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Lize Spit - Und es schmilzt / Het Smelt

    • Roman/Erzähl.

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    • Hiyanha schrieb:

      Und da musste ich mich zwangsläufig auch immer wieder fragen, warum die Prrotagonisten (ganz besonders Eva) derart mit Blindheit (Blödheit?) geschlagen waren, dass sie dieses Zuspitzen der Situation selber völlig ausgeblendet und/oder ignoriert haben.
      Das fand ich extremst unrealistisch.
      Ich finde ganz und gar nicht, dass Eva mit Blindheit oder gar Blödheit geschlagen ist. Sie ist extrem unsicher, hadert mit ihrem Aussehen und ihrer Figur, kennt weder Halt in der Familie noch unter Gleichaltrigen und sehnt sich nach Zugehörigkeit. Deshalb macht sie bei den Ratespielchen der Jungs mit. Wen außer den beiden hat sie denn sonst? Zwar spürt sie, dass sich mit Beginn der Pubertät etwas in ihrer Freundschaft zu Pim und Laurens verändert hat, dass das Unbeschwerte und Unvoreingenomme unter Kindern verloren gegangen ist, schafft aber den Absprung nicht. Ich denke, sie würde sich eher distanzieren und klarer Stellung beziehen, wenn sie mehr Halt hätte oder sich unter gleichaltrigen Mädchen wohler fühlen würde.

      Ich bin jetzt auf Seite 378, habe also noch gut 100 Seiten vor mir, und bin gespannt, was zum endgültigen Bruch zwischen Eva und den Jungs führt. Ich ahne nichts Gutes... :-?
      :montag: Susan Cain - Still

      "Sehnsucht nach Liebe ist die einzige schwere Krankheit, mit der man alt werden kann, sogar gemeinsam."
      (Bodo Kirchhoff: Die Liebe in groben Zügen)

    • Das stimmt auf jeden Fall. Auf Eva trifft das zumindest tlw. zu. Sie ist in einer wirklich sehr unglücklichen Position, weil sie sich nirgends angenommen fühlt, außer bei Pim und Laurens.
      Spoiler anzeigen
      Wobei sie ja im Nachhinein durchaus erkennt, dass die sie auch nur benutzt haben - zumindest Pim, an dem ihr Herz offenbar sehr gehangen hat. Laurens war weniger ihr Typ und dabei doch wesentlich eher ihr Freund - aber das weiß sie natürlich erst alles so richtig im Nachhinein.

      Aber die ganzen Mädels von der Rangliste? Eine nach der anderen macht mit und das kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Das empfand ich auch als unrealistisch.
    • Ich habe mir das ebook gerade heruntergeladen. Das Buch schiebe ich jetzt einfach mal dazwischen, da ihr mich so neugierig gemacht habt.
      Narkose durch Bücher - Das Richtige ist: das intensive Buch.
      Das Buch, dessen Autor dem Leser sofort ein Lasso um den Hals wirft, ihn zerrt, zerrt und nicht mehr losläßt.

      :study: Sarah J. Mass - Throne of Glass / Die Erwählte :study:
    • Ich habe jetzt begonnen zu lesen und habe aber erst knapp über 20 Seiten geschafft. Jetzt muss ich dann Arbeiten und heute Abend will ich noch etwas darin lesen.

      Der Schreibstil ist sehr Melancholisch und wirkt so Resigniert. Ich hab schon ein ganz beklemmendes Gefühl beim Lesen, weil ich weiss, das etwas schreckliches passiert, Ich nur noch nicht weiß wann...

      Erschrocken bin ich gleich am Anfang
      Spoiler anzeigen
      als Evas Vater ihr seinen Strick gezeigt hat und es ihr auf einer Seite so gleichgültig schien... Redet ihr Vater so oft vom Suizid, dass es niemand mehr erschreckt...

      Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht und wohin sich die Geschichte entwickelt.
    • Emili schrieb:

      nach mir sollte die Geschichte langsam in Fahrt kommen,
      und das ist die. Den Rest habe ich in einem Ruck durchgelesen. Ein beeindruckender Roman, der nach dem Lesen noch lange nachwirkt.
      2017: Bücher: 180/Seiten: 72 444
      2016: Bücher: 177/Seiten: 74 766
      ------------------------------
      "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"
      Dalai Lama
    • Ich bin jetzt durch und habe einen abschließenden Eindruck im Rezensionsthread hinterlassen. Auf weitere Stimmen zum Buch bin ich gespannt und werde immer mal wieder hier vorbeischauen und mich ggf. zu Wort melden. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber nach einem Buch wie diesem, das derart aufwühlt, hat man irgendwie Gesprächsbedarf. :-?
      :montag: Susan Cain - Still

      "Sehnsucht nach Liebe ist die einzige schwere Krankheit, mit der man alt werden kann, sogar gemeinsam."
      (Bodo Kirchhoff: Die Liebe in groben Zügen)

    • Ich habe jetzt 250 Seiten gelesen und kann das Buch immer noch nicht wirklich einordnen. Manchmal möchte ich lachen, aber das Lachen bleibt einem oft schnell wieder im Halse stecken. Ich bin gespannt, worauf das ganze noch hinausläuft und was zwischen Eva und ihren Freunden noch passiert.
      :study: diverse - Schauriges Ostbayern
      :study: 2017 gelesen: 55 :study: SUB: 301
    • pralaya schrieb:

      Ich hab gestern abend die ersten 50 Seiten gelesen
      Ich auch. Und muss sagen: Ich habe Schwierigkeiten, in die Geschichte von damals zu kommen und mit den Personen vertraut zu werden. Immerhin: Eine Person finde ich schon ganz grässlich. Stichwort Seil. Und den Läusekamm auf dem Esstisch. :shock:
      Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

      Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)
    • Hiyanha schrieb:

      Ein paar sind ja durchaus zuträglich für die Spannung, aber wenn das zu viele werden, hemmen sie bei mir das Kopfkino.
      Zwischendurch glaubte ich gelegentlich, irgendwas überlesen oder eine Seite überschlagen zu haben, weil so vieles ungeklärt in der Luft hängt, so viele offene Fragen bleiben, die für mich nicht die Spannung erhöhen, sondern mich verwirren. Jetzt weiß ich wenigstens, dass es am Buch und nicht an mir liegt.

      Inzwischen habe ich 320 Seiten gelesen, eine Ahnung wegen des Eisblocks habe ich, kann mir aber nicht vorstellen, was konkret passiert.
      Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

      Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)
    • Marie schrieb:

      Inzwischen habe ich 320 Seiten gelesen, eine Ahnung wegen des Eisblocks habe ich, kann mir aber nicht vorstellen, was konkret passiert.
      Genau so gings mir tatsächlich auch, bin gespannt, wie du die letzten Seiten empfindest :)
      :study: Das betörende Lied des Elfenkönigs (Tairen Soul 5) – C.L. Wilson
      :montag: Das Lied der Krähen - Leigh Bardugo
      :montag: Das Erwachen des Feuers (Draconis Memoria Buch 1) – Anthony Ryan MLR
    • pralaya schrieb:

      Marie schrieb:

      Inzwischen habe ich 320 Seiten gelesen, eine Ahnung wegen des Eisblocks habe ich, kann mir aber nicht vorstellen, was konkret passiert.
      Genau so gings mir tatsächlich auch, bin gespannt, wie du die letzten Seiten empfindest :)
      Ging mir auch so. Auf das Ende wäre ich allerdings nicht gekommen.
      Mich hat das Buch komischerweise auch nicht mal ansatzweise so berührt oder gar mitgenommen wie die meisten Leute hier. Ich fand es echt gut lesbar und hab das aber immer aus einer gewissen Distanz gelesen und gesehen.. Wie ein unbeteiligter Zuschauer.
      Ganz anders als "Railroad Underground" welches mir richtig unter die Haut. ging, so dass ich es nicht weiterlesen konnten. So unterschiedlich ist das manchmal ^^
      "Das große Glück ist die Summe kleiner Freuden." (Andreas Tenzer)
    • Jessy1963 schrieb:

      Wie ein unbeteiligter Zuschauer.
      Ganz anders als "Railroad Underground" welches mir richtig unter die Haut. ging, so dass ich es nicht weiterlesen konnten.
      War bei mir genau umgekehrt. Ein paar Seiten im letzten Drittel habe ich quer lesen müssen; sicher wissen alle, welche ich meine.
      Bücher mit der Thematik von "Underground Railroad" habe ich schon mehrere gelesen, wo ähnlich schlimme Szenen geschildert werden. Ich wusste, bzw. ahnte also, was mich erwartete.
      Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

      Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)
    • Marie schrieb:

      Ein paar Seiten im letzten Drittel habe ich quer lesen müssen; sicher wissen alle, welche ich meine.
      Ich fand die auch ganz sicher nicht schön und auch ekelhaft aber wie gesagt, ich war eher unbeteiligter Zuschauer dieser Ereignisse ... Ich hab das irgendwie nicht an mich rangelassen.

      Marie schrieb:

      Bücher mit der Thematik von "Underground Railroad" habe ich schon mehrere gelesen, wo ähnlich schlimme Szenen geschildert werden. Ich wusste, bzw. ahnte also, was mich erwartete.
      Ja, ich hab auch damals "Roots" gelesen, das war teilweise auch schlimm. "Die farbe Lila" hat ja auch diese Thematik. Aber das fand ich schlimmer. Kommt vielleicht auch immer mit auf den Zeitpunkt an wenn man sowas liest.

      Aber es ist doch immer wieder interessant wie unterschiedlich wir alle hier oft Bücher empfinden. Bzw. welch unterschiedliche Emotionen Bücher auslösen können.
      "Das große Glück ist die Summe kleiner Freuden." (Andreas Tenzer)
    • Marie schrieb:

      War bei mir genau umgekehrt. Ein paar Seiten im letzten Drittel habe ich quer lesen müssen; sicher wissen alle, welche ich meine. Bücher mit der Thematik von "Underground Railroad" habe ich schon mehrere gelesen, wo ähnlich schlimme Szenen geschildert werden.
      Das ging mir ähnlich wie dir. Und es schmilzt war für mich wesentlich näher am Hier und Jetzt als URR. Das Mädel ist deutlich jünger als ich und ich hatte so ein unbestimmtes Gefühl, das ähnliches auch momentan durchaus nicht weit von hier (Belgien? :| ) passieren kann.
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