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Armin Knebel - Bücher in Reihenfolge

Genre(s)
Krimi/Thriller, Liebesroman, Kinder-/Jugend, Humor & Satire, Mystery, Horror
  • * 08.07.1970 (55)
  • Karlsruhe

Über Armin Knebel

Geboren 1970 in Karlsruhe, begann Armin Knebel schon früh mit dem Schreiben – zuerst Drehbücher (oder das, was er sich darunter vorstellte), später Kurzgeschichten und Novellen, meist nur für sich selbst oder seine Freunde. Nach einer schulischen Laufbahn an der Realschule und einem Abstecher in verschiedene kreative Projekte gründete er die Satire-Zeitschrift "Willenlos" sowie die Computerzeitschrift "Brain AFK", beide als Online-Magazine. Nach einer längeren Schreibpause, in der Ideen gesammelt und im Kopf zusammengesetzt wurden, kehrte er schließlich zum Schreiben zurück – diesmal mit einem neuen Fokus: Statt nur Kurzgeschichten entstehen nun ganze Romane. Sein Stil bewegt sich zwischen Krimi und Fantasy, oft mit einer eigenen, unerwarteten Note. Heute lebt und schreibt er im Saarland.

Hobbys
Gaming, Filme schauen
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Inhaltsverzeichnis

Neue Bücher von Armin Knebel in chronologischer Reihenfolge

Armin Knebel Bücher in alphabetischer Reihenfolge

Bücherserien von Armin Knebel in der richtigen Reihenfolge

Auflistung nach unserer Recherche

Hawthorne Buchserie (5 Bände)

  1. Temporales Echo
  2. Tödliche Geschichte
  3. Im Zeichen der Hexe
  4. Öl und Blut
  5. Dunkle Detonation

Weitere Bücher von Armin Knebel

Rezensionen zu den Büchern von Armin Knebel

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Beantwortete Fragen

  1. Erzählst Du uns etwas über Dich?

    Armin Knebel 30.01.2026

    Ich bin Armin und wurde in Karlsruhe geboren. Seit über zehn Jahren lebe ich jedoch im schönen Saarland. Die Ruhe und die besondere Atmosphäre hier schätze ich sehr – sie helfen mir enorm beim Schreiben. Mein Buch „Graumoos“ spielt zum Beispiel im fiktiven Dorf Blieshagen – quasi direkt bei mir um die Ecke. Auch die erfundenen Orte "Leienbruch" und "Mandelbrunn" aus „Das Flüstern im Glas“ und „Die Werkstatt der verlorenen Geschichten“ liegen gedanklich ganz in dieser Region. Geschrieben habe ich eigentlich schon immer. Angefangen hat alles mit Drehbüchern – zumindest mit dem, was ich als Kind dafür hielt: Geschichten voller wirrer Kameraanweisungen. Heute schmunzle ich darüber, aber es war der Anfang. Ich war damals etwa zehn Jahre alt und ein großer Kinofan. Später wurden daraus Kurzgeschichten und Novellen. An Romane habe ich mich lange Zeit nicht herangetraut. Mit dem Umzug ins Saarland hörte ich dann aus mir selbst unerklärlichen Gründen fast zehn Jahre lang komplett auf zu schreiben. Untätig war ich aber nicht: In dieser Zeit habe ich Ideen gesammelt, verworfen und Geschichten im Kopf weitergesponnen. Die Idee der Zeitkugeln aus „Temporales Echo“ ist zum Beispiel bestimmt schon zehn Jahre alt. Irgendwann hat es mich dann wieder gepackt – und plötzlich sprudelten die Geschichten und Bücher nur so aus mir heraus.
  2. Wie kamst Du zum Liebesroman?

    Armin Knebel 30.01.2026

    Mein Weg zum Liebesroman war kein bewusster Genre-Entschluss, sondern eine logische Entwicklung. Ich bin der Liebe wegen ins Saarland gezogen – und irgendwann lag es nahe, darüber zu schreiben. Nicht autobiografisch, aber emotional nah an mir. So entstand „Weil … Du!“. Dabei habe ich gemerkt, dass mir Liebesgeschichten mit Hindernissen besonders liegen. Ich glaube nicht, dass jede Liebesgeschichte ein klassisches Happy End braucht. In „Weil … Du!“ gibt es zwar eines – das ist aber auch meiner eigenen Lebensgeschichte geschuldet. Mit „Spuren im Buch“ bin ich diesen Weg konsequent weitergegangen und habe persönliche Erfahrungen mit einer Liebesgeschichte verbunden – bewusst ohne klassisches Happy End. All das führte schließlich zu „Das gelähmte Herz“, einer Geschichte, die mir besonders wichtig war. Ich wollte keine Hollywood-Lösung erzählen, sondern eine ehrliche Geschichte über Liebe unter schwierigen Bedingungen. Über Schicksalsschläge, veränderte Nähe und die Frage, wie viel Hoffnung bleibt, wenn es kein perfektes Ende gibt. Für genau dieses „andere“ Ende habe ich viel positives Feedback bekommen – und genau dort fühle ich mich im Liebesroman zu Hause.
  3. Cover zum Buch Das gelähmte Herz

    Worum geht es in Deinem Buch?

    Armin Knebel 30.01.2026

    „Das gelähmte Herz“ ist eine Geschichte über Liebe, Verlust und darüber, wie fragil ein Leben sein kann, wenn es von einem Moment auf den anderen aus der Bahn gerät. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, deren Leben sich schlagartig verändert – körperlich, emotional und seelisch. Nichts ist mehr selbstverständlich: nicht der eigene Körper, nicht die Zukunftspläne, nicht einmal die Art, wie Nähe und Liebe funktionieren. Das Buch begleitet sie auf ihrem Weg durch diese neue Realität, in der Hoffnung und Verzweiflung oft dicht beieinanderliegen. Es geht um Beziehungen, die sich verändern, um Menschen, die bleiben – und solche, die an Grenzen stoßen. Um Liebe, die nicht laut ist, sondern sich in kleinen Gesten zeigt. Und um die Frage, was passiert, wenn das Herz liebt, der Körper aber nicht mehr mitmacht. Dabei verzichtet der Roman bewusst auf einfache Antworten oder schnelle Lösungen. Stattdessen erzählt er von innerem Wachstum, von Rückschlägen, von leisen Momenten und davon, wie man lernt, mit einem Leben weiterzugehen, das nicht mehr dem ursprünglichen Plan entspricht. Kurz gesagt: Es ist keine klassische Liebesgeschichte – sondern eine ehrliche Geschichte über Liebe unter schwierigen Bedingungen.
  4. Cover zum Buch Das gelähmte Herz

    Was zeichnet Deine Charaktere aus?

    Armin Knebel 30.01.2026

    Meine Charaktere erfüllen keine klassischen Rollen. Sie sind keine Held:innen oder klaren Gegenspieler, sondern Menschen mit Brüchen, Widersprüchen und blinden Flecken. Mir war wichtig, Figuren zu schreiben, die nicht perfekt reagieren und oft selbst nicht genau wissen, was sie fühlen. Viele tragen alte Verletzungen in sich, die erst unter Druck sichtbar werden. Sie handeln nicht aus dramaturgischer Logik, sondern aus Persönlichkeit heraus – manchmal klug, manchmal feige, manchmal überraschend ehrlich. Die Protagonistin ist stark und sensibel zugleich: jemand, der anderen hilft, aber selbst nur schwer Hilfe annehmen kann. Ihre Entwicklung ist kein großes „Über-sich-hinauswachsen“, sondern ein langsames Neudefinieren des eigenen Selbstbildes. Auch die Nebenfiguren sind vielschichtig angelegt. Manche wirken stabil, kämpfen innerlich aber mit Schuld oder Verlust. Andere sind laut oder scharfzüngig – und gerade deshalb verlässlich. Nähe entsteht in diesem Buch nicht durch große Gesten, sondern durch Zuhören, Aushalten und Schweigen. Kurz gesagt: Meine Charaktere sind keine Projektionsflächen, sondern Gegenüber – man muss sie nicht mögen, aber man kann sie verstehen.
  5. Cover zum Buch Das gelähmte Herz

    Warum ist Schweigen in Deinen Geschichten oft genauso wichtig wie Dialog?

    Armin Knebel 30.01.2026

    Schweigen ist für mich kein Mangel an Sprache, sondern eine eigene Form davon. Gerade in emotionalen Situationen sagen Menschen oft nicht das, was sie fühlen – entweder, weil ihnen die Worte fehlen, oder weil sie Angst vor den Konsequenzen haben. Dieses Ungesagte interessiert mich mehr als der perfekte Dialog. In meinen Geschichten entsteht Nähe häufig nicht durch große Gespräche, sondern durch das, was zwischen den Zeilen passiert: durch Blicke, Gesten, Pausen, durch das Aushalten eines Moments. Schweigen kann Schutz sein, Rückzug, manchmal auch Feigheit – aber genauso oft ist es Rücksicht, Überforderung oder tiefe Verbundenheit. Besonders bei Figuren, die Verlust, Schuld oder innere Brüche mit sich tragen, wäre zu viel Erklärung unehrlich. Nicht alles lässt sich auflösen oder aussprechen. Schweigen bewahrt diese Unschärfe – und gibt den Leser:innen Raum, selbst zu fühlen und zu deuten. Am Ende vertraue ich darauf, dass eine Geschichte stärker wird, wenn sie nicht alles ausspricht. Manche Wahrheiten entfalten ihre größte Wirkung genau dann, wenn sie leise bleiben.