen sympathisch klingen, ohne jedoch zu modern zu sein. Auf jeden Fall müssen sich die Namen in unseren Romanen unterscheiden und den einzelnen Personen leicht zuzuordnen sein. Bei unserem ersten historischen Roman „Die Kastratin“ hatten wir noch nicht so viel Erfahrung und daher zuletzt ein Übergewicht der Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben G. Zum einen gab es etliche historische Persönlichkeiten, deren Namen mit G begannen, und dann kamen noch welche von uns gestaltete Charaktere dazu.
  4. "Dezembersturm" ist ja der erste, der drei Romane um Lore und Fridolin. Haben Sie vor dem Schreiben von "Dezembersturm" schon festgelegt, wie die Geschichte um die beiden später enden soll?

    Iny Lorentz 13.01.2010

    Iny Lorentz & Elmar Lorentz: Natürlich besaßen wir eine gewisse Vorstellung, wie die Geschichte um Lore, Fridolin und Nathalia enden sollte, aber kein fertiges Konzept. Da bei jedem Roman während des Schreibens neue Ideen einfließen, die sich auf die späteren Kapitel und die Folgeromane auswirken, vermeiden wir es, uns zu sehr einzuengen.
  5. Gibt es Charaktere in Ihren Romanen, die einer von Ihnen nicht mag, der andere aber doch?

    Iny Lorentz 13.01.2010

    Iny Lorentz & Elmar Lorentz: Es mag sein, dass Iny einzelne Charaktere mehr mag als Elmar, der dafür andere bevorzugt. Aber bisher haben wir noch keine Gestalt aus unseren Romanen konträr beurteilt. Das wäre auch schlecht vorstellbar, da wir die einzelnen Charaktere gemeinsam formen.
  6. Welche Quellen haben Sie genutzt, um über den Untergang der "Deutschland" zu schreiben?

    Iny Lorentz 13.01.2010

    Iny Lorentz & Elmar Lorentz: Es waren wie immer mehrere Sachbücher, über die Geschichte des 19. Jahrhunderts etc. und z.B. auch über die Mode in jener Zeit. Aber in erster Linie haben wir auf die fünf Bücher von Arnold Kludas über die Geschichte der Passagierschifffahrt und das Buch „Gescheiterte Rettung“ von Michael Klaus Wernicke über den Untergang der ‚Deutschland‘ zurückgegriffen.
  7. Besuchen Sie zusätzlich die Schauplätze Ihrer Romane vor oder während des Schreibens?

    Iny Lorentz 13.01.2010

    Iny Lorentz & Elmar Lorentz: Wenn irgend möglich, suchen wir die Schauplätze unserer Romane vor dem Schreiben auf. Bei unserer letzten Reise mussten wir dafür sogar unsere Abneigung gegen Flugzeuge überwinden. Wenn wir bei einzelnen Zielen nicht die Gelegenheit bekommen, sie vorher zu besichtigen, behelfen wir uns mit Bildbänden, DVDs, entsprechenden Reiseführern und seit einiger Zeit auch mit Google Earth.
  8. Wie teilen Sie sich denn die Arbeit an Ihren Romanen auf? Gibt es bestimmte Bereiche, für die immer einer von Ihnen zuständig ist?

    Iny Lorentz 13.01.2010

    Iny Lorentz & Elmar Lorentz: Zusammenarbeit bedeutet immer, dass jeder von uns die Aufgabe übernimmt, die er am besten kann. Den Ablauf der Romane, die Hauptpersonen und die Epoche, in der der Roman angesiedelt sein soll, entwickeln wir gemeinsam. Elmars Aufgabe ist es, zu recherchieren und dann in enger Abstimmung mit Iny den Rohtext zu verfassen und diesen nach ihrer Kritik zu überarbeiten. Anschließend beginnt Iny mit der Überarbeitung, bei der sie den Roman fünfmal von vorne bis hinten durchgeht. Jeder einzelne Überarbeitungsschritt wird dann von Elmar gelesen und mit Kommentaren und Änderungswünschen zurückgegeben. Wichtig ist, dass wir nach der letzten Überarbeitung beide mit dem Ergebnis zufrieden sind.
  9. Haben Sie bestimmte Rituale beim Schreiben, und wenn ja, gibt es bei Ihnen beiden Unterschiede?

    Iny Lorentz 13.01.2010

    Iny Lorentz: Nein, es gibt keine Rituale. Ich beginne ca. 9.00 Uhr mein mir vorgenommenes Tagespensum und spätestens 20.00 Uhr sichere ich das, was ich erreicht habe, auf USB-Stick und SD-Karte und schalte die Maschine ab. Elmar Lorentz: Sollte es je Rituale gegeben haben, so sind diese längst aufgegeben worden. Eine Sache halte ich jedoch eisern ein. Ich gehe erst ins Internet, wenn ich einen bestimmten Prozentsatz meines Tagespensums geschafft habe.
  10. Lesen Sie privat auch historische Romane? Wenn ja, welche Autoren gefallen Ihnen besonders?

    Iny Lorentz 13.01.2010

    Iny Lorentz: Historische Romane gehörten zu meinen ersten Lieblingsbüchern und ich habe auch später viele gelesen, allerdings noch lieber Sachbücher und Biographien. Seit wir selbst historische Romane schreiben, lese ich nur noch selten welche, und wenn, dann die, die ich von KollegInnen (signiert) gegen eines von uns eintausche. Elmar Lorentz: Früher habe ich sehr viele historische Romane gelesen, doch mittlerweile sind es abgesehen von denen, die ich als Jury-Mitglied für den DeLiA-Literaturpreis lese, nur noch wenige. Vor allem meide ich Romane, die in einer ähnlichen Epoche oder Gegend spielen wie von uns bereits geplante oder angedachte eigene Romane, um mich weder von einem fremden Stil noch von fremden Aussagen beeinflussen zu lassen.
  11. Dazu Vielleicht eine gemeine Frage: Welches ist denn Ihr Favorit, der von Ihnen geschriebenen Bücher? Ein Iny-Lorentz-Must-Have sozusagen.

    Iny Lorentz 13.01.2010

    Iny Lorentz: Kein direkter Favorit. Im Augenblick ziehe ich "Die Rose von Asturien" ein wenig vor, aber das wird sich vermutlich ändern, wenn "Die Ketzerbraut" erscheint. Elmar Lorentz: Immer das Buch, an dem ich gerade schreibe.
  12. So ganz privat: Wo kann man Sie meist antreffen? Im Buchladen, in der Bibliothek oder bevorzugen Sie doch lieber den anonymen Online-Buchhandel?

    Iny Lorentz 13.01.2010

    Iny Lorentz & Elmar Lorentz: In unserem Ort gibt es eine sehr nette Buchhändlerin, bei der wir auch die meisten Bücher kaufen. Dort sind wir öfters zu finden, gelegentlich auch in unserer Gemeindebibliothek, die Elmar nach seinem Ausschieden als Jurymitglied beim DeLiA-Literaturpreis wieder öfters frequentieren wird. Den Online-Buchhandel benützen wir bei dringend benötigten gebrauchten Büchern, hier meist über den ZVAB, sowie für DVDs, da es hier im Ort keine Möglichkeit gibt, welche zu kaufen, und wir uns nicht immer auf den Weg nach München machen wollen.
  13. Vielen Dank für das Interview und die zahlreichen Einblicke! So wollen wir Ihnen zum Abschluss die Gelegenheit geben, mit der veralteten, jedoch hartnäckigen Geschichte von der Programmiererin, die nebenbei schreibt, aufzuräumen.

    Iny Lorentz 13.01.2010

    Iny Lorentz & Elmar Lorentz: Diese Information stammt noch aus den Tagen, in denen unsere ersten historischen Romane bei Knaur erschienen sind. Da im Internet die alten Daten sehr oft einfach aus älteren Websites übernommen werden, hält sich diese Geschichte noch immer. In Wirklichkeit haben wir beide Ende 2006 unseren Arbeitgeber verlassen und leben seither als freie Schriftsteller in einem Ort im der Umgebung von München. Wie sehr sich aber die Mär von den nebenberuflich schreibenden Autoren über 2006 hinaus gehalten hat, kann man an Wikipedia ersehen. In einem im Januar 2009 ausgestrahlten Fernsehinterview haben wir erwähnt, dass wir seit zwei Jahren nicht mehr in einem Arbeitsverhältnis stehen, sondern vom Schreiben leben. Irgendjemand hat auf dieses Interview hin den Artikel über Iny Lorentz bei Wikipedia entsprechend geändert. Doch wenig später haben die "Wächter" von Wikipedia diese Information gelöscht und uns wieder in die Arbeit geschickt! Erst vor kurzem hat Wikipedia uns dann endgültig aus der Firma "entlassen"!
Update: | Alle Angaben zu den Büchern von Iny Lorentz ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Fehler vorbehalten.