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Susanne Fülscher - Fünf Zutaten für die Liebe

    • ab 14-16 Jahre

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    Pasta mista 1: Fünf Zutaten für die Lieb...

    von

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    Verlag: Carlsen

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 320


    ISBN: 9783551650252


    Termin: September 2017

    • Susanne Fülscher - Fünf Zutaten für die Liebe

      Die Autorin (Quelle: Amazon)

      Susanne Fülscher ist ein großer Fan der italienischen Küche und kocht am liebsten Pasta in allen Variationen. Bisher sind von ihr um die 50 Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene erschienen, die mehrfach ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt wurden.



      Produktinformation (Quelle: Amazon)

      • Taschenbuch: 320 Seiten
      • Verlag: Carlsen (29. September 2017)
      • Sprache: Deutsch
      • ISBN-10: 355165025X
      • ISBN-13: 978-3551650252
      • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre





      Patchworkfamily?

      Der Tag ist für Liv noch verkorkster, als sie in der Schule Nastja Elena an Justus Schulter gelehnt dastehen sieht…

      Als sie an diesem Tag nach Hause kommt, erlebt sie den zweiten Schock: Aus dem Wohnzimmer kommt plötzlich ein Mann…

      Der dritte Schock kommt, als Liv erfährt, dass noch mehr Besuch kommen wird…

      Als dieser Besuch dann kommt, kommt Liv sich wie ein Mauerblümchen vor…

      Eigentlich hatte Liv mit ihrer Mutter an diesem Abend ein Besuch in der Pizzeria geplant, nur sie und Mama. Aber nun gehen sie zu fünft und es passieren ihr megapeinliche Sachen… Das letzte, als sie aufbricht und sagt, sie wolle zu ihrem ‚Freund‘ gehen….

      Der Besuch ist wieder weg, Liv ist erleichtert. Als sie das Angebot eines Kochkurses sieht, nimmt sie diese Möglichkeit wahr, und lernt dort Nick kennen…

      Doch dann erfährt sie, dass Roberto mit Angelo und Sonia im Juli für drei Wochen zu Besuch kommen. Und flippt aus…

      Angelo, Robertos Sohn, spielt Liv etwas vor…

      Warum ist der Tag für Liv so verkorkst? Ist sie in Justus verknallt? Hat Elena ihn ihr weggenommen? Wieso kommt aus dem Wohnzimmer ein Mann? Wer ist er? Was will hier? Wer soll noch kommen? Wieso kommt Liv sich dann so unscheinbar vor? Was passierte in der Pizzeria? Warum bestätigt sie, zu ihrem Freund zu wollen? Den sie ja gar nicht hat? Wer ist Nick? Will er mehr von ihr? Warum flippt Liv aus, als sie hört, dass Roberto mit Anhang für drei Wochen bei ihnen absteigt? Warum spielt Liv Angelo etwas vor? Hat sie Angst abgewiesen zu werden? Will Angelo nichts von ihr wissen? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.



      Meine Meinung

      Das Buch ist ein Jugendbuch, kann aber auch von Erwachsenen sehr gut gelesen werden. Es ist amüsant und humorvoll geschrieben. Ich jedenfalls musste des Öfteren schmunzeln. Manchmal fragte ich mich, ob ich mich früher auch so benommen habe? Ich kann diese Frage nicht beantworten. Es geht hier um Liv, die ja mit ihrer Mutter allein lebt und sich so sehr daran gewöhnt hat, dass sie das nicht aufgeben möchte. Das kann ich durchaus verstehen, doch finde ich sie oft reichlich egoistisch in diesem Buch. Schließlich möchte ihre Mutter auch noch etwas von ihrem Leben haben und Liv wird – vermutlich – nicht ewig bei ihrer Mutter bleiben. Und dann? Soll diese dann allein bleiben? Dass man als unverheiratete Mutter vielleicht auch einmal heiraten möchte ist doch klar. Natürlich geht es in diesen drei Wochen etwas beengt zu, wenn plötzlich drei Menschen in eine Wohnung einfallen, in der normalerweise nur zwei leben. Da muss man Kompromisse schließen. Ich fand das Buch auch spannend, halt so viel, wie ein solches Buch spannend sein kann. Denn ich fragte mich letztendlich wie das wohl ausgeht. Es gab also eine konstante Spannung, die mich das Buch in einem Rutsch lesen ließ. Es hat mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Es wird dazu zumindest eine Fortsetzung geben, wenn es nicht gar eine Trilogie wird, denn man kann schon eine Leseprobe zum nächsten Buch lesen. Von mir bekommt dieses Buch eine Lese-/Kaufempfehlung an alle jene, die solche leichten Jugendromane mögen, und vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.
      Liebe Grüße
      Lerchie


      _______________________
      nur wer aufgibt, hat schon verloren
    • Italienisch für Anfänger

      1 +1 = 5. Patchwork-Familien liegen im Trend. Auch Liv ist davon betroffen. Sie kann es kaum glauben: Überraschend steht der neue Freund ihrer Single-Mutter vor der Tür, der Italiener Roberto. Schlimm genug, dass Liv nichts von der Beziehung der beiden gewusst hat, Roberto hat auch noch seine 16-jährigen Zwillinge Angelo und Sonia im Schlepptau! Angelo ist ein echter Traumtyp, der Liv kolossal aus der Fassung bringt, seine bildschöne Schwester scheint eine echte Zicke zu sein. Aber immerhin verbindet Liv und Roberto die Leidenschaft fürs Kochen.
      Das Cover ist sehr schön gestaltet worden. Mit seiner detailverliebten, an eine Restauranttafel erinnernden Aufmachung erinnert es mich stark an die Liebesromane von Poppy Anderson. Hier steht ein hübsches heranwachsendes Mädchen im Mittelpunkt, das betont lässig gekleidet ist. Ihr großes Hobby ist das Kochen, wie viele kleine Symbole (Pasta-Varianten, Paprika, Kochtopf, Kochmütze, Schöpfkelle usw.) auf dem Cover verraten. Trotzdem geht es hier nicht nur um kulinarische Ambitionen, sondern auch um ein altbekanntes Thema, wie uns der aussagekräftigte Titel verrät, der in einer Kreideschrift an der Tafel zu lesen ist.
      Türkisch für Anfänger kennt man aus dem Fernsehen. Nun ist Italienisch an der Reihe. Der Plot ist altbekannt, aber gut umgesetzt. Auch das Setting in einer lebhaften Großstadt ist perfekt. Das Geschehen wird aus der Ich-Perspektive von Liv vermittelt, die mit ihrer alleinerziehenden chaotischen Mutter in München lebt und sich mit den typischen Problemen von weiblichen Teenagern herumschlägt. Ihre große Liebe gehört dem Kochen, was allen Lesern durch die an verschiedene Gerichte erinnernden einzelnen Kapitel-Überschriften sinnfällig vor Augen geführt wird. Als kleine Zugabe schenkt uns die Autorin eine interessante Pasta-Variante, die zum Nachkochen anregt.
      Susanne Fülscher hat einen amüsanten, süßen Teenie-Roman für zwischendurch vorgelegt, der sich leicht und locker lesen lässt. Sie schreibt in einer einfachen, genau an ihrer Zielgruppe angepassten Sprache und erzählt mit einem Augenzwinkern von den Problemen einer deutsch-italienischen Patchworkfamilie. Alle Protagonisten sind liebenswert dargestellt und agieren glaubwürdig; etwaiges Konfliktpotential zwischen den einzelnen Familienmitgliedern wird weitgehend ausgeblendet. Die Grundstimmung des Buches ist harmonisch, und das erhoffte Kribbeln im Bauch stellt sich ebenfalls ein, als sich Liv zum ersten Mal "richtig" verliebt. Natürlich ist das Buch leichte Kost, aber gut bekömmlich. Mir hat's gefallen. Deshalb vergebe ich heute 4 Sterne.
    • Teenager Liv Grete lebt alleine mit ihrer Mutter in München. Livs Leidenschaft sind ihre Freundinnen und Kochen. Doch als Liv eines Tages nach Hause kommt, trifft sie der Schlag. Denn dort in ihrer beschaulichen kleinen Wohnung steht plötzlich der Italiener Roberto. Ihre Mutter hat Roberto übers Internet kennen und lieben gelernt. Doch Roberto ist nicht alleine, denn seine beiden gut aussehenden Kinder Angelo und Sonia bringt er selbstverstädnlich mit. Die Probe zur Patchworkfamilie beginnt und für Liv beginnen die anstrengensten drei Wochen ihrers Lebens. Nicht weil Roberto und seine Kinder so furchtbar sind, sondern weil Liv sich Hals über Kopf in Angelo verliebt hat. Ob sie jemals bei ihm eine Chance haben wird? Um diese Zeit zu überstehen hilft Liv das Kochen und gemeinsam mit Roberto zaubert sie ganz zauberhafte Gerichte.

      "Pasta Mista 1 - Fünf Zutaten für die Liebe" ist der Auftakt einer neuen Jugendbuchreihe.

      Ich fand das Buch wirklich nett. Gut geschrieben und stellenweise wirklich witzig. Toll fand ich Livs Hobby das Kochen, da ich mich da gut mir ihr identifizieren konnte. Schade und ein wenig nervig fand ich aber ihre ständigen Gedanken, dass sie nicht gut genug für Angelo ist. Das war mir manchmal ein wenig zu viel und zu übertrieben.
      Zu den anderen Charakteren hat man nicht so viel erfahren. Vorallem zu den Zwillingen, Pauline und Franzi würde ich mir da mehr in den Folgebänden wünschen.

      Ansonsten ein schönes Jugendbuch über den Beginn und die Akzeptanz einer Patchworkfamlilie mit einer Prise Romantik. Nett gestaltet, da es sicherlich vielen Teenagern so geht wie Liv, wenn ein Elternteil eine neue Beziehung beginnt.
    • Heiteres Jugendbuch



      Es handelt sich hierbei um ein heiter unterhaltsames Jugendbuch - mit toller Geschichte die hungrig macht.
      Ich finde Schreibstil und Protagonisten absolut gelungen - eine tolle Idee, die aber etwas an die Serie "türkisch für Anfänger" erinnert.
      Teilweise kann man das Gefühlschaos von LIV als Leser richtig nachvollziehen - dank des tiefen Einblicks, den man als Leser gewährt bekommt.
    • Liebe geht durch den Magen

      Liv fällt aus allen Wolken, als ihre Mutter ihr eröffnet, dass sie einen neuen Freund hat. Und dass dieser aus Italien ist und in wenigen Minuten mitsamt seinen Zwillingen vor der Tür stehen wird, damit sie alle zusammen essen gehen können. Als wäre das nicht schlimm genug, sehen „die Italiener“ alle super gut aus und Liv verknallt sich auf der Stelle in Angelo. Aber wird sie ihren ersten Kuss tatsächlich von diesem Sahneschnittchen bekommen? Oder kommt sie doch noch mit ihrer alten Flamme Jason zusammen? Oder doch vielleicht lieber der kochbegeisterte Nick?
      Ich gehöre eher zur Altersgruppe von Roberto, dem neuen Lover von Julia, Livs Mutter. Dennoch lese ich gerne Jugendbücher. „Pasta Mista“ liest sich super schnell und lockerflockig weg, was leider auch daran liegt, dass es wenig Tiefgang hat. Es gibt jede Menge witzige Szenen und Situationen, die typisch für Teenager in der Pubertät sind. Dennoch gibt es so einiges, das mich sozusagen auf Abstand hält. Liv hat super witzige und liebe Freundinnen, dennoch fühlt sie sich ständig alleingelassen. Ja, Julia hätte eindeutig früher mit ihr über ihre neue Beziehung sprechen müssen, ganz klar. Doch auch Liv hält es nicht wirklich für nötig, mit anderen zu sprechen – und schon gar nicht, ihnen überhaupt zuzuhören. Sie fällt ein Urteil und das ist dann in Zement gemeißelt. Schade! So macht sie sich nicht so sympathisch, wie sie sein könnte. Dass sie jedes Fettnäpfchen trifft, ist sehr unterhaltsam – und manchmal geschieht es ihr auch recht.
      Julias große Leidenschaft ist das Kochen. Das Thema wird immer wieder angeschnitten, könnte meiner Meinung nach aber auch gern etwas stärker aus- bzw. eingebaut werden. Das Kochen verbindet sie mit ihrem potenziellen Stiefvater und schon das sollte ihr eigentlich Grund zur Freude geben: immerhin übersetzt er unter anderem Kochbücher und ist bereit, ihr viele Tipps zu geben.
      Dennoch macht die Geschichte Spaß. Einige Wendungen und Verwicklungen sind – zumindest für Erwachsene – recht vorhersehbar, dennoch sind sie gut gemacht. Vor allem legen sie Fäden aus, die in den kommenden Bänden gut weitergeknüpft werden können. Da ist noch viel Potenzial und ich bin sehr gespannt, wie es im nächsten Herbst weitergehen wird. Ja, trotz meiner Krittelei möchte ich auf alle Fälle lesen, wie es mit Liv, Angelo, Sonia, Roberto, Julia, Franzi, Pauline und Nick weitergehen wird. Der Auftakt einer Reihe ist gern etwas holpriger, da zunächst mal alle Beteiligten vorgestellt werden müssen.
      Einen Stern ziehe ich ab, so bleiben noch immer vier solide Sterne übrig. Die Lovestory zwischen Julia und Roberto macht das Buch auch für die Elterngeneration lesbar und interessant. Ein Buch für Mütter und Töchter also!
    • Mir war Susanne Fülscher als Autorin kein Begriff, kenne ich die Mia-Romane nur vom Cover her und auch sonst hatte ich noch nichts von ihr gelesen. Das Ende September erschienene Buch "Pasta mista - fünf Zutaten für die Liebe" hat mich neugierig gemacht, denn Patchwork, Liebe, Kochen und Jugendbuch ist eine Kombination, die mir sehr wahrscheinlich gefällt.

      Meine Meinung:

      Die Covergestaltung ist ein Hingucker, denn auf dem schwarzen Hintergrund komme die Farben gut heraus. Die gezeichnete Kochmütze und die Zutaten passen zur Protagonistin Liv, die mir ihrer alleinerziehenden Mutter zusammenwohnt. In Liv hatte ich schnell eine Identifikationsfigur, denn auch meine Mutter kochte wedern gerne noch gut (dafür gibt es, Gott sei Dank, nach wie vor meine Oma).
      Auch die Situation kann ich gut nachvollziehen, denn welche Frau will schon ihr leben lang alleine bleiben? Dass Livs Mutter mit Roberto einen tollen Mann kennenlernt, ist irgendwann sicher absehbar gewesen.
      Liv wartet nach wie vor sehnsüchtig auf ihren ersten Kuss und sucht dafür nach dem Richtigen - wo ihr der wohl begegnen wird? Der Schwarm in ihrer Schule geht mit der Obertussi, der Junge im Kochkurs wirkt nett und der neue Stiefbruder Angelo scheint einem Halbgott ähnlich zu sein. Wohin nur mit den ganzen Hormonen und dem Geschwärme? Ab zur besten Freundin oder zum Kochen in die Küche.

      Die Entwicklung der Geschichte finde ich sehr gelungen, denn die Idee, auf engem Raum zu sechst zu wohnen, ist meiner Meinung nach nur in der Theorie gut. So wird das "Zusammenwohnen auf Zeit" zur Zerreißprobe für die Nerven, überhaupt, wenn die potentielle Stiefschwester mit ins Zimmer einzieht und überall ihr Zeug liegen läst.
      Trotz vieler Klischees ist der Roman sehr authentisch geschrieben, alle Personen, die mir im Buch begegnet sind, könnte es tatsächlich geben und ich hatte mir zu jedem schon ein Bild gemacht.
      Den Abzug gibt es, weil ich nicht schon ganz hibbelig auf den nächsten Teil der Serie warte, obwohl ich das Ende schon ein bisschen als Cliffhanger empfinde.

      Fazit: Ein witzig, romantisch und multikulturelles Jugendbuch, das auch seine kulinarischen Seiten hat.
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