Francesc Miralles - Ikigai


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    Ikigai: Gesund und glücklich hundert wer...

    von

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    Verlag: Allegria

    Bindung: Gebundene Ausgabe

    Seitenzahl: 224


    ISBN: 9783793423171


    Termin: März 2017

    • Francesc Miralles - Ikigai

      Neu

      [b]Das Geheimnis der Hundertjährigen :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: [/b]

      Klappentext

      Folgt man einem klar definierten Ikigai, birgt jeder Augenblick so viele Möglichkeiten, dass er einem wie eine Ewigkeit erscheint.

      Den Japanern zufolge hat jeder Mensch ein Ikigai. Ikigai ist das, wofür es sich lohnt, morgens aufzustehen, oder auch ganz einfach: der Sinn des Lebens. Es ist allerdings in uns verborgen, und wir müssen nach ihm forschen. Hier erhalten Sie die Anleitung dafür, wie Sie Ihr Ikigai ergründen können. Finden wir unser Ikigai, haben wir die Chance, gesund und glücklich alt zu werden.
      Als Orientierung und Vorbild haben die Autoren die Einwohner der japanischen Insel Okinawa befragt. Dort nämlich leben die meisten Hundertjährigen, die uns hier ihr Geheimnis eines langen Lebens verraten.



      Meine Meinung:



      Wer möchte nicht alt werden, ein langes, gesundes Leben führen? Doch was ist das Geheimnis der Hundertjährigen? Die Autoren dieses Buches haben sich aufgemacht, dieses Mysterium zu erforschen. Auf der Welt gibt es fünf Regionen in denen überdurchschnittlich viele Hundertjährige leben: Okinawa in Japan; Sardinien in Italien; die griechische Insel Ikaria, die Nicoya-Halbinsel in Costa Rica und Loma Linda in Kalifornien. Diese Regionen werden von den Wissenschaftlern „blaue Zonen“ genannt. Hier werden die Menschen steinalt.

      Ich war gespannt auf dieses Buch. Vieles war mir bereits bekannt, da ich mich ohnehin für einen gesunden Lebensstil interessiere, aber was kann ich noch verbessern und kann ich es überhaupt beeinflussen. Ja, jeder Mensch kann etwas dafür tun, ein möglichst langes und gesundes Leben zu führen. Wichtige Faktoren sind: Ernährung, Bewegung, soziale Kontakte, Aufgaben, Dankbarkeit und Optimismus.


      Die Menschen in diesen Regionen führen ein Leben ohne Hast. Aber Achtung: Stress ist nicht gleich Stress. Ein moderater Stress wirkt sich durchaus positiv auf die Lebenserwartung aus, während anhaltender exzessiver Stress dem Körper schadet. Ebenso hat auch ein zu ruhiges Leben, ein sitzender Lebensstil negative Auswirkungen auf die Lebenserwartung. Hier ein gesundes Maß zu finden, ist der Schlüssel.


      Wichtig ist, sich einen jungen, aktiven Geist zu bewahren. Dazu gehören auch positives Denken, Gelassenheit in allen Lebenslagen. Und ganz erstaunlich: Diese Menschen zeichnet ein außergewöhnlicher Lebenshunger aus. Sie pflegen eine gesunde und gemäßigte Ernährungsweise und geben nicht allen Lauen und Gelüsten nach.

      Die Japaner sagen: Du musst lächeln – wenn du lächelst und dein Herz öffnest werden deine Enkel gern bei dir sein. Das vergessen leider viele im Alter. Denn auch Lachen und Spaß haben, verlängern das Leben, sich keine Sorgen machen und im Herzen jung bleiben.


      Für mich hat das Buch nicht allzu viele neue Erkenntnisse gebracht, da ich mich mit diesem Thematik schon länger beschäftige. Für Neulinge auf diesem Gebiet bietet es jedoch durchaus viel an erhellender Information. Stop … eines habe ich hier tatsächlich mitgenommen, und zwar, dass man auch Alltagstätigkeiten genießen soll, im sogenannten Mikroflow.


      Fazit: Körper und Geist müssen beschäftigt sein. Der Mensch braucht ein Ziel vor Augen, einen Lebenssinn, er braucht Herausforderungen um zu wachsen.

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    • Neu

      Das Buch soll mir näher bringen, wie ich mein Ikigai finde. Also eine Sache, für die es sich lohnt morgens aufzustehen, oder anders gesagt einen Lebenssinn, eine Beschäftigung, die mich erfüllt und der ich gerne nachgehe.
      Das Buch wird mit Menschen aus einer Region Japans beworben, die locker über 100 Jahre alt werden. Sie sollen zu Wort kommen. Ihnen wird das Geheimnis eines langen Lebens mit einem ausgefüllten, glücklichen Dasein entlockt. So gibt es 2 Themenschwerpunkte, die kombiniert werden sollen.
      Das Ergebnis ist ein Sammelsurium an Informationen über gesunden Lebensstil und das Geheimnis der Langlebigkeit des Menschen. Es kommt aber irgendwie nie auf den Punkt.


      Sicher, die Ausführungen zum Thema gesund essen, viel bewegen, wenig Stress, Lachen, Freude oder Gemeinschaftsgefühl, Meditation sowie Erklärungen und illustrierten Lektionen zu verschiedenen östlichen Leibesübungen sind interessant. Sie gehen aber nicht in die Tiefe. Außerdem bergen sie absolut keine neuen Erkenntnisse. Nichts, was ich nicht schon mal irgendwo gehört oder gelesen hätte.
      So bleibt das Buch für mich an der Oberfläche einer Sache, die durchaus interessant hätte werden können.


      Und natürlich gibt es wie immer einen Unterschied zwischen östlicher und westlicher Kultur. Diese beiden Seiten miteinander zu vereinen und seine Lehren daraus zu ziehen ist per se schwierig.
      Im Westen herrscht Stress und Leistungsdruck, sowie Mediennutzung im Überfluss. Wir sind ständig überreizt. Da seine Mitte zu finden ist eine Herausforderung.
      Die hundertjährigen Okinawaner indess sind vollkommen entspannt und scheinen gar keinen Beruf zu haben, oder je gehabt zu haben.
      Sie bleiben für mich ein Mysterium. Wie Fabelwesen, die aus ihrer Zeit gefallen sind und in ihrem eigenen in sich abgeschlossenen Mikrokosmos wandeln.
      Aber wie waren diese Menschen, die hier zitiert werden in ihrer Jugend? Haben die alten Menschen auch mal einen Beruf ausgeübt? Oder lebten sie in einer Welt, in der sie kein Geld verdienen mussten und sich ein Leben lang selbst versorgt haben? Alle haben einen Garten, setzen sich für die Gemeinschaft ein, schlendern auf den Straßen und grüßen die Vorbeikommenden. Aber was waren das früher für Menschen? Hatten die nie Stress? Haben die kein Handy, keinen Computer? Wie sehen sie die modernen Zeiten?
      Das was dieses Buch in meinen Augen wertvoll gemacht hätte bleibt unerklärt. Die Autoren erwähnen, dass sie über diese Menschen einen Dokumentarfilm gedreht haben. Also haben sie sich lange Zeit mit ihnen auseinandergesetzt. Im Buch kommt davon leider nichts rüber. Das ist schade, da diese durchaus interessanten Menschen sehr farblos bleiben.
      Fazit:
      Das Buch hat nicht viel Substanz und birgt nichts Neues.Die Hundertjährigen kommen kaum zur Geltung, einen Weg sein Ikigai zu finden kann man in einem Buch anscheinend nicht erarbeiten.
      So hatte ich zwar eine kurzweilige Lektüre, aber um mehr zu erfahren muss ich mich wohl noch anderweitig erkundigen. Das Buch bleibt nach einem interessanten Anfang deutlich hinter meinen Erwartungen zurück.
      Liebe Grüße, Tardigrada
      :study: Himmelhorn - Klüpfel Kobr
      :bewertung1von5: 2017 gelesen 35 :bewertung1von5:
      :( SuB 4

      2016 gelesen: 140
    • Neu

      tardigrada schrieb:

      So hatte ich zwar eine kurzweilige Lektüre, aber um mehr zu erfahren muss ich mich wohl noch anderweitig erkundigen.
      Wie wäre es mit einem Besuch in diesem Dorf ( habe extra einen deutschen Beitrag gesucht, und gefunden :wink: ) somit kann man eine schöne Reise unternehmen und erfährt ohne nach Japan schauen zu müssen, was ein langes, glückliches Leben ausmacht.
      Aber auch Sardinien scheint ein Jungbrunnen zu sein. :wink: Ebenfalls eine Reise wert.
      Das Bewußtsein, vor dem Schlafengehen gute Lektüre zu haben, ist eines der angenehmsten Gefühle, die ich kenne.
      peter e. schumacher (1941 - 2013), Aphorismensammler und Publizist
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