James Joyce - Ulysses (Start 15.05.2017)

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    • @Gaymax darf ich mich zu dir gesellen? :uups: ich habe fertig :thumleft: wow. Jetzt bin ich wirklich platt... Ich werde das Buch mal sacken lassen, mal sehen was ich dann dazu sage. :-k Ich fühle mich auf jeden Fall befreit :-, du auch?




      Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
      W. Somerset Maugham
    • Buchcafe24 schrieb:

      @Gaymax darf ich mich zu dir gesellen? :uups: ich habe fertig :thumleft: wow. Jetzt bin ich wirklich platt... Ich werde das Buch mal sacken lassen, mal sehen was ich dann dazu sage. :-k Ich fühle mich auf jeden Fall befreit :-, du auch?
      Natürlich und ich warte auch noch auf alle anderen die sicherlich auch völlig erschöpft ins Ziel trudeln.

      Ich bin völlig entspannt und fröhlich und glücklich, das war aber ein Klotz an Buch. :king:
      :study: Black Memory (Janet Clark) 54 / 383 Seiten
      :study: Letzter Tanz (Jeffery Deaver) 234 / 447 Seiten

      SUB: 548
    • :tanzen: *Feuerwerk abzünd* *Sektkorken knallen* *Gläser klirren* *Zertifikate werden feierlich überreicht* :tanzen:


      Gaymax schrieb:

      Ich habe es geschafft. Ich habe jede Seite des Ulysses gelesen und auch gehört. Ich bin total glücklich.
      Boah! @Gaymax du bist mein Held! :pray: :applause:

      Buchcafe24 schrieb:

      ich habe fertig
      Und du meine Heldin :pray: :applause:



      Gaymax schrieb:

      Natürlich und ich warte auch noch auf alle anderen die sicherlich auch völlig erschöpft ins Ziel trudeln.
      Bei mir wird es noch dauern. Im Moment stehen andere Bücher mehr im Vordergrund. Und dann habe ich immer noch nicht rausbekommen wo ich gerade rumirre :-, Aber ich werde es bis zum Ende hören, vielleicht auch parallel lesen, wie auch immer.
      Bücher müssen mit soviel Überlegung und Behutsamkeit gelesen werden, als sie geschrieben wurden.
      Henry D. Thoreau




      :montag: Ich lese gerade
    • Also das vorletzte Kapitel ist zum Piepen :totlach: . Schade, dass wir alle schon so angestrengt sind und keine Zeit und Muse mehr haben, uns ein bisschen auf den Text einzulassen. Aber die Fragen und Antworten sind an verschiedener Stelle einfach zu komisch und erinnern mich an den Humor der Känguruh-Chroniken. Eines meiner Lieblingsbeispiele ist dieses (zumal ich gerade parallel der feministischen Roman "der Report der Magd" lese):

      James Joyce schrieb:

      Welches häusliche Problem beschäftigte häufig seinen Geist in ebenso starkem, wenn nicht gar stärkerem Masse als jedes andere?
      Das Problem der Beschäftigung der Ehefrauen.
      Was waren seine hypothetischen Einzellösungen gewesen?
      Wohnzimmerspiele (Domino, Halma, Flohhüpfen, Geduldspiele, Fangbecherspiel, Schwarzer Peter, Romme, Bezigue, Sechsundsechzig, Quartett, Dame, Schach oder Puffspiel):Sticken, Stopfen oder Stricken für die polizeilich geförderte Kleiderhilfe: musikalisches Duospiel, Mandoline und Gitarre, Klavier und Flöte, Gitarre und Klavier: Akten- und Adressenschreiben: zweimal wöchentliche Besuche von Variete-Veranstaltungen: kommerzielle Aktivität als freundlich befehlende und freundliche Gehorsam findende Frau Chefin eines kühlen Milchladens oder warmen Rauchercafes: die heimliche Befriedigung erotischer Wallungen i staatlich inspizierten und ärztlich kontrollierten Männerbordellen: gesellschaftliche Besuche bei und von weiblichen Bekannten von anerkannt untadeligen Ruf und aus der Nachbarschaft in regelmäßigen, unhäufigen, eingeschränkten Abständen und unter regelmäßiger, häufiger, einschränkender Beaufsichtigung: abendlicher Unterrichtskurse, die speziell darauf angelegt waren, in angenehmer Form Allgemeinbildung zu vermitteln.
      Sehr schön sind auch so die Ausführungen über das Wasser oder den Mond, oder später das gemeinsame Pinkeln :mrgreen: :

      James Joyce schrieb:

      Geschah es in ähnlicher Weise?
      Die Trajektorien ihrer einander folgenden, dass simultanen Urinstrahlen waren unähnlich: derjenige Blooms war länger, weniger irruent, und zeigte die unvollständige Form des gegabelten vorletzten Buchstabens des Alphabets, welcher (Bloom) in seinem letzten Jahre auf seiner High Schol (1880) imstande gewesen war, gegen den gesamten konkurrenten Bestand des Instituts, 210 Zöglinge, den allerhöchsten Punkt überhaupt zu erreichen: derjenige Stephens war höher, sibilanter, welcher (Stephen) in den letzten Stunden des gerade vergangenen Tages durch diuresefördernden Verzehr seinen kräftigen Blasendruck noch verstärkt hatte.
      :winken: :wink:
    • Wunderbar auch später Blooms Meditationen über Haus und Garten, Möglichkeiten der Ausgestaltungen des Anwesens, vorherige Vermögensanreicherung und damit verbundene Risiken und fantasierter sozialer Zerfall. Spätestens jetzt ist mir Bloom sehr ans Herz gewachsen mit all seinen verqueeren Reflektionen und Fantasien, weitschweifigen Träumen und Analysen. Sympathisch fand ich auch die abstrusen pornografischen Postkarten in seiner Schublade mit dem Geistlichen und der Nonne O:-) .
    • @Gaymax @Buchcafe24
      Wow,meinen allergrößten Respekt! :pray: Das ist ein Grund zum Feiern! :applause: :anstossen: *Konfettikanone abfeure* :tanzen:
      Ich schaue hier immer mal wieder hinein und versuche nur zu überfliegen, damit ich nicht schon zu viel über den Inhalt erfahre.
      Ich habe es aber selbst noch nicht geschafft, weiter zu lesen. Das werde ich mir dann wohl fürs neue Jahr vornehmen.
      :study: Isabel Allende - Das Geisterhaus
    • Falls ihr letzten Samstag ein lautes "Heureka! Ich habs!!!!" gehört habt, das war ich :loool:

      Ich habe nämlich das Kapitel und die Stelle gefunden bei der ich mit dem Hörbuch gelandet war. Ich bin im Kapitel 15, wo sich Bloom gerade mit dem ersten und zweiten Wachmann unterhält. Bei Möglichkeit halte ich es ab sofort wie @Gaymax, hören und lesen. Bevor ich mich noch mal verirre :wink: :lol:
      Bücher müssen mit soviel Überlegung und Behutsamkeit gelesen werden, als sie geschrieben wurden.
      Henry D. Thoreau




      :montag: Ich lese gerade
    • Sylli schrieb:

      Gibt es nicht 18? Dann könnte es sich heuer noch ausgehen!
      So ist es! Ich bin gespannt wie lange ich für den Rest noch brauchen werde. :-k Auf jeden Fall ist es die längste MLR die ich bis her in meinem Leben hatte :lol:
      Bücher müssen mit soviel Überlegung und Behutsamkeit gelesen werden, als sie geschrieben wurden.
      Henry D. Thoreau




      :montag: Ich lese gerade
    • Farast schrieb:

      Auf jeden Fall ist es die längste MLR die ich bis her in meinem Leben hatte
      Ja, aber bei dem Inhalt ist alles ein Höllentempo, und jeder, der überhaupt damit fertig wird, ein Held. Ich hätte dafür nicht mal in guten Zeiten das nötige Nervenkostüm gehabt.
      Liebe Grüße von Sylli :montag:
      "Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne." (Jean Paul)
    • Farast schrieb:

      So ist es! Ich bin gespannt wie lange ich für den Rest noch brauchen werde.
      Egal wie lange Du brauchst, wir warten und wedeln mit der Zielflagge :ergeben: Anschließend: Kaffee und Kuchen zum Aufbau des Nervenkostüms. :loool:

      In einer Sache bin ich mir allerdings sicher was "Ulysses" betrifft, ich werde es niemals Re-Readen. :shock: :loool: :totlach:
      :study: Black Memory (Janet Clark) 54 / 383 Seiten
      :study: Letzter Tanz (Jeffery Deaver) 234 / 447 Seiten

      SUB: 548
    • Gaymax schrieb:

      Egal wie lange Du brauchst, wir warten und wedeln mit der Zielflagge Anschließend: Kaffee und Kuchen zum Aufbau des Nervenkostüms.
      *Strahl vor Freude* Das ist aber lieb :friends:

      Gaymax schrieb:

      In einer Sache bin ich mir allerdings sicher was "Ulysses" betrifft, ich werde es niemals Re-Readen.
      Ich auch nicht :lol:
      Bücher müssen mit soviel Überlegung und Behutsamkeit gelesen werden, als sie geschrieben wurden.
      Henry D. Thoreau




      :montag: Ich lese gerade
    • Farast war so großzügig, mich in die MLR einzuladen - ich würde
      allerdings ganz von vorne anfangen und hoffe, nicht allzu lästig zu sein.

      Und gleich eine Frage vorweg:
      ich habe zwei Ausgaben. Eine ist die Übersetzung von Goyert (uralt, aus Studententagen), die
      andere die von Wollschläger. Welche empfehlt Ihr?

      Tut mir leid, Ihr habt das bestimmt schon alles besprochen - aber mir fehlt einfach die Zeit,
      den ganzen Thread nachzulesen. Ich bitte um Verständnis...
      :study: Vincent Klink, Sitting Küchenbull
      :study: Terry Pratchett, Klonk!
      :study: Daniel Kehlmann, Tyll
    • @drawe Warum solltest du lästig sein? Unsinn! :friends: Aber wie gesagt, dass ist hier eine MLR der ganz anderen Art :wink: So einzigartig wie es "Ulysses" auch ist. Also ich habe die reich kommentierte Wollschläger Ausgabe und höre beim lesen die wahnsinnig gut gemachte Lesung! Diese für mich ganz neue Kombi habe ich @Gaymax zu verdanken! Eine klasse Idee! Die ich auch nur weiterempfehlen kann.
      Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, war die Wollschläger Übersetzung das Buch der Wahl. Mir war gar nicht bewusst, dass es noch eine ältere Übersetzung gab. Nimm doch einfach diejenige, die dir sprachlich am meisten zusagt.

      Schreib einfach in diese MLR wenn dir danach ist und über was du schreiben magst. Und vor allem: kein Streß! Der bleibt hier außen vor :)

      Im Moment pausiere ich wieder mit dem Buch. Ulysses und ich brauchen hin und wieder eine "Beziehungspause" :wink: :loool: und dann geht es wieder mit frischen Mut und Leselust weiter.
      Bücher müssen mit soviel Überlegung und Behutsamkeit gelesen werden, als sie geschrieben wurden.
      Henry D. Thoreau




      :montag: Ich lese gerade
    • Danke!
      ich habe mich inzwischen für die wollschläger-Übersetzung entschieden. Die Goyert-Übersetzung ist mir entschieden zu
      manieriert. Wörter wie "entsteissen" kann man zwar aus dem Kontext erschließen, aber der Lesefluss wird gebremst.

      Das Hörbuch werde ich mir auch zulegen und mir vorlesen lassen☺
      :study: Vincent Klink, Sitting Küchenbull
      :study: Terry Pratchett, Klonk!
      :study: Daniel Kehlmann, Tyll
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