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Phillip P. Peterson - Todeszone

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    Transport 3: Todeszone

    von

    4.7|6)

    Verlag: Books on Demand

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 328


    ISBN: 9783743118638


    Termin: Dezember 2016

    Das Buch ist der 3. Band der Reihe (3 Teile).

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    • Phillip P. Peterson - Todeszone

      Autor - Titel:
      Phillip P. Peterson - Transport 3- Todeszone

      Genre: Sci-Fi, Außerirdische, Weltall, Abenteuer
      Verlag: Books on Demand
      Bindung: Taschenbuch
      Seiten: 324

      Inhalt:
      Während Russell und die anderen Siedler von New California mit General Morrow und seinen Söldnern um die Unabhängigkeit ihrer Kolonie streiten, taucht eine neue Gefahr auf. Die Transporter entpuppen sich als fürchterliche Waffen, die nicht nur die Menschen auf New California, sondern die gesamte Milchstraße bedrohen.
      Eine Gruppe Freiwilliger begibt sich schließlich auf eine Reihe gefährlicher Missionen mit dem Transporter, um der Gefahr entgegenzutreten. Aber am Ende muss sich Russell fragen, wer der größere Feind ist: Die geheimnisvolle Macht hinter den Transportern oder General Morrow.
      (Q Amazon)

      Meinung:
      Man kann wohl sagen was man will, aber Herr Peterson hat wohl einiges richtig gemacht. Ich habe in nur einer Woche alle drei Teile der Transport-Reihe gelesen und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.

      Nachdem nun in Teil 2 die Kolonisten sich gegen die feindliche Tierwelt behauptet haben, müssen sie sich in Teil Drei einem alten Feind stellen, wie bereits am Ende des zweiten Teils angedeutet klopft dieser sozusagen an die Tür und verschafft sich gewalttätig Einlass. Harris und Co. müssen sich nun mit dieser neuen Bedrohung ihrer Freiheit und auch ihres Lebens auseinandersetzen. Und die Lage scheint reichlich ausweglos, denn Harris selbst wird gefangengenommen und wartet auf seinen Prozess, dessen Ende bereits feststeht, und der Rest der Kolonisten muss sich mit aggressiven Besatzern beschäftigen und jeder Versuch sich gegen diese aufzubäumen wird praktisch im Keim erstickt.
      Den Kolonisten kommt nun zugute, dass eine neue Gefahr am Rande des Universums aufzieht und diese bedroht die Besatzer und auch die Kolonisten gemeinsam. Wenn jetzt nicht an einem Strang gezogen wird, so verlieren beide Seiten.
      Sowohl die Kolonisten als auch die Besatzer der Kolonie finden sich in einem ungleichen Kampf wieder. Der Feind ist nicht wirklich greifbar und eine Lösung ist undenkbar. Es gibt wieder einige Verluste und zum Ende hin sieht es fast so aus als ob keine Lösung gefunden werden kann. Bis Harris, wer auch sonst, die zündende Eingebung hat und man langsam eine Lichtblick erkennen kann. Was sie am Ende finden verschlägt allen die Sprache.

      Peterson hat mit der Todeszone ein gutes Ende der Transport-Reihe geschaffen. Hat mich in Teil 2 noch genervt, dass es sich eher wie ein Abenteuerroman liest und der Transporter selbst kaum eine Rolle spielt, so rückt dieser in Teil 3 wieder viel weiter in dem Mittelpunkt. Allgemein verlagert sich die ganze Geschichte wieder viel mehr in die weiten des Raums und man wird wieder mit allerhand wissenschaftlichen Kram bedient. Allerdings halten sich die wissenschaftlichen Ausführungen, wie eigentlich immer bei Peterson, sehr im Rahmen und somit muss man als Leser keine Sorge haben sich durch seitenlange wissenschaftliche Erklärungen zu wühlen.
      Es gab ein paar Kleinigkeiten, insbesondere auf die Funktionsweise des Transporters bezogen, die mich etwas gestört haben. Ich will hier aber nicht unnötig in Detail gehen, da ich sonst spoilern würde und das möchte ich doch vermeiden. Auch war ich mit einigen Erklärungen zu der Bedrohung selbst nicht ganz zufrieden, aber auch hier will ich nicht spoilern und kann das nur am Rande bemerken.
      Dennoch hat mich dieser Teil wieder um Längen besser unterhalten als Teil 2. Was aber eben auch daran liegt, dass sich diese Geschichte wieder um den Transporter, seine Geheimnisse und das Weltall dreht und nicht so detailliert um das Leben auf einem anderen Planeten, wie Teil 2. Auch ist mir in diesem Teil sehr stark ins Auge gestochen, dass Peterson viel Wert auf politische Aspekte des Transporterprojekts und auf die Personen und ihr Verhalten in Bezug auf persönlichen Verlust legt. Natürlich bleibt bei einem solchen Kampf nicht aus, dass es Verluste gibt und durch diese andere Menschen direkt betroffen sind, doch ich fand, dass gerade in Teil 3 dieses Thema einen recht großen Spielraum hatte. Peterson geht stark auf das Verhalten verschiedener Menschen, in verschiedenen Positionen ein und zeigt deren Veränderung im Verhalten. Sei es nun Wut, Rache, Selbstmitleid oder einfach der Wille zu überleben.
      Alles in Allem ist es ein guter Abschluss für eine recht unterhaltsame Serie. Ich habe bereits beim ersten Teil schon gesagt, dass ich mit dem Ende hätte leben können, doch hat sich der Autor dazu entschieden eine Trilogie daraus zu machen. Teil 2 war für mich etwas schwächer und der dritte Teil hat thematisch wieder aufgeholt, wenn dieser auch an manchen Stellen nicht ganz meine Zustimmung bekommt. Ich habe es bisher noch nie fertig bekommen alle Teile einer Serie direkt hintereinander und in so kurzer Zeit zu lesen, also muss Peterson wohl einiges richtig gemacht haben. Ich bin mir immer noch nicht sicher ob es sein Schreibstil, das Layout der Bücher oder einfach die Themen sind, aber alle seiner Bücher haben sich wunderbar gelesen. Ich freu mich bereits auf ein weiteres aus seiner Feder.

      Fazit:
      Transport 3 - Todeszone ist ein gelungener und unterhaltsamer Abschluss für die Serie. Das Buch ist durch und durch spannend. Es gibt einige Wendungen im Verlauf der Geschichte und es liest sich verdammt schnell und flüssig. Mir fiel es schwer die Geschichte überhaupt aus der Hand zu legen und auf zwei Nächte zu verteilen, aber irgendwann muss man ja mal schlafen.
      Ein paar Kleinigkeiten haben sich für mich nicht ganz richtig angefühlt, aber das kann auch an meinem technischen Verständnis für die Thematik liegen. Dennoch ist die Geschichte um den Transporter, Harris und all die anderen lesenswert.

      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:
      Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann.
      Samuel Goldwyn

      Da gibt es dieses Zitat [....] es besagt, dass Moral das ist, was man tut, wenn niemand hinsieht.
      (Wrath James White - Der Totenerwecker)
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