© Ulrich Puhlfürst

Claudia Puhlfürst - Bücher & Infos

Neue Bücher von Claudia Puhlfürst

  1. Die Silberfürstin - Flu...

    Im Juni 2019 erschien das Buch Die Silberfürstin - Fluch und Intrigen.
  2. Die Silberfürstin - Mäc...

    Im Februar 2019 erschien das Buch Die Silberfürstin - Mächtige Rivalen.
  3. Die Silberfürstin - Dun...

    Im Oktober 2018 erschien das Buch Die Silberfürstin - Dunkles Geheimnis.
  4. Fürchte die Nacht

    Im Februar 2017 erschien das Buch Fürchte die Nacht.

Liste der Claudia Puhlfürst Bücher

 

Journalistin Lara Birkenfeld Bücher 4 Bücher

Mords Sachsen Bücher 4 Bücher

  1. Mords Sachsen
  2. Sachsen morden weiter
  3. Sachsen morden wieder
  4. Komplette Mords Sachsen Reihe anzeigen

Norbert Löwe und Doreen Graichen Bücher 5 Bücher

  1. Kind vermisst
  2. Leichenstarre
  3. Eiseskälte
  4. Komplette Norbert Löwe und Doreen Graichen Reihe anzeigen

Silberfürstin Bücher 3 Bücher

  1. Dunkles Geheimnis
  2. Mächtige Rivalen
  3. Fluch und Intrigen
  4. Komplette Silberfürstin Reihe anzeigen

Weitere Bücher von Claudia Puhlfürst

Rezensionen zu den Büchern von Claudia Puhlfürst

  1. Ablenkungen im Schulalltag sind von Lena und ihrer besten…

    Rezension von ClaudiasBuecherregal zu "Fürchte die Nacht"
    Ablenkungen im Schulalltag sind von Lena und ihrer besten Freundin Anne immer gern gesehen, aber muss es eine mehrtätige Exkursion im Nirgendwo sein? Sie versuchen das Beste daraus zu machen und schleichen sich abends mit einigen Mitschülern in den Wald - doch dort wird Anne von jemandem angegriffen. Am nächsten Abend kommt es erneut zu einem Zwischenfall, bei dem ein Mädchen stirbt. Natürlich wird die Exkursion sofort abgebrochen und die Schüler werden nach Hause gefahren. Der Täter scheint…
  2. Inhalt: Der Praktikant der Tagespresse findet nach einem…

    Rezension von Natalie77 zu "Das sechste Herz"
    Inhalt: Der Praktikant der Tagespresse findet nach einem anonymen Hinweis auf einem brachliegenden Gelände drei Behälter in denen Herzen schwimmen. Ein paar Tage später gibt es einen erneuten Hinweis, der wieder zu solchen Behältern führt. Warum bekommt die Tagespresse die Hinweise? Wer ist der Täter? Und wo sind die Leichen die zu den Herzen gehören? Die freie Reportern Lara Birkenfeld wird auf den Fall Aufmerksam und ermittelt auf eigene Faust ohne zu wissen das sie schon im Visier des Täters…
  3. Kurzbeschreibung: Immer wieder quälen grausame Albträume die…

    Rezension von lesemaniac zu "Ungeheuer"
    Kurzbeschreibung: Immer wieder quälen grausame Albträume die Journalistin Lara Birkenfeld. Bruchstückhafte Szenen, in denen sie von einem perversen Täter nachts durch den Wald gehetzt wird. Dann stößt sie in der Redaktion auf einen Fall, der ihre diffusen Ahnungen in ein völlig neues Licht rückt. Und es bleibt nicht der einzige Mord dieser Art – die Opfer sind alle weiblich, jung, blond. Gemeinsam mit dem Psychologen Mark Grünthal nimmt Lara die Spur des Serienmörders auf. Und ihre…
  4. Eine Mordserie an älteren Frauen in Bremerhaven. Ein mysteriöser…

    Rezension von ClaudiasBuecherregal zu "Er hätte weiter gemordet - Aufsehenerreg..."
    Eine Mordserie an älteren Frauen in Bremerhaven. Ein mysteriöser Skelettfund im Garten. Eine junge Frau aus Sachsen, die einen Preis für Zivilcourage verliehen bekommen soll, da sie ein kleines Mädchen vor den Übergriffen Neonazis beschützt hat, an deren Geschichte jedoch Zweifel aufkommen. Ein Kleinkind im Kühlschrank. Ein autoerotischer Unfall. Diese Geschichten schildern tatsächliche Verbrechen, die in Deutschland geschehen sind. Claudia Puhlfürst (Krimiautorin) hat sich diese Fälle…

Beantwortete Fragen

  1. Sie haben Biologie und Chemie studiert und arbeiten unter anderem für den Duden-Verlag an Schulbüchern und Unterrichtshilfen mit. Gab es ein Schlüsselerlebnis, das dafür gesorgt hat, dass Sie mit dem Schreiben von Krimis begonnen haben?

    Claudia Puhlfürst 22.04.2010

    Nicht direkt. Ich hatte kein "Erweckungserlebnis", allerdings einige kleinere Anstöße, die dazu geführt haben, Mitte der Neunziger über mein weiteres Dasein als Biologie/Chemie-Lehrerin ernsthaft nachzudenken. Irgendwann tauchte dann die Erinnerung an schlummernde Fähigkeiten wieder auf. Ich hatte schon als Kind und später als Jugendliche sehr gern "fabuliert", mir Geschichten ausgedacht, Gedichte geschrieben und vertont. Und so entstand die Idee, ein Buch zu schreiben. Dass es ein Krimi sein müsste, war mir von Anfang an klar – ich liebe Krimis; Psychothriller im Besonderen, ich lese sehr viel, sehe alles (oder nehme auf), was im Fernsehen dazu gesendet wird, Serien, Reportagen, Filme, beschäftige mich mit authentischen Fällen.
  2. In diesem Zusammenhang sprachen Sie von Ihrer Schreibtätigkeit sogar einmal als Ihr "zweites Leben". Was macht für Sie dieses "Mehr" im Vergleich zur Bezeichnung als "Nebentätigkeit" aus?

    Claudia Puhlfürst 22.04.2010

    Nun – es ist ein zweiter Beruf. Für ein Hobby ist das Schreiben von Büchern einfach zu aufwendig. Es kostet immens viel Zeit (und Nerven). Dazu kommt, dass der "kriminelle Aspekt" nichts mit meinem Alltagsleben zu tun hat. Es ist, als trüge man eine zweite Identität in sich, die immer dann ins Rampenlicht tritt, wenn man beginnt, zu schreiben.
  3. Ihr Spezialgebiet im Studium war die Analyse menschlichen Verhaltens. Hilft dies dabei aus der Sicht eines Mörders zu schreiben, wie zum Beispiel Doktor Nex aus Ihrem neuen Buch "Ungeheuer"?

    Claudia Puhlfürst 22.04.2010

    Dem Spezialgebiet Humanethologie habe ich mich eigentlich erst nach der Wende richtig zuwenden können. Verhaltensbiologie war in der DDR als separater Wissenschaftszweig nicht sonderlich relevant. Im Lauf der Jahre habe ich mich dann auf die Kommunikation, insbesondere die "nonverbale Kommunikation" – das ist der gesamte Bereich Körpersprache – spezialisiert. Beim Schreiben hilft mir das insofern, da ich weiß, wie bestimmte Abläufe, wie Mimik und Gestik aussehen, wenn jemand traurig oder wütend ist, oder wenn er zum Beispiel lügt. Eine Figur wie "Doktor Nex" ist sehr vielschichtig. Hier fließen auch meine Kenntnisse aus Fachbüchern ein, Bücher über Profiling (in Deutschland: Fallanalyse), Täterbiografien oder Psychologie.
  4. Neben der sehr spannenden Handlung um die Morde des genannten Doktor Nex gibt es auch noch einen Handlungsstrang, der das Privatleben der Protagonisten ein bisschen genauer beleuchtet. Wie wichtig ist es Ihnen beim Schreiben, dass Ihre Leser auch auf einer "privaten Ebene" Zugang zu den Figuren bekommen?

    Claudia Puhlfürst 22.04.2010

    Das ist auch bedeutsam. Ein Thriller lebt nicht nur vom Täter und dessen Untaten. Beim Lesen möchte man auch ein bisschen über die anderen Figuren erfahren, in ihr Leben eintauchen, sehen, was sie sehen, erleben, was sie erleben. Der Mensch interessiert sich meist ziemlich für Intimitäten anderer. Das sollte allerdings nicht ausufern – sonst geht die Spannung verloren. Dazu kommt, dass die Protagonisten in den nächsten Büchern "weiterleben". Der Leser kann so erfahren, wie es mit ihnen weitergeht.
  5. Sie erzählen in "Ungeheuer" aus verschiedenen Perspektiven. Wenn Sie schreiben, schreiben Sie dann zuerst alles - oder einen großen Teil - aus einer Perspektive, bevor Sie sich der nächsten zuwenden, oder gehen Sie so vor, wie der Leser das Buch später auch vor sich hat?

    Claudia Puhlfürst 22.04.2010

    Ich schreibe die Kapitel hintereinander weg. Also so, wie sie dann auch gelesen werden. Das macht es etwas schwieriger, weil ich mich manchmal erst wieder in die Szenen hineindenken muss. (Lacht) Aber anders kann ich es nicht. Ich schreibe ja auch nicht kontinuierlich, jeden Tag, sondern oft nur an den Wochenenden oder in den Ferien. Dann hat man manchmal Details vergessen. Ich lese also zuerst noch einmal das entsprechende Anschlusskapitel – das hat den Vorteil, dass ich es dabei gleich überarbeiten kann – und beginne dann, weiterzuschreiben.
  6. Es ist immer wieder interessant zu erfahren, wie verschiedene Autoren sich Ihre Schreibzeit einteilen. Sie gehören also nicht zu denjenigen, die tage- und nächtelang durchschreiben?

    Claudia Puhlfürst 22.04.2010

    Ich habe ja noch einen Hauptberuf, arbeite bei Duden. Das heißt, ich kann gar nicht tage- oder nächtelang durchschreiben. Mir bleiben oft nur die Wochenenden, freie Tage oder mein Urlaub. Und dann muss ich die Arbeit am Manuskript auch gleich als erstes erledigen. Denn ein Vergnügen ist es meist nicht. Es ist richtige Arbeit. Arbeit am Text, Arbeit mit der Sprache. Wenn ich einmal angefangen habe, dann läuft es aber schon ein paar Stunden. Ruhe brauche ich dabei schon. Ich bin ja beim Schreiben "mitten" in der Geschichte. Störungen reißen einen aus der Situation heraus.
  7. Autoren sagen oft in Interviews von sich, dass Ideen für neue Geschichten durch die kleinste Zeitungsmeldung oder einen kurzen Radiobericht entstehen können. Wie ist das bei Ihnen: Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Thriller, insb. zu Ihrem aktuellen?

    Claudia Puhlfürst 22.04.2010

    Das geht mir auch so. Ich finde die Grundidee oft bei authentischen Fällen. Oft notiere ich mir solche Ideen in ein kleines Büchlein oder auf Zettel. Diese Zettelei bildet dann die Inspiration für eine eigene Geschichte. Bei "Ungeheuer" war es Edward Theodore Gein, der auf einer Farm in Wisconsin gelebt hat. Bei seiner Festnahme fand man in den Gebäuden die frisch ausgeweidete Leiche einer Ladenbesitzerin und Teile von mindestens 15 weiteren Leichen; darunter eine Sammlung von Nasen und Masken aus menschlicher Gesichtshaut. Die meisten Leichen hat er sich vom örtlichen Friedhof "besorgt", aber zwei Frauen hat er nachweislich auch ermordet. Es ist umstritten, ob Gein auch ein Kannibale war.
  8. Nun läuft uns wirklich eine Gänsehaut über den Rücken. Sprechen Sie denn mit jemandem über Ihre Ideen, bevor Sie mit dem Schreiben anfangen, "begleitet" jemand als Erstleser den Entstehungsprozess Ihrer Romane - oder behalten Sie die Geschichte lieber ganz für sich, bis sie fertig ist?

    Claudia Puhlfürst 22.04.2010

    Bevor ich beginne zu schreiben, verfasse ich ein Exposé. Das diskutiere ich mit meinem Agenten. Wenn es für gut befunden wird, und auch der Verlag damit einverstanden ist, beginne ich mit dem Schreiben. Dann allerdings erfährt niemand Details, bis das Manuskript fertig ist. Erst wenn ich es komplett überarbeitet habe, bekommen es ein, zwei "Testleser", darunter natürlich mein Agent, und mein Bruder – ein ebensolcher Thriller-Freak wie ich.
  9. Sie sagten, Sie sind selbst begeisterte Thriller-Leserin. Gibt es in diesem Genre bestimmte Autoren, die Sie als Ihre Vorbilder bezeichnen würden?

    Claudia Puhlfürst 22.04.2010

    Ich mag sehr: Jonathan Kellermann, John Sandford, Andrew Vachss oder John Katzenbach. Auch Val McDermid oder Elizabeth George finde ich super. Es sind sehr ausgefeilte psychologische Plots und trotzdem außerordentlich spannend.
  10. Sie sind unter anderem Mitglied im "Syndikat", einer Autorengruppe deutscher Krimiautorinnen und -autoren. Glauben Sie, dass es deutsche Autoren gerade in diesem Genre schwer haben, Fuß zu fassen?

    Claudia Puhlfürst 22.04.2010

    Der deutsche Krimi zählte viele Jahre lang nicht wirklich zur "Literatur" und damit kämpft er zum Teil auch heute noch. Er galt als behäbig, ein wenig langweilig, bildete oft soziale Befindlichkeiten ab, ohne den Wunsch der Leser nach Spannung wirklich zu befriedigen. Erst in den letzten Jahren hat sich dies gewandelt. Im Syndikat sind mehr als 600 deutschsprachige Krimiautoren (Deutsche, Österreicher, Schweizer) vertreten. Jeder von ihnen hat mindestens einen Krimi in einem seriösen Verlag herausgebracht (das ist das Aufnahmekriterium). Fragen Sie sich doch einfach einmal, wie viele deutschsprachige Krimiautoren von diesen 600 Sie kennen? Einen Newcomer in Deutschland zu einem bekannten Autoren aufzubauen, dauert eine gewisse Zeit und kostet Geld, davon einmal abgesehen, dass es auch schiefgehen kann. Und dann hat der Verlag das Geld umsonst investiert. So ist es für große Verlage oft einfacher, eine ausländische Lizenz zu kaufen, das Buch übersetzen zu lassen und es in Deutschland anzubieten. Das verlegerische Risiko ist dabei viel geringer, hat jener Autor sich doch in seinem Land bereits einen Namen gemacht. Auch deshalb liegen in den Buchhandlungen sehr viele Bücher englischsprachiger oder skandinavischer Autoren.
  11. Wie war das bei Ihnen selbst: Können Sie uns erzählen, wie Sie es geschafft haben, Ihren ersten Krimi bei einem Verlag unterzubringen?

    Claudia Puhlfürst 22.04.2010

    Es war sehr schwierig. Ich habe dazu bestimmt zwei Jahre gebraucht. Zuerst bekam ich zahlreiche Ablehnungen von den großen Verlagen. Ich wusste ja damals noch nicht, dass unverlangt eingesandte Manuskripte gar nicht gelesen werden. Die Absagebriefe sind schon vorformuliert und es heißt darin "passt leider nicht in unser Verlagsprogramm" oder "unser Programm für die nächsten Jahre steht schon fest". Irgendwann kommt man dann an den Punkt, an seinem eigenen Manuskript zu zweifeln, es für schlecht zu halten. Manch einer gibt auch auf. Ich habe es dann – das war Ende der 90-er Jahre – über das Internet versucht, Verlage angemailt, das Manuskript angeboten, und irgendwann einen klitzekleinen Verlag gefunden, der das Buch gern drucken wollte.
  12. Mit "Ungeheuer" ist Ihnen nun der Sprung zum Blanvalet-Verlag gelungen - weitere Ihrer Romane sind dort in Vorbereitung. Was glauben Sie, was das Erfolgsrezept Ihrer Krimis ist?

    Claudia Puhlfürst 22.04.2010

    Ich weiß es selbst nicht genau. Man hat ja als Autor keinen realistischen Blick auf sein eigenes Werk. Vielleicht ist es der Blick in den Kopf des Täters, der Einblick in seine Psyche. Vielleicht ist es das drastische Plot. Meine Leser sagen mir immer, dass sie die Bücher sehr spannend finden und die Szenen sehr plastisch geschrieben sind.
  13. Könnten Sie sich eigentlich vorstellen, einmal in ein anderes Genre einzutauchen und einen Liebesroman zu schreiben? Ihr Spezialgebiet, die Humanethologie, liefert doch bestimmt auch hierfür genügend Stoff?

    Claudia Puhlfürst 22.04.2010

    (Lacht) Einen Liebesroman? Ich muss ein wenig lachen. Mit Sicherheit nicht. Das ist gar nicht meine Baustelle. Liebesromane (und –filme) bringen mich immer zum Schmunzeln. Was mir irgendwann noch einmal Spaß machen würde, wäre ein Kinderbuch. Vielleicht schreibe ich also irgendwann einmal ein solches...
  14. Bleiben wir trotzdem bei der Liebe und entlocken Ihnen als Expertin zum Schluss noch ein Geheimnis: Wie erkennt Frau denn nun, dass der Mann sich mehr als Freundschaft vorstellen kann? Womit verraten sich Frauen?

    Claudia Puhlfürst 22.04.2010

    Frauen (und Männer) verraten sich durch den Augenkontakt. Schauen Sie beim nächsten Mal genau hin: Wenn sich die Pupillen ihres Gegenübers erweitern, deutet das auf Interesse hin. Wir nehmen nonverbale Signale fast immer unterbewusst wahr, deshalb können wir zwar sagen, dass der andere uns sympathisch findet, aber nicht woher wir das wissen. Erweiterte Pupillen kann man auch nicht "vortäuschen". Deshalb schauen sich Verliebte auch so oft und gern länger in die Augen. Sie messen unbewusst die Weite ihrer Pupillen. Je größer, desto größer auch das (sexuelle) Interesse am anderen. Es gibt noch viele andere "Flirtsignale". Frauen streichen sich z.B. durch die Haare, spielen damit. Wer mehr wissen will, dem empfehle ich die Bücher von Desmond Morris und Deborah Tannen.
Update: | Alle Angaben zu den Büchern von Claudia Puhlfürst ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Fehler vorbehalten.