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Phillip P. Peterson - Todesflut

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    Transport 2: Todesflut

    von

    4.6|5)

    Verlag: Books on Demand

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 428


    ISBN: 9783848215119


    Termin: November 2017

    Das Buch ist der 2. Band der Reihe (3 Teile).

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    • Phillip P. Peterson - Todesflut

      Autor - Titel:
      Phillip P. Peterson - Transport 2 - Todesflut

      Genre: Sci-Fi, Abenteur, Kolonisten, Weltall
      Verlag: Books on Demand
      Bindung: Taschenbuch
      Seiten: 424

      Inhalt:
      Wer wird leben? Wer wird sterben?
      Russell und die anderen Überlebenden des Transporter-Projekts haben zusammen mit einer Gruppe verschollener Soldaten und Wissenschaftler eine Kolonie auf dem Planeten New California gegründet. Nach langen Jahren harter Arbeit blicken die unfreiwilligen Kolonisten endlich wieder hoffnungsvoll in die Zukunft.
      Aber sie ahnen nicht, dass auf ihrer neuen Heimat eine tödliche Bedrohung auf die Siedler wartet. Als die Menschen die herannahende Gefahr bemerken, ist es fast zu spät und Russell muss im Angesicht des Todes um das Überleben seiner Familie kämpfen.
      (Q Amazon)

      Meinung:
      Ich hatte so meine Bedenken was wohl nach dem ersten Teil passieren konnte. Die Geschichte setzt dort an wo Teil Eins endet, nämlich auf dem Planeten auf den Harris und Co. geflüchtet sind. Die Geschichte spielt allerdings zwanzig Jahre später und die Kolonie hat sich entwickelt. Der Leser wird mit ein paar Rückblenden auf den aktuellen Stand gebracht und dann läuft die Geschichte im Jetzt weiter.
      Die Kolonisten auf New California, wie die neue Welt genannt wird, haben sich eine kleine Stadt aufgebaut und sich eingelebt. Mittlerweile gibt es auch einige Kinder und neben Landwirtschaft und dem Kolonieausbau müssen sich die Kolonisten gegen leichte Übergriffe aus der Tierwelt dieses Planeten zur Wehr setzen. Allerdings kommt es in letzter Zeit zu immer häufigeren Tiersichtungen und auch zu einem aggressiveren Verhalten der Tierwelt. Niemand kann sich das erklären aber bald schon sehen sich die Kolonisten einer Katastrophe gegenüberstehen, die ihr Ende bedeuten könnte.

      Zu Beginn liest sich die Geschichte wie eine Abenteuergeschichte mit etwas menschlicher Tragödie. Ich hatte wirklich meine Bedenken ob sich Peterson mit dieser Fortsetzung einen Gefallen getan hat. Allerdings ist es wie bei bisher allen seinen Büchern, obwohl die Geschichte mehr oder minder dahinplätschert und noch keine wirklichen Höhen hat, liest man einfach weiter. Sein Schreibstil ist einfach, angenehm und an keiner Stelle langweilig. Ungefähr zur Hälfte der Geschichte wird es dann zügig spannend und die Ereignisse fangen an ordentlich Fahrt aufzunehmen. Die Bedrohung wird beim Namen genannt und es wird schnell ernst für die Kolonisten. Eine Lösung muss her und davon hat Peterson einige auf Lager, allerdings wird es dadurch nicht einfacher für die Kolonisten, denn es gibt einige Wendungen im Verlauf und am Ende dann auch noch einen netten Cliffhanger für Teil Drei.
      Am Ende war ich wirklich überrascht über die letzten paar Sätze und Teil Drei wird wohl auch direkt in Angriff genommen, aber das nur nebenbei.

      Wieder hat es Peterson geschafft eine sehr unterhaltsame und sehr gut zu lesende Geschichte zu schreiben. Es dürfte allerdings nicht jeder über die Veränderung der Art der Geschichte im Vergleich zu Teil Eins glücklich sein. Ich hatte damit auch so meine Probleme zu Beginn des zweiten Teils. Wie ich schon schrieb hat diese Erzählung mehr etwas von einer Abenteuergeschichte als denn von Sci-Fi, wenn sie auch auf einem fernen Planeten spielt. Selbst die wissenschaftlichen Aspekte beziehen sich mehr auf Themen die uns schon bekannt sind und weniger auf spekulative Wissenschaft. Gerade zum Ende der Geschichte hin wird der Leser mit vielen wissenschaftlichen Fakten beschossen. Ich für meinen Teil hatte da stellenweise etwas Probleme der Thematik zu folgen. Zwar habe ich ganz leichte Grundkenntnisse zu dem Hauptthema, aber wirklich tiefe Einblicke in die Physik und Chemie dieses Themas fehlen mir, somit muss ich Peterson einfach mal glauben, dass das so umsetzbar ist. Immerhin ist es eine reichlich kreative Problemlösung, soweit ich dem Ganzen folgen konnte.

      Der Cliffhanger für Teil drei ist sehr gewagt wie ich finde. Ich habe keine Ahnung wo das hinführen soll, aber bin gespannt wie der Autor hier vorgehen wird. Ich hoffe er bleibt seinem Stil treu und auch Teil Drei wird unterhaltsam.

      Fazit:
      Transporter 2 - Todesflut ist anders geworden als ich gedacht hatte. Ich hatte zu Beginn der Erzählung so meine Zweifel, aber Peterson hat es wieder gut hinbekommen und eine unterhaltsame und spannende Geschichte abgeliefert, die ich geradezu verschlungen habe.
      Ich bin gespannt wie er in Teil Drei weiter vorgeht.

      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb:
      Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann.
      Samuel Goldwyn

      Da gibt es dieses Zitat [....] es besagt, dass Moral das ist, was man tut, wenn niemand hinsieht.
      (Wrath James White - Der Totenerwecker)
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