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Joshua Tree - Der Flug des Leviathan

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    Behemoth 2333 - Band 3: Der Flug des Lev...

    von

    3.5|1)

    Verlag: Independently published

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 185


    ISBN: 9781549988165


    Termin: Oktober 2017

    Das Buch ist der 3. Band der Reihe (3 Teile).

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      ACHTUNG! Spoiler zu den Vorgängern!

      Klappentext

      Pascal, Jeremy und die Überlebenden der UNS Concordia sind an ihrem Ziel angelangt: Der Erde. Und doch ist alles anders, als sie es erwartet hatten. Die mystische Heimat der Menschheit ist alles andere als der warme Schoß ihrer Vorfahren - und die Macht haben längst nicht mehr die Menschen. Bald müssen Pascal und Jeremy erkennen, dass sie nicht ohne Grund zur Erde gelangt sind und merken, dass sie bloße Figuren auf einem Schachbrett sind und die Spieler sie erneut in Position bringen. Die Mission? Gefährlich. Die Erfolgsaussichten? Gering. Gelingt es ihnen erneut, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen und die Karten neu zu mischen?

      Meine Meinung

      Weltraumabenteuer - irgendwie reizen sie mich, aber irgendwie scheine ich nicht so wirklich dafür geschaffen zu sein. Bisher konnte es mich noch faszinieren und vor allem meine Neugier wecken, aber je mehr ich in die Tiefen des Alls und der technischen Raffinessen abtauche, desto widerspenstiger ist mein Verständnis für das Ganze. Gerade die vielen Begriffe um die Details der Technologie nehmen mir nehmen mir das Gespür für die Entwicklungen und auch die Hintergründe entgleiten mir immer mehr. Ich blicke an manchen Stellen leider nicht wirklich durch.

      Dabei hält die Geschichte weiterhin an ihrem roten Faden fest! Pascal und Jeremy treffen aufeinander, Alexander Moreau offenbart zumindest zum Teil seine Pläne und es kommt zu spannenden Diskussionen mit der KI. Gerade das hat mir hier besonders gefallen, denn eine KI (künstliche Intelligenz) ist ja keine so weit hergeholte Weiterentwicklung. Zu dem Thema gibt es übrigens ein interessantes Interview am Ende des Buches mit Europas führendem Forscher Prof. Dr. Schmidhuber.

      Die zentrale Rolle der KI hier hat natürlich, wie immer, mit Macht zu tun. Aber auch sie scheint ihre Grenzen zu haben und kann nicht alles berechnen, denn Menschen sind und bleiben unberechenbar. Gerade was die Empathie und die Moralvorstellungen betrifft, ist ein "Computer" und sei er noch so fortschrittlich, einfach nicht in der Lage zu empfinden.

      Witzigerweise hilft aber den Menschen in dieser Zukunft gerade das SenseNet, mehr zu empfinden - zumindest kommt es mir so vor - denn sie sind damit mit allen anderen Menschen verbunden. Nicht nur wie ein überdimensioniertes Google zum Informationsaustausch, sondern eben auch auf der Gefühlsebene. Sie können sich austauschen, nehmen die Regungen von Millionen von Menschen wahr und können darüber auch selbst beeinflusst werden. Einerseits eine etwas gruselige Vorstellung, dass jeder mein mir eigenes Gefühl wahrnehmen kann, aber man merkt auch, dass dadurch ein sehr intensives Verbundenheitsgefühl entsteht.
      Vor allem, als bei einigen das SenseNet abgeschaltet wird. Die gefühlte Einsamkeit, wenn sie nun mit ihren Gedanken und Empfindungen "alleine" sind, ist eine große Umstellung. Das wurde sehr schön beschrieben, wie auch die ganzen Spielereien, die das Leben einfacher gemacht haben durch die Kontrolle mit Naniten, die durch die Abtrennung nicht mehr funktionieren - zumindest hab ich das so verstanden ... die Körpertemperatur oder auch andere Funktionen werden dadurch geregelt, Lautstärken gedämpft, das Herz-Kreislauf-System gestärkt oder auch schmerzstillende Mittel injiziert, ohne selbst etwas dafür tun zu müssen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie ausgeliefert man sich fühlt, wenn man das alles gewohnt ist und von einem Moment auf den anderen tatsächlich auf sich allein gestellt ist.

      "Es war frustrierend, vom SenseNet abgeschnitten zu sein und es war beängstigend.
      Nicht zum ersten Mal wünschte sie sich dieser Tage die Wärme des SenseFeldes zurück.
      Die Nähe und Geborgenheit, die durch die Anwesenheit der allgegenwärtigen Emotionen
      und Gedanken ihrer Mitmenschen durch das Konfluenzsystem waberten." Pos 1895

      Die Handlung an sich geht zügig weiter, es passieren viele Überraschungen und Wendungen, mit denen man nicht rechnet, aber wie oben erwähnt konnte es mich nicht mehr so richtig mitreißen. Anscheinend ist das ganze für meinen Kopf zu abstrakt und ich kann mich da einfach nicht so reindenken, wie ich es gerne möchte.
      Der Aufbau ist gleich geblieben, indem sich die Passagen aus Sicht von Jeremy und Pascal abwechseln und man so einen guten Überblick über die Entwicklungen beibehält. Und es gibt immer wieder Momentaufnahmen im "Zwischenspiel" über die politische Lage und den Ereignissen außerhalb.

      Für Science Fiction Fans kann ich die Reihe auf jeden Fall empfehlen, kurzweilig geschrieben mit vielen ausgefallenen Ideen, die logisch aufeinander aufbauen - ich kann dem ganzen mit meinen Kenntnissen nur leider nicht immer so ganz folgen.

      Fazit: 3.5 Sterne

      © Aleshanee
      Weltenwanderer

      Behemoth 2333

      Band 1: Das Jupiter Ereignis
      Band 2: Der Hyperraum Krieg
      Band 3: Der Flug des Leviathan
      Band 4: --- in Vorbereitung ---
      :study: "Tochter des dunklen Waldes" von Katharina Seck
      Mein Bücherblog: Weltenwanderer
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