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Schönen guten Abend

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    • Schönen guten Abend

      Schönen guten Abend.

      Es fällt mir immer recht schwer, über mich selbst zu schreiben. Ich erfinde lieber Figuren und lasse sie für sich sprechen.
      Ich schreibe, seit ich 18 bin, war nie eine große Leseratte, dafür ein glühender Filmfan ohne viel Respekt für die Literatur. Aus diesem Grund waren meine ersten Kurzgeschichten recht willkürliche, anarchische Ergüsse ohne viel Rücksicht auf Charaktere und Dramaturgie.
      Da ich nebenbei auch Maler und Zeichner bin und mich auch im Filmemachen versucht habe, wurde mein literarisches Schaffen immer von langen Pausen unterbrochen.
      In den Neunzigern konnte ich einige Kurzgeschichten und Filmkritiken veröffentlichen und habe mich auch als Veranstalter von Lesungen versucht.
      Im Laufe der Jahre hat sich meine Einstellung zur Literatur stark verändert. Ich bekam Ende der Neunziger die Ambition, vielschichtige Geschichten zu erzählen und meine Themen sorgsamer auszuwählen. Allerdings war ich mit meinen Ergebnissen nicht immer zufrieden, weshalb einiges aus dieser Zeit noch immer in der Schublade liegt. Erst der Roman „Telum“ von 2008 stellt für mich einen wirklichen Neuanfang dar, ebenso die Fortsetzung „Osculum.“
      Bis 2014 entstand eine Reihe von Kurzgeschichten und drei kleine Romane, bis ich mich wieder der Grafik widmete.
      Leider hat mich eine schwere Erkrankung in meiner Planung etwas zurückgeworfen, denn eigentlich wollte ich schon immer einen Roman über fremde Planeten schreiben.
      Nun, nach der Genesung, ist daraus, durch irgendeinen seltsamen Impuls, ein Trio von Geschichten geworden, die in den Fünfziger Jahren spielen.
      Alle meine Stoffe handeln von Dingen, die mich schon immer interessiert haben – die Antike, der Weltraum, das Zwanzigste Jahrhundert und vor allem die Torheiten des Menschen. Im Mittelpunkt stehen immer die Charaktere, egal ob sie im alten New York oder im Alten Rom leben. Und vielleicht finde ich auch irgendwann wieder den Bezug zu mir selbst und schreibe eine todlangweilige Autobiographie ...
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