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Paolo Miola - Blue Eyed Bastard: Folgen eines Sündenfalls

    • Roman/Erzähl.

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    • Lieber Paul,

      ich habe jetzt den "Blick ins Buch" bei Amazon gewagt, weil Du explizit auf eine Meinung dessen drängtest, was IM Buch steht. Ich habe also versucht die Bilder auszublenden und in der Textsubstanz zu bleiben. Zunächst einmal muss ich fragen, welche Zielgruppe Du beim Schreiben im Kopf hattest. Hier und da schimmern sehr zarte jugendliche Gedanken durch, später harte Flüche und Fantasien für Erwachsene. Der Erzähler der Geschichte scheint sehr über dem Geschehen zu schweben, die Distanz als Allwissender macht es manchmal nicht einfach die Geschichte als Geschichte und nicht als Bericht zu verfolgen. Ein Beispiel wäre hier die komplette Exposition über den Background mehrerer Figuren, die dann aber nicht mehr durch ihr Handeln und ihre Beschreibung dazu kommen vorsichtig beim Leser zu wachsen. Sprich: Kompletter Block ausgebaut und dann so vorgestellt. Meist ist es hier besser, sich auf das Abenteuer eines längeren Romans einzulassen und durch Interaktion auf die Hintergründe hinzuweisen. Über Stilmittel kann man ja streiten, aber Klammern sind für mich ein wissenschaftlicher Verweis. Das bricht sicherlich den Text auf, lockert ihn hier und da manchmal, tatsächlich aber gewinne ich dadurch den Eindruck, es wäre deine höchst eigene Stimme - ein Kommentar von außen. Das holt einen aus der Geschichte. Man fängt an darüber nachzudenken, ohne noch in der Geschichte zu sein. Smileys ebenso. Dein Text arbeitet sich oft an der geringen Aufmerksamkeitsspanne der Jugend ab, dabei benutzt er ebenso ihre Ikonen. Klar kann man so auch Kritik formulieren, doch ein belletristischer Text transportiert diese leichter durch Gezeigtes, denn Behauptetes. Diese Auflösung von Autor/Text/Leser bewirkt, dass man Sätze wie "Seine medienvisuelle Profession verlangt immerfort das sklavische Hinnehmen immer neuer, zeitgeistiger (geistloser) Ausgeburten des real existierenden Flachsinns" nur noch als biografische Entlastung verortet. Übrigens, der folgende Absatz über Adipöse und lustige Hochzeitsmotive, die ja ach so Dicke lieber lassen sollten, fällt somit auch direkt auf dich zurück. Warum? Weil die Stimme der Figuren nicht vorhanden ist. Es ist auch keine wörtliche Rede. Ohne Referenz ist es also schwer, dem zu folgen. Ein kleiner Tipp noch, wie Du hier den Text noch angehen kannst: Stelle ihn Dir aus zunächst einer Perspektive vor. Was sieht diese Person? Was hört sie? Was sagt sie? Dann wird dir womöglich die Geschichte nicht aus Sicht eines Kommentars, sondern aus Sicht der Figur bewusster. Und ... kürz Deine Vita. Das ist kein Vorstellungsgespräch auf Amazon. Niemand muss wissen, mit welcher Note du Deinen Abschluss gemacht hast. Erzähl lieber mehr von deinem Wunsch zu Schreiben.

      Raiko
    • Mensch, @Raiko ...!
      Da bin ich ja baff!
      Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, auf die Story einzugehen.
      Du solltest hier als Vorbild für alle Kommentatoren gelten. Einer, der den Anderen zeigt,
      wie man auf gesittete Art und Weise seine Kritik vorbringen kann - ohne biestig oder zickig zu wirken.
      Glaube mir, ich weiß wovon ich rede!
      Ich habe Deine professionelle Kritik verstanden. Nochmals einen lieben Dank dafür, Raiko.
      Aber - das darfst Du dabei nicht vergessen: Der Roman ist zum großen Teil autobiographisch.
      Diese Tatsache grenzt mich auch etwas ein. Die Wunden von einst haben ihre Narben zurückgelassen.
      Wer sich reinliest erkennt recht bald:
      ICH bin Paul Goodway!
      Die "Stimme", die Du logischerweise nicht den Figuren zuschreiben kannst,
      ist eine Erzählerstimme, die es mit dem Protagonisten Paul - simpel ausgedrückt - gut meint.
      Sie ist nicht neutral. Sie begleitet den Leser so, dass man das Gefühl erhält, man lese den Roman zu zweit.
      Wenn das ein Novum sein sollte, bin ich gern der Urheber dieses Stils, der Euch vielleicht etwas naiv vorkommt.
      Doch - vergesst nicht, dass es in der Roman-Entwicklung immer Neuerungen gegeben hat, die auf Unverständnis gestoßen sind.
      Beispiel:
      Die Beschreibung eines ungebildeten Analphabeten, wobei der Autor absichtlich eine fehlerhafte Rechtschreibung benutzt hat.
      Was war das damals für ein Skandal ...
      Aber ich schweife ab.
      Raiko, ich werde mir Deine smpathische, wissensprofunde Kritik bestimmt noch ein paar Male durchlesen.
      Dass ich ehrliche, konstruktive Kritik gerne annehme, beweise ich hiermit:
      @Hirilvorgul: Tippfehler ist ausgebessert: "lebendigmachenden"
      @Divina: Oberer Schriftzug auf dem Cover geändert (evt. noch nicht online)

      Lieber Raiko, ich wünsche Dir noch einen schönen, lauen Sommerabend
      (Hoffentlich wohnst Du nicht in einem Gewittergebiet - das wäre jetzt blamabel ...) :loool:

      Alles Gute!

      Paul :winken:
      Wenn Schuld und Leid sich plötzlich begegnen, wird selbst der Frömmste in Versuchung geführt, dem Hass zu erliegen.
      Paul Goodway erleidet diesen Konflikt in:
      BLUE EYED BASTARD - Folgen eines Sündenfalls
    • Paul Goodway schrieb:

      Divina, sei mir nicht böse, aber ich spüre, dass Deine flotte, zackige und aufgeweckte Art nur eine Fassade oder Schutzreaktion ist.
      Dann spürst du falsch. Es gibt keinen Grund, eine Fassade aufzubauen und es gibt auch keinen Grund, Dinge in meine Worte zu interpretieren. Ich sage, was ich denke und ich sehe es nicht als meine Aufgabe an, anderen Leuten Honig ums "Mäulchen" zu schmieren, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass deutliche Worte meistens zu besseren Ergebnissen führen. Redet man nur um den heißen Brei, verstehen die Leute nicht, was man ihnen sagen will. Was mir in meiner Vergangenheit widerfahren ist, ist dass ich nicht klar ausgedrückt habe, was Sache ist, und dadurch falsch verstanden wurde. Daraus habe ich gelernt. Ob ein anderer es im Leben leicht hatte oder nicht, interessiert mich dabei ehrlich gesagt nicht, denn das Ergebnis ist das, was zählt. Ein gutes Ergebnis sorgt zumeist von selbst für bessere Erfahrungen.

      Paul Goodway schrieb:

      Was Du beschreibst ist teilweise richtig. Aber - die Grundlage, auf der die Lektoren/Verleger in meinem Fallbeispiel
      Im Großen und Ganzen ist und war es so. Und was dein Fallbeispiel angeht, wo der Autor erst mit der Idee der Geschichte an den Verlag herangetreten ist - da wussten die Verlage aber bereits, dass ebendiese Autoren in der Lage sind, die Geschichte in angemessener Form zu schreiben. Gute Ideen hatten nämlich auch damals schon viele Leute und unter diesen vielen Leuten mussten auch damals schon die Verlage aussuchen, wen sie nehmen und wen nicht. Ob sie in der Lage sind, das in lesbarer Form zu Papier zu bringen, das mussten auch diese Autoren erst einmal beweisen.

      Warum ich so darauf beharre, dass Bücher, die gelesen werden wollen, auch die beste Überarbeitung bekommen sollen, die sie verdienen, sollte sich eigentlich von selbst verstehen. Aber offenbar muss ich es noch einmal extra erklären: Selfpublisher haben immer noch bei vielen Lesern einen schlechten Ruf, weil viele Autoren ihre Werke ohne entsprechende Überarbeitung in den Verkauf gegeben haben und sich die Leser dann zu recht beschwert haben. Es gibt viele Leser, die nach mehreren solcher schlechten Erfahrungen Selfpublisher grundsätzlich meiden.
      Für mich bedeutet das, dass ebendiese Leser auch meine Bücher nicht lesen, obwohl sie durch intensive Überarbeitung Verlagsqualität erreicht haben. Oder um es anders auszudrücken: Autoren, die sich nicht eines Besseren belehren lassen und weiterhin unfertige Arbeiten abliefern, ziehen damit auch meine Arbeit herunter.
      Das ist genau das, was du gerade machst. Anstatt dein Buch vom Markt zu nehmen und es so zu gestalten, dass es auch ein breites Publikum lesen würde, beharrst du darauf, dass es auf die Geschichte ankommt. Nein, das tut es nur zum Teil. Du magst ja ein paar Leser finden, die dir zuliebe dein Buch durchlesen und es vielleicht sogar gut finden, weil die Geschichte dahinter gut ist. Aber den großen Teil der Leser, die dein Buch, hätte es denn eine entsprechende Überarbeitung erfahren, vielleicht auch lesen würden, verschreckst du mit dem, was du veröffentlicht hast - und verfestigst ein weiteres Mal die Meinung, dass Selfpublisher gemieden werden sollten.

      Du magst meine Worte als hart und ungerecht empfinden, aber wie ich oben bereits gesagt habe, sehe ich es nicht als meine Aufgabe an, zarte Seelen zu pflegen. Ich habe dir schon einmal Tipps gegeben, wie du deinen Text besser machen kannst. Du sagst, du schätzt meine Erfahrung und meine sachlichen Ratschläge? Den Eindruck habe ich, nach dem, was ich von dir bisher zu lesen bekomme, nicht. Ich gebe dir die ganze Zeit sachliche Ratschläge, aber du ignorierst sie und versuchst mir mit lieben Worten das Gegenteil weiszumachen. Das funktioniert bei mir nicht. Anstatt hartnäckig zu versuchen, dein Werk hier anzupreisen, solltest du deine Zeit lieber dafür nutzen, es zu verbessern. Und dann, wenn es dann tatsächlich lesbar ist, dann kannst du es gern wieder bewerben. Aber so wird das nichts.
      "deine beschreiebung alleine lässt vermuten, dass es sich um schmöckerroman einzigartiger klasse handelt, nämlich übertriebenem bullshid, der mit der wirklichkeit keinene hinreichenden effekt auf die wirklichkeit erstreckt."(Simon Stiegler)
      Stimmt! Ich schreibe spannende Unterhaltungsliteratur, die den Leser aus der Wirklichkeit entführt, bis zum Ende gelesen wird und bei der der Leser am Ende fragt: Wann erscheint der nächste Band? Schreiben will halt gelernt sein
    • @Divina:
      @Raiko Oldenettel hat nicht um den heißen Brei herumgeredet. Er hat mich nicht geschont.
      Dennoch hatte seine Kritik nicht den Anstrich eines Faustschlages.
      Aber ich danke Dir, dass Du mir jetzt näher beleuchtet hast, worum es Dir wirklich geht.
      Das hätte ich nie gedacht ...
      Divina, Du bist mitteilsam und blitzgescheit. Ich weiß es zu schätzen, dass Du Deine wertvolle Zeit für Diskussionen hergibst.
      Aber was ich auch versuche Dir zu sagen - es kommt nicht an.
      Vermagst Du es nicht, zwischen den Zeilen zu lesen?
      Als Sternzeichen "Zwillinge" hast du eher ein sanguinisches Temperament, wie ein Schmetterling. Geistig rege und vernunftbetont.
      Ich gehöre zu den Wasserzeichen und werde niemals die Gefühlswelt eines friedsamen Menschen weniger schätzen, als seine Vernunft.
      Wir sind Menschen und keine Roboter. Tut mir leid.
      Wenn Schuld und Leid sich plötzlich begegnen, wird selbst der Frömmste in Versuchung geführt, dem Hass zu erliegen.
      Paul Goodway erleidet diesen Konflikt in:
      BLUE EYED BASTARD - Folgen eines Sündenfalls
    • @Paul Goodway, ich finde dich urkomisch. :loool: Du bist mir schon im "Was hat euch heute den Tag versüßt???"-Thread aufgefallen. Leider habe ich von der dortigen Auseinandersetzung erst später etwas mitbekommen. Ich gehöre auch zu diesen unaufrichtigen und aggresiven Atheisten. :shock:
      Du führst hier in diesem Thread, wie auch im "Was hat euch heute den Tag versüßt???"-Thread alle an der Nase rum und lachst heimlich darüber, oder ? Hab dich durchschaut. :D
    • @Raiko Oldenettel:
      @Divina:

      Ein freundliches Hallo möge Euch erreichen!

      Weshalb ich mich noch einmal melde?
      Nun, ich möchte nicht den falschen Eindruck erwecken, dass ich für konstruktive Kritik nichts übrig habe.

      Nein, Ihr beiden User hier seid die einzigen Buchfreunde, die ihre ehrliche Kritik wohlmeinend geäußert haben.
      Liebe Divina, bitte sei mir nicht böse, wenn ich den Raiko lobe, dass er es mit etwas mehr Fingerspitzengefühl getan hat, obwohl wir uns gar nicht kennen. Dennoch weiß ich Deine Ratschläge sehr zu schätzen und habe jetzt einiges davon umgesetzt.

      Folgende Änderungen habe ich vorgenommen:

      1.) Neues Cover gestaltet und andere Schriften eingesetzt.
      2.) Die meisten Abbildungen habe ich entfernt. Ausnahmen sind beispielsweise die Kapitelbilder.
      3.) Lange Sätze habe ich nun gekürzt oder anders verfasst.
      4.) Für Raiko: An diversen Stellen wirst Du jetzt die Gedanken der Protagonisten erfahren können.

      Immer noch gilt:
      Die Leseprobe sagt nur wenig über den dramatischen Verlauf der Story aus.
      "BLUE EYED BASTARD - Folgen eines Sündenfalls"

      Alles Gute und einen schönen Lesemonat (was soll man bei dem kühlen Wetter auch machen?) August wünscht Euch der

      Paul :wink:
      Bilder
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      Wenn Schuld und Leid sich plötzlich begegnen, wird selbst der Frömmste in Versuchung geführt, dem Hass zu erliegen.
      Paul Goodway erleidet diesen Konflikt in:
      BLUE EYED BASTARD - Folgen eines Sündenfalls
    • Seit ich mir die schonungslose Kritik zu Herzen genommen habe, läuft es besser.
      Für wohlgemeinte, konstruktive Kritik war ich immer schon offen eingestellt - nur der Tonfall macht den Unterschied.

      :wink:
      Wenn Schuld und Leid sich plötzlich begegnen, wird selbst der Frömmste in Versuchung geführt, dem Hass zu erliegen.
      Paul Goodway erleidet diesen Konflikt in:
      BLUE EYED BASTARD - Folgen eines Sündenfalls
    • @Squirrel:
      Liebe Squirrel!

      Kürzlich las ich an anderer Stelle (!) die ernüchterten Kommentare mancher, hilfsbereiter User, die sich - zu Recht - darüber beschwerten, dass sie kein Feedback erhalten. Raiko beispielsweise schrieb vor längerer Zeit in einem Fall, dass es ihm keinen Spaß mehr mache, gute Ratschläge zu erteilen, ohne von der ratsuchenden Person ein Echo oder ein Dankeschön zu erhalten.
      Konkret:
      Ein Autor wollte in einem anderen Thread wissen, ob der Anfang seines Romans gelungen sei.
      Diverse, alteingesessene User antworteten und gaben sich Mühe, ihr Wissen mit dem Fremden zu teilen.
      Auch Raiko.
      Aber der hilfesuchende Autor schwieg oder ließ nicht durchblicken, ob er die Verbesserungsvorschläge in sein Werk einfliessen lassen würde. Ich kann Raikos Wut verstehen.
      Ich möchte eben nicht so undankbar erscheinen. Nein!
      Raiko hat in meinem Falle mit seiner Meinung nicht hinter'm Berg gehalten. Das war völlig okay.
      Sachlich kühl, aber konstruktiv kam seine Kritik daher und ich vermute, dass er es gut gemeint hat.
      Deshalb mein Echo an
      @Raiko Oldenettel und aus ähnlichen Gründen auch an
      @Divina
      Meine Rückmeldungen, die nichts mit "Pushen" zu tun haben, sollen klarmachen, dass nicht alle Kritisierten sich in ein stummes Schneckenhaus zurückziehen, ohne ihre Wertschätzung den Schreibern gegenüber zum Ausdruck gebracht zu haben.
      Bitte seid doch vorsichtiger mit dem grundlosen Vorverurteilen neuer User.
      Wozu die Feindseligkeit?
      Das muss doch nicht sein ...
      Wenn Schuld und Leid sich plötzlich begegnen, wird selbst der Frömmste in Versuchung geführt, dem Hass zu erliegen.
      Paul Goodway erleidet diesen Konflikt in:
      BLUE EYED BASTARD - Folgen eines Sündenfalls
    • Paul Goodway schrieb:

      Ich möchte eben nicht so undankbar erscheinen.
      das hast Du mit deinem Post vom 22. August auch gezeigt. Aber du wirst schlicht akzeptieren müssen, dass keine weiteren Antworten der anderen kommen und das bereits seit Anfang Juli.

      Meine klare Ansage hat nichts mit Vorverurteilung oder Feindseligkeit zu tun, sondern mit gleichen Regeln für alle: Pushen bedeutet, dass ein Autor seinen Thread ständig oben hält durch eigene Posts ohne dass Beiträge anderer BTler und damit irgendeine Kommunikation / Diskussion stattfindet. Das ist hier unerwünscht, daran halten sich die anderen Autoren und diese Regel gilt auch für dich!

      Ende der Kommunikation.
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Elizabeth Kostova - The Historian
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
    • Hallo Paul,

      ich bin erst neu im Forum und diesem Thread, deinen Beitrag habe ich vor allem aufgrund der Kommentare hier trotzdem eingehend mitverfolgt.
      Das, was die User hier gesagt haben, hat mich neugierig gemacht, deswegen habe ich mir dein Buch auch einmal angeschaut und würde dir dazu auch gerne meine Meinung dalassen.

      Leider muss ich meinen Vorgängern in vielen Dingen zustimmen, auch wenn der Umgangston hier manchmal nicht ganz so nett war.
      Schon der Titel und das Cover von deinem Buch haben mich stutzig werden lassen, denn der Titel klingt harsch und unansprechend, wie ich persönlich finde, und beim Cover sieht man einfach, dass das nicht professionell angefertigt wurde. Das hat nichts mit dir als Person zu tun, aber ein Leihe bekommt ein Cover eben nicht so gut hin, wie professionelle Leute bei einem Verlag, was dein Cover auch wieder einmal beweist.
      Klar hast du öfters erwähnt, dass man das Buch nicht nach seinem Äußeren beurteilen kann, aber leider tun das Konsumenten und Leser. Wenn das Cover eines Buches schon so "billig gemacht" aussieht, dann werde ich das Buch auch nicht lesen, tut mir leid. Und das geht leider sehr vielen Lesern so. Außerdem ist der Taschenbuch-Preis viel zu hoch, wofür du zwar nicht kannst, aber kein normal Sterblicher würde diesen Preis für das Buch bezahlen, wenn wir doch mal ehrlich sind.

      Wie die Anderen finde ich die Bilder zwischendrin auch sehr störend, vor allem weil sie ähnlich unprofessionell gemacht worden sind. Man könnte wirklich gut auf sie verzichten.
      Auch das Layout des Inhaltsverzeichnisses und die Formatierung des Textes wirken nicht sehr ansprechend, was bei dem Leser auch noch einmal viel ausmacht. Natürlich geht es auch um den Inhalt des Buches, aber das Auge liest nun einmal mit und entscheidet darüber, ob jemand dein Buch lesen möchte bzw. kauft oder eben nicht. Mal abgesehen davon muss ich auch ehrlich sagen, dass mir dein Schreibstil nicht sonderlich zusagt. Klar, Schreibstile sind Geschmackssache, aber du schreibst wirklich sehr... ausschmückend, aber nicht so, dass es angenehm zu lesen ist, sondern eher schwulstig und gezwungen klingt. Ich mag es zwar, wenn mit vielen Adjektiven etc. beschrieben wird, aber du machst davon eindeutig etwas zu viel Gebrauch. Auch mag ich es nicht besonders, wenn jemand in der Präsens-Form schreibt, was aber natürlich auch nur persönliche Präferenz ist.

      Du meintest an einer Stelle, dass Bekannte von dir aufgrund deines Buches zu Tränen gerührt waren... Nun, um es ganz ehrlich zu sagen, das liegt vielleicht daran, weil sie eben Bekannte von dir waren. Freunde, Bekannte und Familie sehen dein Werk immer noch anders, als wildfremde Leute. Leute, die dir nahe stehen und die dich kennen, sind beeinflusst durch die Beziehung mit dir und deswegen kommen da auch oft so starke Meinungsverschiedenheiten zwischen Bekannten und fremden Lesern zu Stande. Du erwähntest auch, dass dein Buch teilweise autobiographisch ist, aber vielleicht ist das das Problem. Vielleicht solltest du dich einmal etwas ganz Neues heranwagen, mit dem du persönlich nicht sonderlich viel zu tun hast. Außerdem solltest du dann erst einmal versuchen damit an einen Verlag zu kommen (probieren kann man es ja immer), denn dort würdest du die professionelle Unterstützung bekommen, die du zur Verbesserung als Autor dringend benötigst.

      Ich will dir wirklich nicht zu nahe treten und auch keine neue Diskussion damit entfachen, ich wollte dir nur einfach meine Meinung dazu mitteilen. Nimm sie so hin, denn ich werde nicht mit dir darüber diskutieren, wie die Anderen es hier getan haben. Hoffentlich schaffst du es dich irgendwann zu verbessern und auch Erfolg mit deinen Büchern zu haben. :)

      Liebe Grüße,
      Meli
    • @GrumpyMeli:

      Hallo Meli!

      Danke für Deine offene Kritik.
      Ich weiß es zu schätzen, dass Du Dir die Zeit genommen hast, auch wenn das Angesprochene bereits von anderen Usern erwähnt wurde.
      1.) Die kostenlose Lesevorschau sagt nichts über den weiteren, dramatischen Verlauf der Story aus.
      Das sage ich bereits wie ein Mantra daher ... Sorry, Eure Kritik (Kenntnis der Story) ist unvollständig und damit ungerechtfertigt.
      2.) Da meine Bekannte die gesamte Geschichte gelesen hat, standen ihr die Tränen in den Augen. Ich möchte nicht, dass Ihr sie jetzt als rührselig diffamiert. Das ist sie nicht. Und - hätte meinen Bekannten die Story missfallen, hätten sie mir das mit der gleichen, schonungslosen Offenheit zu verstehen gegeben, wie die kritikfreudigen User hier im Forum. Da gibt es keinen Bekannten-Bonus!
      3.) Auf welches Cover bezieht sich Deine Kritik; auf das erste oder zweite? Hier im Forum ist leider immer noch das erste Cover zu sehen, am Threadanfang. Das habe ich längst geändert.
      4.) Harscher Titel?
      Gib bei Amazon Kindle einmal "Bastard" ein und Du wirst erstaunt feststellen, wie viele Bücher dieses Wort im Titel tragen!
      5.) Der Taschenbuchpreis ist viel zu hoch? Stimmt, weil der Inhalt farbig ist. Aber wenn Du sehen möchtest, wie die Formatierung wirklich aussieht, dann schau' in die kostenlose Vorschau des gedruckten Buches hinein.

      Schöne Grüße

      Paul

      P.S.
      Welche Bilder zwischendrin? Die meisten Abbildungen habe ich entfernt, bis auf die Kapitel-Bilder. Das ist durchaus üblich, bei Anbruch eines neuen Kapitels, dieses mit einer Grafik, einem Foto oder so, als Einstimmung auf das Kommende zu ergänzen.
      Bist Du sicher, mein aktuelles Buch gesehen zu haben, oder doch die alte Version?
      Wenn Schuld und Leid sich plötzlich begegnen, wird selbst der Frömmste in Versuchung geführt, dem Hass zu erliegen.
      Paul Goodway erleidet diesen Konflikt in:
      BLUE EYED BASTARD - Folgen eines Sündenfalls
    • Hallo Paul,

      ich möchte hier auch sehr kurz meinen Eindruck loswerden.

      Paul Goodway schrieb:

      Der Taschenbuchpreis ist viel zu hoch? Stimmt, weil der Inhalt farbig ist.
      Ich persönlich würde niemals für ein 222 Seiten langes Buch knapp € 25,- zahlen, egal wie gierig ich danach wäre.
      Wäre es für einen relativ unbekannten Autor und sein Debut nicht besser das Buch erst einmal einer breiten Leserschaft zur Verfügung zu stellen und möglichst viele Exemplare davon zu verkaufen und daher auf solche (entschuldige den Ausdruck) Spielereien wie die farbigen Bilder und die farbige Schrift zu verzichten? Denkst du wirklich dies ist für deine potenziellen Leser einen Mehrpreis von € 10,- bis 15,- wert?

      Paul Goodway schrieb:

      Auf welches Cover bezieht sich Deine Kritik; auf das erste oder zweite?
      Das zweite Cover ist nicht mehr ganz so schlimm wie das Erste, sieht jedoch immer noch (entschuldige nochmals) amateurhaft und billig aus. Die Schrift finde ich, durch die Farbgebung, viel zu dominant und der Unschärfeeffekt ist viel zu stark im Verhältnis zu der scharfen Iris.

      Ach ja, meine Aussage bezieht sich auf das aktuelle Angebot auf amanzon.de
      Sub: 265

      gelesen:
      2013: 24 Bücher
      2014: 43 Bücher
      2015: 76 Bücher
      2016: 107
      Bücher / 9 Perry Rhodan Heftromane
      2017: 103 Bücher / 3 Perry Rhodan Heftromane

      :anstossen: 300. Buch gelesen am 18.06.17 (Preston & Child - Ritual: Höhle des Schreckens) :anstossen:
    • @Sinas:

      Guten Abend, Sinas!

      Schön, 'mal eine ganz frische Stimme zu hören ... :)

      Zu Deiner Frage:
      Ich hatte kurzzeitig auch ein Taschenbuch in S/W über KDP online.
      Für 5,99 Euro.
      Die Qualität war grottig!
      Deshalb bleibe ich bei Createspace. Ich erwarte nicht, dass man den Preis (den ich nicht bestimmen darf) als angemessen empfindet.
      Er ist einfach zu hoch angesetzt, da gebe ich dir recht. Aber dafür kann man mein E-Book für nur 99 Cent 'runterladen.
      Klingt das nicht versöhnlich?
      :wink:
      'Nen schönen Abend noch!
      Wenn Schuld und Leid sich plötzlich begegnen, wird selbst der Frömmste in Versuchung geführt, dem Hass zu erliegen.
      Paul Goodway erleidet diesen Konflikt in:
      BLUE EYED BASTARD - Folgen eines Sündenfalls
    • Hallo Paul,

      ich wollte auch noch etwas zu deinem Buch sagen, habe aber zuvor eine Frage:
      Hattest du das Manuskript - eigentlich "Typoskript", aber wenn es alle falsch machen, ist (fast) wieder richtig :wink: -
      vorher Agenturen/ Verlagen überhaupt angeboten oder hattest du dich gleich fürs Selfpublishing entschieden?
      Peter Waldbauer, Jahrgang 1966, ist Betriebswirt und wohnt als freiberuflicher Dozent und Autor in der Nähe von Heidelberg. Er veröffentlichte bisher Essays und fünf Bücher.
    • Hallo, lieber Peter! :winken:

      Nein, ich habe meinen Roman nirgendwo angeboten.
      Lediglich der Chefredakteur unserer Tageszeitung, den ich schon eine Weile kenne und schätze, hat eine ältere Version der Story zu lesen bekommen. Er lobte - Zitat - meine "gepflegte Sprache".
      Das hat mich aufrichtig gefreut.
      Und - ja, er hat die gesamte Geschichte gelesen. :wink:

      @Sinas:
      Noch eine Info zu der überteuerten, farbigen Taschenbuch-Ausgabe.
      Ich habe jetzt eine S/W-Version bei Createspace freigegeben, für 7,99 €.
      Es kann aber 5 Tage dauern, bis sie mit der E-Book-Version bei Amazon verknüpft wird.
      Wenn Schuld und Leid sich plötzlich begegnen, wird selbst der Frömmste in Versuchung geführt, dem Hass zu erliegen.
      Paul Goodway erleidet diesen Konflikt in:
      BLUE EYED BASTARD - Folgen eines Sündenfalls
    • Paul Goodway schrieb:

      ich habe meinen Roman nirgendwo angeboten.
      Okay, dann hat es sich (fast) erledigt. Ich wollte 2 Anmerkungen machen zu den Begleitumständen, nicht zum Inhalt, aber die sind für Selfpublisher ohne Relevanz. :wink:
      Peter Waldbauer, Jahrgang 1966, ist Betriebswirt und wohnt als freiberuflicher Dozent und Autor in der Nähe von Heidelberg. Er veröffentlichte bisher Essays und fünf Bücher.
    • @Peter Waldbauer:
      Och, sprich Dich nur aus ...
      Ich schätze Deine Erfahrungen.
      Und - im Gegensatz zu den Anderen, hast Du es nicht nötig mit Gift um Dich zu spritzen,
      denn Dein Esprit ist intellektueller Natur!

      :)

      P.S.
      Wieso erscheint immer noch das alte Cover, wenn man die ASIN-Nummer für das E-Book eingibt?
      Jetzt hab' ich 'mal die ISBN der schwarzweißen Print-Ausgabe eingefügt,
      nachdem man mich hier verbal gesteinigt hatte, weil die farbige Ausgabe zu teuer sei.
      :lol:
      P.S. 2
      Das günstigere S/W Taschenbuch ist jetzt online
      amazon.de/Paolo-Miola/e/B01IWZPX5Q/ref=ntt_dp_epwbk_0
      Wenn Schuld und Leid sich plötzlich begegnen, wird selbst der Frömmste in Versuchung geführt, dem Hass zu erliegen.
      Paul Goodway erleidet diesen Konflikt in:
      BLUE EYED BASTARD - Folgen eines Sündenfalls
    • So Paul, nun komme ich endlich zu deinem Buch (zur Abwechslung mal wieder ein Sachthema :wink: ).
      Ich habe es mir auf Amazon angeschaut und mir sind einige Assoziationen gekommen, die zugleich die Kritikpunkte betreffen, die man gegen das Buch ins Feld geführt hat.

      Zunächst: Ich glaube, dein beruflicher Hintergrund spielte bei der Gestaltung des Buches eine große Rolle. Photograf, Medienkaufmann. Die optische Aufmachung ist für dich sehr wichtig (wahrscheinlich bist du stark visuell veranlagt).
      Entsprechend auffallend ist das Cover, wobei das namengebende blaue Auge natürlich ein echter "Hingucker" ist. Zweifellos fällt dein Buch dadurch in der Masse der Amazon-E-Books auf. Ein Effekt, den zu erzielen sich viele Konkurrenz-Autoren auch wünschen.
      Natürlich muss solch ein "extravagantes" Cover, das ja Erwartungen hervorruft, mit dem Inhalt in Einklang zu bringen sein (dazu später).
      Konsequenterweise hat du dann im Inneren des Buches ebenfalls Fotos verwendet (die du inzwischen, glaube ich, reduziert hast). Dies wurde kritisiert, da es bei Romanen als ungewöhnlich gilt und strebt man eine konventionelle Gestaltung an, ist diese Feststelltung richtig.
      Andererseits, ist diese Betonung des Visuellen auch etwas Neues. Ob mir das persönlich gefällt, ist dabei nicht die erste Frage, die ich mir stelle, denn - (Achtung, Fitzek-Satz) - Geschmäcker sind verschieden. Es kann durchaus sein, dass Formen, die man heute als fremd, merkwürdig, störend empfindet, in Zukunft anders wahrgenommen werden, verfeinert/variiert werden, sich durchsetzen, wieder neue Formen auslösen. etc.
      Jedenfalls passt diese visuelle Gestaltung ins Zeitalter der Neuen Medien, der geringeren Aufmerksamkeitsspanne, der alternativen "Lese"-Formen (Hörbuch) angesichts eines sterbenden Buchmarktes, der Klage über die jetzige Lesegeneration, etc.
      Mir fiel dabei spontan Thomas Brezina ein, der ja auch eine neue Form - das interaktive Kinderbuch - geschaffen hat. Ob du deswegen jetzt so viele Bücher wie Brezina verkaufen wirst, kann ich nicht sagen (wahrscheinlich nicht, denn Brezina genoss zudem noch Fernsehprominenz), aber festzuhalten bei deinem Projekt bleibt: es ist ein innovativer Ansatz.

      Nun zum Inhaltlichen. Verschiedentlich wurde die Sprache kritisiert, worauf du stets entgegnet hast, dir ginge es in erster Linie um die Geschichte, Bekannten von dir hätte sie sehr gefallen (zu den Bekannten komme ich auch noch) worauf dann wieder das Argument kam, ja, wenn schon die Sprache nicht gefällt, dann lese man erst gar nicht weiter, usw.
      Hierzu ist zu sagen: beide Ansätze sind richtig. Es gibt Autoren, denen fällt es schwer, ein Thema zu finden, sie haben wenig zu sagen, aber sie haben eine schöne, ausgefeilte Sprache. Sie können wunderbar schreiben, sie wissen nur nicht über was (Zitat Reich-Ranicki über Günter Grass).
      Und dann gibt es Verlage, die wissen, dass ihre Autoren keine Sprachakrobaten sind, verlegen sie aber trotzdem, denn diese Autoren können wunderbar erzählen, sie malen mit farbiger Fantasie einen zauberhafte Welt oder einen spannenden Plot und der Lektor...naja, regelt das Übrige.
      Es gibt also in der Autorenwelt beides: Geschichtenerzähler und Sprachakrobaten und manchmal gibt es auch beides in einer Person (z.B. Patrick Süskind ).

      Speziell wurde die auktoriale Erzählerstimme bemängelt, sie käme gleichsam aus dem Off und reiße den Leser aus der Geschichte. Auch dies ist richtig, doch... ist es offenbar so gewollt. Auch in den Filmen von Quentin Tarantino bsp. ist die Off-Stimme gewollt. Du hast ja dazu geschrieben, dass man das Gefühl habe, man lese die Geschichte mit jemandem zusammen (oder so ähnl.). Also erkenne ich auch in diesem Punkt die Absicht, es bewusst anders zu machen. Wie dies bei den Lesern ankommt, ist eine andere Frage. Bei den Testlesern hier im Forum kam es nicht an.

      Wenn du an Verlage herantreten würdest, hätte ich noch 2 weitere Anmerkungen. Das hattest du ja nicht vor, deshalb nur der Vollständigkeit halber. Es gibt zwei Wörter, die beim Lektor/Verleger die Alarmglocken klingen lassen.
      1. Mein Roman ist autobiographisch
      2. Meinen Bekannten hat er gefallen.
      Man sollte als Erstautor vermeiden, dies zu sagen, selbst wenn es stimmt.

      Zu 1) Autobiographische Elemente werden bei einem Erstlingsroman ohnehin angenommen. Wenn man dies noch betont, fürchtet die Verlagsseite, man sei zu Änderungen in der Dramaturgie nur eingeschränkt bereit (da nicht kompatibel mit der eigenen Biographie).

      Zu 2) Die Bekannten sind für den Lektor kein Maßstab. Das Argument ist noch nicht mal ein Neutrum, es ist ein Negativum. Ein Argument wäre "Andreas Eschbach/ Sebastian Fitzek/ etc. fand ihn gut (natürlich nur, wenn es stimmt.)

      Fazit:
      Da sich dein Buch bereits formell von konventionellen Mustern stark unterscheidet, halte ich es nicht für ergiebig, es im Hinblick auf die Einhaltung weiterer konventioneller Kriterien zu bewerten. Es ist etwas Anderes und will etwas Anderes. Ob es (jetzt schon) den Geschmack des Lesers trifft, ist dabei die Frage. Hier im Forum tat es das nicht. Allerdings war das Panel hier arg begrenzt, so dass seine Aussagekraft letztlich zu gering ist, um ein endgültiges Urteil über die Rezeption des Buch abzugeben.
      Peter Waldbauer, Jahrgang 1966, ist Betriebswirt und wohnt als freiberuflicher Dozent und Autor in der Nähe von Heidelberg. Er veröffentlichte bisher Essays und fünf Bücher.
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