Bücherwichteln auf BuecherTreff.de

Greg Sisco - In nightmares we're alone

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen


    Affiliate-Link

    In Nightmares We're Alone

    von

    4|1)

    Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

    Bindung: Taschenbuch

    Seitenzahl: 434


    ISBN: 9781522995739


    Termin: Oktober 2015

    • Greg Sisco - In nightmares we're alone

      Autor - Titel:
      Greg Sisco - In nightmares we're alone

      Sprache: englisch
      Genre: Horror, Wahnsinn, menschliche Abgründe
      Verlag: CreateSpace Independent Publishing
      Bindung: Taschenbuch
      Seiten: 430

      Inhalt:
      Each nightmare is unique. All nightmares are the same. Three interwoven tales of terror form a collage of human suffering as three separate victims are plagued by otherworldly horrors. A young girl finds herself stalked by the hypnotic eyes of her mother’s new doll, a womanizing con artist can no longer contain the plants that sprout from his fingernails, and a bitter old woman is haunted by the cryptic messages on her dead father’s typewriter. Rattling the chains of their separate Hells, these desperate lost souls lash out against the unknown, inadvertently plunging one another deeper into their respective nightmares.
      (Q Amazon)

      Meinung:
      Zu diesem Greg Sisco habe ich gegriffen, da ich von der deutschen Variante von 'One Night Stan's' wirklich begeistert war. Dass dies hier ein etwas anderes Buch wird, war mir klar. Allerdings habe ich nicht so etwas erwartet. Am Ende war ich etwas enttäuscht, erstaunt aber auch begeistert, wenn ich auch nicht mit der ganzen Fülle der Seiten einverstanden war.

      Das Buch startet mit der Erzählung der achtjährigen Mariel, welche sich immer über die neuen Puppen ihrer Mutter gefreut hat und auch der gerade angekommenen, noch verpackten Puppe fiebert sie aufgeregt entgegen. Ihre Euphorie schlägt aber schnell in blankes Entsetzen um, als der Karton ausgepackt wird und sie die Puppe sieht. Sie bittet ihre Mutter die Puppe zu entsorgen, doch diese will nicht und so beginnt für Mariel eine Zeit voller Grauen. Die Puppe entwickelt ihren eigenen Willen, sie droht Mariel und sie scheint Kontrolle über andere Lebewesen und Puppen zu gewinnen.
      Die zweite Geschichte handelt von einem sogenannten Hellseher, welcher seine Kunden blendet um an ihren Geldbeutel zu kommen. Eines Tages wacht er mit Schmerzen auf und muss feststellen, dass ein kleiner Sprössling aus seinem Zeh wächst. Doch nach und nach verändert er sich immer mehr und der alte Baum im Garten scheint dabei eine Rolle zu spielen.
      Eine vom Leben enttäuschte Grundschullehrerin spielt in der dritten Geschichte die Hauptrolle. Sie und ihre Familie scheinen von Geistern heimgesucht zu werden, die ihnen nichts Gutes wollen.

      Im Grunde ist dieses Buch eine Sammlung dreier Geschichten. Es gibt drei unterschiedliche Protagonisten und jeder hat seine ganz eigenen Erlebnisse, welche aus der Ich-Perspektive geschildert werden. Im Laufe der Geschichten wird dem Leser klar, dass es Überschneidungen der einzelnen Personen gibt. Man vermutet beim Lesen, dass es am Ende eine Art Auflösung geben wird und plötzlich der Schleier vor den Augen abfällt und man das Buch mit einen 'Achso' zuklappt. Dies bleibt aber, soviel sei schon verraten aber völlig aus. Mehr als die kleinen Überschneidungen scheint es nicht zu geben und dennoch gibt es eine gewaltige, nämlich die, wenn man so sagen will, Alpträume.

      Im Laufe der letzten Geschichte wird klar, welche Aussage Sisco wohl mit dem Buchtitel treffen will, denn dieser wird hier aufgegriffen. Ich verstehe die Albträume viel mehr als eine Art Umschreibung der Last die jeder, hier insbesondere die Protagonisten der Geschichten, mit sich herumträgt. Jeder hat seine großen und kleinen ganz persönlichen Dämonen, die er/sie mal erfolgreich, mal weniger bekämpft, um durchs Leben zu kommen. Im Falle dieser drei Personen, sehen wir wohl solche, die sich ihrer Dämonen mehr oder minder ergeben, ihnen verfallen.
      Hier will ich nichts unnötig spoilern.

      Wenn man mit der Puppengeschichte startet hat man noch sehr stark das Gefühl es mit einem übernatürlichen Horror zu tun zu haben und auch die Geschichte um den Baum und den Hellseher sieht fast so aus. Selbst beim Beginn der dritten Geschichte lässt einen diese Gefühl nicht los und dennoch liest man immer wieder, gerade zum Ende der Geschichten hin, etwas das ein völlig anderes Gefühl aufkommen lässt. Vielleicht sogar etwas, das viel erschreckender ist als ein möglicher Horror von außen.

      Man kann einiges in diese Geschichten hereininterpretieren und ich finde es wirklich schade, dass sich Sisco nicht noch mit einem Nachwort zu Wort gemeldet hat. So kann man sich zwar noch einige Gedanken machen und das Buch etwas näher und länger betrachten, aber ich habe dennoch das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Ich habe für mich eine mögliche Erklärung zu diesem Buch gefunden, aber es könnte eben doch etwas völlig anderes vom Autor gemeint gewesen sein. Aber wer weiß das schon, außer der Autor selbst.
      Schlußendlich ist das Buch sicherlich lesenswert wenn es darum geht, sich am Ende des Buches mal wieder etwas den Kopf zu zerbrechen. Man muss aber unter Umständen damit leben, dass es einen nicht ganz befriedigt.
      Natürlich kann es auch immer sein, dass mir das letzte kleine Stückchen Durchblick vielleicht deshalb fehlt, weil meine Englischkenntnisse nicht perfekt sind.

      Fazit:
      In nightmares we're alone ist ein etwas verstörendes Buch, das dem Leser kein klares schwarz und weiß serviert. Es fängt recht einfach an, entwickelt sich dann aber in eine völlig andere Richtung und am Ende hat man als Leser noch etwas zu tun, wenn man denn will, oder aber man findet es einfach nur bescheuert.
      Ich würde dieses Buch nur eingeschränkt empfehlen. Es gibt sicherlich einfachere Bücher und dieses Buch sollte man nur lesen, wenn man Zeit und Lust hat sich auf eine recht merkwürdige Geschichte einzulassen.
      Dennoch kommt das Buch bei mir ganz gut weg, denn es hat sich gut gelesen und gerade die Art der Erzählung und das Thema selbst, so wie ich es aufgenommen habe, hat mir recht gut gefallen.

      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann.
      Samuel Goldwyn

      Da gibt es dieses Zitat [....] es besagt, dass Moral das ist, was man tut, wenn niemand hinsieht.
      (Wrath James White - Der Totenerwecker)
    Anzeige
    BuecherTreff.de in den Medien