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Andreas Kaminski - Bücher & Infos

Genre(s)
Krimi/Thriller, Regionalkrimis

Über Andreas Kaminski

Andreas Kaminski, 1969 im Ruhrgebiet geboren und aufgewachsen, lebt und arbeitet mittlerweile im Mordwesten der Republik, genauer im niedersächsischen Cloppenburg. Der Betriebswirt ist Krimi-Fan und spät berufener Krimi-Autor. Der Besuch eines Schreibseminars im Mai 2011 hat ihn zum Schreibtischtäter gemacht. Seit dem schreibt er unter dem Pseudonym "Kriminalinski". Kurz-Krimis erscheinen regelmäßig in Anthologien. Nach „Ministermord“ (2017) ist „Mord hinterm Misthaufen“ der zweite Kriminalroman mit dem Dorfpolizisten Pommes Willen, der 2019 erscheinen wird. Der Autor ist Mitglied im Syndikat, der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren. Mehr zum Autor unter www.kriminalinski.de.

Hobbys
Krimis lesen und schreiben
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Inhaltsverzeichnis

Neue Bücher von Andreas Kaminski

  1. Puff & Poggel - HistoKr...

    Im März 2016 erschien das Buch Puff & Poggel - HistoKrimis: 1950er-Mülheim-Krimi.
  2. Mülheimer Heißmangel

    Im März 2016 erschien das Buch Mülheimer Heißmangel.
  3. Schwarze Geschäfte

    Im März 2016 erschien das Buch Schwarze Geschäfte.
  4. Schlafe in Ruhe

    Im März 2016 erschien das Buch Schlafe in Ruhe.

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Weitere Bücher von Andreas Kaminski

Rezensionen zu den Büchern von Andreas Kaminski

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Beantwortete Fragen

  1. Wer ist der kreative Kopf hinter dem Krimi?

    Andreas Kaminski 03.12.2019

    Das bin natürlich ich. Ach so, jetzt hab ich verstanden - ihr wollt, dass ich über mich erzähle ... Na schön, wo fange ich an? Also, der kreative Kopf hinter "Ministermord" ist Kriminalinski, mit bürgerlichem Namen Andreas Kaminski. Der war mir aber zu bieder, daher das Pseudonym. Das ist aber offen, die Leser sollen ruhig wissen, wie ich heiße. Was müsst ihr noch über mich wissen? 1969 auf Kohle, also im schönen Ruhrgebiet, geboren und aufgewachsen, herzlich und direkt wie der Ruhrpott selbst, natürlich Schalke-Fan, natürlich Nichtraucher, katholisch - immer noch -, natürlich Messdiener gewesen, Abitur, Bundeswehr, Zeitsoldat, Ausbildung & Studium, im Angestelltenverhältnis gearbeitet, was Neues (Selbständigkeit) ausprobiert, pleite gegangen, aber immer noch glücklich, jetzt, im Mordwesten der Republik lebend (Südoldenburg/Niedersachsen), Traumberuf gefunden. Von dem, also vom Schreiben, kann ich (noch) nicht leben - was sich dringend ändern muss -, daher gehe ich (noch oder wieder) einem Brotjob nach. Der ist aber nicht so spannend, deshalb rede ich da nicht viel drüber. Für mich fängt der Tag erst an, wenn ich die Fleißarbeit beendet und mit der Spaßarbeit, dem Schreiben, begonnen habe. Dazwischen liegt eine lange Runde mit meinem Hund, einer betagten Labrador-Dame namens Milka, die natürlich ihren Auftritt in "Ministermord" hat. So fege ich mir den Kopf wieder frei für meine kriminalistischen Abenteuer und schreibe nicht selten bis tief in die Nacht.
  2. Warum hast Du Dich für das Krimi-Genre entschieden?

    Andreas Kaminski 03.12.2019

    Als großer TATORT Fan lag das Krimi-Genre natürlich nahe, wobei ich früher kaum Kriminalromane gelesen habe. Ich erinnere mich an einen Allgäu-Urlaub als Jugendlicher, der mir ungefähr so viel Spaß gemacht hat wie eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt. Nach stundenlangem Bergwandern lag ich abends in meinem Bett und griff zu "James-Bond"-Romanen, die es in der Ferienwohnung gab. Die haben mir gut gefallen, waren klasse geschrieben, man blätterte und blätterte und war plötzlich am Ende des Thrillers. Wie ich heute weiß, ist das so bei Pageturners. Aber das war nicht mein Erweckungserlebnis. Das kam später und verhielt sich so: Aus Gründen nahm ich mal an einem Schreibseminar teil. "Aus Gründen" ist gut, nech?! Na ja, vielleicht schon etwas abgelutscht, der Begriff, aber ich find´s immer noch lustig. Also, ich wollte Schreiben lernen, Kreatives Schreiben. Ich fand in Düsseldorf eine Autorenschule und einen super Referenten, der mir Regionalkrimis schmackhaft gemacht hat. So las ich die Krimi-Cops, Klaus Stickelbroeck, Horst Eckert und viele mehr. Ich las aber auch die alten Schinken vom Glauser oder von Agatha Christie. "Viel lesen du musst, wenn schreiben du willst", wurde mir von meinem Jediautorenvater aufgetragen. Die Krimi-Cops und der Stickel himself haben mich derart begeistert, dass ich unbedingt Krimis, gern mit humoriger Note, schreiben wollte. Und so wagte ich mich, über zahlreiche Veröffentlichungen von Kurzkrimis, an meinen ersten Kriminalroman.
  3. Verrätst Du uns etwas zum jetzigen Fall?

    Andreas Kaminski 03.12.2019

    In "Ministermord" ermittelt ein geradliniger Dorfpolizist aus dem Landkreis Cloppenburg widerwillig und auf eigene Faust in der Landeshauptstadt Hannover und sticht dabei in ein Wespennest aus korrupten Politikern und deren willfährigen Handlangern. Dorfkrimi meets Politthriller. "Super Mischung aus Spannung, Humor und norddeutschem Flair", schrieb eine Leserin. Ich finde, sie trifft es genau. Die Idee zu meinem Debütkrimi geisterte lange in meinem Kopf. Ich wollte keinen klassischen Kriminalhauptkommissar als Hauptfigur meines Romans, so dass ich lange an der Figur des erdverwachsenen Dorfpolizisten Hendrik "Pommes" Willen gearbeitet habe. Pommes kommt gut an bei den Leserinnen und Lesern (ich glaube, es sind mehr Leserinnen) und der Lokalkolorit im Krimi freut die Fans aus Südoldenburg genauso wie Leserinnen und Leser aus anderen Regionen Deutschlands, denn dort könnte der Krimi genauso gut spielen (Dorfpolizist aus der Provinz auf Mörderjagd in der Landeshauptstadt - funktioniert garantiert 16 mal in Deutschland). Eine Idee für einen zweiten "Pommes-Willen"-Krimi bringe ich gerade zu Papier, die Veröffentlichung ist für Herbst 2019 geplant.
  4. Wie fügten sich Deine Ideen Stück für Stück zusammen?

    Andreas Kaminski 03.12.2019

    Bei "Ministermord" habe ich lange am Plot gefeilt, bis es mir gefiel. Witzigerweise hatte ich zunächst den Titel im Kopf und habe dazu die passende Story entwickelt. Die Doppeldeutigkeit des Titels fand ich spannend - wird ein Minister ermordet oder ist der Minister der Mörder? An dieser Frage habe ich lange überlegt. Ich habe mich dann entschieden - aus Gründen ;-) Jedenfalls, als die Story entwickelt war, habe ich sie geplottet, d. h. ich habe zunächst einmal den roten Faden des Krimis zu Papier gebracht. Als mir der schlüssig erschien, habe ich mit dem Schreiben angefangen. Beim zweiten Roman, der zur Zeit ja in der Mache ist, war es ganz anders. Ich wollte zu dem Zeitpunkt, als mir die Idee kam, noch gar keine Idee für einen neuen Krimi haben. "Ministermord" war gerade erschienen, die ersten Lesungen vorüber, ich suhlte mich noch im Glück ob der Veröffentlichung meines Debüts, da stolperte ich sozusagen über einen wahren Kriminalfall, der sich in Bayern zugetragen hatte. Es ging dabei um einen verschwundenen und für tot gehaltenen Landwirt. Landwirte gibt es nicht nur in Bayern, die haben wir auch hier im Mordwesten, im Oldenburger Mörder-, äh Münsterland. Durch die Berichterstattung in den Medien hatte ich praktisch den Plot schon fertig. Etwas liegen und reifen gelassen und zack, bin ich wieder am Schreiben.
  5. Was begeistert Dich am Schreiben?

    Andreas Kaminski 03.12.2019

    Dazu gäbe es einiges zu sagen, will heißen, es gibt nicht nur einen Grund für mich, dass ich schreibe. Und: Die Gründe haben sich nach und nach entwickelt. Angefangen hat es damit, dass ich aus Spaß heraus eine Geschichte geschrieben habe, die ein damaliger Arbeitskollege einfach geil fand. Diese Geschichte betraf uns, nur uns, unsere 3-Mann-Firma und das, was wir da machten. Was das war spielt keine Rolle, ich hatte Spaß daran, unsere Erlebnisse als fiktives Betriebs-Tagebuch festzuhalten. Das hat meinen beiden Kollegen gut gefallen, einer von denen meinte, ich hätte so etwas wie Talent. Der war es auch, der mir riet, mal ein Schreibseminar zu besuchen. Ich folgte seinem Rat, lernte, dass man Kreatives Schreiben lernen kann, und war begeistert von den Fortschritten, die ich machte. Direkt meine erste Kurzgeschichte wurde in einer Anthologie veröffentlicht. Dann lernte ich die Krimi-Cops kennen, ich besuchte fast jede ihrer Lesungen in Düsseldorf und war von den Jungs begeistert. Das wollte ich auch - lesen, vor richtigem Publikum. Seit dem Moment, in dem mein Publikum zum ersten Mal bei einer witzigen Stelle in meinem Krimi gelacht hat, brennt dieses Feuer in mir. Ich schreibe für mein Publikum, um zu lesen und meine Gäste während einer Lesung gut zu unterhalten. Und wenn sie danach mein Buch kaufen und es zu Hause in Ruhe komplett lesen, ja dann bin ich so richtig glücklich!
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