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Welche Bücher habt ihr im September 2017 gelesen?

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    • Ich habe noch gar nicht im September-Thread geschrieben. Das muss ich schleunigst nachholen, denn es war ein richtig toller Lesemonat gewesen:

      Die Insel der besonderen Kinder - Ransom Riggs :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      So wirklich konnte mich das Buch nicht packen. Erst fing es spannend an und flaute -meiner Meinung nach- ab und ich habe den Rest nur noch überflogen. Für den starken Anfang und die Idee die dahintersteckt gab es 3 solide Sternchen von mir.

      Gott fährt Fahrrad: oder die wunderliche Welt meines Vaters - Maarten ’t Hart :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :love:
      Maarten ’t Hart hat ein wunderbares, liebenswertes Portrait seines Vaters geschrieben. Da hatte alles für mich gepasst.

      Der Ozean am Ende der Straße - Neil Gaiman :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      Wenn ich an den Roman zurückdenke, dann kommen mir Stichworte wie phantasievoll, mysteriös und spannend in den Sinn. Gaiman halte ich als Autor auf jeden Fall auch im Blick.

      Der Name des Windes - Patrick Rothfuss :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: :drunken:
      Knapp an 5 Sternen vorbeigerauscht, aber auch nur weil ich mich an einer Stelle richtig gelangweilt hatte. Aber der Rest ist einfach nur klasse. Ich liebe es mich von einem Fantasy-Roman in eine andere Welt entführen zu lassen und das ist Rothfuss sehr gut gelungen. Ich habe buchstäblich Kopfkino während des lesens gehabt, was mittlerweile eher seltener vorkommt.

      Darm mit Charme - Giulia Enders :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :applause:
      Einfach klasse wie humorvoll und laienverständlich Enders über ein arg vernachlässigtes Organ schreibt. Wer spricht schon gerne öffentlich über seinen Darm :wink: Absolut spitze und unbedingt empfehlenswert. Jetzt kann ich auch den Hype um das Buch nachvollziehen und in diesem Fall empfehlen auch auf den Zug zu springen und das Buch zu lesen. Mehr und bessere Infos erhält man in dieser Form höchstwahrscheinlich nicht.
      Bücher müssen mit soviel Überlegung und Behutsamkeit gelesen werden, als sie geschrieben wurden.
      Henry D. Thoreau




      :montag: Ich lese gerade
    • Neu

      Seit unserem Umzug ist mein Lesepensum extrem geschrumpft. Gut, zuerst hatten wir noch kein Sofa oder eine ähnlich bequeme Leseecke. Aber auch jetzt, wo lange schon alles begehbar und eingerichtet ist, lese ich weniger. Warum auch nicht. Im SEPTEMBER 2017 hatte ich mir also diese Bücher vorgenommen:

      101. Cynan Jones: Graben :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Die Geschichte ist leider äußerst dünn, erschöpft sich im Antriggern emotionaler, in Trauer gekleideter Erinnerungen. Die Charaktere sind in Wirklichkeit nur sehr dürftig gestaltet. Alles bleibt in Andeutungen. Und der alttestamentarische Gegensatz bleibt Behauptung. Ich mochte den kurzen Roman dennoch recht gerne, wenn er auch etwas mehr Handlung vertragen hätte, nicht nur Atmosphäre, wohlfeile Drastik und konsequente Gegenüberstellung zweier Männlichkeitsbilder. :arrow: REZENSION

      102. Gary Victor: Schweinezeiten :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: Ein Haiti-Krimi. Stil geht klar vor Inhalt (was mir gut gefällt). Der Tonfall ist großartig, auch wenn sich manche Beschreibung – etwa der sengenden Hitze – etwas oft wiederholt. Der Kriminalfall wirkt etwas aufgesetzt und erscheint mir weniger wichtig als Einblick in die korrupte Gegenwart Haitis als die wüste Gedankenstimme der extrem abgewrackten Hauptfigur. Weniger Voodoo als gedacht, aber mit schön überraschend platzierten Seltsamkeiten aus der Flücheecke.

      103. Paul Jorion & Grégory Maklès: Das Überleben der Spezies :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: Anschauliche, böse Comic-Satire, die die desaströse Funktionsweise des Kapitalismus erklärt. Die allegorische Darstellungsweise ist stimmig und recht clever durchdacht: der Normalbürger als Legomännchen, der „freie“ Markt als Pferderennen, etc. Man lernt zwar wenig Neues, aber fühlt sich verstanden – als kleines Rädchen im Getriebe.
      Lucius Shepard "Das Leben im Krieg" (361/601)
      Thomas Gaschler & Eckhard Vollmer "Dark Stars - 10 Regisseure im Gespräch" (103/300)
      John Casey "Der Traum des Dick Pierce" (113/392)

      Jahresbeste: Willa Cather (2017), Adrian Tomine (2016), Derek Raymond (2015), James Agee (2014), Ken Kesey (2013), Jim Nisbet & Richard Ford (2012) :king:
      Gelesen: 110 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
      Letzter Buchkauf am 15.11.2017: Lucia Berlin "Was ich sonst noch verpasst habe"
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