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Daniel Köllner

    • Eigenvorstellung

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    • Daniel Köllner

      Hallo ihr Lieben :huhu:

      die letzte Zeit war recht stressig. Habe mir ein neues Cover für meinen Roman machen lassen und hätte nicht gedacht, dass da so viel Arbeit auf mich zukommt damit. Aber nun. Alles gut. Es hat sich gelohnt und ich habe Zeit, mich vorzustellen und euch ein wenig zu erzählen über meine Schreiberei. :dance:
      Vor nicht allzu lange Zeit meinte ein guter Freund, ich käme langsam in das Alter, in dem Archäologen Interese an mir bekommen. Dabei bin ich doch gerade mal 30 :scratch: Geboren wurde ich in Potsdam aber meine Kindheit verbrachte ich im Erzgebirge, am Fuße des Fichtelberges. Und jep im Winter konnte ich damals jeden Tag skifahren nach der Schule. Mit 12 kam ich nach Bayern und inzwischen wohne ich in Würzburg. Der Zufall wollte das so, wirklich! Ich ganz bestimmt nicht :P
      Ich glaube ich muss tatsächlich auch 12 oder 13 gewesen sein, als ich ernsthaft begann Fantasy zu schreiben. Mit einem Kumpel zusammen. Wir haben uns eine voll krass mega coole Geschichte ausgedacht, direkt losgelegt und natürlich ist die nie fertig geworden. Aber sie hat mich dennoch über all die Jahre begleitet. Immer wieder habe ich sie abgeändert, neu angefangen, wieder aufgehört und das ein oder andere Motiv hat es tatsächlich in meinen aktuellen Roman geschafft. Mit dem habe ich... Gute Frage. 2012 angefangen. Zunächst nur mit der Planung, das ganze Setting erstellt und mir vor allem jede Menge Charaktere ausgedacht. Wie sie aussehen, wie sie leben. Ihre Vergangenheit, was sie sich wünschen. Was sie antreibt und vor allem auch was es ist, das sie immer wieder scheitern lässt.
      Anfang 2015 war es dann soweit. Ich beschloss, mein Studium endgültig aufzugeben, und nahm mir ein Jahr auszeit, in dem mich voll auf die Schreiberei konzentrieren konnte. Und dann lag ich da 5 Tage die Woche, 6 - 8 Stunden am Tag in meiner Hängematte, eine Kanne Grüntee neben mir und auf dem Schoss mein altes SAMSUNG N350. Das klingt jetzt nicht nach harter Arbeit, ich weiß, aber zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es dafür aber jede Menge Spaß gemacht hat :tanzensolo: Die Figuren zu beobachten, zu sehen, wie zurecht kommen in dieser fantastischen, großen Welt und ihnen in ihrem Leiden hier und da mal eine helfende Hand zu reichen, oder ihnen ihre Träume zu nehmen, gerade als sie dachten, sie wären wahr geworden. Das hatte schon was :twisted:
      Ein wenig anstrengender war es dann, das ganze zu veröffentlichen. So viele Fragen die man sich stellen muss. Macht man es selbst oder begibt man sich auf die eigentlich aussichtslose Suche nach einem Verlag oder einer Agentur. Am Ende habe ich es selbst veröffentlicht und bin durchaus sehr froh darüber. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht weil es so irgendwie noch mehr mein Buch geblieben ist. Meine Geschichte. Das Herz hängt daran, so verrückt es klingt.

      Gibt es sonst noch etwas, das ihr wissen möchtet? Das euch interessiert? Ich muss gestehen, ich bin ein wenig überfordert damit, mir vorzustellen, was Lesern an einem Autor interessieren könnte. Mich selbst interessieren die Geschichten immer mehr, als den, der sie erfunden hat. Und ein klein wenig Autor steckt wahrscheinlich sowieso in jeder Geschichte, denkt ihr nicht?

      Alles Gute,

      Daniel Köllner
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