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James Joyce - Ulysses (Start 15.05.2017)

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    • Aaaarrrrgh, ich bin jetzt auch bei der Domina. Ich höre weiterhin das Hörspiel, aber ich kann es kaum mehr ertragen :computer: ](*,) . Dieses Kapitel ist für mich irgendwie das schlimmste. Kurzzeitig war es auch lustig (als Bloom Politiker war und im Größenwahn war und sich Massen von Frauen für ihn aus Fenstern gestürzt und in Guinnessfässern ertränkt haben :loool: ), aber gerade höre ich seit einer Stunde und es tut einfach nur noch körperlich weh.....Bitte sagt mir, es wird besser, bitte sagt mir: warum tun wir das ????
    • cyphella schrieb:

      aber gerade höre ich seit einer Stunde und es tut einfach nur noch körperlich weh.....Bitte sagt mir, es wird besser, bitte sagt mir: warum tun wir das ????
      Ich bin dazu extra in den Keller gegangen um weiter zu hören, nicht dass die Menschen noch was komisches von mir denken. :lol: Dieses Kapitel habe ich allerdings mittlerweile hinter mir gelassen, aber das Kapitel war und ist ziemlich lang gewesen, aber danach geht es mehr oder weniger normal weiter. :loool: :totlach: Also zumindest so normal wie "Ulysses" halt sein kann. :-# :loool:


      Sylli schrieb:

      Weil Ihr Helden seid! Niemals wäre ich so weit gekommen, beim besten Willen nicht!
      :friends: Noch ist es bei mir nicht soweit, aber ich bestehe auf ein Zertifikat [-X , welches mir bescheinigt, dass ich "Ulysses" von vorne bis hinten durchgelesen zu habe. :loool: Vielleicht ja schon dieses freie Wochenende. O:-)
      :study: Der Knochenjäger (Jeffery Deaver) 360 / 573 Seiten
      :study: Anders (Andreas Steinhöfel) 185 / 239 Seiten

      SUB: 546
    • :friends: Vielen Dank für den Zuspruch. Ja, ein Zertifikat, das wäre was! @Gaymax: in den Keller gehen ist gut :totlach: , mein 5 jährige Sohn hat mich auch ganz entsetzt angeschaut, als er mich beim Hören „erwischt“ hat. Es stimmt, daß normal wahrscheinlich nicht ganz der passende Ausdruck für Ulysses ist. Ich war heute total erstaunt, wie die Eindrücke schwanken, teilweise kommt mir das Buch vor, als stamme es aus uralten Zeiten oder Parallelwelten, dann geht es plötzlich um Geschirrspüler und Guiness, was wieder sehr meiner Lebenswelt :loool: entspricht ...
    • @cyphella deine Frage ist berechtigt und diese stelle ich mir auch die ganze Zeit... :-, darf ich sagen, wie sehr mich dieses Buch :puker: es versaut mir langsam echt das Lese vergnügen, aber das Buch kriegt mich nicht unter, nein. Und wenn es das letzte ist, was ich tun werde... :rambo: @Gaymax bei dem Zertifikat bin ich auch dabei, wenn ich es jemals schaffen sollte :thumleft:




      Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
      W. Somerset Maugham
    • Wenn ich auch im Moment nicht weiterhöre - obwohl heute könnte ich ja mal eine Stunde wieder reinschieben, dass müsste eigentlich klappen :-k - ich g e b n i c h t a u f. Ich will das Ding rocken, egal ob ich es lese oder höre. Ich schaff das, wir schaffen das. Und ihr motiviert mich im Moment wirklich richtig gut! Danke euch :flower:

      cyphella schrieb:

      .Bitte sagt mir, es wird besser, bitte sagt mir: warum tun wir das ????
      Echt keine Ahnung, mir ist es ein Rätsel.

      Sylli schrieb:

      Weil Ihr Helden seid!
      :kiss:

      Gaymax schrieb:

      Also zumindest so normal wie "Ulysses" halt sein kann.
      :totlach: Gut gesagt!

      Buchcafe24 schrieb:

      aber das Buch kriegt mich nicht unter, nein. Und wenn es das letzte ist, was ich tun werde...
      Wir schaffen das :rambo:

      Gaymax schrieb:

      So lustig, dass tatsächlich noch welche am lesen sind und hier wieder auftauchen. Wir schaffen das. :compress: :rambo: :compress:
      Genau! Und irgendwann treffen wir uns alle auf ein Guiness und werfen mit Keksdosen nach Waschmaschinen :mrgreen: :D
      Bücher müssen mit soviel Überlegung und Behutsamkeit gelesen werden, als sie geschrieben wurden.
      Henry D. Thoreau




      :montag: Ich lese gerade
    • :dance: :tanzen: :tanzensolo: :-({|= :bounce:
      Ich hab das Kapitel durch!!!!!!
      Zwischendurch habe ich mich mich wirklich sehr gequält, doch jetzt habe ich es geschafft und bin doch sehr umgepustet von der erzählerischer Wucht. Gegen Ende war ich sogar sehr gerührt: Stephen am Boden und k.o. Gegangen, Bloom ganz behutsam und beschützend. Es ist ein sehr starkes Bild, wie er da steht und wacht und am Ende sein echter Sohn elfengleich auftaucht und das Schlussbild darstellt . :cry:
      Ich habe auch schon das nächste Kapitel angefangen, was sich im Vergleich wie ein altmodisches Kinderbuch liest :wink: . Nach all dem Tohuwabohu fühlt es sich real an, mit Stephenund Bloom nachts beim Matrosen zu sitzen, dem Seemannsgarn zu lauschen und in Gedanken immer wieder abzuschweifen. Irgendwie habe ich das Gefühl, im Buch angekommen zu sein. Wahrscheinlich will Joyce genau das und hat uns deswegen vorher durch die Hölle geschickt. Und noch wahrscheinlicher ist Joyce tückisch genug, mir die Story demnächst wieder aus der Hand zu reißen 8-[
      @Gaymax: wie geht es dir so auf deinem Schlußspurt?
    • cyphella schrieb:

      Zwischendurch habe ich mich mich wirklich sehr gequält, doch jetzt habe ich es geschafft und bin doch sehr umgepustet von der erzählerischer Wucht.
      Verwirrend, abgedreht, aber im nachhinein einfach genial dieses Kapitel. Jetzt geht es erzählerisch etwas bodenständiger weiter.
      Und ihr könnt euch auf den Monolog der Molly Bloom freuen. Der ist klasse....... :thumleft:
      Achte auf die Stille und bewahre sie, denn sie bringt alle Träume des Menschen

      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (MLR)
      :study: John Burnside - Ashland & Vine (MLR)
    • Seite 776:

      James Joyce schrieb:

      Er trank, wie es sich von selbst versteht, und es war nur wieder einmal die Moral von der Geschicht', dass er es leicht zu großen geschäftlichen Erfolgen hätte bringen können, wenn es ihm - ein erhebliches Wenn allerdings - gelungen wäre, sich von seiner speziellen Vorliebe zu heilen.
      Das bittere ist, dass dieser Satz auf so manche Menschen passt. Mir gefällt der Satz und ich werde ihn auch nochmal im Zitate Thread schreiben, wie noch andere Zeilen die ich gerade gelesen habe. Der Quell der sprachlichen Freude beginnt wohl hier. :loool:

      Seite 782:

      James Joyce schrieb:

      Es ist schwer , im Hinblick auf recht und Unrecht feste ungültige Regeln aufzustellen , doch Raum zur Besserung ist gewiss nicht überall voran , auch wenn jedes Land , wie man sagt , unser eigenes , unglückseliges inbegriffen , die Regierung hat, die es verdient. Aber bei ein bißchen gutem Willen überall. Es mag ja sehr schön sein, sich beiderseits seiner Überlegenheit zu rühmen, doch wie steht es mit der beiderseitigen Gleichheit? Ich mißbillige Gewalt oder Intoleranz in jeder Gestalt oder Form. Mit ihnen wird niemals etwas erreicht oder aufgehalten. Eine Revolution muß kommen, so sicher wie eine fällige Ratenzahlung. Es ist, wenn man es so betrachtet, eine offenkundige Absurdität, Leute nur deswegen zu hassen, weil sie um die Ecke wohnen und eine andere Muttersprache haben, sozusagen.
      :thumleft: Wirklich ein toller Abschnitt. Wahrscheinlich total auf den Krieg und den Rassenhass gemünzt, aber letztlich auch für viele andere Hassarten anwendbar.
      :study: Der Knochenjäger (Jeffery Deaver) 360 / 573 Seiten
      :study: Anders (Andreas Steinhöfel) 185 / 239 Seiten

      SUB: 546
    • Leider ist das WLAN etwas schwankend mit seiner Arbeit deswegen mit zwei Posts.

      James Joyce schrieb:

      All diese unglückseligen Streitigkeiten, die nur böses Blut machten - Höcker der Kampfeslust oder eine Drüse irgendwelcher Art, wo irrtümlicherweise angenommen wurde, es gehe um den Ehrenpunkt und eine Fahne - waren, seiner bescheidenen Meinung nach, als Frage eine reine Geldfrage, welch letztere hinter allem stand, Gier und Eifersucht, weil die Leute nie wussten, wo die Grenze war.
      :thumleft:

      James Joyce schrieb:

      Ich bin, resümierte er mit dramatischer Kraft, ein ebenso guter Ire wie jener rüde Mensch, von dem ich Ihnen eingangs erzählte, und ich sähe es wirklich gern, so schloß er, wenn jedermann, alle Bekenntnisse und Klassen, pro rata ein bequemes, ordentliches Einkommen hätte, durchaus nicht zu knapp bemessen, so um £ 300 im Jahr. Hier liegt der springende Punkt, der auf dem Spiele steht, und seine Lösung ist nicht nur durchführbar, sondern würde auch einen freundlicheren Verkehr von Mensch zu Mensch bewirken. Jedenfalls ist das meine unmaßgebliche Meinung. Ich nenne das Patriotismus. Ubi patria, Wie wir in unseren klassischen Tagen ein bißchen so obenhin auf der Alma Mater gelernt haben, vita bene. Wo man gut leben kann, heißt das, wenn man arbeitet.
      :thumleft:

      James Joyce schrieb:

      Schließlich und endlich sind Sie nach dem wenigen, was ich von Ihnen weiß, nach all dem Geld, das für Ihre Bildung ausgegeben wurde, berechtigt, sich schadlos zu halten und Ihren Preis zu bestimmen. Sie haben in jeder Beziehung ebenso das Recht, von ihrer Feder zu leben, im Verfolg Ihrer Philosophie, wie der Bauer ja Was hat? Sie beide gehören zu Irland, Hirnkraft und Muskelkraft. Jeder ist gleich wichtig.
      :thumleft:

      Wie ihr seht bin ich fleißig am lesen und teile meine Gedanken bei Ulysses gerne mit Euch. Auch wenn es sich beim zitieren holprig anhört, mag ich den Inhalt der Aussagen. :applause:
      :study: Der Knochenjäger (Jeffery Deaver) 360 / 573 Seiten
      :study: Anders (Andreas Steinhöfel) 185 / 239 Seiten

      SUB: 546
    • Gaymax schrieb:

      Leider ist das WLAN etwas schwankend mit seiner Arbeit deswegen mit zwei Posts.

      James Joyce schrieb:

      All diese unglückseligen Streitigkeiten, die nur böses Blut machten - Höcker der Kampfeslust oder eine Drüse irgendwelcher Art, wo irrtümlicherweise angenommen wurde, es gehe um den Ehrenpunkt und eine Fahne - waren, seiner bescheidenen Meinung nach, als Frage eine reine Geldfrage, welch letztere hinter allem stand, Gier und Eifersucht, weil die Leute nie wussten, wo die Grenze war.
      :thumleft:

      James Joyce schrieb:

      Ich bin, resümierte er mit dramatischer Kraft, ein ebenso guter Ire wie jener rüde Mensch, von dem ich Ihnen eingangs erzählte, und ich sähe es wirklich gern, so schloß er, wenn jedermann, alle Bekenntnisse und Klassen, pro rata ein bequemes, ordentliches Einkommen hätte, durchaus nicht zu knapp bemessen, so um £ 300 im Jahr. Hier liegt der springende Punkt, der auf dem Spiele steht, und seine Lösung ist nicht nur durchführbar, sondern würde auch einen freundlicheren Verkehr von Mensch zu Mensch bewirken. Jedenfalls ist das meine unmaßgebliche Meinung. Ich nenne das Patriotismus. Ubi patria, Wie wir in unseren klassischen Tagen ein bißchen so obenhin auf der Alma Mater gelernt haben, vita bene. Wo man gut leben kann, heißt das, wenn man arbeitet.
      :thumleft:

      James Joyce schrieb:

      Schließlich und endlich sind Sie nach dem wenigen, was ich von Ihnen weiß, nach all dem Geld, das für Ihre Bildung ausgegeben wurde, berechtigt, sich schadlos zu halten und Ihren Preis zu bestimmen. Sie haben in jeder Beziehung ebenso das Recht, von ihrer Feder zu leben, im Verfolg Ihrer Philosophie, wie der Bauer ja Was hat? Sie beide gehören zu Irland, Hirnkraft und Muskelkraft. Jeder ist gleich wichtig.
      :thumleft:
      Wie ihr seht bin ich fleißig am lesen und teile meine Gedanken bei Ulysses gerne mit Euch. Auch wenn es sich beim zitieren holprig anhört, mag ich den Inhalt der Aussagen. :applause:
      :bounce: Ja, mir geht es gerade ganz genauso. Ich bin immer wieder überrascht (und auch irgendwie erschrocken), wie aktuell die Themen sind, die da nächtlich vor sich hin genuschelt werden. Auch bei diesem Kapitel ist der Sprecher beim Hörbuch großartig, vorgelesen wirkt der Text nicht mehr ganz so holprig. Leider sind die Worte, wenn man sie nur hört, etwas sehr flüchtig, aber das nehme ich inzwischen in Kauf dafür, dass ich eine gut verdauliche Interpretation geliefert bekomme, die mir einen Zugang zum Buch gewährt. @Gaymax, wir schaffen das! Es motiviert mich gerade ungemein, zu wissen, dass ich nicht allein bin auf der Welt, dieses Buch zu schaffen, du bist gerade mein persönlicher Sam :friends:
    • Ich habe es geschafft. Ich habe jede Seite des Ulysses gelesen und auch gehört. Ich bin total glücklich. :lechz: Super auch, dass sich hier nochmal einige sich meldeten, dass hat mir die Kraft gegeben durchzuhalten. Ich habe es genau 1 Tag früher beendet, denn morgen sind es exakt 6 Monate Lesezeit. 8-[

      :lechz: Ulysses lesen: Check [-X :krank: :loool:
      :study: Der Knochenjäger (Jeffery Deaver) 360 / 573 Seiten
      :study: Anders (Andreas Steinhöfel) 185 / 239 Seiten

      SUB: 546
    • Gaymax schrieb:

      Ich habe es geschafft.
      Gratulation :applause: und Hut ab :pray: Das schreit nach Belobigung :loool:
      Ich bin immer noch dran :roll: ich hoffe das ich heute auch noch durch komme mal schauen :-?




      Sich das Lesen zur Gewohnheit machen heißt, sich einen Ort zu schaffen, in den man sich vor fast allem Elend des Lebens zurückziehen kann.
      W. Somerset Maugham
    • Gaymax schrieb:

      Ich habe es geschafft. Ich habe jede Seite des Ulysses gelesen und auch gehört. Ich bin total glücklich. :lechz: Super auch, dass sich hier nochmal einige sich meldeten, dass hat mir die Kraft gegeben durchzuhalten. Ich habe es genau 1 Tag früher beendet, denn morgen sind es exakt 6 Monate Lesezeit. 8-[

      :lechz: Ulysses lesen: Check [-X :krank: :loool:
      Glückwunsch! Für solche Fälle müsste es mehrere Gefällt - mir - Buttons geben.
    • Hey, Gratulation :cheers: :applause: :applause: :applause: :applause: :cheers: :-({|= :tanzen: !!!!!!!!!!!
      Ab jetzt wird dir nie wieder etwas unbezwingbar, kein Buch zu langweilig erscheinen :loool: .
      Ich bin inzwischen außerhalb der Kneipe und versuche der sehr weitschweifigen und umständlichen Diskussion über Musik zu folgen :scratch: .
      Ich habe mich die letzten Tagen etwas ablenken lassen, nehme aber wieder Kurs ( und hoffentlich auch Fahrt) auf.
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