J. P. Monninger - Liebe findet uns / The Map That Leads to You

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    Liebe findet uns

    von

    4.3|6)

    Verlag: Ullstein Taschenbuch

    Bindung: Broschiert

    Seitenzahl: 416


    ISBN: 9783548289557


    Termin: Juli 2017

    • J. P. Monninger - Liebe findet uns / The Map That Leads to You

      Frisch mit dem College fertig geworden, machen sich Hether und ihre zwei Freundinnen Amy und Constance auf nach Europa, bevor sie im Herbst in die Berufswelt starten. Im Zug von Paris nach Amsterdam, lernt Heather Jack kennen, der auf den Spuren seines Großvaters wandert. Dieser hat nach dem zweiten Weltkrieg Europa durchwandert und seine Reise und Erlebnisse in einem Tagebuch hinterlassen. Heather fühlt sich sofort zu Jack hingezogen und beschließt ihn auf dieser Reise in die Vergangenheit zu begleiten. Jack mit seiner unglaublich lockeren und lebhaften Art verzaubert Heather und sie beginnt ihr bisheriges Leben zu hinterfragen. Doch wird die Liebe der beiden anhalten, wenn die Sommerreise zu Ende ist und die beiden in den Alltag zurückkehren?

      "Liebe findet uns" habe ich wegen des tollen Covers direkt ins Auge gefasst, denn die Farben und die Aufmachung ist einfach der Hammer. Da mir der Klappentext dann auch noch zugesagt hat, musste ich das Buch einfach haben.

      Ich kann nur sagen, dass ich wirklich begeistert bin und sich die Geschichte ganz anders entwickelt hat, als ich ewartet habe. Man vermutet eine allseits bekannte Romanze und auch der Anfang des Buches lässt darauf schließen. Doch es kommt anders als man denkt und endet nicht wie gewohnt. An dieser Stelle will ich nicht zu viel verraten, denn das würde dem Buch das Besondere nehmen. So viel sei verraten: Es ist emotional, rührend und tränenreich.

      Die Charaktere mochte ich von Anfang an sehr gerne. In Heather habe ich mich ein bisschen selbst gesehen. Gut organisiert und ein gut durchgeplantes Leben dennoch nicht abgeneigt neues zu entdecken und kennenzulernen. Jack hingegen ist ein Lebemensch, wild, humorvoll und vielleicht sogar ein wenig draufgängerisch. Auch den Schreibstil fand ich toll, man flog nur so durch die Seiten.

      Für mich ist dieses Buch eines der Highlights des bisherigen Jahres, daher kann ich nur volle Sternezahl und eine klare Weiterempfehlung vergeben.
    • J. P. Monninger - Liebe findet uns

      Nach bestandenem Uniabschluss geht die Amerikanerin Heather mit ihren beiden besten Freundinnen Amy und Constance auf Europareise, bevor danach der Ernst des Lebens beginnt. Jack ist ebenfalls Amerikaner und hat das alte Reisetagebuch seines Großvaters als Reiseführer bei sich. Er möchte all die dort beschriebenen Orte aufsuchen und Teil der Vergangenheit werden. Auf der Reise begegnet Heather während einer Zugfahrt von Paris nach Amsterdam Jack. Zwischen den beiden funkt es sofort und sie verlieben sich ineinander. Heather und Jack sind fortan gemeinsam unterwegs, um sich von ihm an wunderschöne Plätze entführen zu lassen. Die Liebe zwischen den beiden wächst immer mehr und sie denken bereits an eine gemeinsame Zukunft. Doch dann verschwindet Jack sang- und klanglos am Tag der Abreise; Heather ist völlig verzweifelt und weiß nicht, was los ist. Wird sie Jack jemals wiedersehen? Weshalb ist er ohne ein Wort verschwunden?

      J.P. Monninger hat mit seinem Buch „Liebe findet uns“ einen sehr gefühlvollen, fesselnden und emotionalen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte wird aus Heathers Perspektive erzählt und lässt den Leser schnell in die Handlung eintauchen und an Heathers Seite viele schöne, aber auch traurige Momente hautnah erleben. Die witzigen Dialoge lassen die Geschichte oftmals sehr kurzweilig wirken. Die Reise sowie die verschiedenen Orte werden so lebendig und bildhaft beschrieben, so dass man das Gefühl hat, ebenfalls auf Reisen zu sein, wenn auch eher per Kopfkino. So erlebt man Paris, die Stadt der Liebe oder kann in Amsterdam an den Grachten sitzen. Der Autor verbindet viele verschiedene Themen in seiner Handlung. So geht es um zufällige schicksalshafte Begegnungen, die Entdeckung der Vergangenheit, die Liebe, alte und neue Freundschaften, Geheimnisse und das Leben von Träumen.

      Die Charaktere sind sehr unterschiedlich skizziert und in Szene gesetzt worden, so dass sie sehr real und authentisch wirken. Heather wirkt zu Beginn eher unsympathisch und etwas verwöhnt. Sie ist pragmatisch, gut organisiert und plant alles im Voraus. Doch sie erfährt eine Veränderung in dem Moment, als sie Jack begegnet. Auf einmal ist sie ein Mensch mit tiefen Emotionen, der alle gemachten Pläne über den Haufen wirft. Ihre Freundinnen Amy und Constance sind durchweg sehr nette Frauen, die mit Heather durch dick und dünn gehen. Sie können sich alle drei aufeinander verlassen. Jack ist das absolute Gegenteil von Heather. Er ist ein Genießer und nimmt die Tage so, wie sie kommen. Er plant nichts durch, ist locker und allem gegenüber offen. Auch die Randfiguren sind sehr schön ausgearbeitet und verhelfen der Handlung durch ihr Erscheinen zu mehr Tiefe.

      „Liebe findet uns“ ist ein wunderschöner und fesselnder Liebesroman, dessen Ende nicht vorauszusehen ist und einige tiefgründige Themen zu bieten hat. Alle, die romantisch veranlagt sind und gern dramatisch-schöne Liebesgeschichten mögen, werden hier auf ihre Kosten kommen. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

      Unterhaltsame :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: .
      Bücher sind Träume, die in Gedanken wahr werden. (von mir)

      "Wissen ist begrenzt, Fantasie aber umfasst die ganze Welt."
      Albert Einstein

      "Bleibe Du selbst, die anderen sind schon vergeben!"
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      Lese gerade: Das Lied der Störche, Ulrike Renk

      SUB: ca. 1.800 / gelesen 2016: 150/ 57643 Seiten
    • Nachdem endlich das College geschafft ist, reist Heather gemeinsam mit ihren Freundinnen Amy und Constance für einen Sommer lang durch Europa. Gemeinsam möchten sie noch einmal einen Sommer lang Freiheit und Abenteuer genießen und etwas von der Welt sehen, bevor sie ins Berufsleben einsteigen. Doch auf ihrer Zugreise nach Amsterdam trifft sie Jack und wie sehr dieser ihre Gefühle durcheinanderbringt, hätte Heather nicht erwartet. Jack tourt ebenfalls durch Europa, dabei wählt er eine ganz besondere Route, nämlich die seines Großvaters, die dieser in einem Tagebuch beschrieben hat. Gemeinsam beginnen die Beiden den Spuren von Jacks Großvater zu folgen und entdecken dabei eine ganze Menge unglaublicher Orte und und nicht nur diese, sondern auch noch eine ganze Menge Gefühle füreinander.
      Meine Meinung:
      Dieses Buch ist ein absoluter Eyecatcher und schon die Gestaltung lässt den Leser hoffen, hier ein Buch zum Träumen in den Händen zu halten. Genau dies ist dem Autor J. P. Monninger auch gut gelungen, denn er zieht sehr schnell den Leser mit seiner Geschichte in den Bann und nimmt diesen mit auf eine Reise durch Europa. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, flüssig und verständlich und mit der genau richtigen Mischung aus Gefühlen ohne gleich schnulzig zu wirken. Monninger versetzt den Leser mit seinen Beschreibungen von Orten und Ereignissen mitten in seine Geschichte und man hat das Gefühl, hier direkt dabei zu sein.
      Während des Lesens wird man auch völlig von der Handlung eingenommen und man merkt nicht, wie die Seiten verfliegen, es ist romantisch, lustig, aber auch interessant, wenn man einen neuen Ort entdecken kann und es wird auch tragisch. Der Autor spult hier die volle Bandbreite der Emotionen ab und lässt den Leser alles direkt miterleben, ohne das es langweilig oder langatmig wird. Die Geschichte handelt von Liebe, Vertrauen, von aneinander wachsen, aber auch von Verlust und Trauer, zwar ahnte ich ab einem gewissen Moment, wie es ausgehen wird, aber trotzdem war es einfach schön.
      Richtig gut hat mir dieser romantische Roadtrip quer durch Europa gefallen. Viele Orte werden sehr lebendig beschrieben und man merkt, dass der Autor entweder selbst bereits vor Ort war oder einfach gut recherchiert hat. Ich war auf jeden Fall mit den Charakteren in Amsterdam, Paris oder auch in Berlin.
      Die Geschichte lässt der Autor durch die Protagonistin Heather in der Ich-Form erzählen, so dass man permanent ganz nah am Geschehen ist. Die Dialoge zwischen Jack und Heather sind lebendig und gerade am Anfang ließ mich so manch ein Satz von Jack schmunzeln.
      Die Charaktere hier sind zwar teilweise vorhersehbar, aber trotzdem sind die Entwicklungen der Einzelnen und auch die Beziehungen untereinander glaubhaft dargestellt. Dadurch, dass Heather hier auch selbst erzählt, lernt man die junge Frau sehr gut kennen. Lustig ist, wie Jack sie vom ersten Augenblick an richtig einschätzen und beschreiben kann und doch passt es auch wirklich ganz genau auf Heather. Ich habe nicht nur Jack durch Heather betrachten können, sondern auch anders herum Heather durch Jack. Auch wenn mir Heather am Anfang nicht direkt sympathisch war, spürte man, wie sehr sie die Beziehung zu Jack veränderte. Durch seine unglaublich lebendige Art mit ganz viel Humor nimmt er seinen Einfluss auf Heather und trägt sehr viel zu ihrer Entwicklung bei.
      Neben Jack und Heather gibt es tatsächlich nur eine handvoll weiterer Personen, die hier auch im Hintergrund bleiben.
      Mein Fazit:
      Eine wunderschöne, gefühlvolle Geschichte über die Liebe und das Leben, über Vertrauen und Verlust, über Lachen und Trauer und das alles ohne kitschig oder schnulzig zu werden. Der Autor lässt den Leser die komplette Bandbreite der Emotionspalette durchleben und lässt seine Charaktere lebendig werden. Schöne Eindrücke von den Orten der Reise runden das Gesamtbild ab und nehmen den Leser gefangen. Wer Liebesgeschichten mag, sollte unbedingt Heather und Jack kennenlernen.

      :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
    • Eine Esche in Paris

      Liebe findet uns, Liebesroman von J.P. Monninger, 416 Seiten, erschienen im Ullstein Verlag.
      Eine Liebesgeschichte vom Finden, Reisen, Verlieren und Wiederfinden.
      Heather eine amerikanische Uniabsolventin, ist mit ihren beiden besten Freundinnen durch Europa unterwegs. Im Zug nach Amsterdam begegnet sie Jack, der die Stationen aus dem Tagebuch seines Großvaters bereist. Die beiden verlieben sich unsterblich ineinander und verbringen eine wunderbare Zeit miteinander. Jack verspricht Heather, sie nach New York zu begleiten, wo die junge intelligente Frau eine Stelle als Investmentbankerin antreten will. Am Flughafen in Paris verschwindet Jack plötzlich spurlos. Völlig fassungslos fliegt Heather alleine in die Staaten zurück, doch sie kann "Jack Vermont“ nicht vergessen. Verzweifelt sucht sie nach ihm.
      Das Buch überzeugt mit seinem wunderschönen Cover, die Innenseiten der Klappen sind mit Zitaten aus dem Buch beschriftet. Mit 56 nicht zu langen Kapiteln und großer Schrift ist es in kurzer Zeit möglich, das Buch zu lesen. Gut gefallen hat mir am Anfang jeder neuen Stadt, bzw. Lands welches sie bereisten, die Silhouette des Paares am Kapitelanfang. Die Einträge aus dem Tagebuch sind kursiv gedruckt, so dass man sie klar erkennen konnte. Der Roman ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Heather verfasst, wobei der Autor ab und an, in den Du-Stil wechselt.
      Es handelt sich bei der Geschichte um einen gefühlvollen melancholischen Roman. Die Zeit die die Beiden auf den Spuren des Großvaters verbringen, hat mir am besten gefallen, sehr romantisch sehr gefühlvoll und traumhaft schön. Mit schlagfertigen Dialogen zwischen Kopfmensch Heather und dem eher spontanen Jack. Der zweite Teil konnte mich nicht überzeugen, die Protagonistin, die die Uni mit Bestnoten abgeschlossen hat und hoffnungsvolle Investmentbankerin werden soll, benimmt sich naiv und unreif, z.B. bei Verabredungen, auch im Skiurlaub mit ihren Freundinnen. Trotzdem kann sie ihre große Liebe nicht vergessen. Wie sie auf die Idee kam unter der Esche im Park zu graben bleibt mir unverständlich. Ob die Esche das ständige Graben überstanden hat, bleibt offen. Auch war mir der Mittelteil zu langweilig und ausschweifend. Dem Schluss fehlte m.E. die Vollendung, wobei aber viel Platz für eigene Interpretation bleibt, ich hätte ihn mir lieber anders gewünscht. Am besten gefallen hat mir die Idee des Reisetagebuchs, der Gedanke, dass Jacks Großvater durch Europa gezogen ist, um zu sehen, was der Krieg der Welt angetan hat. Besonders gefallen hat mir der Satz: „Mit ihm an meiner Seite kommt mir die Welt größer vor“. Mein Lieblingscharakter ist Constance die auf der Reise ihr Glück findet und auch festhalten kann. Weder Heather noch Jack konnten mich überzeugen Heather angepasst und stets bemüht wie ein kleines Mädchen ihren Eltern zu gehorchen. Wie auch Jack, dessen Gründe, zuerst sich zurückzuziehen und sich durch Hinweise doch finden zu lassen, waren für mich völlig inkonsequent. Alles in allem hätte aus der Grundidee für die Geschichte ein schönes Buch werden können, das hat J.P. Monninger in meinen Augen leider nicht ganz geschafft. Deshalb 3 Sterne von mir. :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:
      :study: :musik: :montag:

      Und wenn mir alle Königskronen für meine Bücher und meine Freude am Lesen angeboten wären: Ich würde sie ausschlagen.
      François Fénelon
    • Eigentlich war "Liebe findet uns" gar nicht auf meiner Wunschliste. Das Cover ist wunderschön, gefällt mir richtig gut. Die Beschreibung reizte mich jetzt nicht so. Aber wie es der Zufall so will, war das Buch dann plötzlich auf meinem Reader und ich begann zu lesen.

      Die Erzählung konnte mich zwar einerseits gleich packen, andererseits aber nicht so ganz überzeugen (wenn das jetzt Sinn macht). Manche Kapitel empfand ich als zu langatmig, was mir nicht so gefallen hat. Die Kapitel, die viele Dialoge, insbesondere zwischen Jack und Heather, enthielten, unterhielten mich mehr.

      Zu Beginn wurde ich mit Heather nicht so richtig warm. Nach und nach gab sich das zwar etwas, als einen Lieblingscharakter würde ich sie aber lange nicht beschreiben.
      Im Gegensatz zu Heather gefiel mit Jack schon etwas besser. Ich hätte mir teilweise aber gewünscht, auch in seinen Kopf sehen zu können.
      Bei den Nebencharakteren haben mir Constance und Raef sehr gut gefallen. Mit Amy kam ich nicht immer, aber meistens klar.

      "Liebe findet uns" ist eine große Liebesgeschichte. Ok, aber mir haben hier die Emotionen gefehlt. Jack und Heather verlieben sich sehr schnell ineinander, dass Gefühl kam bei mir als Leserin jedoch nicht an. Das fand ich schade und meine Enttäuschung hierüber kann ich auch nicht leugnen.

      Wider Erwarten hat mir die Reise durch Europa doch Spaß gemacht. Die Begleitung durch das Tagebuch von Jacks Großvater war interessant.

      Über das Ende bin ich ein bisschen zwiegespalten. Ich will nicht zu viel verraten, aber so ganz gefällt es mir nicht. Einerseits würde ich gerne wissen, wie es weitergeht, aber andererseits auch nicht.

      Da ich die Emotionen nicht gespürt habe, mir die Reise aber dennoch gefallen hat, kann ich hier :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: vergeben.
      :study: Du bist mein Feuer von Isabelle Ronin
      :musik: Wir beide in Schwarz-Weiß von Kira Gembri
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