Bücherwichteln auf BuecherTreff.de

Thomas de Padova - Das Weltgeheimnis (Start: 01.04.2017)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • terry schrieb:

      So, hab den Thread auch gefunden und würde gerne ungezwungen mitlesen (da wegen Reha die Zeitplanung nicht so fix ist).
      oh schön, Du bist dabei - und wieder online :loool:

      edit: Ich kann Euch nur empfehlen, zur Einstimmung mal die beiden Zeittafeln am Ende zu lesen. Zum einen gibt es einen groben Überblick, wo und wann wir uns bewegen werden, und zum anderen legt es gleich mal unsere heutigen Vorstellungen von Studium und Beruf ad acta. Nichts ist es mit linearem beruflichem Werdegang wie wir ihn kennen :loool:
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Elizabeth Kostova - The Historian
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
    • Squirrel schrieb:

      Nichts ist es mit linearem beruflichem Werdegang wie wir ihn kennen
      Naja - mal ehrlich: wieviele Menschen arbeiten wirklich in dem Beruf, den sie mal erlernt haben?
      Aber auf jeden Fall finde ich Keplers Beruf "Landschaftsmathematiker" höchst interessant. Da musste ich gleich mal losgoogeln, um herauszufinden, was er da so getan hat. Das geht ja gut los :lol:
      Gelesen in 2017: 54 - Gehört in 2017: 24 - SUB: 340

      "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)
    • Hirilvorgul schrieb:

      Naja - mal ehrlich: wieviele Menschen arbeiten wirklich in dem Beruf, den sie mal erlernt haben?
      ähm, ich :uups: Ich weiß, was Du meinst - aber bei Kepler ist es z.B. sehr auffällig, dass er vom nicht vollendeten Theologiestudium direkt als Mathematiker arbeitet und Galilei vom Medizinstudenten ich auch gleich weit entfernt. So extrem kennen wir das heute selten, aber damals waren die Studien auch ganz anders aufgesetzt und Mathematik, Theologie, Medizin etc kamen alle in allen Studien vor.

      Die Einleitung bietet einen schönen kurzen Überblick auf das, was uns erwartet. Und wieder mal musste ich meinen Kopf öffnen: natürlich beschäftigen wir uns hier mit zwei Astronomen, aber der Kontext, die Zeit und die Umbrüche in Europa, sind genauso wichtig und dürfen wohl nicht aus dem Auge verloren werden. Ich bin echt gespannt auf das Buch und auch darauf, ob uns wieder so viel Physik beigebracht wird wie bei Newton und Leibniz 8)
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Elizabeth Kostova - The Historian
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
    • Squirrel schrieb:

      Hirilvorgul schrieb:

      Naja - mal ehrlich: wieviele Menschen arbeiten wirklich in dem Beruf, den sie mal erlernt haben?
      ähm, ich :uups:
      Ich auch :mrgreen: .
      Die Einleitung habe ich schon gelesen, um den "Rest" kümmere ich mich nachher.
      Nun kannte ich Orlandos große Liebe. Es war eine einfache Liebe: Wenn er die Seiten umblätterte, konnte er sich an jeden Ort der Welt versetzen lassen, weg von der harten Realität.
      Lucinda Riley, Die Schattenschwester
    • Squirrel schrieb:

      Ich bin echt gespannt auf das Buch und auch darauf, ob uns wieder so viel Physik beigebracht wird wie bei Newton und Leibniz
      Heute Morgen habe ich angefangen zu lesen und gehofft, dass er nicht allzu viel Physik einfließen lässt, weil sonst bin ich nämlich ganz schnell verloren :lol: Ich hatte zwar 3-4 Jahre Physik in der Schule, aber unser Lehrer hatte mehr Augen für die Damen mit nettem Vorbau anstatt sich darauf zu konzentrieren, uns etwas beizubringen.

      Bei mir geht es im ersten Kapitel schon los mit den konkaven und konvexen Linsen. Was das ist, ist logisch, aber dass man weiter sehen kann, wenn man eine konvexe und eine konkave Linse hintereinanderlegt, das will sich mir nicht so recht erschließen. :scratch:

      Ich :study: gerade:
      Nicholas Sparks - Two by Two
    • Buchmaus1001 schrieb:

      Bei mir geht es im ersten Kapitel schon los mit den konkaven und konvexen Linsen. Was das ist, ist logisch, aber dass man weiter sehen kann, wenn man eine konvexe und eine konkave Linse hintereinanderlegt, das will sich mir nicht so recht erschließen.
      oh :shock: der Strahlengang durchs Mikroskop war mir immer ein Rätsel - da muss ich wohl mal sehr genau nachdenken :pale:
      viele Grüße vom Squirrel

      :study: Elizabeth Kostova - The Historian
      :study: Norman Davies - Verschwundene Reiche (Langzeit-MLR)
    • Hirilvorgul schrieb:

      wieviele Menschen arbeiten wirklich in dem Beruf, den sie mal erlernt haben?
      Zu dieser seltenen Spezies gehöre ich auch. :D Vor 37 Jahren zur Radiologietechnologin ausgebildet worden und immer noch (ohne Unterbrechung) life mit dabei.
      Gelesen habe ich noch nichts, weil erst noch Wäschebügeln, aber dann geht's los. :montag: Ach ja, und nicht vergessen, von hinten anfangen, wie vom lieben Hörnchen empfohlen. :wink:
    • Also ich hab außer der Zeittafel noch nichts gelesen. Ich muss erstmal meinen Luther sacken lassen. Wir lesen heute Einleitung und Kapitel 1?
      Gelesen in 2017: 54 - Gehört in 2017: 24 - SUB: 340

      "Wie das Schwert den Wetzstein braucht ein Verstand Bücher, um seine Schärfe zu behalten." (Tyrion Lennister)
    • Squirrel schrieb:

      zur Einstimmung mal die beiden Zeittafeln am Ende zu lesen.
      Danke :friends: das werde ich sofort nachholen....

      Squirrel schrieb:

      Nichts ist es mit linearem beruflichem Werdegang wie wir ihn kennen
      Was völlig anderes gelernt :-, :-, :-, nur leider kam bei mir die Wiedervereinigung dazwischen....

      Squirrel schrieb:

      Und wieder mal musste ich meinen Kopf öffnen: natürlich beschäftigen wir uns hier mit zwei Astronomen, aber der Kontext, die Zeit und die Umbrüche in Europa, sind genauso wichtig und dürfen wohl nicht aus dem Auge verloren werden.
      Kann mir mal einer verraten..Warum immer gleich zum Anfang so viele Namen auftauchen, das einen da schon der Kopf raucht ohne das man das 1. Kapitel gelesen hat #-o :totlach:
      Sobald wir lernen, uns selbst zu vertrauen, fangen wir an zu leben. ( Johann Wolfgang Goethe )

      Jede Begegnung , die unsere Seele berührt hinterlässt eine Spur die nie ganz verweht. ( Lore-Lillian Boden )
    • Buchmaus1001 schrieb:

      dass er nicht allzu viel Physik einfließen lässt
      Ich glaube nicht, dass wir uns davor zu fürchten brauchen. Was ich bisher von ihm gelesen habe ("Leibniz, Newton und die Erfindung der Zeit" und "Allein gegen die Schwerkraft") ist für Laien sehr gut verständlich.
      Unseres Hörnchens Rat folgend, habe ich also den Werdegang der beiden Protagonisten zuerst gelesen. Das war ein guter Tipp, erhält man doch schon mal eine kleine Übersicht. Landschaftsgärtner waren mir bekannt, Landschaftsmathematiker sind es erst jetzt. Astrologische Kalender musste er also in Graz erstellen, der Johannes Kepler. Da war er vielleicht ja ganz froh, dass das keine Dauerstellung war.
      Zu erwähnen wäre auch noch das schöne Cover, das mir besser gefallen hat als die Abbildungen der beiden Geistesgrößen. Furchtbar attraktiv hätte ich so auf den ersten Blick keinen gefunden. Aber g'scheit waren sie. Dem Isaac Newton können sie jedenfalls nicht das Wasser reichen (ich rede aber nur vom Aussehen). Oder was meint Ihr?
      Der Einleitung vorangestellt ist ein Zitat von Hannah Arendt, die drei große Ereignisse anführt, welche wohl die neue Zeit eingeläutet haben. Diesen sollte man aber doch ein viertes, nicht weniger bedeutendes hinzufügen, nämlich Gutenbergs Jahrtausenderfindung. Nach der Lektüre von Klaus-Rüdiger Mais "Gutenberg"-Biografie, glaube ich nämlich, dass die Geschichte ohne Erfindung des Buchdrucks zur damaligen Zeit anders verlaufen wäre.
      Gut gefällt mir, dass uns der Autor auch immer wieder die Welt vor Augen führt, in der Galileo und Kepler agierten. Der eine schaut in der Republik Venedig, deren wirtschaftlicher Stern im Sinken war, durchs Fernrohr, während es den anderen an den Hof eines Kaisers verschlägt, der sich in Wien vor den Türken nicht mehr sicher fühlt.
      Wie schon in seinem Buch "Leibniz, Newton und die Erfindung der Zeit", stellt Thomas de Padova auch hier zwei geniale Männer einander gegenüber, in diesem Falle noch verbunden durch eine Korrespondenz, die bestimmt interessant ist.
    • Einleitung + 1. Kapitel

      Sylli schrieb:

      ist für Laien sehr gut verständlich.
      Das finde ich auch. Also zumindest musste ich nicht öfters nachlesen.

      Sylli schrieb:

      Zu erwähnen wäre auch noch das schöne Cover, das mir besser gefallen hat als die Abbildungen der beiden Geistesgrößen.
      Das Cover fand ich auch schön und naja die Portraits waren weniger schön, aber die wurden ja auch nicht aufs Cover drauf gemacht. :lol:

      Auf alle Fälle glaub ich, dass ein Erfinder viel Hingabe und Leidenschaft braucht um halt etwas zu erfinden oder zu erforschen. (Geld wäre heutzutage wahrscheinlich auch nicht schlecht).

      Das Zitat "Pionierleistungen vollbringt man mit einer neuen Maschine, kurz bevor man todmüde umfällt"

      Das hat was und manchmal sind diese Leistungen auch gar nicht mehr zu Lebzeiten der jeweiligen Erfinder, sondern kommen erst im Nachhinein zur Geltung.

      Interessant fand ich, dass die internationale Hochschule Padua, die zur Republik Venedig gehörte, trotz religiöser Auseinandersetzungen durch verschiedene Religionszugehörigkeiten, dennoch einschreiben durften.

      Auch wissenswert war für mich, dass Galilei quasi nichts neues erfand, sondern einfach vorhandenes, nämlich das Fernrohr, revolutionierte.
      :study: Der Knochenjäger (Jeffery Deaver) 292 / 573 Seiten
      :study: Anders (Andreas Steinhöfel) 61 / 239 Seiten

      SUB: 546
    • Gaymax schrieb:

      (Geld wäre heutzutage wahrscheinlich auch nicht schlecht)
      War es damals sicher auch nicht.

      Gaymax schrieb:

      dass Galilei quasi nichts neues erfand, sondern einfach vorhandenes, nämlich das Fernrohr, revolutionierte.
      Oder überhaupt erst zu einem brauchbaren Instrument machte - wenn ich das richtig verstanden habe.

      Gaymax schrieb:

      manchmal sind diese Leistungen auch gar nicht mehr zu Lebzeiten der jeweiligen Erfinder, sondern kommen erst im Nachhinein zur Geltung.
      Ja, weil die Bedeutung meistens nicht auf Anhieb erkannt wurde.
    • Den Rat von @Squirrel folgen habe ich mir erst einmal die Zeittafeln angeschaut. Die Lebenswege der beiden sind interessant und alles andere als klar. Erstaunlich fand ich auch das Galilei so alt geworden ist, 77 Jahre ist für die damalige Zeit richtig alt und Kepler ist jünger gestorben. Landschaftsmathematiker hat mir gar nichts gesagt, und das muss ich auch erst einmal noch nachschlagen. Der historische Hintergrund der beiden Lebenswege wird sicherlich auch noch eine große Bedeutung spielen.
      Die Einleitung gab schon einen guten Abriss über was uns erwarten wird. Ich lese jetzt mal weiter.
      Liebe Grüße von der buechereule :winken:

      Im Lesesessel
      Kein Schiff trägt uns besser in ferne Länder als ein Buch!
      (Emily Dickinson)

      Mein Buchblog: Wörterkatze
      aktueller Beitrag:


      2017: 084/28.874 SuB: 2.045 (B/E/H:1.770/256/19)
    • Einleitung und 1. Kapitel

      Sylli schrieb:

      für Laien sehr gut verständlich.
      Und das ist auch gut so. Denn es gab nur ein Fach in der Schule, in dem ich schlechter war als in Physik - und das war in Chemie :evil: . Allerdings, der Bereich Astronomie hat mich schon immer interessiert (schade nur, dass das nicht in der Schule unterrichtet wurde).

      Gaymax schrieb:

      Auch wissenswert war für mich, dass Galilei quasi nichts neues erfand, sondern einfach vorhandenes, nämlich das Fernrohr, revolutionierte.
      Ich fand dieses Zitat von ihm sehr aufschlussreich, und nach einigem Nachdenken, auch äußerst zutreffend:

      Galileo Galilei schrieb:

      Vielmehr behaupte ich, dass es einer viel größeren geistigen Anstrengung bedarf, die Lösung eines vorgezeichneten und bekannten Problems zu finden, als die eines Problems, an das niemand zuvor gedacht und das niemand benannt hat, denn dabei kann der Zufall die größte Rolle spielen, jenes aber ist ganz und gar eine Leistung der Vernunft.
      Und damit hat er recht, denn bei wieviel Erfindungen spielte der Zufall eine Rolle, aber was für eine Leistung ist es, wenn ebendiese Erfindung verbessert wird!

      Wieder mal ist mir aufgefallen, dass bestimmte Sachen mehrfach zur selben Zeit erfunden werden (ist das jetzt richtig ausgedrückt :scratch: ?).

      Ging es euch (also den Brillenträgern) auch so, dass ihr bei einer bestimmten Stelle erstmal was testen musstet? Ich habe es jedenfalls getan - schließlich nenne ich eine Lese- und eine Weitsichtbrille mein Eigen (und keine Gleitsichtbrille). Ergebnis des Versuchs: "Ich sollte die Brille mal putzen." :mrgreen: .
      Nun kannte ich Orlandos große Liebe. Es war eine einfache Liebe: Wenn er die Seiten umblätterte, konnte er sich an jeden Ort der Welt versetzen lassen, weg von der harten Realität.
      Lucinda Riley, Die Schattenschwester
    • Castor schrieb:

      Und das ist auch gut so. Denn es gab nur ein Fach in der Schule, in dem ich schlechter war als in Physik - und das war in Chemie
      Dito. Chemie und Physik hatten wir den gleichen Lehrer. Nur mit dem Unterschied, das es noch ein paar Physiklehrer mehr gab als Chemielehrer. Der hat uns absolut nix beigebracht und meine Note verschweige ich. Immerhin gab es für mündliche Mitarbeit auch Punkte und so kam ich immerhin auf 4 Punkte :-? Physik gab es zwei Lehrer und da hatten wir nur ein Jahr Pech, aber das reicht auch. Die beiden schulischen Fächer sind ein rotes Tuch für mich, aber ich interessiere mich trotzdem für Wissenswertes auch wenn es mit Physik und Chemie zu tun hat. :roll: Aber das kam erst später.

      Castor schrieb:

      Ergebnis des Versuchs: "Ich sollte die Brille mal putzen."
      :totlach:
      :study: Der Knochenjäger (Jeffery Deaver) 292 / 573 Seiten
      :study: Anders (Andreas Steinhöfel) 61 / 239 Seiten

      SUB: 546
    • buechereule schrieb:

      Landschaftsmathematiker hat mir gar nichts gesagt, und das muss ich auch erst einmal noch nachschlagen
      Mal sehen, ob wir zum selben Ergebnis kommen.

      Castor schrieb:

      dass bestimmte Sachen mehrfach zur selben Zeit erfunden werden (ist das jetzt richtig ausgedrückt ?).
      Doch, ich verstehe, was Du meinst, und sehe es auch so. Die Erfindung der Herstellung von Textilfasern aus Baumwolle z. B. wurde auch mehrfach unabhängig auf mehreren Kontinenten gemacht. Irgendwie lag die Zeit für manche Erfindungen einfach in der Luft. Da konnte die Kreativität des menschlichen Geistes vielleicht gar nicht mehr ausweichen.

      Castor schrieb:

      dass ihr bei einer bestimmten Stelle erstmal was testen musstet?
      Hab ich gemacht, und mich auch gewundert, dass mir das bisher noch nie aufgefallen ist. Oder ist mir aufgefallen, und ich hab mir nichts weiter dabei gedacht. Fernrohr war ja schon erfunden.

      Gaymax schrieb:

      Die beiden schulischen Fächer sind ein rotes Tuch für mich, aber ich interessiere mich trotzdem für Wissenswertes auch wenn es mit Physik und Chemie zu tun hat. Aber das kam erst später.
      Da ging es mir nicht viel anders, aber zum Glück gibt es heute gute Autoren, die Schadensbegrenzung betreiben und leistbare Bücher schreiben. Das war nicht immer so. Vor 30, 35 Jahren gab es auf dem Sektor kaum erschwingliche und allgemein verständliche Angebote.
    • Sylli schrieb:

      Mal sehen, ob wir zum selben Ergebnis kommen.
      Ich denke ja. Auf die Erklärung der Kepler-Gesellschaft war ich erstaunt, denn ich dachte erst an etwas wie beim Landschaftsarchitekten. Aber das damals Bundesländer Landschaften genannt wurden, darauf wäre ich nie gekommen und er in der Steiermark als Mathematiker angestellt wurde.

      Das erste Kapitel habe ich nun gelesen. Und wow, es ist wirklich gut geschrieben.

      Galilei ist wirklich schnell mit der Erfindung des Fernrohrs. Hat ein Engländer gerade erst eins mit 6facher Vergrößerung,hat er schon ein zehnfaches davon geschafft. Und das alles in drei Wochen. Der Mann beeindruckt mich immer wieder. Im Deutschunterricht in der 12. hatte ich damals "Das Leben des Galileo Galilei" von Brecht gelesen und war damals schon von seiner Schöpfungskraft begeistert.

      So viel Information wieder auf wenigen Seiten. Aber es lässt sich gut lesen. Das 17. Jahrhundert war wirklich ein Jahrhundert der Erfindungen. Nicht nur Galilei hat sein Fernrohr in Venedig entwickelt. Auch in den heutigen Niederlanden wurden Fernrohre entwickelt, drei haben unabhängig voneinander.

      Die Venezianer sind jedenfalls begeistert von Galileis Fernrohr mit dem sie bis auf die venezianischen Inseln blicken können. Murano, die Insel mit den größten Glasbläserwerkstätten, wird hier auch erwähnt. Wie Erfindungen es mit sich bringen, werden sie auch für die Kriegsführung verwendet. Galilei weist die Venezianer selber daraufhin und wirtschaftlich gesehen macht dies für Venedig auch Sinn. Denn sie haben immer mehr Schwierigkeiten ihren Handel zu betreiben. Nicht nur dank den Türken, sondern auch gegenüber anderen Mittelmeeranrainern.

      Er hat auch in sehr kurzer Zeit die Planeten entdeckt. Ihm ging es bei der Veröffentlichung seiner Entdeckungen nicht schnell genug, da er Angst hatte das ihm jemand zu vor kommt. Kann man nachvollziehen.

      Hätte man mir in der Schule damals Physik und Chemie so beigebracht, dann hätte ich nicht so eine Abscheu gegen die naturwissenschaftlichen Fächer bis auf Mathematik entwickelt. Dabei finde ich sie so interessant.

      Nun bin ich auf das Kepler Kapitel gespannt.
      Liebe Grüße von der buechereule :winken:

      Im Lesesessel
      Kein Schiff trägt uns besser in ferne Länder als ein Buch!
      (Emily Dickinson)

      Mein Buchblog: Wörterkatze
      aktueller Beitrag:


      2017: 084/28.874 SuB: 2.045 (B/E/H:1.770/256/19)
    Anzeige
    BuecherTreff.de in den Medien