Birgit Fiolka - Bücher in Reihenfolge

Birgit Fiolka Bücher in alphabetischer Reihenfolge

 

Neue Bücher von Birgit Fiolka in chronologischer Reihenfolge

  • Sati: Töchter der Sonne (Neues Buch März 2014)
  • Hatschepsut: Der goldene Falke (Neues Buch Juni 2012)
  • Die Tempelkatze und die Tänzerin (Neues Buch Oktober 2011)
  • Der 18. Schlüssel (Neues Buch September 2011)

Bücherserien von Birgit Fiolka in der richtigen Reihenfolge

Weitere Bücher von Birgit Fiolka

  • Pamiu: Liebling der Götter
  • Fonthill Abbey
  • Hatschepsut: Die schwarze Löwin
  • Zu den Büchern

Rezensionen zu den Büchern von Birgit Fiolka

  1. Klappentext: Eigentlich ist Nona dem Tode geweiht - sie soll…

    Rezension von giggel zu "Blutschwestern"
    Klappentext: Eigentlich ist Nona dem Tode geweiht - sie soll dem dunklen Gott Muruk geopfert werden. Doch sie wird auf wundersame Weise gerettet, weil ihr ein besonderes Schicksal auferlegt wurde. Zusammen mit dem Greif Dawon soll sie das Licht in ihr Königreich zurückbringen. Aber dazu muss sie eine uralte Prophezeihung erfüllen - und lernen, Dawon zu vertrauen. Eigene Meinung: Das Buch ist so ganz anders erzählt als die Fantasybücher, die ich bisher gelesen habe. Normalerweise bin ich es…
  2. Autor/in: Birgit Fiolka Titel: Amazonentochter ISBN-10:…

    Rezension von Karrlchen zu "Amazonentochter"
    Autor/in: Birgit Fiolka Titel: Amazonentochter ISBN-10: 3404158571 ISBN-13: 978-3404158577 Verlag: Lübbe Genre: Historisch Seitenanzahl: 700 Klappentext Kleinasien im 13. Jahrhundert v. Chr. - ein Handelstrupp wird von einer Horde wilder, kriegerischer Frauen überfallen: Amazonen. Die kleine Selina überlebt den Überfall. Sie wächst als Tochter der Königin des Stammes auf und lernt zu jagen, zu kämpfen und ihre Freiheit zu verteidigen. Als sie mit sechzehn ihre erste Reise unternimmt, wird sie…
  3. Über den Autor: Birgit Fiolka, geboren 1974 hat seit 2001 vier…

    Rezension von Henriette66 zu "Das Vermächtnis der Amazonen"
    Über den Autor: Birgit Fiolka, geboren 1974 hat seit 2001 vier historische Romane mit Schwerpunkt Altes Ägypten veröffentlicht, zuletzt PAMIU, LIEBLING DER GÖTTER (2005). Sie ist Mitbegründerin der Künstlergruppe „Art of KaRa“, die sich der Darstellung des Alten Ägyptens widmet, und arbeitet als freier Make-up-Artist für Film, TV und Fotoproduktionen. Birgit Fiolka lebt in Duisburg. Weiter Informationen über die Autorin finden Sie unter http://www.birgit-fiolka.de/ Kurzbeschreibung (Zitat)…
  4. Mit fünfzehn Jahren erfährt Selina, Tochter der Amazonenkönigin…

    Rezension von Morgaine zu "Amazonentochter"
    Mit fünfzehn Jahren erfährt Selina, Tochter der Amazonenkönigin Penthesilea, von ihrer Großmutter ein bis dahin lang gehütetes Geheimnis: Penthesilea ist nicht ihre leibliche Mutter, Selinas Mutter starb durch einen verirrten Pfeil und so nahmen die Amazonen das kleine Kind mit sich. Penthesilea, die sich nie zu einem Mann legen wollte, zog sie als ihre Tochter groß. Selina lernte kämpfen und reiten, doch auf ihrer ersten Reise wird sie, inzwischen sechzehnjährig, vom Prinz von Hatti entführt.…

Beantwortete Fragen

  1. Was liest du selbst am Liebsten? TinkerbellMarie

    Birgit Fiolka 15.10.2010

    Historische Romane aus der Antike und natürlich dem Alten Ägypten, Fantasy a la Marion Zimmer Bradley. Ansonsten greife ich aber zu allem, was mir irgendwie spannend und ungewöhnlich vom Inhalt erscheint ... Anne Rice Bücher liebe ich – ihre Vampire, Hexen und Rassen sind psychologisch sehr ausgefeilt. Romane, die Frauenthemen beinhalten lese ich auch gerne, allerdings auf einer eher philosophischen Ebene mit untypischen Frauenbildern, nicht die romantischen Liebesgeschichten.
  2. Was ist als nächstes geplant? TinkerbellMarie

    Birgit Fiolka 15.10.2010

    High Fantasy ... Es geht um eine uralte Fehde eines zerstrittenen Götterpaares, die leider auf Kosten der gesamten Menschen ausgetragen wird. Es gibt auch nicht die üblichen Verdächtigen, heißt ... Zauberer, Drachen, Hexen, Burgen, Trolle, Elben, Elfen oder Orks. Mir war es wichtig, neue Rassen zu erfinden, und ich bin sehr gespannt, wie die Leser mein neues Genre aufnehmen werden. Der erste Teil erscheint voraussichtlich noch Ende dieses Jahres bei Aufbau unter dem Titel „Legenden von Engil“ – Die Blutschwestern. Mehr möchte ich noch gar nicht verraten um der Spannung Willen.
  3. In welchem anderen Genre möchtest du gerne mal schreiben? TinkerbellMarie

    Birgit Fiolka 15.10.2010

    High Fantasy – das tue ich auch gerade :-)
  4. Hättest du gerne zu dieser Zeit und an diesem Ort gelebt? TinkerbellMarie

    Birgit Fiolka 15.10.2010

    Erst letzte Woche hatte ich eine Wurzelbehandlung und war so heilfroh darüber, dass es Betäubungsmittel und andere hilfreiche Dinge gibt. An der Mumie von Ramses wurden einige eitrige Zahnabszesse gefunden, an denen er vielleicht auch gestorben ist. Jetzt stelle ich mir gerade vor, ich säße mit vereiterten Zahnabszessen im Alten Ägypten. Also allein aus diesem Gesichtspunkt – Nein Danke! Ich bleibe ein Fantasie-Zeitreiser ;-)
  5. Zu welcher deiner Figuren hast du eine besondere Beziehung? TinkerbellMarie

    Birgit Fiolka 15.10.2010

    Zu Pharao Ramses den Großen. Ich fand ihn in vielen Romanen einfach langweilig und holzschnittartig dargestellt. Natürlich, man neigt als Autor dazu, sich von seinen gigantischen Tempeln, Inschriften, seinen riesigen Statuen und überlieferten Lobeshymnen auf seine Person blenden zu lassen. So entstand der Übergott, der heroische Held ... tja, seine Propaganda ist scheinbar noch heute wirksam, tausende Jahre nach seinem Tod. Und ich wette, das hätte ihm außerordentlich gut gefallen. Ich wollte einen anderen Ramses erschaffen ... eine starke Persönlichkeit mit schwachen und instabilen Seiten ... na ja, aber ihr solltet ihn einfach selber kennen lernen. :-)
  6. In der „Amazonentochter“ finden sich ja einige Figuren, um die sich Sagen ranken. Hast du generell Interesse an Sagen? TinkerbellMarie

    Birgit Fiolka 15.10.2010

    Ja, gerade Sagen beinhalten diese großartigen Übercharaktere, die einfach spannend und geheimnisvoll zugleich sind. Wenn ein Achilles Ruhm über den Tod hinaus einem langen friedlichen Leben vorzieht, wenn die Götter zwei Menschen mit ewiger Liebe aneinander fesseln und sie dann grausamer Weise durch den Tod trennen und einer zurück bleibt ... das ist der Stoff aus dem Sagen, Märchen und Heldenepen gemacht sind. Das ist ganz großes Kino für alle Sinne. Das ist der Stoff, der unsere Welt bunt macht – die Idealvorstellung vom Leben, von der Liebe und von einer wichtigen Aufgabe, die jeden Menschen vorantreibt. Sagen zeigen uns eine ideale und ästhetisierte Form des Lebens mit extremen Hoch- und Tiefgefühlen, ohne dass wir selbst daran leiden oder letztendlich zerbrechen müssen.
  7. Verbindest du eine spezielle „Botschaft“ mit der „Amazonentochter“? Möchtest du auf bestimmte Probleme aufmerksam machen oder den Blick der Leser für bestimmte historische Gegebenheiten schärfen? TinkerbellMarie

    Birgit Fiolka 15.10.2010

    Wenn es eine Botschaft gäbe, würde sie lauten, dass man nicht dem Gesellschaftsvertrag verpflichtet ist, der einem durch das angeborene Geschlecht vom Umfeld auferlegt oder anerzogen wird. Denn da gab es mit den Amazonen anscheinend mal ein Volk, das sich nicht an genetisch vorbestimmte Verhaltensweisen oder Rollenbilder hielt, die man einem Geschlecht andichtet. Und scheinbar war auch solch ein Volk durchaus glücklich mit seiner Lebensphilosophie. Man sollte einfach weniger darauf bauen, die Geschlechter in Schubladen zu stopfen, in die sie vielleicht gar nicht passen.
  8. Wie hast du für die „Amazonentochter“ recherchiert? War es schwer, an Informationen aus/über diese Zeit zu kommen? Welche Quellen hast du benutzt? TinkerbellMarie

    Birgit Fiolka 15.10.2010

    Natürlich gab es weniger Quellen zu durchforsten, als z. B. zum Alten Ägypten. Wichtig sind die Überlieferungen der Alten Griechen, durch die wir ja die Amazonen überhaupt kennen. Noch immer wird in der Fachwelt darüber diskutiert, ob die Amazonen im Bereich Historie oder Mythos einzuordnen sind. Ein sehr schönes wissenschaftlich gehaltenes Buch mit neuen Erkenntnissen habe ich zum Glück bei meiner Recherche dann noch gefunden. Vom Amazonen- und Matriarchatsforscher Gerhard Pöllauer, der den Lebensraum der Thermodon-Amazonen auf Forschungsreisen untersucht hat. Und ganz besonders freut mich, dass es dieses Jahr [2010, Anm. d. Red.] ab September im Landesmuseum Speyer eine sechsmonatige Dauerausstellung über Amazonen geben wird. Das bedeutet, dass die Amazonen langsam ganz offiziell ihren Platz in der Geschichte finden.
  9. Warum Amazonen? Sie haben ja was Feministisches an sich – bist du Feministin? TinkerbellMarie

    Birgit Fiolka 15.10.2010

    Feministin bin ich tatsächlich, wenn es darum geht, ein konservatives Männer- und Frauenrollenbild aufzulösen (das aber gar nicht ausschließlich von Männern vorgegeben wird, sondern auch von vielen Frauen). Die Amazonen haben mir die Möglichkeit gegeben, verknöcherte und unerfüllbare Idealvorstellungen sowohl von Männern als auch Frauen gegenüber dem anderen Geschlecht in eine Geschichte zu verpacken und geschlechterbedingte Missverständnisse unterhaltsam aufzugreifen. Das geschieht nicht selten durch humorvolle Seitenhiebe in beide Richtungen. Was frei übersetzt heißt: Bei mir bekommen beide Geschlechter ihre Fehler vorgehalten und sollen angeregt werden, über ihre Einstellung nachzudenken – das ist für mich moderner Feminismus.
  10. Ägypten scheint es dir besonders angetan zu haben. Was reizt dich so an diesem Land? Hast du es selbst schon besucht? TinkerbellMarie

    Birgit Fiolka 15.10.2010

    Das Alte Ägypten war als Hochkultur vielen späteren Kulturen weit voraus. Was mich am Alten Ägypten reizt ist die starke Individualität in Architektur, Kleidung, Religion, Lebenseinstellung, die diese Kultur ausmacht. Das Alte Ägypten besitzt zudem eine sehr starke äußerliche und geistige Ästhetik, die ich sehr anziehend finde. Tatsächlich nehme ich mir immer wieder vor, dorthin zu reisen, und irgendwie kommt mir immer wieder etwas dazwischen (vielleicht auch die Sorge, dass es an Zauber verliert, wenn ich auf einer dudelnden Nilkreuzfahrt mit jeder Menge Touristen vor mich hin schippere und Bakschisch verteile.) ;-)
  11. Hattest du Einfluß auf die Covergestaltung und Ausstattung des Buches, z.B. die Extras wie Karten und Glossar? TinkerbellMarie

    Birgit Fiolka 15.10.2010

    Die Karten für meine Bücher zeichnet meine Freundin und Illustratorin Daniela Rutica. Sie entstammen in der Regel unseren gemeinsamen Ideen, die wir dann zusammen fügen und die sie dann ganz wunderbar umsetzt. Das Glossar stammt natürlich auch von mir, mit Titel und Covergestaltung lassen sich die großen Verlage nicht immer so gern reinreden. Aber da finde ich, haben es die Amazonenbücher auch ganz gut getroffen, und da gab es für mich ohnehin keinen Grund zu meckern.
  12. Du hast ja einige historische Romane geschrieben bisher. Wie bist du zur Historie gekommen? Hat dich Geschichte immer schon interessiert? TinkerbellMarie

    Birgit Fiolka 15.10.2010

    Zum Historischen Roman bin ich vor allem durch das Alte Ägypten gekommen, das mein Steckenpferdchen ist, seit ich neun Jahre alt war. Zufälligerweise war damals, als ich mit dem Schreiben anfing, der Ägyptenroman noch sehr populär, was es natürlich erleichterte, Fuß zu fassen. Geschichte fasziniert mich aber auch grundsätzlich, denn aus der Vergangenheit kann man über das Menschsein sehr viel lernen. Ägypten und die Antike sehe ich dabei als meine besondere Leidenschaft. Die geistige Prägung dieser Epoche ist mir sehr viel vertrauter und steht mir näher als z. B. das Mittelalter.
  13. Woher nimmst du den Stoff für deine Romane? Was inspiriert dich? TinkerbellMarie

    Birgit Fiolka 15.10.2010

    Mich inspirieren vor allem Menschen und besondere oder interessante Charaktere. Ich mag keine Pappkameraden auf eine Bühne stellen, sondern will dreidimensionale differenzierte Akteure, egal ob sie Psychopathen, Gutmenschen oder das personifizierte Böse sind. Das ist mir enorm wichtig - filigran gezeichnete Charaktertypen. Wenn ich spüre, dass mir das gelingt, dann wächst die Story meist automatisch mit. Und genau daher nehme ich auch oft meine Inspiration. Manchmal habe ich zuerst die Idee eines interessanten Protagonisten mit Macken und Kanten und denke dann: „Zu dem würde dies oder das passen, jenes Umfeld, diese Kultur etc.“ Man mag es kaum glauben, aber ich bin charakterbesessen ;-)
  14. Wie schreibst du? Bist du eine „organisierte“ Autorin, die feste Arbeitszeiten, feste Pläne und genaue Konzepte hat oder bist du eher spontan? TinkerbellMarie

    Birgit Fiolka 15.10.2010

    Mittlerweile habe ich so etwas, was man Organisation in meiner Arbeitszeit nennen könnte. Das war früher anders, da habe ich viel nachts geschrieben und immer dann, wenn es mich gepackt hat. Aber wenn man eine qualitativ gleichbleibende Leistung auf Dauer erbringen will, braucht man irgendwann eine Struktur oder ein System. Mittlerweile schreibe ich tagsüber mit einem Output von einer bis zwei Szenen – heißt mindestens 5 höchstens 10 Seiten täglich. Dann überarbeite ich die Szenen direkt am Computer. Und am nächsten Tag, bevor ich weiterschreibe, werden die Szenen noch einmal gelesen – einmal, um mich wieder einzulesen und gleichzeitig, um sie ein weiteres Mal zu überarbeiten.
  15. Die Fragen schlechthin: seit wann schreibst du und was hat dich zum Schreiben bewogen? TinkerbellMarie

    Birgit Fiolka 15.10.2010

    Tatsächlich hat das Schreiben von Romanen eigentlich mit meinem ersten Buch „Bint-Anat. Tochter des Nils“ begonnen. Das war im Jahr 2000. Vorher gab es ein paar Schubladenversuche und Experimente, die es aber nicht zu einem verwertbaren Manuskript geschafft haben. Ambitioniert mit dem Schreiben angefangen habe ich damals vor allem wegen des Themas Ägypten. Vor allem die Ägyptenromane von Pauline Gedge habe ich seinerzeit verschlungen und dachte mir, dass ich das auch könnte. Und Voila: Da war sie geboren, die Bint-Anat ;-)
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