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Tanja Pleva - Spielzeit

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    Spielzeit

    von

    5|1)

    Verlag: AV-Verlag

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 426


    ISBN: 9783945607046


    Termin: November 2016

    Das Buch ist der 5. Band der Reihe (5 Teile).

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    • Tanja Pleva - Spielzeit

      Klappentext:

      In London wird die fürchterlich zugerichtete Leiche eines Mannes gefunden. Seine Affinität zum Tod und ein im Matsch verlorenes Foto, das den geköpften Leichnam einer Frau zeigt, geben den Ermittlern Sam O'Connor und Claire Moyer von Scotland Yard Rätsel auf. Mitten in den Untersuchungen wird Sam jedoch von Europol abberufen und zu einem anderen Tatort geschickt, der ihn an der gesunden Psyche der Gesellschaft zweifeln lässt. Das Motto "Spaß hat keine Grenzen" bringt das Team an sein eigene Limit. Plötzlich nimmt der Fall Dimensionen an, die niemand jemals vermutet hätte.

      Meine Meinung:


      Tolles Cover. Der Einband ist in verwaschenen Grautönen gehalten, in dessen Mittelpunkt ein "Gordischer Knoten" zu erkennen ist. Allein das hat bei mir schon die Phantasie angeregt, noch bevor ich überhaupt mit dem Buch begonnen hatte.

      Ziemlich schnell habe ich dann herausgefunden, dass Sam O'Connor und sein "Partner" Juri sich schon länger kennen und Sam noch immer unter seiner Vorgeschichte zu leiden hat, die er aus einem seiner vorherigen Fälle mit sich herumschleppt. Also war mir schnell klar, dass es schon vorher mindestens ein Buch über Sam gegeben haben muss. Das ist nicht schlimm, da "Spielzeit" eine in sich abgeschlossene Geschichte ist und Vorkenntnisse nicht nötig sind. Nur für mich persönlich sehr schade, da ich Reihen eigentlich gerne von Anbeginn lese.

      Sam ist in meinen Augen ein durchaus sympathischer Ermittler. Er hat seine Schwächen, wie jeder Mensch, aber steht nicht unter Drogen, ist kein Alkoholiker, braucht keine Schmerzen etc., etc. Also eigentlich ganz normal. Diese Tatsache ist sehr erfrischend gewesen, da doch momentan ständig irgendwo Ermittler auftauchen, die grundsätzlich mit schweren Problemen belastet sind und diese auf irgendeine Art und Weise kompensieren müssen - also durch Alkohol, Drogen, oder was weiß ich was....

      Sam braucht das alles nicht und gerade das hat ihn in meinen Augen besonders sympathisch gemacht.

      Die Geschichte selbst ist sehr flüssig zu lesen. Sehr spannend geschrieben, mit kurzen und knackigen Kapiteln, deren Ende immer schön mit Cliffhangern versehen waren. Sehr schön.

      Eins vorweg: Die Story ist nichts für zartbesaitete Charaktere. Hier geht es schon richtig zur Sache und das Kopfkino wird mehr als angeregt.

      Direkt am Anfang des Buches werden wir Zeuge, wie ein Mann ermordet wird. Bestialisch ermordet. Und so richtig werden wir noch nicht schlau aus der Erzählweise und wie die verschiedenen Personen im Buch zueinander passen. Doch je weiter wir mit der Geschichte kommen, umso dichter verweben sich die Fäden zu einem Ganzen. Sehr gut gemacht.

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      Am meisten hat mich natürlich die Geschichte mit Kati fasziniert, die Henry in gutem Glauben auf die Burg gefolgt ist und ich konnte es immer kaum abwarten, wenn die Kapitel gesprungen sind, dass ich Katis Geschichte weiterverfolgen konnte. Stellenweise konnte ich ihre Naivität allerdings überhaupt nicht nachvollziehen. Aber selbst wenn sie früher begriffen hätte, hätte sich für sie nichts geändert.


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      Völlig verstört war ich dann, als Maxine, die dem Mörder ihrer Schwester nachgejagt war, mit Kati in einer Zelle kauerte und dann schließlich zu der folgenschweren Entscheidung gedrängt worden ist, selber zur Mörderin zu werden.


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      Da war ich völlig fassungslos. Wie konnte Maxine sich nur so entscheiden? Die Frage habe ich mir immer wieder gestellt. Bis ich damit aufgehört habe und die Fragestellung sich änderte in: Wie konnte Maxine sich NICHT so entscheiden? Welche Option hat sie denn gehabt? Was hätte sie stattdessen tun können? Nichts.


      Schrecklich.

      Das Ende des Romans hätte meiner Meinung nach noch gut ein paar Seiten vertragen können. Ich habe mich auf einmal wie in einem Hollywood-Action-Streifen gefühlt. So schnell konnte ich gar nicht lesen, wie sich die Ereignisse überschlagen haben. Hier kam ein bisschen das Gefühl auf, in Echtzeit dabei zu sein - aber nicht positiv.

      Trotzdem tut es meinen Sternchen keinen Abbruch.

      Ich habe jede Seite des Romans genossen. Die Story lässt den Leser schaudernd zurück.

      Fazit:

      Frau Pleva hat einen neuen Fan :D
      Liebe Grüße
      Pokerface

      Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen (Yoda) :study:
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