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Alina Falkenau - Bücher & Infos
- Genre(s)
- Roman/Erzählung
- Hürth, Deutschland
Über Alina Falkenau
Alina Falkenau wurde 1979 geboren und lebt in Rheinland-Pfalz. Sie interessiert sich vor allem für soziale Themen und gesellschaftliche Fragen, die oft am Rand der öffentlichen Wahrnehmung stehen. Schreiben versteht sie weniger als Mittel zur Selbstinszenierung oder zum wirtschaftlichen Erfolg, sondern als persönlichen Prozess. Ihre Romane entstehen aus dem Bedürfnis heraus, Gedanken zu ordnen, Erfahrungen zu reflektieren und Themen zu verarbeiten, die sie beschäftigen.
- Hobbys
- Lesen, Schreiben, Musik
Inhaltsverzeichnis
Neue Bücher von Alina Falkenau in chronologischer Reihenfolge
- Neuheiten 12/2025: Mira: Mädchen im Schatten der Straße (Details)
Alina Falkenau Bücher in alphabetischer Reihenfolge
Rezensionen zu den Büchern von Alina Falkenau
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Beantwortete Fragen
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Wer bist Du?
Alina Falkenau 27.12.2025
Eine Frage, die ich mir schon unzählige Male selbst gestellt habe. Um es mit den Worten von Gloria Gaynor zu sagen: „I am what I am.“ Ich sehe mich selbst als Freigeist, als einen Menschen, der sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengibt, sondern nachfragt, eigene Gedanken entwickelt und verwirft und für sich selbst einen Weg gefunden hat, seinen Platz im Leben zu finden. -
Wie gestaltete sich Dein Weg zum Buch?
Alina Falkenau 27.12.2025
Der Weg zu diesem Roman war überraschend kurz. Auf YouTube stieß ich auf Videos, in denen eine obdachlose junge Frau in Bremen begleitet wurde – gerade einmal 21 Jahre alt, drogenabhängig. Fast beiläufig fiel dabei ein Satz über obdachlose Minderjährige. Dieser Moment ließ mich nicht mehr los. Ich konnte nicht begreifen, dass es in Deutschland überhaupt möglich ist, minderjährig auf der Straße zu leben. Spontan dachte ich an Jugendämter, an Schutzmechanismen, an ein System, das doch greifen müsste, sobald Kinder und Jugendliche betroffen sind. Ein Trugschluss. Obwohl es laut Gesetz keine obdachlosen Minderjährigen geben darf, sind es in Wirklichkeit tausende. Unwillkürlich erinnerte ich mich an Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo. Daraus entstand die Idee, eine obdachlose Minderjährige zur Protagonistin eines Romans zu machen. Gleichzeitig war mir klar, was dieser Roman nicht sein sollte: kein Klischee, keine Reduktion auf Drogen, Kriminalität oder Prostitution. Diese Themen habe ich bewusst ausgeklammert. Damit stellte sich jedoch ein neues Problem. Ich wollte keinen Jugendroman schreiben, sondern einen Roman, der sich klar an ein erwachsenes Publikum richtet. Die Lösung fand ich, indem ich Mira erwachsene Romanfiguren an die Seite stellte – Menschen, die sie auf ihrem Weg begleiten, prägen, manchmal tragen und manchmal auch scheitern lassen. -
Worum geht es?
Alina Falkenau 27.12.2025
Im Mittelpunkt meines Romans steht Mira (16), die von zu Hause in Thüringen weglief und über Frankfurt und Köln schließlich in Düsseldorf landete. Dort lebt sie auf der Straße und bettelt. Sie lernt Frank (52) kennen, der zwar mitten im Leben steht, aber keinen wirklichen Sinn mehr in seinem Dasein sieht. Mira zu helfen erscheint ihm genau das zu sein, was er braucht: eine Aufgabe. Mira ist skeptisch und vermutet zunächst, dass Frank verbotene Absichten hat, was jedoch nicht der Fall ist. Sie lässt sich auf ihn ein und gewinnt an Stärke, um für andere Obdachlose da zu sein – was Frank schließlich zum Verhängnis wird. Durch sein Verhalten öffnet er ihr unfreiwillig eine Tür, durch die Mira nie wieder gehen wollte. -
Warum meinst Du braucht die Welt Dein Buch?
Alina Falkenau 27.12.2025
Die Welt braucht mein Buch nicht, dieser Illusion gebe ich mich nicht hin. Ich habe den Roman in erster Linie für mich selbst geschrieben, um Gedanken zu verarbeiten und vielleicht den Blick auf eine Minderheit zu lenken. -
Willst Du weitere Romane schreiben?
Alina Falkenau 27.12.2025
Ja, unbedingt. Ich habe bereits mit dem ersten Roman einer Serie begonnen. In dieser Romanreihe möchte ich Themen aufgreifen, die mir persönlich wichtig sind und die ich erzählerisch verarbeiten kann. Konkret wird es um eine Art „deutsche Miss Marple“ gehen. Eine Frau, die durch einen Unfall an den Rollstuhl gebunden ist, hilft Menschen, die in Schwierigkeiten stecken. Keine Morde, keine klassischen Kriminalfälle. Stattdessen stehen Themen wie Mobbing, Diskriminierung und soziale Ungerechtigkeiten im Mittelpunkt.

