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James Joyce - Ulysses (Start 15.05.2017)

    • @Gaymax darf ich mich zu dir gesellen? :uups: ich habe fertig :thumleft: wow. Jetzt bin ich wirklich platt... Ich werde das Buch mal sacken lassen, mal sehen was ich dann dazu sage. :-k Ich fühle mich auf jeden Fall befreit :-, du auch?




      Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
      W. Somerset Maugham
    • Buchcafe24 schrieb:

      @Gaymax darf ich mich zu dir gesellen? :uups: ich habe fertig :thumleft: wow. Jetzt bin ich wirklich platt... Ich werde das Buch mal sacken lassen, mal sehen was ich dann dazu sage. :-k Ich fühle mich auf jeden Fall befreit :-, du auch?
      Natürlich und ich warte auch noch auf alle anderen die sicherlich auch völlig erschöpft ins Ziel trudeln.

      Ich bin völlig entspannt und fröhlich und glücklich, das war aber ein Klotz an Buch. :king:
      :study: Der Knochenjäger (Jeffery Deaver) 292 / 573 Seiten
      :study: Anders (Andreas Steinhöfel) 122 / 239 Seiten

      SUB: 546
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      :tanzen: *Feuerwerk abzünd* *Sektkorken knallen* *Gläser klirren* *Zertifikate werden feierlich überreicht* :tanzen:


      Gaymax schrieb:

      Ich habe es geschafft. Ich habe jede Seite des Ulysses gelesen und auch gehört. Ich bin total glücklich.
      Boah! @Gaymax du bist mein Held! :pray: :applause:

      Buchcafe24 schrieb:

      ich habe fertig
      Und du meine Heldin :pray: :applause:



      Gaymax schrieb:

      Natürlich und ich warte auch noch auf alle anderen die sicherlich auch völlig erschöpft ins Ziel trudeln.
      Bei mir wird es noch dauern. Im Moment stehen andere Bücher mehr im Vordergrund. Und dann habe ich immer noch nicht rausbekommen wo ich gerade rumirre :-, Aber ich werde es bis zum Ende hören, vielleicht auch parallel lesen, wie auch immer.
      Bücher müssen mit soviel Überlegung und Behutsamkeit gelesen werden, als sie geschrieben wurden.
      Henry D. Thoreau




      :montag: Ich lese gerade
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      Also das vorletzte Kapitel ist zum Piepen :totlach: . Schade, dass wir alle schon so angestrengt sind und keine Zeit und Muse mehr haben, uns ein bisschen auf den Text einzulassen. Aber die Fragen und Antworten sind an verschiedener Stelle einfach zu komisch und erinnern mich an den Humor der Känguruh-Chroniken. Eines meiner Lieblingsbeispiele ist dieses (zumal ich gerade parallel der feministischen Roman "der Report der Magd" lese):

      James Joyce schrieb:

      Welches häusliche Problem beschäftigte häufig seinen Geist in ebenso starkem, wenn nicht gar stärkerem Masse als jedes andere?
      Das Problem der Beschäftigung der Ehefrauen.
      Was waren seine hypothetischen Einzellösungen gewesen?
      Wohnzimmerspiele (Domino, Halma, Flohhüpfen, Geduldspiele, Fangbecherspiel, Schwarzer Peter, Romme, Bezigue, Sechsundsechzig, Quartett, Dame, Schach oder Puffspiel):Sticken, Stopfen oder Stricken für die polizeilich geförderte Kleiderhilfe: musikalisches Duospiel, Mandoline und Gitarre, Klavier und Flöte, Gitarre und Klavier: Akten- und Adressenschreiben: zweimal wöchentliche Besuche von Variete-Veranstaltungen: kommerzielle Aktivität als freundlich befehlende und freundliche Gehorsam findende Frau Chefin eines kühlen Milchladens oder warmen Rauchercafes: die heimliche Befriedigung erotischer Wallungen i staatlich inspizierten und ärztlich kontrollierten Männerbordellen: gesellschaftliche Besuche bei und von weiblichen Bekannten von anerkannt untadeligen Ruf und aus der Nachbarschaft in regelmäßigen, unhäufigen, eingeschränkten Abständen und unter regelmäßiger, häufiger, einschränkender Beaufsichtigung: abendlicher Unterrichtskurse, die speziell darauf angelegt waren, in angenehmer Form Allgemeinbildung zu vermitteln.
      Sehr schön sind auch so die Ausführungen über das Wasser oder den Mond, oder später das gemeinsame Pinkeln :mrgreen: :

      James Joyce schrieb:

      Geschah es in ähnlicher Weise?
      Die Trajektorien ihrer einander folgenden, dass simultanen Urinstrahlen waren unähnlich: derjenige Blooms war länger, weniger irruent, und zeigte die unvollständige Form des gegabelten vorletzten Buchstabens des Alphabets, welcher (Bloom) in seinem letzten Jahre auf seiner High Schol (1880) imstande gewesen war, gegen den gesamten konkurrenten Bestand des Instituts, 210 Zöglinge, den allerhöchsten Punkt überhaupt zu erreichen: derjenige Stephens war höher, sibilanter, welcher (Stephen) in den letzten Stunden des gerade vergangenen Tages durch diuresefördernden Verzehr seinen kräftigen Blasendruck noch verstärkt hatte.
      :winken: :wink:
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      Wunderbar auch später Blooms Meditationen über Haus und Garten, Möglichkeiten der Ausgestaltungen des Anwesens, vorherige Vermögensanreicherung und damit verbundene Risiken und fantasierter sozialer Zerfall. Spätestens jetzt ist mir Bloom sehr ans Herz gewachsen mit all seinen verqueeren Reflektionen und Fantasien, weitschweifigen Träumen und Analysen. Sympathisch fand ich auch die abstrusen pornografischen Postkarten in seiner Schublade mit dem Geistlichen und der Nonne O:-) .
    • Neu

      Falls ihr letzten Samstag ein lautes "Heureka! Ich habs!!!!" gehört habt, das war ich :loool:

      Ich habe nämlich das Kapitel und die Stelle gefunden bei der ich mit dem Hörbuch gelandet war. Ich bin im Kapitel 15, wo sich Bloom gerade mit dem ersten und zweiten Wachmann unterhält. Bei Möglichkeit halte ich es ab sofort wie @Gaymax, hören und lesen. Bevor ich mich noch mal verirre :wink: :lol:
      Bücher müssen mit soviel Überlegung und Behutsamkeit gelesen werden, als sie geschrieben wurden.
      Henry D. Thoreau




      :montag: Ich lese gerade
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      Sylli schrieb:

      Gibt es nicht 18? Dann könnte es sich heuer noch ausgehen!
      So ist es! Ich bin gespannt wie lange ich für den Rest noch brauchen werde. :-k Auf jeden Fall ist es die längste MLR die ich bis her in meinem Leben hatte :lol:
      Bücher müssen mit soviel Überlegung und Behutsamkeit gelesen werden, als sie geschrieben wurden.
      Henry D. Thoreau




      :montag: Ich lese gerade
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      Farast schrieb:

      Auf jeden Fall ist es die längste MLR die ich bis her in meinem Leben hatte
      Ja, aber bei dem Inhalt ist alles ein Höllentempo, und jeder, der überhaupt damit fertig wird, ein Held. Ich hätte dafür nicht mal in guten Zeiten das nötige Nervenkostüm gehabt.
      Liebe Grüße von Sylli :montag:
      "Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne." (Jean Paul)
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      Farast schrieb:

      So ist es! Ich bin gespannt wie lange ich für den Rest noch brauchen werde.
      Egal wie lange Du brauchst, wir warten und wedeln mit der Zielflagge :ergeben: Anschließend: Kaffee und Kuchen zum Aufbau des Nervenkostüms. :loool:

      In einer Sache bin ich mir allerdings sicher was "Ulysses" betrifft, ich werde es niemals Re-Readen. :shock: :loool: :totlach:
      :study: Der Knochenjäger (Jeffery Deaver) 292 / 573 Seiten
      :study: Anders (Andreas Steinhöfel) 122 / 239 Seiten

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